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Schauspieler / Schauspielerinnen in Brothers:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Brothers:
Sam (Tobey Maguire) bereitet sich auf seinen Kriegseinsatz in Afghanistan vor. Seine Frau Grace (Natalie Portman) und seine beiden kleinen Töchter sind über diesen Umstand nicht gerade erfreut. Sams Bruder Tommy (Jake Gyllenhaal) bestätigt auf der Abschiedsfeier mal wieder seinen Ruf als schwarzes Schaf der Familie. Als diese einige Wochen später allerdings die erschütternde Nachricht vom Tod Sams erhält, wandelt sich Tommy grundlegend. Er beginnt, sich rührend um Grace und die beiden Kinder zu kümmern und hilft ihnen damit, die schweren Tage der Trauer durchzustehen. Sam ist indes gar nicht gefallen, sondern in die Hand afghanischer Rebellen geraten, die ihn mit Folter nicht nur körperlich, sondern auch seelisch zu brechen versuchen. Gerade jener Aspekt der Folter, der eng einhergeht mit dem persönlichen Verhältnis zwischen den beiden amerikanischen Kriegsgefangenen zueinander, kommt in Sheridans Neuinterpretation der Geschichte eindeutig zu kurz. So ist das Verhalten Sams, das anschließend schwere Traumata nach sich zieht, hier kaum schlüssig entwickelt und bleibt dem Zuschauer weitgehend unverständlich. Auch die Entwicklungen zu Hause, die sich nicht nur zwischen Grace und Tommy verändern, sondern auch zwischen Tommy und den beiden halbwüchsigen Töchtern seines Bruders, sind in diesem Remake etlicher Nuancen beraubt, weswegen sie einem mitunter aufgesetzt und wie einer Standarddramaturgie folgend vorkommen. Das ist insbesondere deswegen schade, weil auch diese Version von „Brothers“ mit exzellenten Schauspielern besetzt ist. Tobey Maguire ist dafür offensichtlich bis an seine körperlichen Grenzen gegangen und liefert insbesondere im letzten Drittel manch darstellerisches Kabinettstückchen. So ist das Ergebnis durchaus auch noch einen Blick wert, zieht im Vergleich zum Original aber eindeutig den Kürzeren. (Frank Brenner) alle Rezensionen von Frank Brenner ...
Geschwister entwickeln sich nicht immer gleich. Mal gehen sie beruflich saubere Wege und schaffen es sich ein gutes Leben aufzubauen. Doch so manches Mal kann es auch eine geteilte Welt geben. Während sich einer eine gute Laufbahn aufbaut, ist der andere zum schwarzen Schaf in der Familie geworden. So ergeht es jedenfalls den Brüdern Sam und Tommy, die im Mittelpunkt des Filmes „Brothers“ stehen.
Sam ist Captain bei der Armee und führt ein glückliches Familienleben. Sein Bruder Tommy hat es dagegen zu nichts gebracht und musste sogar eine Zeit im Gefängnis verbringen. Jetzt steht ein neuer Einsatz in Afghanistan an. Doch zuvor kommt sein Bruder noch aus dem Gefängnis frei. Bei einem Abendessen wird Tommy willkommen geheißen, während es heißt, Sam zu verabschieden. Später ist Sam mit einer Patrouille im Hubschrauber unterwegs und wird dort abgeschossen. Sam und ein weiterer Soldat geraten in Gefangenschaft. Da es jedoch keine Spur von den beiden gibt, geht man von dem Verlust von Sam aus und übermittelt seiner Ehefrau die Nachricht. So kommt es zur Feier in der Kirche, wo die Kinder ursprünglich gar nicht hinwollen. Inzwischen wird Tommy immer mehr zu einem Familienmitglied und nimmt schon bald die Rolle von Sam ein. Langsam lernt die Familie wieder etwas mehr zu lachen. Während dessen ist Sam nun schon zwei Monate in Gefangenschaft. Beide Soldaten müssen einiges an Qualen aushalten und werden irgendwann weiterverkauft. Inzwischen wächst Tommy noch weiter in die Familie hin und kommt auch Grace ein wenig näher. So renoviert er die Küche von Grace und organisiert mit den Kindern eine Überraschungsparty zu ihrem Geburtstag. Zwischenzeitlich findet in Afghanistan eine Befreiungsaktion statt, bei der ihn Soldaten finden. Es ist Winter in Amerika, als Tommy mit den Kindern einen Schneemann baut. Grace ist dabei in der Küche und nimmt indessen den Anruf entgegen, dass Tommy noch am Leben ist. Gemeinsam fährt die Familie zum Flughafen, um ihn abzuholen. Doch damit fangen die Probleme erst an. In den Hauptrollen sind Tobey Maguire, Jake Gyllenhaal und Natalie Portman zu sehen. Ferner sind in weiteren Rollen Sam Shepard und Mare Winningham zu sehen. Die Regie lag in den Händen von Jim Sheridan. Die Laufzeit des Films liegt bei etwa 101 Minuten. Dabei kann der Film in Deutsch und in Englisch angeschaut werden. Auf Wunsch ist die Anwahl deutscher Untertitel möglich. Hinsichtlich des Bildes ist das Format 16:9 Anamorph 2.35:1 gegeben. Außerdem wird der Film mit der Tonspur Dolby Digital 5.1 präsentiert. Der Film wurde in zwei Kategorien für den Golden Globe nominiert. Für die Kategorie Bester Darsteller Drama war dies Tobey Maguire, während es für den besten original Song die Band U2 mit dem Song Winter war. Zu den Extras gehört zunächst der Audiokommentar von Regisseur Jim Sheridan. Außerdem ist die Featurette „Remade in the USA: Aus Brodre wird Brothers. Ferner gibt es die Featurette „Jim Sheridan: Film und Familie“. Ergänzt wird das Bonusmaterial durch den Original Kinotrailer und durch das Wendecover ohne FSK-Angabe. Gibt es eigentlich noch lobende Worte, die noch nicht für diesen Film genutzt worden sind. Das Drehbuch ist einfach nur beeindruckend umgesetzt worden, wobei ganz besonders die drei Hauptdarsteller beeindrucken. Der ganze Handlungsbogen ist dabei wirklich so fein gesponnen, dass die Emotionen von Sam, Tommy und Grace perfekt rüber kommen. Das ist kein Film, der einen einfach loslässt. Er zeigt so einige Schrecken auf, die die Zeiten der Kriege mit sich bringen, wobei vieles noch lange nach wirkt. Ein absolut empfehlenswerter Film. (Marina Teuscher) alle Rezensionen von Marina Teuscher ...
Der teuflische Krieg und seine psychotischen Nachwirkungen, ein elendiges und ewig traumatisierendes Thema, das schon der oscarprämierte Tödliches Kommando - The Hurt Locker von Kathryn Bigelow fokussierte. Während dabei das Augenmerk auf dem Einsatz der Soldaten im Irak lag und nur eine kurze Szene sich mit der Heimkehr beschäftigte, spielt Brothers von Jim Sheridan hauptsächlich in den USA und legt sein Hauptaugenmerk auf die Geschichte der zurückgelassenen Familie, wie es beispielsweise auch in Edge of Love mit Keira Knightley zu sehen war. Hier geben sich drei begnadete Interpreten im Afghanistan-Heimkehrerdrama die Klinke in die Hand. Jake Gyllenhaal, Natalie Portman und vor allem Spiderman Tobey Maguire überrumpelt den Betrachter mit seiner bisher besten Performance. Sam Cahill (Tobey Maguire) ist Berufsoffizier und Kriegsheroe in Personalunion. Diese lobenswerten Eigenschaften scheinen seinem Bruder Tommy (Jake Gyllenhaal) abhanden gekommen zu sein. Der geht verantwortungslos durchs Leben, war im Knast, und wir deshalb vom eigenen Herrn Papa, auch ein eingefleischter und engstirniger Kriegs-Veteran, verachtet. Seine Schwägerin Grace (Natalie Portman) meidet ihn wie die Pest, bis eine Tragödie die Familie völlig kontaminiert und denaturalisiert. Als Sam beim Einsatz in Afghanistan vermeintlich ums Leben kommt, lernt sein Bruder Verantwortung zu übernehmen, tritt aus dem Schatten heraus, bis Sams überraschende Rückkehr die neue Familienstruktur zerstört. Misstrauen, Angst und Wut halten Einzug ins ehemalige beschauliche Heim, denn Sam wird mit seinen Erlebnissen gar nicht fertig.
Das packende, dramatische und atmosphärisch dichte US-Remake des dänischen Krieg-Dramas Brothers, von Susanne Bier besticht vor allem durch die emphatische Interpretation seiner Protagonistin/en Ein bedrückendes und berührendes Drama um Schuld und Sühne, das unter die Haut geht. Unter die haut ging auch der Oscar belohnte Black Swan mit Natalie Portman: Ab 2004 schwamm sie auf der Hollywood-Erfolgswelle nach ganz oben: Sie erhielt den Golden Globe und eine Oscar-Nominierung als beste Nebendarstellerin für ihre Rolle als Stripperin in dem Liebesdrama "Hautnah". 2008 wurde sie in die Wettbewerbsjury der Filmfestspiele in Cannes berufen. Und auch 2011 ist ein großes Erfolgsjahr für die fragile und sensible Portman: Als Hauptdarstellerin des Ballettdramas "Black Swan" gewann sie einen "BAFTA"-Award, einen Golden Globe, einen "Screen Actors Guild"- Award und den Oscar obendrein. Rollen wie diese hier erledigt die 1981 geborene Aktrice mit Leichtigkeit. Man wird noch auf viele interessante Produktionen mit Portman gespannt sein, trotz des just geborenen Nachwuchses. Denn Sie ist eine Mama mit Köpfchen, Ihren Hochschulabschluss in Psychologie machte sie 2003 en passent, und das an der universitären Elite-Schmiede Harvard. (Jean Lüdeke) alle Rezensionen von Jean Lüdeke ... Reminder, PDF-Datenblatt zu Brothers, DVD:
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Weitere Filminfos zu Brothers: Originaltitel: Brothers Land / Jahr: USA 2009 Medien-Typ: DVD Bonusmaterial zu Brothers:
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