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TECHNISCHE DATEN
zu Louis, das Schlitzohr

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Komödie
Bildformat:
Infos folgen...
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Mono,Französisch: Dolby Digital 2.0 Mono
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsch
EAN-Code:
4006680050805 / 4006680050805
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Louis, das Schlitzohr

Titel:

Louis, das Schlitzohr

Label:

Kinowelt Home Entertainment

Regie:

Gérard Oury

Genre:
Komödie
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 10.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Louis, das Schlitzohr:


Da hat es geknallt: Italienurlauber Marèchal wird bei einer Karambolage mit dem Auto des Industriellen Saroyan die Ente entschärft. Großzügig bietet dieser ihm als Ersatz einen Cadillac an. Marèchal soll den Wagen nach Bordeaux überführen, nicht ahnend, dass das Auto vor Schmuggelware an allen Nähten spannt. Louis, das Schlitzohr stammt aus dem Hause Kinowelt Home Entertainment.


Louis, das Schlitzohr Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Louis, das Schlitzohr:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Louis, das Schlitzohr:
Ein Jahr nach seinen Durchbruchserfolg mit „Der Gendarm von St. Tropez“ und „Fantomas“ untermauerte Louis de Funès seine Popularität mit witzigen Komödie „Louis, das Schlitzohr“ (1965) von Regisseur Gérard Oury, die de Funès, nach dem 1955 gedrehten Film „Zwei Mann, ein Schwein und die Nacht in Paris“, erneut mit dem Schauspieler und Sänger Bourvil (richtiger Name André Robert Raimbourg) zusammenführte.

Kinowelt präsentiert nun, unter ihrem Label Studio Canal, diesen Film auf DVD. Für das Alter der Komödie zeigt sich das Bild in bester Qualität. Sehr guten Farben, einen guten Kontrast sowie eine ebenso gelungenen Schärfe. Der Ton (Dolby Digital 2.0 Mono) bietet ebenfalls eine gute Qualität, auch wenn das Alter an den Tonspuren nicht gänzlich vorbei ging. Das Besondere an dieser DVD, bzw. das Extra ist, neben Trailer, Bildmaterial und einen Werberatschlag als PDF Datei, dass hier zwei Synchronisationen für den Film parat liegen. So kann man hier zwischen der Synchro mit Anton Reimer (1965) und der Version mit Gerd Martienzen (1976) wählen. Ware Fans werden sich natürlich für die Version mit Ger Martienzen entscheiden, der die einzig wahre deutsche Stimme für de Funès war. Zudem ist die Synchro um einiges witziger als die ältere deutsche Fassung von Reimer als.

Doch hier erst einmal der Inhalt des Films: Antoine Marechal (Bourvil) hat im Urlaub mit seinem Auto einen Unfall. Der Nobelschlitten des schwerreichen Industriellen Leopold Saroyan (Louis de Funès) rammt seine Ente, die daraufhin fahruntauglich ist. Als Entschädigung darf der kleine Angestellte Antoine nun im Auftrag von Saroyan eine Luxuskarosse von Neapel in Italien nach Bordeaux in Frankreich überführen. Doch er weiß natürlich nicht, dass der Cadillac-Protzschlitten von dem Industriellen Saroyan bis oben hin mit Schmuggelware vollgepackt ist. Und Saroyan lässt das von ihm mit Schmuggelgut beladene Luxusauto während der ganzen Reise auch nicht mehr aus den Augen. So geraten alle Beteiligten auf dieser abenteuerlichen Reise von Italien nach Frankreich in allerlei verzwickte Situationen.

Fazit: „Louis, das Schlitzohr“ ist eine spaßige und turbulente Komödie, die mit den beiden französischen Schauspiel-Legenden Louis de Funès und Bourvil glänzend besetzt ist. Bourvil und de Funès ergänzen sich durch ihre kontrastierenden Persönlichkeiten hervorragend. Hier ist Spaß auf der ganzen Linie garantiert!

Übrigens: Zwei Jahre nach „Louis, das Schlitzohr“ standen de Funès und Bourvil, die auch privat eng befreundet waren, unter dem gleichen Regisseur in „Die große Sause“ erneut vor der Kamera. Der Erfolg des Gespanns Bourvil/de Funès sprengte seinerzeit alle Grenzen, die beiden Komödien erreichten elf und sensationelle 17 Millionen Zuschauer allein in Frankreich. Zu einer weiteren, schon geplanten Zusammenarbeit zu „Die dummen Streiche der Reichen“ mit Louis kam es nicht, da Bourvil am 23. September 1970 mit nur 53 Jahren nach langjähriger Krankheit an einem Multiplen Myelom (Morbus Kahler) verstarb. Regisseur Oury suchte einen Ersatz und fand ihn in Yves Montand. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
Sechs Funès-Filme auf Einzel-DVDs bei Kinowelt.

Weit über die Grenzen Frankreichs hinaus gilt Louis de Funès (1914-1983) als einer der erfolgreichsten Filmkomiker. Seine Rollen als cholerischer Kleinbürger, der gegenüber den Autoritäten kuscht und seine Untergebenen tyrannisiert, kommen beim Publikum bestens an. Besonders wenn er als wertkonservativer oder staatstragender Bürger auftritt, etwa als Gendarm Cruchot, zieht er diese Tugenden ins Lächerliche. Hohe Auszeichnungen wie „Ritter der Ehrenlegion“ oder der „Ehren-César“ - der französische „Oscar“ - bestätigen seine große Wertschätzung in Frankreich. Privat war Louis de Funès ein stiller und bescheidener Mensch, der sich für den Naturschutz einsetzte und Rosen züchtete. In seinen produktivsten Jahren drehte er bis zu drei Filme im Jahr. Dabei entstanden viele eher kommerzielle Massenproduktionen ohne besonderen künstlerischen Anspruch. Dadurch ist es für Film-Enthusiasten und Sammler nicht einfach, die wirklich guten Filme dieses Ausnahmekomikers herauszufiltern. Eine Entscheidungshilfe bietet Kinowelt, ein Tochterunternehmen der französischen Filmgesellschaft StudioCanal, die jetzt sechs der besten Funès-Filme zum Teil erstmals auf Einzel-DVD anbietet.

„Die große Sause“ (1966) war mit über 17 Millionen Zuschauern über 40 Jahre lang bis „Willkommen bei den Sch’tis“ (2008) der erfolgreichste Kinofilm in Frankreich. Louis de Funès hilft während der deutschen Besatzungszeit als Dirigent der Pariser Oper den Insassen eines englischen Flugzeugs, das abgeschossen wurde. Scharfsinnig und unübertroffen werden die Klischees der drei beteiligten Nationen vorgeführt, die Tugenden des deutschen Schäferhundes, Musik aus „Fausts Verdammnis“ von Hector Berlioz oder „Tea for two“ als Erkennungsmelodie unter den Engländern. Als typisch deutsche Nazi-Funktionäre, für die Befehl und Gehorsam alles ist, wirken Sieghardt Rupp und Benno Sterzenbach mit. Zusammen mit dem hektischen Funès marschiert sein Komiker-Kollege Bourvil als ruhiges Gegenstück durch Dick und Dünn. Als besonderes Extra werden fünf Tonspuren mitgeliefert. Am besten ist nach wie vor die Originalfassung, in der auch deutsch und englisch gesprochen wird. Mit Funès‘ bekanntestem deutschen Synchronsprecher Gerd Martienzen gibt es die Fassungen von 1967 und 1974, außerdem eine integrale Fassung dieser beiden Versionen und eine neue Synchronfassung von 2009 mit Michael Pan.

In „Louis, das Schlitzohr“ (1965) kann man den hektischen Louis de Funès und den stoischen Bourvil auf einer ungewöhnlichen Urlaubsirrfahrt mit Schmuggelware von Neapel nach Bordeaux erleben. „Die Abenteuer des Rabbi Jacob“ (1973) zeigt Louis de Funès als rassistischen Fabrikanten Buntspecht, der unfreiwillig in die Intrigen des arabischen Geheimdienstes gerät, weil sein jüdischer Chauffeur am Sabbat die Arbeit verweigert. Um sein Leben zu retten, schlüpft Buntspecht in die Rolle eines jüdischen Rabbi. Nicht nur wegen seiner satirischen Kritik an Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz wurde diese rasante Verwechslungskomödie 1975 für den Golden Globe Award nominiert und mit über sieben Millionen Kinobesuchern einer der erfolgreichsten Filme von Louis de Funès.

Viele der Funès-Komödien wurden in Deutschland mehrfach vermarktet, mit eigens erfundenen Titeln und Fantasienamen (Louis, Oscar oder Balduin). Leider gibt es oft ungenaue und willkürliche deutsche Synchronisationen. Diese DVDs bieten den Vorteil der verschiedenen Sprach- und Synchronfassungen. So lässt sich durch Umschalten der Tonspur leicht vergleichend herausfinden, welcher Unsinn den Darstellern oft in den Mund gelegt wurde. Besonders deutlich wird dies bei „Louis, der Geizkragen“ (1980) nach der Molière-Komödie „Der Geizige“. In der in Deutschland oft gezeigten Version ist die Originalfassung um 40 Minuten gekürzt worden. Erst 2008 gab es eine neue deutsche Synchronfassung des Filmes in voller Länge, die auch auf der DVD enthalten ist. Bei „Louis, das Schlitzohr“ gibt es ebenso zwei ziemlich verschiedene Synchron-Drehbücher zu vergleichen.

Der Episodenfilm „Fünf Glückspilze“ (1962) nimmt die Spiel- und Gewinnsucht von Normalverbrauchern aufs Korn. Wenn es etwas zu gewinnen gibt, werden viele schwach und lassen jede Vernunft vermissen, egal ob es sich um einen Nerzmantel, ein Feinschmeckermenu, einen Abend mit einem Filmstar oder eine Yacht handelt. Einige Slapstick-Einlagen erinnern an Chaplin oder Loriot. Im Kurzfilm mit Louis de Funès „Der Hauptgewinn“ spielt er einen typischen Provinzler, der eine Million Francs gewonnen hat. Gemeinsam mit seiner Frau und Tochter holt er in Paris das Geld in Bar im Koffer ab und wittert in jedem einen Räuber, der ihn überfallen will. Dadurch macht er erst recht auf sich aufmerksam.

In „Quietsch… Quietsch… Wer bohrt denn da nach Öl?“ (1963) spielt Funès einen Börsenspekulanten, dessen Frau von einem Gauner ein nutzloses Ölfeld in Venezuela aufgeschwatzt wurde. Mit List und Hindernissen gelingt es ihm schließlich, aus der Lage herauszukommen. Neben dem Geschäftlichen gibt es auch private Probleme um das Liebesleben seiner beiden Kinder. Es ist ein für Funès eher untypischer kammerspielartiger Film, ohne viele Außenaufnahmen und Actionszenen. Als Bonus gibt es den ursprünglichen Schwarz-Weiß-Film in einer kolorierten Fassung. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Le Corniaud
Land / Jahr: Frankreich / Italien 1965
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Kinoaushangsatz, Werberatschlag als PDF, 2 Synchros (Gerd Martienzen und Anton Reimer), Fotogalerie
Kommentare:

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