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TECHNISCHE DATEN
zu Pasolinis tolldreiste Geschichten

RC 2 FSK Freigabe ab 16 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Erotik
Bildformat:
16:9 (1.85:1) anamorph
Tonformat:
Englisch: Dolby Digital 2.0 Mono,Deutsch: Dolby Digital 2.0 Mono,Italienisch: Dolby Digital 2.0 Mono
Verpackung: Amaray Case
EAN-Code:
4009750201534 / 4009750201534
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Pasolinis tolldreiste Geschichten

Titel:

Pasolinis tolldreiste Geschichten

Label:

EuroVideo Medien GmbH

Regie:

Pier Paolo Pasolini

Laufzeit:
106 Minuten
Genre:
Erotik
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 07.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Pasolinis tolldreiste Geschichten:


Im England des 14. Jahrhunderts pilgern der Schriftsteller Chaucer (Pier Paolo Pasolini) mit anderen zum Grabmahl des heiligen Thomas Becket nach Canterbury. Beim Wandern erzählen die Männer und Frauen, vom Schriftsteller animiert, die Geschichten von sexuellem Begehren, Ehebruch, Verrat und Habgier, von tiefen verborgenene Wünschen und Streit zwischen Mönchen und weltfremden Nonnen. Der Film basiert auf acht Geschichten aus den Dichtungen Canterbury Tales von Geoffrey Chaucer. Pasolinis tolldreiste Geschichten stammt aus dem Hause EuroVideo Medien GmbH.


Pasolinis tolldreiste Geschichten Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Pasolinis tolldreiste Geschichten:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Pasolinis tolldreiste Geschichten:
„Trilogie des Lebens“ oder auch „Trilogie der Sinnlichkeit“ nennen sich die drei Werke, die der italienische Autorenfilmer und Skandalregisseur Pier Paolo Pasolini in den Jahren 1970 bis 1973 in die Kinos brachte. Er nahm sich darin einiger weltbekannter Geschichtensammlungen an, die er in der Art von Episodenfilmen zu einem frechen, fröhlichen und überaus frivolen Ganzen zusammenstellte und dabei so manches Tabu brach. Nach seinem Ausflug ins Italien des Mittelalters mit „Decameron“ legte er ein Jahr später mit dem britischen Äquivalent nach. War es im Vorjahr die Vorlage Giovanni Boccaccios gewesen, die dem munteren Treiben seine historisch-literarische Quelle lieferte, diente nun bei „Pasolinis tolldreiste Geschichten“ Geoffrey Chaucers „Die Canterbury-Erzählungen“ als Blaupause für ausgelassene Szenen und derben Humor. Schon Chaucer hatte sich seinerzeit an Boccacios Geschichtensammlung orientiert, deswegen verwundert es nicht, dass sich auch Pasolinis filmische Adaptionen durchaus sehr ähnlich sind.

Der Regisseur selbst schlüpft einmal mehr in die Rolle des Bindegliedes zwischen den einzelnen Episoden, indem er Geoffrey Chaucer selbst verkörpert, der auf seiner Reise den unterschiedlichsten Menschen begegnet und deren Geschichten und Erlebnisse schriftlich festhält. Im Gasthaus Tabard Inn fordert der Wirt (George B. Datch) seine Gäste nämlich auf, durch Erzählungen für Kurzweil zu sorgen. So berichten sie u.a. von einem Greis (Hugh Griffith), der sich eine junge Geliebte (Josephine Chaplin) nimmt, der es aber ebenfalls eher nach jungem Fleisch gelüstet. Ein Student (Dan Thomas) narrt einen alten Zimmermann (Michael Balfour) mit einer prophetischen Weltuntergangsgeschichte, um sich an der hübschen Frau des Handwerkers zu vergehen. Drei Freunde werden auf die Probe gestellt, als ihnen ein alter Mann (Alan Webb) die Möglichkeit eröffnet, den Tod höchstpersönlich ausschalten zu können.

Im Stil und Aufbau erinnert der Film an Pasolinis Vorgängerwerk „Decameron“. Wenngleich es dem Regisseur hier etwas besser gelungen ist, die vielen kleinen Kurzgeschichten zu einem Film zu vereinen, bleibt doch ein recht schaler Nachgeschmack zurück. Geoffrey Chaucers Vorlagen leben weniger durch ihre Inhalte als ihre Form und Sprache, wovon in Pasolinis Verfilmung kaum mehr etwas zu spüren sein kann. Deswegen fällt die Adaption zwar anzüglich und derb aus, ist dabei aber äußerst selten wirklich erotisch oder pfiffig. Der Film funktioniert am ehesten noch als nett ausgestattete Provokation, deren Skandalösitäten sich im Laufe von vierzig Jahren nun auch deutlich relativiert haben. Die DVD wartet mit einem sehr scharfen und ausgewogenen Bild auf. Der Ton liegt in drei Fassungen vor, neben der deutschen auch in der italienischen und englischen Version, jeweils in Dolby Digital 2.0 Mono. Als Bonusmaterial gibt es hier ebenfalls nur den Kinotrailer, dieses Mal in der internationalen englischen Sprachfassung. ()

alle Rezensionen von Frank Brenner ...
DVD-Premiere „Trilogie des Lebens“ von Pier Paolo Pasolini bei EuroVideo.
Erotik vom Mittelalter bis 1001 Nacht.

Der italienische Schriftsteller, Filmemacher und Polemiker Pier Paolo Pasolini (1922-1975) gibt mit seinen Werken immer wieder Anlass für Skandale. Als ehemaliger Kommunist und bekennender Homosexueller wird er im oberflächlich sittenstrengen Italien schnell angeprangert. Seine Ermordung ist bis heute noch nicht endgültig aufgeklärt. Mit seiner Jesus-Biografie „Das Erste Evangelium - Matthäus“ erregt Pasolini Widerspruch bei der Kirche. Mehrfach setzt er sich mit antiken Stoffen auseinander wie König Ödipus oder Medea mit Maria Callas in der Titelrolle. Einige seiner späten Filme nehmen Bezug auf polemische Zeitungsbeiträge, die er Anfang der sechziger Jahre veröffentlicht hat. Drei Filme verbindet er Anfang der 1970erJahre zu einer „Trilogie des Lebens“ mit einer Beschwörung der Erotik, ohne die es kein menschliches Leben gäbe. Der kapitalistischen Gesellschaft will er in seiner Vision eine Poesie der schönen Körper, ihrer Lüste und Fantasien entgegensetzen. Es sind keine billigen Schundstreifen Stile der lüsternen Schulmädchen oder Klosterschwestern dieser Zeit. Doch Pasolini macht sich auf seine Weise auch über sie lustig. Die Kritik einiger scheinheiliger Moralapostel ist deshalb völlig unbegründet. EuroVideo bringt erstmals Pasolinis „Trilogie des Lebens“ auf drei DVDs heraus.

Als Vorlagen benutzt Pasolini „Il Decamerone“ vom florentinischen Dichter Giovanni Boccaccio (1313-1375), die „Canterbury Tales“ des englischen Schriftstellers Geoffrey Chaucer (1343-1400) und die Märchen aus 1001 Nacht. In den Episoden ist die erotische Ästhetik nur ein Aspekt, auch Gewalt und Tod spielen in dieser Literatur eine bedeutende Rolle. „Decameron“ beweist in teils tragischen, teils grotesken Episoden, dass die Menschen im Mittelalter keineswegs prüde waren. Sieben Damen und drei Herren erzählen vom sinnlichen Leben, mit teilweise drastischem Humor und detailgetreuen Einblicken. Im Mittelpunkt der Handlung stehen ein Sünder, der sich als Heiliger ausgibt und ein Freskenmaler in Neapel. Sexuelle Sinnenfreude wird hier in kräftigen Farben als das Vergnügen der einfachen Leute dargestellt. Einige Kritiker verkannten die künstlerischen Absichten und warfen dem Film zu Unrecht Pornografie vor. Die Auszeichnung mit dem Silbernen Bär in Berlin 1971 spricht für seine künstlerische Qualität.

„Pasolinis tolldreiste Geschichten“ zeigt im Prolog den Schriftsteller Chaucer, dargestellt von Pasolini selbst, während einer Pilgerreise nach Canterbury. Beim Wandern erzählen sich die Pilger Geschichten von sexuellem Begehren, Ehebruch, Verrat und Habgier, verborgenen Wünschen und Streit zwischen Mönchen und Nonnen. Eine vorwiegend düstere Szenerie gibt das Mittelalter realistisch wieder. Für Heiterkeit sorgen einige FKK-Auftritte in einem englischen Park. Das Schlussbild erinnert an Karikaturen der Reformationszeit. Der provokante Inhalt und die derbe Erotik erregten viel Aufsehen und bescherten Pasolini eine Klage wegen Verleumdung eines Ordens. Dass gerade dies den selten gezeigten Film so wertvoll und sehenswert macht, beweist die Entscheidung der Berlinale-Jury, die ihn mit dem Goldenen Bären auszeichnete.

Den Abschluss der „Trilogie des Lebens“ bilden 15 episodisch erzählte „Erotische Geschichten aus 1001 Nacht“. Im Zentrum steht die Liebe des Nur-ed-Din (Franco Merli) zu der Sklavin Zumurrud (Ines Pellegrini), die von Räubern entführt wird. Die Suche nach ihr wird für Nur-ed-Din zu einer Reise voller Abenteuer. Die Episoden berichten von Liebesfreuden, erotischen Verhältnissen zwischen Männern und Frauen, Dichtern und jungen Sklaven und geben einen Einblick in die Erotik in fremden Kulturkreisen. Nach seiner langen Irrfahrt findet Nur-ed-Din als König in seinem Palast die Erfüllung seiner Liebe. Als Gag hört man zu diesen orientalischen Szenen immer wieder ein klassisches Streichquartett als Inbegriff der abendländischen Kultur. Der in Afrika und Asien gedrehte Film mit seiner exotischen Erotik, damals ein Skandal, erhielt in Cannes den Spezialpreis für seine opulenten Bilder. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
Im 14. Jahrhundert veröffentlichte der Dichter und Schriftsteller Geoffrey Chaucer zahlreiche Werke. Dazu gehörten auch die Dichtungen „Canterbury Tales“. Aus acht dieser Geschichten wurde im Jahr 1972 der Film „Pasolinis tolldreiste Geschichten“ gedreht. Jetzt ist der Film auf DVD erschienen.

In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts befindet sich der Schriftsteller Chaucer auf einer Pilgerreise. Mit ihm sind einige andere Personen unterwegs. Diese Reise soll nach Canterbury zum Grab eines Heiligen führen. Da die Reise lang ist, erzählen sich alle Geschichten. Dabei handeln diese Geschichten zum Beispiel von einem adligen Herrn, der frisch vermählt ist. Seine Frau ist dabei 40 Jahre jünger und zu dieser Ehe gezwungen worden. Dabei hätte sie doch lieber jemand geheiratet, den sie auch liebt. Nun wird die Hochzeitsnacht vollzogen. Während dieser Zeit blickt ein Jüngling fast verzweifelt nach oben, weil er seine Traumfrau nicht bekommen kann. Doch er braucht nur ein bisschen zu warten, da der alte Mann plötzlich erblindet. Und so kommt im Garten des Schlosses des Öfteren mit Mylady auf seine Kosten.
Eine andere Geschichte erzählt von einem Mann, der durch seine Vorlieben auffällt. Lange kann er daran keine Freude mehr haben, da der verraten wird. Nun soll er dafür bezahlen.
Mystische Gestalten, die sich an Menschen vergehen, bestimmen das Bild einer anderen Geschichte.

In den Hauptrollen sind unter anderem Franco Citti und Hugh Griffith zu sehen. Regie führte bei diesem Film Pier Paolo Pasolini, während für die Komposition der Musik Ennio Morricone zuständig war. Angeschaut werden kann der Film in den Sprachen Deutsch, Englisch und Italienisch, wobei in allen Fällen die Tonspur Dolby Digital 2.0 Mono gegeben ist. Das Format des Bildes liegt bei 16:9 Anamorph 1.77:1. Freigegeben wurde der Film ab 16 Jahren. Für die Veröffentlichung war vor wenigen Tagen Euro Video verantwortlich. Produziert wurde der etwa 110minütige Film im Jahr 1972.

Der Film wird sicherlich seine Fans finden. Nur habe ich mich die ganze Zeit gefragt, welcher Inhalt mit dem Film vermittelt werden soll. Dies war für mich absolut nicht erkennbar. Für den Begriff „tolldreist“ gibt es zudem meines Erachtens eine ganz andere Definition. Ich kenne derzeit leider die anderen beiden Teile dieser Trilogie nicht, so dass ich die Filme nicht miteinander vergleichen kann. Doch macht dieser Film den Eindruck, dass ihn sicherlich nicht jeder ein zweites Mal anschauen muss. ()

alle Rezensionen von Marina Teuscher ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: I racconti di Canterbury
Land / Jahr: Italien/Frankreich 1972
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
Kommentare:

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