Hammer Horror Collection 1
Schauspieler / Schauspielerinnen in Hammer Horror Collection 1:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Hammer Horror Collection 1:
Alle drei Filme sind wie gehabt in einer digital restaurierten Fassung zu sehen und die DVDs enthalten nettes Bonusmaterial. Die optisch durchaus ansprechende Sammelbox ist leider nur aus dünner Pappe, und somit recht empfindlich. Die einzelnen DVDs stecken jeweils in Slimcases, dessen Cover, auf der Vor- und Rückseite, mit einem nostalgischen Plakat zum Film gestaltet ist. Kurz und gut, wer die einzelnen Filme nicht schon in seinem DVD-Regal stehen hat, kann getrost zu dieser Sammelbox greifen. Zu den einzelnen Filmen: „Dracula und seine Bräute“ (GB 1960/ 82 Minuten): Hier unterstützt Dr. van Helsing (Peter Cushing) die junge französische Lehrerin Marianne Danielle (Yvonne Monlaur) mit seiner Hilfe und Wissen über den Vampirismus. Die attraktive Lehrerin strandete in einem transsilvanischen Provinzgasthaus, nachdem sie ihr bestochener Postkutscher bei einem Zwischenstopp ausgesetzt hat. Natürlich ist es eine gewittrige Nacht, natürlich ist kein Zimmer frei, natürlich drängt jeder die Lehrerin zur möglichst sofortigen Weiterreise. Da trifft es sich gut, dass die Baroness Meinster (Martita Hunt), die zufällig auf einen Wein hereinschneit, die junge Lehrerin auf ihr Schloss einlädt. Hier hält die Gräfin nicht nur Gutes Abendessen bereit, sondern auch ihren offiziell für tot erklärten Sohn (David Peel) versteckt, der aufgrund einer nicht näher erklärten „Erkrankung“ angekettet in einem abgelegenen Schlosstrakt leben muss. Neugierig, wie es sich einer Lehrerin geziemt, sucht Marianne, anstatt sich umgehend in ihr Bett zu begeben, den Sohn auf. Der entpuppt sich als durchaus vernünftiger, gut aussehender junger Mann, der seine Mutter der Erbschleicherei bezichtigt. Marianne verhilft dem attraktiven Charmeur zur Flucht und erkennt trotz offensichtlicher Indizien, wie der hingemordeten Baroness, nicht nur zu spät, wem sie da zu Diensten war, sondern verlobt sich im weiteren Verlauf sogar noch mit diesem. Doch zum Glück kommt nun endlich Vampirjäger Dr. van Helsing ins Spiel, der gerade wieder in Transsylvanien eingetroffen ist, und entsprechend aktiv werden kann, als sich die Vampirismus-Opfer häufen. Fazit: Die Ausstattung und die schönen Farben machen den Film zu einem Fest für die Augen. Hinzu kommen starke Momente, wie sich z.B. Van Helsing selbst eine Bisswunde ausbrennt, Meinsters Gesicht mit Weihwasser verätzt wird, und das wirklich grandiose Finale in einer Windmühle, dessen Schattenriss der Windmühlenflügel ein Kreuz bilden und ….. STOP! Selber schauen! Es lohnt sich wirklich! Die technische Seite: Das Bild (16:9) hat zwar hier und da kleinere Schwächen, aber das Ursprungsmaterial wurde wunderbar restauriert und daher sind kaum Beschädigungen zu entdecken. Die Schärfe ist ganz okay, mangelt aber teilweise bei Szenen mit vielen Details. Die Farben sind wunderschön! Die deutsche Tonspur (Dolby Digital 2.0 Mono) ist zufrieden stellend. Die Dialoge sind gut verständlich, allerdings ist ein leichtes Hintergrundrauschen vorhanden, welches aber nicht störend auffällt. An Bonusmaterial enthält die DVD zwei Kinotrailer und eine nette Bildergalerie mit seltenem Werbematerial. Was der DVD allerdings fehlt sind Untertitel für Hörgeschädigte. „Der Fluch des Siniestro“ (GB 1961/ 89 Minuten): Die Handlung des Films spielt im 18. Jahrhundert in Spanien: Ein Bettler kommt in eine Stadt in Spanien und wundert sich, wieso es dort so still ist und die Glocken läuten. Er wird aufgeklärt: Der Siniestro feiert auf Kosten seiner Bürger ein rauschendes Hochzeitsfest. Der Bettler macht sich also auf den Weg ins Schloss, um dort um Mildtätigkeit zu bitten. Von dem arroganten Marquis bekommt er zwar Wein in Massen, auch etwas zu essen, wird aber als Spielzeug für seine Feier missbraucht und in den Kerker des Schlosses gesperrt und jahrelang vergessen. Die stumme Tochter des Kerkermeisters widersetzt sich den sexuellen gelüsten des Marquis und wird zum Landstreicher gesperrt, der dieser vergewaltigt. Sie kann jedoch entkommen und wird halb erschöpft von Don Alfredo Corledo aufgenommen, wo sie am Weihnachtsabend ihr Kind zur Welt bringt und bei der Geburt stirbt. Alfredo pflegt den kleinen Leon zusammen mit seiner Haushaltshilfe Teresa wie sein eigenes Kind. Doch auf Leon lastet ein Fluch, nachts verwandelt er sich in einen Werwolf und reißt Ziegen und andere Haustiere. Mit Liebe und Gittern vor seinen Fenstern kann Alfredo den Wolf in ihm besänftigen. Als er ein junger Mann ist, zieht er hinaus in die Welt, doch fern seiner Eltern beginnt die Gabe wieder hervorzubrechen. Fazit: Dieser legendäre Werwolffilm-Klassiker aus der Blütezeit des englischen „Hammer“-Studios zeigt zwar mehr das zerrüttete Innenleben der Hauptfigur, als seine Bluttaten, ist aber durch seine spannende und unheimliche Atmosphäre, den gut gelungenen Kulissen, den schönen Kostümen und den wunderschönen Farben ein echtes Filmjuwel. Die Make Up-Effekte sind für die damalige Zeit absolut in Ordnung, auch wenn die Werwolfmaskerade aus heutiger Sicht, ein wuschelig zugewachsener Kerl mit weißgrauem Fell und spitzen Ohren, zu unfreiwilligem Schmunzeln einlädt Die technische Seite: Das Bild im korrektem 16:9 zu sehen. Die Farben sind sehr schön leuchtend (besonders das Rot), die Schärfe und der Kontrast gehen in Ordnung. Man sollte auch nicht das Alter des Films vergessen, aber man kann wohl durchaus sagen, dass die Restaurierung gelungen ist, was zumindest das Bild angeht. Der Ton hingegen ist leider nur in Dolby Digital 2.0 Mono zu hören, ist aber auch einigermaßen zufrieden stellend. Ein paar Knackser sind hier und da allerdings zu hören. Ansonsten ist er gut verständlich und gibt sein bestes. An Bonusmaterial beschert uns Koch Media zwei Extrahappen. Neben der hübsch gestalteten Bildergalerie gehört ebenfalls ein Comic dazu, der als PDF-Datei herunter geladen werden kann. Des Weiteren gibt es noch den Kinotrailer. „Frankensteins Ungeheuer“ (GB 1964/ 83 Minuten): Hier kehrt Baron Frankenstein, nachdem sein Labor wieder mal von Fanatikern zerstört wurde, zusammen mit seinem Assistenten Hans in seine alte Heimat Karlstadt zurück, um die Wertgegenstände, die er bei seiner damaligen Flucht auf dem Schloss zurücklassen musste, zu veräußern, um ein neues Laboratorium einzurichten. Dort erfährt er, dass das von ihm erschaffene, legendäre Ungeheuer noch immer am Leben ist. Doch Zoltan, ein mysteriöser Hypnotiseur, der das Gehirn des Ungeheuers reaktivieren soll, will das Monster für seine eigenen Zwecke missbrauchen und setzt damit eine Reihe blutiger Geschehnisse in Gang. Fazit: Auch wenn „Frankensteins Ungeheuer“ bei weitem schwächer als seine beiden Vorgänger („Frankensteins Fluch“, „Frankensteins Rache“) ausfällt, vielleicht sogar der Schwächste in der ganzen Frankenstein-Reihe ist, so bietet er dennoch schönen, schaurigen Hammer-Grusel, und einen bestens agierenden Peter Cushing. Die technische Seite: Als Extras sind auf der DVD eine Bildergalerie und der Trailer zu finden. Der Ton (Dolby Digital 2.0) ist sauber und gut verständlich, und das Bild (16:9), ist dank beeindruckend restaurierter Qualität, sehr gelungen und besticht mit seinen Farben und seiner Schärfe. Gesamtfazit: Die „Hammer Horror Collection 1“ bietet klassischer Gothic-Horror vom Feinsten in sehr gut umgesetzter technischer Qualität. Darum, Kruzifixe, Weihwasser und Pflöcke mit Hammer sowie Silberkugeln bereit legen, denn diese Vampir- und Werwolfjagd sollte man sich nicht entgehen lassen. Uneingeschränkt zu empfehlen! (Bernd Hellweg) alle Rezensionen von Bernd Hellweg ... Reminder, PDF-Datenblatt zu Hammer Horror Collection 1, DVD:
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Weitere Filminfos zu Hammer Horror Collection 1: Land / Jahr: Großbritannien 1960/1961/1964 Medien-Typ: DVD Bonusmaterial zu Hammer Horror Collection 1:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
Kommentare zu Hammer Horror Collection 1:
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Bei der Vorstellung des Titels Hammer Horror Collection 1 handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films! |
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