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To die like a man
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Antonia, der Travestiestar des Lissaboner Nachtlebens, steht am Ende einer langen Karriere. Ihre jungen Konkurrentinnen überflügeln sie in der Gunst des Publikums. Ihr jugendlicher Liebhaber Rosario ist ein Junkie und wird immer wieder rückfällig. Ihr Sohn aus einer heterosexuellen Verbindung ist aus der Armee desertiert und führt Krieg gegen das eigene Schwulsein. Und Antonias Körper, den sie nie vollständig hat umoperieren lassen, beginnt, sich gegen die Silikonimplantate zu wehren. Als ihr die Probleme zu viel werden, unternimmt sie mit Rosario einen Ausflug und landet im Reich des Transvestiten Maria Bakker. Verwandelt von dieser Erfahrung fasst sie den Entschluss eines bühnenreifen Abgangs, einer letzten großen Geste und einer ultimativen Verwandlung: sie will sterben wie ein Mann. ...
Inhaltsangabe zu To die like a man: 
Antonia, der Travestiestar des Lissaboner Nachtlebens, steht am Ende einer langen Karriere. Ihre jungen Konkurrentinnen überflügeln sie in der Gunst des Publikums. Ihr jugendlicher Liebhaber Rosario ist ein Junkie und wird immer wieder rückfällig. Ihr Sohn aus einer heterosexuellen Verbindung ist aus der Armee desertiert und führt Krieg gegen das eigene Schwulsein. Und Antonias Körper, den sie nie vollständig hat umoperieren lassen, beginnt, sich gegen die Silikonimplantate zu wehren. Als ihr die Probleme zu viel werden, unternimmt sie mit Rosario einen Ausflug und landet im Reich des Transvestiten Maria Bakker. Verwandelt von dieser Erfahrung fasst sie den Entschluss eines bühnenreifen Abgangs, einer letzten großen Geste und einer ultimativen Verwandlung: sie will sterben wie ein Mann. To die like a man stammt aus dem Hause Salzgeber & Co Medien GmbH.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in To die like a man:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu To die like a man:
0Frank Brenner2011-07-21Transsexuelle stehen filmgeschichtlich gern mal als Spaßmacher da – sie dürfen die Leute im Fummel unterhalten, sei es im „Käfig voller Narren“ oder anderen Travestieshows, die daraus als Ableger hervorgegangen sind. Die Wahrnehmung von Transgendern dürfte bei vielen Menschen durch solche Filme und Theaterproduktionen nachhaltig geprägt sein. Das Schicksal und die Schwierigkeiten, die mit der Entscheidung für eine Geschlechtsumwandlung einhergehen, werden relativ selten filmisch thematisiert. Zu den bekanntesten Beispielen gehören Rainer Werner Fassbinders „In einem Jahr mit 13 Monden“ oder erfolgreiche Independentfilme der jüngeren Zeit wie „Transamerica“ oder „XXY“. João Pedro Rodrigues ist eines der hoffnungsvollsten Regietalente Portugals. In seinen bisherigen Filmen „O Fantasma“ und „Two Drifters“ zeigte er sein Interesse für sexuelle Außenseiter und ungewöhnliche Beziehungsstrukturen, die er nun in seinem dritten Langspielfilm „To Die Like a Man“ gleichermaßen fortführt.
Tonia (Fernando Santos) arbeitet seit zwanzig Jahren erfolgreich in einem Travestieclub. Gerne möchte sie eine richtige Frau sein, doch über die Silikonbrustimplantate ist sie noch nicht hinausgekommen. Zur endgültigen Umwandlung fehlt ihr der Mut. Ihr junger Liebhaber Rosário (Alexander David), der ihr Sohn sein könnte, bereitet ihr Probleme, da er durch seine Drogensucht unberechenbar ist. Die Situation spitzt sich zu, als eines Tages auch noch Zé Maria (Chandra Malatitch) auftaucht, Tonias Sohn aus einer heterosexuellen Beziehung, zu dem jahrelang kein Kontakt bestand und der sich nun nach einem fatalen Fehler in großer Verzweiflung zu seiner Mutter flüchtet, die einst sein Vater war.
João Pedro Rodrigues’ Bildsprache ist streng durchkomponiert und sein Erzähltempo im Vergleich zu aktuellen Großproduktionen stark gedrosselt. Der Filmemacher nimmt sich Zeit, teilweise minutenlang in einer Einstellung zu verharren und seine Darsteller beim Singen eines sentimentalen Liedes oder bei ihren alltäglichen Verrichtungen zu beobachten. Wenn man sich auf diese sperrige Erzählweise einlässt, wird man mit spannenden Charakterporträts und detailreichen Schilderungen belohnt, die ein plastisches Bild von den Figuren und ihrer Lebenssituation zeichnen. Im Laufe seines gut zweistündigen Films ändert sich gleichwohl mehrfach Rodrigues’ Tonalität, die unterschiedliche Facetten seiner Geschichte offenbart und viel Platz für die Interpretationen des Publikums lässt.
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Transsexuelle stehen filmgeschichtlich gern mal als Spaßmacher da – sie dürfen die Leute im Fummel unterhalten, sei es im „Käfig voller Narren“ oder anderen Travestieshows, die daraus als Ableger hervorgegangen sind. Die Wahrnehmung von Transgendern dürfte bei vielen Menschen durch solche Filme und Theaterproduktionen nachhaltig geprägt sein. Das Schicksal und die Schwierigkeiten, die mit der Entscheidung für eine Geschlechtsumwandlung einhergehen, werden relativ selten filmisch thematisiert. Zu den bekanntesten Beispielen gehören Rainer Werner Fassbinders „In einem Jahr mit 13 Monden“ oder erfolgreiche Independentfilme der jüngeren Zeit wie „Transamerica“ oder „XXY“. João Pedro Rodrigues ist eines der hoffnungsvollsten Regietalente Portugals. In seinen bisherigen Filmen „O Fantasma“ und „Two Drifters“ zeigte er sein Interesse für sexuelle Außenseiter und ungewöhnliche Beziehungsstrukturen, die er nun in seinem dritten Langspielfilm „To Die Like a Man“ gleichermaßen fortführt.
Tonia (Fernando Santos) arbeitet seit zwanzig Jahren erfolgreich in einem Travestieclub. Gerne möchte sie eine richtige Frau sein, doch über die Silikonbrustimplantate ist sie noch nicht hinausgekommen. Zur endgültigen Umwandlung fehlt ihr der Mut. Ihr junger Liebhaber Rosário (Alexander David), der ihr Sohn sein könnte, bereitet ihr Probleme, da er durch seine Drogensucht unberechenbar ist. Die Situation spitzt sich zu, als eines Tages auch noch Zé Maria (Chandra Malatitch) auftaucht, Tonias Sohn aus einer heterosexuellen Beziehung, zu dem jahrelang kein Kontakt bestand und der sich nun nach einem fatalen Fehler in großer Verzweiflung zu seiner Mutter flüchtet, die einst sein Vater war.
João Pedro Rodrigues’ Bildsprache ist streng durchkomponiert und sein Erzähltempo im Vergleich zu aktuellen Großproduktionen stark gedrosselt. Der Filmemacher nimmt sich Zeit, teilweise minutenlang in einer Einstellung zu verharren und seine Darsteller beim Singen eines sentimentalen Liedes oder bei ihren alltäglichen Verrichtungen zu beobachten. Wenn man sich auf diese sperrige Erzählweise einlässt, wird man mit spannenden Charakterporträts und detailreichen Schilderungen belohnt, die ein plastisches Bild von den Figuren und ihrer Lebenssituation zeichnen. Im Laufe seines gut zweistündigen Films ändert sich gleichwohl mehrfach Rodrigues’ Tonalität, die unterschiedliche Facetten seiner Geschichte offenbart und viel Platz für die Interpretationen des Publikums lässt.
(Frank Brenner)
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