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TECHNISCHE DATEN
zu Decameron

RC 2 FSK Freigabe ab 16 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Erotik
Bildformat:
16:9 (2.35:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Mono,Italienisch: Dolby Digital 2.0 Mono
Verpackung: Amaray Case
EAN-Code:
4009750201558 / 4009750201558
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Decameron

Titel:

Decameron

Label:

EuroVideo Medien GmbH

Regie:

Pier Paolo Pasolini

Laufzeit:
106 Minuten
Genre:
Erotik
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 07.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Decameron:


Basierend auf die Novellensammlung Il Decamerone des florentinischen Dichters Giovanni Boccaccio, dem Klassiker der erotischen Literatur. Darin verknüpft Pasolini acht tragische, manchmal groteske Geschichten über Liebe und Sexualität: Sieben Damen und drei Herren erzählen einander aus dem sinnlichen Leben, mit teilweise drastischem Humor und mit detailgetreuen Einblicken. Decameron stammt aus dem Hause EuroVideo Medien GmbH.


Decameron Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Decameron:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Decameron:
Decameron“ ist eine Adaption der spätmittelalterlichen Novellensammlung „Il Decamerone“ von Giovanni Boccaccio. Das aus 100 Novellen bestehende Werk des italienischen Schriftstellers, welches dieser zwischen 1349 – 1353 niederschriebt, handelt von sieben Mädchen und drei junge Männer, die sich, während die Pest 1348 in Florenz wütete, in einem abgelegenen Landhaus verschanzten. Jeden Tag, wählte die Gemeinschaft der zehn einen König oder eine Königin aus, die, zur Unterhaltung, Geschichten erzählen sollte. Nach zehn Tagen, waren 100 Geschichten erzählt. 1970 verfilmte der italienische Regisseur Pier Paolo Pasolini das Werk, welches nicht nur der Ursprung der italienischen Prosa ist, sondern ebenfalls die Weltliteratur beeinflusste. So verwendet beispielsweise Gotthold Ephraim Lessing eine Figur aus Boccaccios Novellensammlung in der Ringparabel von „Nathan der Weise“.

Decameron“ ist der Auftakt von Pasolinis „Trilogie des Lebens“. Aus den 100 Novellen hat sich Pasolini einzelne Elemente ausgewählt und diese wiederrum in acht Episoden zusammengefügt. Das Ergebnis ist eine 112 minütige Zusammenstellung aus kurzweiligen aneinandergereihten Geschichten über das Leben, die Menschen und deren Sexualität. Dabei bringt Pasolini jeden Typ von Menschen in den Geschichten unter. Seine Komödie spielt in allen Schichten der Gesellschaft, angefangen beim einfachen Arbeiter über die Wohlhabenden bis hin zu den Geistlichen. Die Motive der Figuren sind leicht erkennbar und der Verlauf der Handlung überrascht allenfalls mit den lustigen, tragischen und teilweise grotesken Situationen. Somit stellt „Decameron“ keine hohen Ansprüche an den Zuschauer und plätschert in seiner Erzählweise vor sich hin.

Dies ist das größte Problem in „Decameron“. Pasolini versäumt es seinem Werk einen Rahmen zu geben, es richtig zu vollenden. So bekommt der Zuschauer letzten Endes ein paar Geschichten zu sehen, welche zusammenhangslos erscheinen. In Boccaccios Vorlage dienen die sieben Mädchen und drei Jungen als Rahmenhandlung für die 100 Geschichten. Pasolini lässt diesen Einstieg weg und schafft es nicht, alle acht Episoden so in einen richtigen Episodenfilm zu packen, dass er als Gesamtwerk funktioniert. Damit verliert „Decameron“ den Anspruch dem Zuschauer eine Botschaft übermitteln wollen und dient lediglich zur Unterhaltung.

Bei der Inszenierung gelingt es Pasolini dafür insgesamt sehr gut ein stimmiges Bild zu erzeugen. Zwar arbeitet der Regisseur nicht mit außergewöhnlichen Stilmitteln oder großartigen Aufnahmen, aber er bebildert die mittelalterlichen Episoden mit schlichten, einfachen Aufnahmen, die einen gewissen Charme mit sich bringen. Ebenfalls lässt Pasolini die Persönlichkeiten durch die Inszenierung in den Vordergrund treten, was den Film aufwertet, da diese schließlich „Decameron“ ausmachen. Allerdings schafft es Pasolini nicht, den Charakteren mehr Tiefe zu geben, als für einfache Unterhaltung nötig. Somit interessieren oft weniger die Figuren, als die Situationen in welchen sie sich befinden. Besagte Situationen sind lustig, gelegentlich tragisch und oft grotesk. So reihen sich Sterbeszenen an Liebesszenen.

Pasolinis Werk wurde darüber hinaus oft Pornographie vorgeworfen. Dies ist zu einem gewissen Grad nachvollziehbar, allerdings enthält das Werk „Il Decamerone“ ebenso erotische mittelalterliche Geschichten, die letzten Endes dazugehören und das Gesamtbild ausmachen. Auch Pasolini zeigt erotisches Flair, doch der Vorwurf ist übertrieben, wenn man bedenkt, was Kinder ab sechs Jahren in unserer heutigen Zeit auf der Leinwand zu sehen bekommen (z.B. KeinOhrHasen, welcher mit einer FSK 6 Auswertung im Kino zu sehen war). So erweist sich der Vorwurf zu der damaligen Zeit vielleicht berechtigt, ist aber in unserer heutigen Zeit, in der die Grenzen des Tabuthemas Sexualität immer mehr verschwimmen, oder wenn sie überhaupt noch da sind, nur noch halb so skandalös, wie der Ruf des Films.

Ein interessantes Detail hat „Decameron“ auch noch zu bieten: Denn Pasolini hat in seinem eigenen Film die Rolle eines Künstler übernommen. Dies allein sollte Beweis dafür sein, dass es Pasolini weder mit pornographischen Inhalten provozieren will, noch eine Lustfantasie auf die Leinwand bannt. Der exzentrische Regisseur benutzt besagte Inhalte viel mehr als Stilmittel.

Pasolini hat ein routiniertes Werk abgeliefert, welches sicher nicht zu seinen besten Filmen gehört. Ein paar Schwächen sind zu erkennen, dennoch ist „Decameron“ kein Totalausfall, sondern eher ein unschlüssiger Film, dem ein richtiger Rahmen und eine Aussage fehlt, damit er großartig genannt werden kann. Doch vielleicht wollte Pasolini auch einen Einblick auf ein aussageloses beliebiges, Leben des Mittelalters geben, was ihm in den acht Episoden gelungen ist. ()

alle Rezensionen von Matthias Hopf ...
Pier Paolo Pasolini war bereits ein anerkannter Kunstfilmer, der mit Werken wie „Accattone – Wer nie sein Brot mit Tränen aß“, „Mamma Roma“, „Große Vögel – kleine Vögel“ und „Medea“ Klassiker der europäischen Filmkunst geschaffen hatte, als er sich mit „Decameron“ einer erotischen Geschichtensammlung aus dem Mittelalter annahm. Giovanni Boccaccio hatte Mitte des 14. Jahrhunderts 100 Novellen zusammengetragen, die sich dem Leben in seinen vielfältigen Variationen widmeten und deswegen auch einige erotische Zwischentöne und Eindeutigkeiten bereithielten. In seiner knapp zweistündigen filmischen Adaption beschränkt sich Pasolini natürlich nur auf eine kleine Auswahl dieser Erzählungen, indem er ungefähr zehn etwas ausführlicher aneinanderreiht und dazwischen Motive anderer Geschichten zumindest noch andeutet. Als bindende Elemente dienen zwei Figuren, die jeweils die Hälfte des Filmes bestimmen und immer wieder auftauchen. Zum einen ist dies der Betrügerkönig Ciappelletto (Franco Citti), der sowohl für kleine Diebstähle berüchtigt ist als auch einen Beichtvater (Giuseppe Zigaina) bei der Absolution verschaukelt. Die zweite wiederkehrende Figur wird von Pier Paolo Pasolini selbst gespielt, der florentinische Maler Giotto di Bondone, der den Auftrag erhält, eine Kirchenwand mit einem Fresko zu verzieren. Dazwischen erzählt Pasolini Geschichten von einem ausgefuchsten jungen Mann (Vincenzo Amato), der sich als zurückgebliebener Stummer in einem Frauenkloster anheuern lässt, um den Nonnen schließlich mal die Freuden der körperlichen Liebe näher zu bringen; von einem jungen Liebespaar, dessen Schäferstündchen am nächsten Morgen unerwartete Konsequenzen nach sich zieht; von drei Brüdern, die die Jungfräulichkeit ihrer Schwester allzu rigoros verteidigen möchten; von einem Gaukler (Ninetto Davoli), der anfangs kräftig verschaukelt wird, am Ende aber als der wahre Sieger dasteht; sowie einige weitere mehr. Pasolini hat das Mittelalter mit großem Aufwand und schönem Detailreichtum wieder zum Leben erweckt. Die Nacherzählung der weltbekannten Geschichten von Giovanni Boccaccio geht er indes ein wenig holprig an. Die Rahmenhandlungen verschmelzen nie so recht mit den Episoden, die recht abgehackt wirken und teilweise ihre Pointen verschenken. Hinsichtlich der Darstellung der Erotik war der Film für seine Entstehungszeit gewagt, aus heutiger Sicht wirkt das jedoch erstaunlich unverkrampft und natürlich. Die Anschuldigungen der Pornografie, die 1971 gegen den Film erhoben wurden, wirken heute eher wie ein Sturm im Wasserglas. Bild und Ton der DVD sind dem Alter entsprechend recht zufrieden stellend ausgefallen. Neben dem damaligen Kinotrailer hat der Silberling allerdings keinerlei Extras zu bieten. ()

alle Rezensionen von Frank Brenner ...
DVD-Premiere „Trilogie des Lebens“ von Pier Paolo Pasolini bei EuroVideo.
Erotik vom Mittelalter bis 1001 Nacht.

Der italienische Schriftsteller, Filmemacher und Polemiker Pier Paolo Pasolini (1922-1975) gibt mit seinen Werken immer wieder Anlass für Skandale. Als ehemaliger Kommunist und bekennender Homosexueller wird er im oberflächlich sittenstrengen Italien schnell angeprangert. Seine Ermordung ist bis heute noch nicht endgültig aufgeklärt. Mit seiner Jesus-Biografie „Das Erste Evangelium - Matthäus“ erregt Pasolini Widerspruch bei der Kirche. Mehrfach setzt er sich mit antiken Stoffen auseinander wie König Ödipus oder Medea mit Maria Callas in der Titelrolle. Einige seiner späten Filme nehmen Bezug auf polemische Zeitungsbeiträge, die er Anfang der sechziger Jahre veröffentlicht hat. Drei Filme verbindet er Anfang der 1970erJahre zu einer „Trilogie des Lebens“ mit einer Beschwörung der Erotik, ohne die es kein menschliches Leben gäbe. Der kapitalistischen Gesellschaft will er in seiner Vision eine Poesie der schönen Körper, ihrer Lüste und Fantasien entgegensetzen. Es sind keine billigen Schundstreifen Stile der lüsternen Schulmädchen oder Klosterschwestern dieser Zeit. Doch Pasolini macht sich auf seine Weise auch über sie lustig. Die Kritik einiger scheinheiliger Moralapostel ist deshalb völlig unbegründet. EuroVideo bringt erstmals Pasolinis „Trilogie des Lebens“ auf drei DVDs heraus.

Als Vorlagen benutzt Pasolini „Il Decamerone“ vom florentinischen Dichter Giovanni Boccaccio (1313-1375), die „Canterbury Tales“ des englischen Schriftstellers Geoffrey Chaucer (1343-1400) und die Märchen aus 1001 Nacht. In den Episoden ist die erotische Ästhetik nur ein Aspekt, auch Gewalt und Tod spielen in dieser Literatur eine bedeutende Rolle. „Decameron“ beweist in teils tragischen, teils grotesken Episoden, dass die Menschen im Mittelalter keineswegs prüde waren. Sieben Damen und drei Herren erzählen vom sinnlichen Leben, mit teilweise drastischem Humor und detailgetreuen Einblicken. Im Mittelpunkt der Handlung stehen ein Sünder, der sich als Heiliger ausgibt und ein Freskenmaler in Neapel. Sexuelle Sinnenfreude wird hier in kräftigen Farben als das Vergnügen der einfachen Leute dargestellt. Einige Kritiker verkannten die künstlerischen Absichten und warfen dem Film zu Unrecht Pornografie vor. Die Auszeichnung mit dem Silbernen Bär in Berlin 1971 spricht für seine künstlerische Qualität.

„Pasolinis tolldreiste Geschichten“ zeigt im Prolog den Schriftsteller Chaucer, dargestellt von Pasolini selbst, während einer Pilgerreise nach Canterbury. Beim Wandern erzählen sich die Pilger Geschichten von sexuellem Begehren, Ehebruch, Verrat und Habgier, verborgenen Wünschen und Streit zwischen Mönchen und Nonnen. Eine vorwiegend düstere Szenerie gibt das Mittelalter realistisch wieder. Für Heiterkeit sorgen einige FKK-Auftritte in einem englischen Park. Das Schlussbild erinnert an Karikaturen der Reformationszeit. Der provokante Inhalt und die derbe Erotik erregten viel Aufsehen und bescherten Pasolini eine Klage wegen Verleumdung eines Ordens. Dass gerade dies den selten gezeigten Film so wertvoll und sehenswert macht, beweist die Entscheidung der Berlinale-Jury, die ihn mit dem Goldenen Bären auszeichnete.

Den Abschluss der „Trilogie des Lebens“ bilden 15 episodisch erzählte „Erotische Geschichten aus 1001 Nacht“. Im Zentrum steht die Liebe des Nur-ed-Din (Franco Merli) zu der Sklavin Zumurrud (Ines Pellegrini), die von Räubern entführt wird. Die Suche nach ihr wird für Nur-ed-Din zu einer Reise voller Abenteuer. Die Episoden berichten von Liebesfreuden, erotischen Verhältnissen zwischen Männern und Frauen, Dichtern und jungen Sklaven und geben einen Einblick in die Erotik in fremden Kulturkreisen. Nach seiner langen Irrfahrt findet Nur-ed-Din als König in seinem Palast die Erfüllung seiner Liebe. Als Gag hört man zu diesen orientalischen Szenen immer wieder ein klassisches Streichquartett als Inbegriff der abendländischen Kultur. Der in Afrika und Asien gedrehte Film mit seiner exotischen Erotik, damals ein Skandal, erhielt in Cannes den Spezialpreis für seine opulenten Bilder. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Il Decameron
Land / Jahr: Italien / Frankreich 1971
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
Kommentare:

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