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TECHNISCHE DATEN
zu Howl - Das Geheul

RC FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Unterhaltung
Bildformat:
16:9 (1.85:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 5.1,Englisch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsch
Anbieter:
Alive AG
Label:
Pandora Film
EAN-Code:
4042564130621 / 4042564130621
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Sie befinden sich hier: Home > Unterhaltung > DVD > Howl - Das Geheul

Howl - Das Geheul

Titel:

Howl - Das Geheul

Label:

Pandora Film

Regie:

Robert Epstein

Laufzeit:
85 Minuten
Genre:
Unterhaltung
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Kaufen, Bestellen oder Ausleihen: Howl - Das Geheul DVD

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Stand der Preise: 09.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Howl - Das Geheul:


1957 steht in San Francisco ein amerikanisches Meisterwerk vor Gericht. Angeklagt ist „Howl“, das Gedicht von Allen Ginsberg, das seinen Autor schlagartig bekannt gemacht hat. Gerade erschienen, wird die ohnehin kleine Auflage von der Polizei beschlagnahmt und der Verleger muss sich wegen Verbreitung obszönen Schrifttums vor Gericht verantworten. Das überraschende und leidenschaftliche Urteil gilt bis heute als Geburtsstunde der Beat-Generation und der amerikanischen Gegenkultur. Howl - Das Geheul stammt aus dem Hause Alive AG.


Howl - Das Geheul Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Howl - Das Geheul:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Howl - Das Geheul:
Allen Ginsberg (1926 – 1997) gehört zu den herausragenden Vertretern der avantgardistischen Literatur in den USA. „Ich sah die besten Köpfe meiner Generation vom Wahn zerstört/hungrig, hysterisch, nackt, sie sich im Morgengrauen durch die Negerviertel schleppten auf der Suche nach einer wütenden Spritze" - so beginnt sein umstrittenen Langgedicht „Howl“ (Geheul), mit dem er eine Berühmtheit erlangte, die bis heute besteht.

Das Gedicht, des damals 29-jährigen Ginsberg, eines schwulen Mannes mit Selbstzweifel, der im Amerika der fünfziger Jahre nach acht Monaten nur deshalb aus der Psychiatrie entlassen wird, weil er verspricht, heterosexuell zu werden, löste ein Skandal aus, da vielen Ginsbergs Sprache damals obszön erschien. Vor allem wegen Zeilen wie dieser: „Die sich in den Arsch ficken ließen von Motorradengeln und schrien vor Lust". Das das Gedicht vorübergehend verboten und der Verleger und Dichter Lawrence Ferlinghetti wurde verhaftet. Das Verbot führte zu einer wichtigen Kampagne im Kampf um künstlerische Freiheit, schließlich hob ein Richter das Verbot wieder auf.

Rob Epstein und Jeffrey Friedman haben das berühmte Gedicht, seine Geschichte, seine Wirkung, in einen Film verwandelt. In der Hauptrolle James Franco („Spider-Man“, „127 Hours“), der eine hypnotische Darstellung abliefert, die zu dieser faszinierender Mixtur aus Experimentalfilm und Gerichtsdrama bestens passt. Neben Franco sind in weiteren Rollen u.a. Jon Hamm, David Strathaim, Jeff Daniels sowie Mary-Louise Parker zu sehen.

Der Film beginnt mit der Urszene der Beatgeneration, also dem Abend des 7. Oktober 1955, als der eher schüchterne Ginsberg „Howl“ erstmals in der Six Gallery in San Francisco vortrug. Es folgt der Gerichtsprozess gegen den Verleger Ferlinghetti, 1957, in dem entschieden werden sollte, ob es sich bei dem Gedicht nun um Schund, Perversion und Pornografie oder um Kunst handelt. Auf einer dritten Ebene des Films spricht Allen Ginsberg über Kunst: darüber, was sie ihm bedeutet, wie er zu diesem oder jenem Vers kam und welche die echten Vorbilder dazu waren. Abgerundet wird das Ganze mit einer Animationssequenz des Gedichts.

Sex, Drogen und das Lebensgefühl der Beat Generation: „Howl – Das Geheul“ ist nicht nur eine Hommage auf ein Gedicht, der Film funktioniert auch als filmischer Versuch über das literarische Schaffen sowie bildet er ein Plädoyer für die Rechte von Schwulen. „Howl - Das Geheul" ist ein ganz besonderer Film, nicht massenkompatibel, aber absolut sehenswert!

Die DVD bietet ein gutes Widescreen-Bild (1.78:1 – anamorph), einen ebensolchen Ton (Dolby Digital 5.1) und insgesamt rund 70 Minuten an Bonusmaterial. Dieses umfasst ein Making of sowie diverse Trailer.

Randnotiz: Die Regisseure Epstein und Friedman, selbst homosexuell, sind klassische Dokumentarfilmer, für die Schwulenrechtler-Doku „The Times of Harvey Milk" (1984) haben sie den Oscar gewonnen. Auch ihre Werke „Paragraph 175" (2000) und „Gefangen in der Traumfabrik" (1995) wurden vielfach ausgezeichnet. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
Als Allen Ginsbergs (James Franco) vierteiliges Gedicht „Howl“ (Das Geheul) 1957 veröffentlicht wird, erregt es die Gemüter. Vor Gericht wird darüber debattiert, ob sich der Verleger mit dem Druck des Werkes strafbar gemacht hat – denn weite Teile des Textes gelten als obszön. Die schwulen Filmemacher Rob Epstein und Jeffrey Friedman haben sich mit ihren wegweisenden und mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Dokumentationen „The Times of Harvey Milk“, „Gefangen in der Traumfabrik – The Celluloid Closet“ und „Paragraph 175“ auch hierzulande eine große Fangemeinde erobert. Mit „Howl – Das Geheul“ haben sie nun ihren ersten Spielfilm gedreht, und doch trägt auch dieses Werk stark dokumentarische Züge, die auf ihr bisheriges Schaffen verweisen. Fast alle Dialoge, die in „Howl – Das Geheul“ gesprochen werden, sind verbürgt und wurden tatsächlich so geäußert. Die Gerichtsszenen, in denen die Staatsanwaltschaft Ginsbergs Verleger Lawrence Ferlinghetti (Andrew Rogers) mit harten Bandagen anging und etliche Zeugen zu Wort kamen, die das Gedicht wahlweise als großes Werk der Kunst einstuften oder ihm jeglichen Mehrwert absprachen und es als pure Obszönität deklassierten, sind den Transkriptionen der tatsächlichen Verhandlungen nachgestellt. Da Allen Ginsberg selbst nicht unter Anklage stand und deswegen auch im Gerichtssaal nicht dabei war, kommt er zwischendurch in gleichermaßen erhaltenen Interviewpassagen zu Wort. In diesen Szenen nimmt er ebenfalls Stellung zu den Obszönitätsvorwürfen, erzählt aber auch von seiner Kindheit, von seinen Anfängen als Dichter, von seinen Freundschaften zu Jack Kerouac (Todd Rotondi) und Neal Cassady (Jon Prescott) oder seinem Coming Out als homosexueller Mann. Einen Großteil des Films nimmt darüber hinaus das eigentliche Gedicht „Howl“ ein, das Allen-Ginsberg-Darsteller James Franco in nachgestellten Kneipenszenen einem begeisterten Publikum vorträgt, oder das aus dem Off ertönt und parallel dazu in aufwändig und einfallsreich konzipierten Animationsszenen visualisiert wird. Gerade bei diesen Animationen hat man sich große Mühe gegeben, denn das Dargestellte ist eine relativ frei gehaltene Interpretation von Ginsbergs Worten, was auch in dieser Form noch Spielraum für eigene Deutungen erlaubt. Andererseits bekommen die nicht immer ganz leicht zugänglichen Wortgebilde und Satzkonstruktionen des Beat-Poeten auf diese Weise auch ein Gesicht, was es insbesondere einem jüngeren oder mit Gedichten nicht so erfahrenen Publikum leichter machen dürfte, dessen Aussagen zu begreifen. Rob Epstein und Jeffrey Friedman ist es jedenfalls äußerst beeindruckend gelungen, diese bildgewaltigen Animationssequenzen mit den nachgestellten Spielszenen zu einer ebenso kurz- wie abwechslungsreichen Rekonstruktion eines Literaturprozesses zu verschmelzen, der nicht unwesentlich zur Steigerung der Popularität des Textes beigetragen hatte. James Franco, der zuletzt in Gus Van Sants „Milk“ in die Rolle eines authentischen schwulen Charakters der jüngeren US-Historie geschlüpft war, kann auch hier in der Rolle des ebenso wortgewandten wie charismatischen Schriftstellergenies voll und ganz überzeugen. ()

alle Rezensionen von Frank Brenner ...
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Weitere Filminfos:

Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Trailer von anderen Filmen, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews
Kommentare:

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