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TECHNISCHE DATEN
zu Der Besuch

RC FSK Freigabe ab 16 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD
Medium: DVD
Genre: Drama
Bildformat:
16:9 (2.35:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Mono,Englisch: Dolby Digital 2.0 Mono
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Anbieter:
Alive AG
Label:
Winkler Film
EAN-Code:
4042564126709 / 4042564126709
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Sie befinden sich hier: Home > Drama > DVD > Der Besuch

Der Besuch

Titel:

Der Besuch

Label:

Winkler Film

Regie:

Bernhard Wicki

Laufzeit:
96 Minuten
Genre:
Drama
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Der Besuch:


Die Millionärin Karla Zachanassian kehrt nach Jahren in ihre heruntergekommene Heimatstadt zurück. Die Bewohner erhoffen von ihr finanzielle Hilfe und Karla Zachanassian ist auch bereit eine hohe Summe zu spenden – unter einer Bedingung: Serge Miller, der sie in ihrer Jugend verführt, verstoßen und verleugnet hat, soll getötet werden. Bernhard Wicki verfilmte mit den Hollywood-Stars Ingrid Bergman und Anthony Quinn Friedrich Dürrenmatts berühmtes Bühnenstück über menschliche Gier und Verführbarkeit. Der Besuch stammt aus dem Hause Alive AG.


Der Besuch Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Der Besuch:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Der Besuch:
Bernhard Wickis „Der Besuch“ erstmals auf DVD bei AL!VE AG.

Mit dem Antikriegsfilm „Die Brücke“ (1959) wurde Bernhard Wicki (1919-2000) als Regisseur schlagartig berühmt. Nach der Mitarbeit als Co-Regisseur an „Der längste Tag“ folgte 1963 sein erster eigener Film mit internationalen Stars, „Der Besuch der alten Dame“ von seinem Schweizer Freund Friedrich Dürrenmatt. Selten wurde ein Theaterstück so realistisch verfilmt. In einer früheren TV-Fassung gab es hervorragende Schauspieler wie Elisabeth Flickenschildt, doch man sah eher abgefilmtes Theater. Von der Produktionsfirma 20th Century Fox bekam Wicki die Auflage, im Gegensatz zum Theaterstück ein Happy End zu bringen. Auch sonst wurden Details geändert, die wichtige Kernaussage um Schuld und Sühne jedoch blieb erhalten. AL!VE AG bringt diese Sternstunde einer Theaterverfilmung erstmals auf DVD heraus.

Ein Problem war das Alter der Hauptdarstellerin Ingrid Bergman. Sie war damals 43 Jahre alt und sah noch so blendend aus wie in Casablanca. So wurde die „alte Dame“ gestrichen und der Filmtitel auf „Der Besuch“ verkürzt. Der Ort der Handlung wurde von der Schweiz nach Osteuropa verlegt, was an den doppelten Schildern in westlicher und kyrillischer Schrift zu sehen ist. Die Szenerie der Außenaufnahmen ist jedoch unverkennbar eine italienische Kleinstadt, die Innenaufnahmen wurden in den Cinecittà-Studios bei Rom gedreht. Durch diese inszenatorischen Eingriffe ist aus dem eher grotesken Bühnenstück mit Allegorien und Parabeln ein realistisches Filmdrama in kontrastreichem Schwarz-Weiß geworden, das bei Dürrenmatt und internationalen Festspielen großes Lob erntete.

Unter dem Jubel von Hunderten von Statisten kommt eine Diva am Bahnhof der Kleinstadt Güllen an und wird wie ein Staatsgast empfangen. Sie hatte den Schnellzug mit der Notbremse gestoppt und dem verblüfften Schaffner dafür vorsorglich einige große Scheine gegeben. Denn Geld ist für sie kein Thema. Einst war sie mit 17 Jahren als Hure verschrien und aus der Stadt vertrieben worden, als Milliardärin Carla Zachanassian ist sie jetzt zurückgekommen. Sie will sich endlich für ein Unrecht rächen, das ihr der Ladenbesitzer Serge Miller (Anthony Quinn) damals angetan hat. Er leugnete die Vaterschaft ihres Kindes und gewann durch bestochene Zeugen den Prozess. Durch ihre Heirat mit einem Ölmagnaten kam sie mittlerweile zu unglaublichem Reichtum. Besonders vom Bürgermeister (Ernst Schröder) wird sie hofiert, denn die Stadt ist bettelarm und könnte dringend eine Finanzspritze gebrauchen. Sie verspricht ihnen, zwei Millionen zu geben, eine Million für die Stadt, die andere für die Bürger. Die einzige Bedingung ist, Miller zu töten als Strafe für das ihr angetane Unrecht. Nebenbei beobachtet sie argwöhnisch, wie der Polizeichef (Hans-Christian Blech) mit einem jungen Mädchen ähnliches treibt wie Miller einst mit. Dürrenmatt erinnert hier an die Medea des Euripides, die sich durch die Ermordung der gemeinsamen Kinder an ihrem untreuen Mann rächt. Außerdem übt er scharfe Kritik am grenzenlosen Kapitalismus, in dem man mit Geld alles erreichen kann. Der Name Zachanassian ist eine Namenskombination dreier damals bekannter Milliardäre. Im Filmfinale wird das Todesurteil an Serge Miller nicht vollstreckt. Clara fordert seine Begnadigung. Sie will ihren ehemaligen Liebhaber nur beschämen und damit bestrafen, dass er in der Gemeinschaft für immer gebrandmarkt ist. Auch einige andere Grausamkeiten des Bühnenstücks wie die Kastration der beiden gekauften Zeugen wurden gestrichen. So kann der hübsche Racheengel die Stadt wieder verlassen, nachdem er seine Mission ausgeführt hat. Bernhard Wicki hat die zeitlos gültige Aussage Dürrenmatts in einer realistischen Geschichte auf die Leinwand gebracht. Die deutliche Verjüngung der Hauptdarsteller im Film weist mehr in die Zukunft. Sie spüren noch etwas ihrer einstigen Liebe füreinander, deshalb möchte sie ihn begnadigen. Außerdem ist Serge Miller als junger Mann viel mehr bestraft, wenn er noch lange mit dieser Schmach in der Stadt leben muss. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: The Visit
Land / Jahr: USA, Deutschland, Frankreich, Italien 1963-1964
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Bildergalerie, Booklet
Kommentare:

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