City of God
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Wenn man in der CITY OF GOD, einem der Elendsviertel Rio de Janeiros, aufwächst, ist die Kindheit früh zuende. Bewaffnete Bandenkriege und Drogenhandel gehören zum Alltag und die tägliche Herausforderung heißt Überleben. Genau hier wachsen der skrupellose Dadinho (Douglas Silva) und der schüchterne Buscapé (Luis Otávio) auf. Während Dadinho seine Zukunft im Kokain-Handel und in der Gewalt sucht, träumt Buscapé davon Fotograf zu werden.
Nach 20 Jahren führt das Schicksal die beiden jungen Männer wieder zusammen. Buscapé (Alexandre Rodrigues) versucht sein Glück als Fotograf und Dadinho (Leandro Firmino da Hora) ist der gefürchtetste Drogen-Dealer Rios geworden. Als er ein junges Mädchen vergewaltigt, schwört ihr Freund, Dadinho zu töten. So bricht über Nacht in der CITY OF GOD Krieg aus, in dem eine Armee von bewaffneten Jugendlichen alle das eine wollen: den Tod des Drogen-Königs!
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Inhaltsangabe zu City of God: 
Wenn man in der CITY OF GOD, einem der Elendsviertel Rio de Janeiros, aufwächst, ist die Kindheit früh zuende. Bewaffnete Bandenkriege und Drogenhandel gehören zum Alltag und die tägliche Herausforderung heißt Überleben. Genau hier wachsen der skrupellose Dadinho (Douglas Silva) und der schüchterne Buscapé (Luis Otávio) auf. Während Dadinho seine Zukunft im Kokain-Handel und in der Gewalt sucht, träumt Buscapé davon Fotograf zu werden.
Nach 20 Jahren führt das Schicksal die beiden jungen Männer wieder zusammen. Buscapé (Alexandre Rodrigues) versucht sein Glück als Fotograf und Dadinho (Leandro Firmino da Hora) ist der gefürchtetste Drogen-Dealer Rios geworden. Als er ein junges Mädchen vergewaltigt, schwört ihr Freund, Dadinho zu töten. So bricht über Nacht in der CITY OF GOD Krieg aus, in dem eine Armee von bewaffneten Jugendlichen alle das eine wollen: den Tod des Drogen-Königs!
City of God stammt aus dem Hause Constantin Film.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in City of God:
Darsteller:
Alexandre Rodrigues, Leandro Firmino, Phellipe Haagensen, Douglas Silva, Jonathan Haagensen, Matheus Nachtergaele, Seu Jorge, Jefechander Suplino, Alice Braga, Emerson Gomes, Edson Oliveira, Michel de Souza, Roberta Rodrigues, Luis Otávio, Maurício Marques, Gustavo Engracia, Darlan Cunha, Robson Rocha, Thiago Martins, Leandra Miranda, Graziela Moretto, Renato de Souza, Karina Falcão, Sabrina Rosa, Rubens Sabino, Marcos Junqueira `Kikito`, Edson Montenegro, Gero Camilo, Felipe Silva, Daniel Zettel, Charles Paraventi, Luiz Carlos Ribeiro Seixas, Paulo César `Jacaré`, Danielle Ornelas,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu City of God:
3Tino Hahn2009-01-28Selten haben sich Kritik und Filmemacher bereits im Vorfeld so sehr überschlagen, wie es bei „City of God“ der Fall war. Ein gewisser Bernd Eichinger erdreistet sich sogar, den Film als „vielleicht besten Film der letzten 10 Jahre“ zu bezeichnen und beweist damit wieder einmal, dass er wenig von dem verstanden hat, was er als seine Profession bezeichnet. Damit keine Missverständnisse aufkommen: Auf gewisse Art und Weise ist „City of God“ vielleicht wirklich ein Meisterwerk, aber ganz sicher nicht als Film. Allenfalls als Werbeclip oder Musikvideo könnte sich der Film durchsetzen, aber die scheinheilige Vortäuschung von Realität versetzt dem Film den Todesstoss. Da will doch tatsächlich jemand einen ungeschminkten Blick auf die brutale, hoffnungs- und ausweglose Wirklichkeit in die „City of God“ von Rio de Janeiro werfen. Aber alles, was dabei rauskommt, sind schnelle Bilder, abgedroschene Storyfetzen und Protagonisten, die auf ein Charakteristikum beschränkt sind und mehr Klischees als Menschen entsprechen. Dazu kommt noch die totale Verharmlosung der wirklichen Umstände, denn die Gewalt und der Terror im Elendsviertel werden nur vorsichtig angerissen. Spätestens hier stoßen die Vergleiche mit den Filmen Scorseses bitter auf: Während seine Mafia-Epen bewusst stilisiert wurden (und dennoch auf Tatsachen basieren) und dieser Tatsache vollkommen bewusst sind, will der Regisseur von „City of God“ der Realität einen Spiegel vorhalten. Doch in 135 qualvollen langen Minuten gelingt ihm das nur in einigen Sequenzen. Den Großteil der üppig bemessenen Länge vergeudet der Film auf biedere Handlungsfetzen, die sämtliche Klischees bedienen: Da gibt es den viel zu intelligenten Jungen, der unbedingt raus will und seine Träume erfüllen sowie den viel zu guten Gangster, dem seine Gutmütigkeit irgendwann zum Verhängnis wird. Dazu gesellen sich noch ein Dutzend weitere Geschichten, die komplett oder teilweise erzählt und manchmal auch nur angerissen werden. Dadurch wollte der Regisseur wohl erreichen, dass sein Film einen fragmentarischen und dadurch dokumentarischen Anstrich erhält, doch an die Handlung wird sich keiner der Zuschauer lange erinnern. Regisseur Fernando Meirelles hat zweifellos eine große Karriere als Werbefilmer vor sich, vom großen Erzählkino sollte er in Zukunft jedenfalls die Hände lassen, denn Bilder und inszenatorische Virtuosität können nicht verdecken, dass seinem Film die Seele fehlt.
Die größte Stärke von „City of God“ ist gleichzeitig die größte Schwäche - Im Berufswunsch des Erzählers, der unbedingt Fotograf werden möchte und diesen Wunsch auf erbärmliche Weise durchsetzt, wird auf den Punkt gebracht, was „City of God“ auf spektakuläre Weise scheitern lässt: Was zählt, ist einzig und allein das Bild.
Fazit: Fernando Meirelles ist mit „City of God“ ein optisches Meisterwerk gelungen, das jedoch an mangelnden Identifikationsfiguren und einer Verharmlosung der Umstände leidet. Durch die allwissende Erzählerfigur schadet sich der Film ebenfalls. Die optisch brillante Inszenierung mit den häufigen Perspektivwechseln, die sich aus der gesamten Popkultur speist, sorgt dafür, dass das Interesse an dem Film mit fortlaufender Spieldauer immer mehr erlahmt. Da der Film niemals ein ernsthaftes Interesse für seine Figuren aufbringt, bleibt nur noch ein virtuoses Feuerwerk der Regie-Einfälle. Der modrige Geruch der Beliebigkeit kann damit aber nicht überdeckt werden. Ein ambitionierter Film, der auf tragische Weise gescheitert ist. Und das ist noch viel zu höflich formuliert.
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Selten haben sich Kritik und Filmemacher bereits im Vorfeld so sehr überschlagen, wie es bei „ City of God“ der Fall war. Ein gewisser Bernd Eichinger erdreistet sich sogar, den Film als „vielleicht besten Film der letzten 10 Jahre“ zu bezeichnen und beweist damit wieder einmal, dass er wenig von dem verstanden hat, was er als seine Profession bezeichnet. Damit keine Missverständnisse aufkommen: Auf gewisse Art und Weise ist „ City of God“ vielleicht wirklich ein Meisterwerk, aber ganz sicher nicht als Film. Allenfalls als Werbeclip oder Musikvideo könnte sich der Film durchsetzen, aber die scheinheilige Vortäuschung von Realität versetzt dem Film den Todesstoss. Da will doch tatsächlich jemand einen ungeschminkten Blick auf die brutale, hoffnungs- und ausweglose Wirklichkeit in die „ City of God“ von Rio de Janeiro werfen. Aber alles, was dabei rauskommt, sind schnelle Bilder, abgedroschene Storyfetzen und Protagonisten, die auf ein Charakteristikum beschränkt sind und mehr Klischees als Menschen entsprechen. Dazu kommt noch die totale Verharmlosung der wirklichen Umstände, denn die Gewalt und der Terror im Elendsviertel werden nur vorsichtig angerissen. Spätestens hier stoßen die Vergleiche mit den Filmen Scorseses bitter auf: Während seine Mafia-Epen bewusst stilisiert wurden (und dennoch auf Tatsachen basieren) und dieser Tatsache vollkommen bewusst sind, will der Regisseur von „ City of God“ der Realität einen Spiegel vorhalten. Doch in 135 qualvollen langen Minuten gelingt ihm das nur in einigen Sequenzen. Den Großteil der üppig bemessenen Länge vergeudet der Film auf biedere Handlungsfetzen, die sämtliche Klischees bedienen: Da gibt es den viel zu intelligenten Jungen, der unbedingt raus will und seine Träume erfüllen sowie den viel zu guten Gangster, dem seine Gutmütigkeit irgendwann zum Verhängnis wird. Dazu gesellen sich noch ein Dutzend weitere Geschichten, die komplett oder teilweise erzählt und manchmal auch nur angerissen werden. Dadurch wollte der Regisseur wohl erreichen, dass sein Film einen fragmentarischen und dadurch dokumentarischen Anstrich erhält, doch an die Handlung wird sich keiner der Zuschauer lange erinnern. Regisseur Fernando Meirelles hat zweifellos eine große Karriere als Werbefilmer vor sich, vom großen Erzählkino sollte er in Zukunft jedenfalls die Hände lassen, denn Bilder und inszenatorische Virtuosität können nicht verdecken, dass seinem Film die Seele fehlt.
Die größte Stärke von „ City of God“ ist gleichzeitig die größte Schwäche - Im Berufswunsch des Erzählers, der unbedingt Fotograf werden möchte und diesen Wunsch auf erbärmliche Weise durchsetzt, wird auf den Punkt gebracht, was „ City of God“ auf spektakuläre Weise scheitern lässt: Was zählt, ist einzig und allein das Bild.
Fazit: Fernando Meirelles ist mit „ City of God“ ein optisches Meisterwerk gelungen, das jedoch an mangelnden Identifikationsfiguren und einer Verharmlosung der Umstände leidet. Durch die allwissende Erzählerfigur schadet sich der Film ebenfalls. Die optisch brillante Inszenierung mit den häufigen Perspektivwechseln, die sich aus der gesamten Popkultur speist, sorgt dafür, dass das Interesse an dem Film mit fortlaufender Spieldauer immer mehr erlahmt. Da der Film niemals ein ernsthaftes Interesse für seine Figuren aufbringt, bleibt nur noch ein virtuoses Feuerwerk der Regie-Einfälle. Der modrige Geruch der Beliebigkeit kann damit aber nicht überdeckt werden. Ein ambitionierter Film, der auf tragische Weise gescheitert ist. Und das ist noch viel zu höflich formuliert.
(Tino Hahn)
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Weitere Filminfos zu City of God:
Originaltitel: Cidade de Deus / La Cité de Dieu / God`s Town
Land / Jahr: Brasilien / Frankreich / USA 2002
Buch: Braulio Mantovani
Produktion: Andrea Barata Ribeiro, Mauricio Andrade Ramos
Vorlage: Roman: Cidade de Deus von Paulo Lins
Musik: Antônio Pinto, Ed Côrtes
Kamera: César Charlone
Kostüme: Bia Salgado
Schnitt: Daniel Rezende
Ton: Martin Hernandez Guilherme Ayrosa, Paulo Ricardo Nunes
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu City of God:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Making of Oficina dos Atores (ca. 53 Min.) mit deutschen Untertiteln, Brasilianischer Trailer in portugiesischer Sprache, Musicclip Batucada Remis (ca. 4 Min.), Darsteller und Crew (Textseiten), Interviews:- Xavier Neidoo - Synchrostimme von Buscapé (ca. 3 Min.) - Fernando Meirelles - Regie (ca. 4;5 Min. - engl. mit dtsch. UT), Darsteller-Interviews: (ca. 9 Min.; portugisisch mit deutschem UT)- Jonathan Haagensen/Cabeleira - Roberta Rodriguez Silvia/Bérénice - Leandro Firmino da Hora/Locke-Zé Pequeño - Alecandre Rodrigues/Buscapé, Darsteller-Biografien als text zum Ausdrucken, 6-seitiges Booklet CITY OF GOD, nach Paulo Lins Roman Cidade de Deus, hat bereits vom ersten Tag an für Furore gesorgt und wurde weltweit auf Festivals (u.a. Cannes, Toronto) gefeiert. Atemberaubend und packend erzählt Regisseur Fernando Meirelles die Geschichte von Armut, Drogen, Ehrgeiz und Gewalt aus der Perspektive derer, die sie täglich erleben. Für zusätzliche Authentizität sorgen die Laiendarsteller, die großteils selbst aus Elendsvierteln stammen. Ein brillant inszeniertes Meisterwerk! In der deutschen Fassung wird die Rolle des Buscapé von Sänger Xavier Naidoo gesprochen.;; City of God - Website
Kommentare zu City of God:
Kommentar von Barratino
od ist in seiner modernen Filmsprache genau das, was die Kritik überall auf der Welt außer in der kleingeistigen Sicht des Herr Hahn feststellt: Ein Meisterwerk. Punkt. Eine Favela in Rio de Janeiro mit dem hochtrabenden Namen Cidade de Deus, Stadt Gottes. Doch Gott wohnt woanders. Es ist eine in den 60ern am Reißbrett entworfene Barackensiedlung in der Peripherie, in die die Regierung in Folge der Wirtschaftskrise verarmte Familien einmietete, damit die Copacabana hübsch sauber bleibt. Über anderthalb Jahrzehnte, bis zum Anfang der 80er Jahre begleiten wir den Auf- und vor allem Abstieg mehrerer seiner Bewohner. Da ist Löckchen (später Locke), ein Kind, das in seiner Skrupellosigkeit schon die spätere Entwicklung der Cidade de Deus vorwegnimmt. Da sind Buscapé und Bené, zwei Freunde, deren große Brüder zu einer im Viertel berühmten Bande gehören. Während Bené dem schlechten Vorbild seines Bruders folgt, hat Buscapé andere Pläne: Er träumt davon, Fotograf zu werden. Er ist auch der Erzähler, unsere schüchtern-beobachtende Identifikationsfigur inmitten von Kokain, Blut und Dreck. Und die nächste Generation folgt bereits, noch jünger, noch härter, noch skrupelloser. Ein Film wie ein Rausch. 130 Minuten lang die volle Dröhnung. Das pralle Leben im Elend. Und der Tod. Die Kameraarbeit ist atemberaubend. Erst klassisch, später immer freier und wilder, kriegen wir hochgradig stilisiert die ganze Palette an Tugenden und Todsünden in allen Variationen serviert: Freundschaft und Zorn, Liebe und Tod, Neid und Verrat. Regisseur Meirelles rockt uns in die Katharsis, serviert atemlos und packend verdichtete Realitäten. Zum Verzweifeln wahrhaftig. Ein schwindelerregendes Erlebnis.
Barratino
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Kommentar von Anonymous
Die Kritik von Tilo Hahn bitte nicht ernst nehmen, Leute- schaut euch den Film an, es lohnt sich in jedem Fall! ...
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Kommentar von Anonymous
ich fand dies der beste film aller zeiten !! (jannik) ...
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Kommentar von Anonymous
fick din muater !! krass film Peace (Mauro=Locke)
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Kommentar von djfl.de
film-dienst 10/2003: Ein filmisches Meisterwerk voller Perspektivwechsel, deren unzählige Episoden präzise die sozialen Umstände und den Bandenalltag schildern, ohne den erzählerischen Faden aus den Augen zu verlieren. Der visuelle und akustische Einfalls ...
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Bei der Vorstellung des Titels City of God handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
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