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TECHNISCHE DATEN
zu Jean-Luc Godard Edition 2

RC 2 FSK Freigabe ab 16 Jahren
DVD-Typ: 7 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Unterhaltung
Bildformat:
Diverse
Tonformat:
Diverse
Verpackung: Schuber
Untertitel:
Deutsch
Label:
Arthaus
EAN-Code:
4006680058580 / 4006680058580
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Sie befinden sich hier: Home > Unterhaltung > DVD > Jean-Luc Godard Edition 2

Jean-Luc Godard Edition 2

Titel:

Jean-Luc Godard Edition 2

Label:

Arthaus

Regie:

Jean-Luc Godard

Laufzeit:
678 Minuten
Genre:
Unterhaltung
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Jean-Luc Godard Edition 2:


Alles in Butter Die Chinesin Die fröhliche Wissenschaft Ein Film wie die anderen Rette sich, wer kann (das Leben) Wie geht`s? Wladimir und Rosa / Hier und anderswo Jean-Luc Godard Edition 2 stammt aus dem Hause Kinowelt Home Entertainment.


Jean-Luc Godard Edition 2 Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Jean-Luc Godard Edition 2:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Jean-Luc Godard Edition 2:
Jean-Luc Godard Edition 2“ neu bei Kinowelt.
Acht Filme des französischen Autorenfilmers erstmals in Deutschland auf DVD.

Jean-Luc Godard, einer der einflussreichsten Regisseure der Filmgeschichte, wurde vor kurzem mit dem Ehren-Oscar für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Zu seinem 80. Geburtstag ist bei Kinowelt eine Edition mit seinen wichtigsten Werken erschienen. Die Fortsetzung bringt auf sieben DVDs acht weniger bekannte Meisterwerke aus der Zeit von 1967 bis 1980, darunter sieben Deutschlandpremieren und eine Weltpremiere. Diese Filme mit insgesamt über elf Stunden Gesamtspieldauer stehen zwischen Godards revolutionären Werken der 1960er Jahre („Außer Atem“, „Die Verachtung“) und seinem surrealistischen Spätwerk der Postmoderne. In den 1970er Jahren reflektierte der Autorenfilmer besonders die Ereignisse der 68er-Bewegung und die kommunistische Modewelle.

In „Die Chinesin“ (1967) inszenieren fünf jugendliche Kommunarden maoistische und anarchistische Ideen. Godard bricht hier endgültig mit dem traditionellen Erzählkino und arbeitet mit Verfremdungstechniken des Brechtschen Theaters. Vieles von dem Gedankengut wirkt überholt, dennoch ist der Film ein historisches Dokument, das bis heute weiterlebt. Die Darsteller um Jean-Pierre Léaud und Juliet Berto spielen mit großer Hingabe und ironischer Distanz. Das Rot der vielen Mao-Bibeln wird zu einem gestalterischen Element, Wortspiele und Inserts sollen Zusammenhänge erklären. Der Film wird für viele aufrührerische Studenten von 1968 Vorbild und Argumentationshilfe gewesen sein. Auf dokumentarischer Ebene setzt „Ein Film wie die anderen“ (1968) diese Thematik fort. Drei Studenten diskutieren auf einer Wiese vor einer Hochhauslandschaft mit zwei Renault-Arbeitern über die Streiks im Mai 1968. Zwischendurch werden dokumentarische Filmsequenzen von streikenden Arbeitern, Hausbesetzungen, Festnahmen und vom Vietnamkrieg eingeblendet.

In „Die fröhliche Wissenschaft“ (1969) treffen sich Patricia und Émile auf einer dunklen Theaterbühne. Sie hören Radio, lesen in Zeitungen und Büchern und entdecken Symptome einer andauernden Unterdrückung. Godard missachtet bewusst alle dramaturgischen Regeln und möchte „die Idee der Kultur zerstören“. Lange starre Kameraeinstellungen, Standfotos, Inserts und schwarze Bilder können nur wahre Godard-Enthusiasten begeistern. Mit der Gründung der „Gruppe Dziga Vertov“, benannt nach dem sowjetischen Filmavantgardisten, wollte Godard auf militante Weise „politisch Filme machen“. In „Alles in Butter“ (1972) setzt er dafür Yves Montand, eine Symbolfigur der französischen Linken, und die US-amerikanische Vietnam-Kritikerin Jane Fonda ein. Susan, eine US-Korrespondentin in Paris, soll zusammen mit ihrem Mann Jacques, einem linken Filmemacher, einen Wurstfabrikanten interviewen. Doch streikende Arbeiter hindern sie daran und halten sie fünf Tage lang fest. Godards Sozialkritik setzt sich fort bis in die Beziehung zwischen Mann und Frau. Auffallend sind die Kamerafahrten durch die Fabrik mit starren Bildausschnitten, die nur von den agierenden Schauspielern belebt werden. Godard nennt diesen Film „eine Geschichte für die, denen die Geschichte egal ist.“ Zwei Dokumentarfilme sind auf einer DVD vereint. „Wladimir und Rosa“ (1971) zeigt mit Knüppeln auf Demonstranten eindreschende Polizisten, die Black-Panther-Bewegung und palästinensische Freiheitskämpfer. Immer wieder sind politische Parolen in einer abgehackten Sprache zu hören. Zwischendurch führt Godard mit seinem Kollegen Jean-Pierre Gorin auf einem Tennisplatz einen Dialog über politisches Kino. Das Doku-Drama „Hier und anderswo“ (1976) übt sich in Kapitalismuskritik und bringt abwechselnd eine französische Familie vor dem Fernseher und Bilder der palästinensischen Revolution. Halbdokumentarisch zeigt „Wie geht’s?“ (1978), ein „Film zwischen Aktiv und Passiv“, den Streit um den Wahrheitsgehalt von Nachrichten und Bildern in der Redaktion einer kommunistischen Zeitung. Mit „Rette sich, wer kann (das Leben)“ kehrt Godard 1980 wieder zum eigentlichen Filmemachen zurück, deshalb ist es für ihn sein „zweiter erster Film“. Für zehn Jahre hatte er die Filmszene verlassen und mit Videofilmen und politischen Traktaten experimentiert. Nach dem Zusammenbruch der politischen Utopien der 68er sind die Menschen auf der Suche nach neuem Lebensglück. Denise (Nathalie Baye) kündigt den Job, verlässt ihren Freund Paul (Jacques Dutronc) und zieht aufs Land. Er lernt die Prostituierte Isabelle (Isabelle Huppert) kennen, die in Denises leere Wohnung einzieht, aber am liebsten weg von der Stadt und ihren prügelnden Zuhältern will. Erstmals setzt Godard einen Drehbuchautor ein, der in Pauls Figur biographische Züge von ihm einbringt. Ein Kameramann und ein Filmkomponist erzählen im Bonusmaterial von einer teils schwierigen und angespannten Zusammenarbeit mit dem Regisseur. Zwei Kameramänner mussten sich abwechseln. Die Schauspieler loben die unkomplizierten, oft improvisierten Dreharbeiten. In Cannes war dieser Startfilm für Godards „zweite“ Karriere umstritten, doch im Kino wurde er ein großer Erfolg und entscheidend für seinen weiteren künstlerischen Weg. Kinowelt sei für den Mut gedankt, diese seltenen Werke Godards in Deutschland auf DVD herauszubringen. Zumindest mittelmäßige Französischkenntnisse sind von Vorteil, denn es gibt keine Synchronfassungen und die Untertitelung ist stellenweise lückenhaft. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
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Weitere Filminfos:

Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Einführung zu „Die Chinesin“ von Colin McCabe, Einige Bemerkungen über das Drehen und die Produktion von „Rette sich, wer kann (das Leben)“ und „Alles in Butter“, Kurzfilm „Luc und wie er Jean-Luc sieht“
Kommentare:

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