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TECHNISCHE DATEN
zu Dog Pound

RC FSK Freigabe ab 16 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Action
Bildformat:
16:9 (1.85:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 5.1,Englisch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsch
Anbieter:
Alive AG
Label:
Alamode Film
EAN-Code:
4042564129304 / 4042564129304
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Sie befinden sich hier: Home > Action > DVD > Dog Pound

Dog Pound

Titel:

Dog Pound

Label:

Alamode Film

Regie:

Kim Chapiron

Laufzeit:
87 Minuten
Genre:
Action
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Dog Pound:


Davis, 16 – Drogenhandel. Angel, 15 – gewaltsamer Autodiebstahl. Butch, 17 – tätlicher Angriff auf Bewährungshelfer. Dieselbe Strafe – das Jugendgefängnis ENOLA VALE. Vom ersten Tag an müssen sie sich für eine Rolle entscheiden – Opfer oder Täter. „Ein Film wie ein Fausthieb!“ - Le Point „Wild, hart und voll drauf!“ - Daily Mirror „It‘s a riot!“ - Nuts Das Remake von Alan Clarkes Skandalfilm „Scum“! Dog Pound stammt aus dem Hause Alive AG.


Dog Pound Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Dog Pound:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Dog Pound:
Enola Vale ist eine Jugendstrafanstalt die sich, wie alle Strafanstalten, als staatlicher Apparat zur Resozialisierung junger Menschen versteht. Aufseher Goodyear (Lawrence Bayne) bekommt seiner Abteilung drei neue Schützlinge zugewiesen. Erstmalig muss Davis (Shane Kippel) wegen Drogenhandels eine dreimonatige Strafe absitzen. Angel (Mateo Morales) ist da schon ein härteres Kaliber: Carnapping mit schwerer Körperverletzung. Mit Butch (Adam Butcher) hat Goodyear jedoch ein wirkliches Sorgenkind dabei. Butch wurde von einer anderen Strafvollzugsanstalt nach Enola verlegt, da er einen Wärter krankenhausreif geschlagen hat. Zwar lässt er sich nicht in die Karten schauen, doch es wird schnell deutlich, dass Butch seine Aggressionen nicht im Griff hat.

Die drei Neulinge versuchen sich in den Knastalltag einzuleben, werden jedoch von dem Alphatier Banks (Taylor Poulin) und seinen Speichelleckern seelisch und körperlich schikaniert. Nachdem Butch nachts von der Bande brutal zusammengeschlagen wurde entgegnet er seinen Peinigern kurz darauf mit noch mehr Gewalt. Banks ist außer Gefecht und Butch übernimmt dessen Platz ganz oben in der Knasthierarchie. Als er erfährt, dass er aufgrund einer Klage gegen den von ihm verprügelten Wärter Gelegenheit bekommt seine Strafe frühzeitig zu beenden, stellt er jedoch alle Maßnahmen zur Erhaltung seines erkämpften Status ein. Darunter leidet besonders Davis, an dem sich Banks Helfershelfer auf abscheuliche Weise rächen. Die Situation im Gefängnis Enola Vale gerät bald völlig außer Kontrolle.

Dass es sich bei „Dog Pound“ (2010) um ein Remake des englischen Streifens „Scum“ (1979, Regie: Alan Clarke) handelt, habe ich nur im Rahmen meiner Recherche entdeckt. Leider ist mir dieser bisher nie vor die optischen Sensoren gekommen, man verzeihe mir daher das Aussparen jeglicher Vergleiche in dieser Rezension. Im Grunde genommen bin ich darüber auch erleichtert, denn solche Vergleichskritiken verführen den Schreiber immer zu orgiastischen Ausführungen, was aber den Leser ärgert, der das Original nicht kennt und nur etwas über den Film erfahren möchten der gerade jetzt im Kino läuft oder dessen DVD demnächst die heimische Sammlung erweitern soll.

Kommen wir also zum Hier und Jetzt, zu dem Film „Dog Pound“ des Franzosen Kim Chapiron, der mir bereits mit seinem Film „Sheitan“ (2006) einen skurrilen Geheimtipp bescherte, den ich jedem Horrornerd und Vincent Cassel Fan wärmstens empfehlen kann. Auf einen Gefängnisfilm hätte ich nicht als Chapirons nächstes Projekt getippt und so überrascht er mich nicht nur in seiner Wahl des Sujets, sondern auch in der Kompromisslosigkeit, mit der er in seinem Film hier ohne viel Schnörkel und Umwege den menschlichen Status Quo ans Tageslicht zerrt.

Dog Pound“ ist kein Plädoyer für mehr Menschlichkeit im Strafvollzug, keine Glorifizierung von Gewalt und auch kein Beispiel dafür, wie Freundschaft die Hölle erträglich macht. Der Film zeigt nur. Er zeigt die verängstigten Gesichter junger Menschen zwischen Kind und Mann; die Machtlosigkeit gegenüber einer gnadenlosen Hackordnung; die Hilflosigkeit der Überstunden geplagten Angestellten, die zwischen disziplinierendem Gefängniswärter und Betreuer hin- und herschalten müssen und es darüber nicht mehr schaffen ihre Schützlinge zu erreichen. Vor allem aber zeigt „Dog Pound“ deutlich wie lange kein Film mehr, dass die Spirale der Gewalt sich erbarmungslos weiterdreht, sobald diese einmal aktiviert wurde. Auch wenn man es Enola Vale nicht ansieht: Die Gefängnisflure sind von Testosteron getränkt und es genügt ein Funke, um das labile Gleichgewicht zwischen Wärtern und Gefangenen zu zerstören.

Dog Pound“ ließ mich aufgewühlt zurück. Das lag weniger an der Schonungslosigkeit des Films und der authentischen Besetzung, sondern daran, dass er viele unbequeme Fragen aufwirft, die man sich im Rahmen des heutigen Strafvollzugs nicht mehr stellt. In der Regel herrscht in dieser Thematik auch eine grundsätzlich Unwissenheit. Ist ein deutscher Jugendknast mit diesem Amerikanischen überhaupt zu vergleichen? Die entscheidendste Frage ist jedoch: Was passiert mit einem jungen Menschen, wenn er mit dieser Welt konfrontiert wird? Im Fall von Davis, der nur wegen einer Bagatelle einsitzt, sind die Folgen drastisch.

Dog Pound“ zeigt viele kleine Facetten des Strafvollzugs und des Lebens hinter Gittern und überlässt es im Anschluss dem Zuschauer, sich einen Gesamteindruck zu verschaffen und festgefahrene Meinungen zu überdenken. ()

alle Rezensionen von Jan Heesen ...
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Weitere Filminfos:

Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Deleted Scenes, Kinotour
Kommentare:

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