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Betty Anne Waters
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Für Betty Anne Waters (Hilary Swank) ist ihr großer Bruder Kenny der wichtigste Mensch im Leben. Als Kenny zu lebenslanger Haft verurteilt wird, trifft Betty Anne eine mutige Entscheidung: Sie will ihren Schulabschluss nachholen, Jura studieren und den Prozess ihres Bruders neu aufrollen. Mit Hilfe ihrer besten Freundin Abra (Minnie Driver) besteht sie Jahre später die Anwaltsprüfung, doch diese Anstrengungen scheinen vergebens, denn Kennys Fall ist bereits verjährt. Aber auch als alles hoffnungslos erscheint, kämpft Betty Anne entschlossen weiter und entdeckt schließlich eine heiße Spur ... ...
Inhaltsangabe zu Betty Anne Waters: 
Für Betty Anne Waters (Hilary Swank) ist ihr großer Bruder Kenny der wichtigste Mensch im Leben. Als Kenny zu lebenslanger Haft verurteilt wird, trifft Betty Anne eine mutige Entscheidung: Sie will ihren Schulabschluss nachholen, Jura studieren und den Prozess ihres Bruders neu aufrollen. Mit Hilfe ihrer besten Freundin Abra (Minnie Driver) besteht sie Jahre später die Anwaltsprüfung, doch diese Anstrengungen scheinen vergebens, denn Kennys Fall ist bereits verjährt. Aber auch als alles hoffnungslos erscheint, kämpft Betty Anne entschlossen weiter und entdeckt schließlich eine heiße Spur ... Betty Anne Waters stammt aus dem Hause Universal Pictures Germany.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Betty Anne Waters:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Betty Anne Waters:
0Frank Brenner2011-08-22Gerichtsdramen sind in den USA ein beliebtes Sujet, schon allein aufgrund der von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedlichen Arten der Rechtsprechung und Vollstreckung. Nach wie vor gibt es in 36 der 50 US-Staaten die Todesstrafe. Nicht auszumalen, an wie vielen Menschen diese Todesstrafe vielleicht ausgeübt wurde, obwohl die Verurteilten unschuldig waren. Denn Rechtsprechung ist nicht frei von Fehlern, und in manchen Fällen kommen Profilierungssucht und etliche nicht an die Öffentlichkeit dringende private Gründe hinzu, warum ein Urteil so und nicht anders gefällt wird. Ähnliches widerfuhr dem exzentrischen, aus gleichermaßen ärmlichen wie zerrütteten Verhältnissen stammenden Kenneth Waters (im Film: Sam Rockwell), der 1983 zu einer lebenslänglichen Haftstrafe wegen vorsätzlichen Mordes verurteilt wurde. Als Beweis dienten die am Tatort gefundenen Blutspuren in der Blutgruppe des Täters, die mit der von Kenny übereinstimmte, sowie die Aussagen einiger Belastungszeugen. Einzig seine jüngere Schwester Betty Anne (Hilary Swank) hielt unerschütterlich am Glauben an seine Unschuld fest. Sie war dermaßen davon überzeugt, dass sie ihr Leben völlig für diese Mission verwendete und eigens ein Jurastudium begann, um den Namen ihres Bruders reinzuwaschen und ihn aus der Haft zu bekommen.
Die Ereignisse in Massachusetts sind verbürgt und ereigneten sich im Zeitraum von 1980 bis 2001. Geschlagene 18 Jahre saß Kenneth Waters unschuldig hinter Gittern, und selbst wenn man von dieser Tatsache im Vorfeld weiß, bietet Tony Goldwyns Familiendrama dennoch zwei Stunden spannende Unterhaltung. Insbesondere die Darstellungen von Hilary Swank in der Titelrolle und Sam Rockwell („Moon“) als unschuldig Inhaftierter wissen durchweg zu überzeugen. Als Zuschauer wird man Zeuge, wie mitunter kleine Details, günstige Fügungen oder die Beharrlichkeit einer einzelnen Person am Ende doch noch dazu führen können, dass ein Fehler wieder gut gemacht und der Gerechtigkeit genüge getan wird. Im Umkehrschluss entlarvt der Film auch die erschreckenden Machenschaften auf Seiten der Gesetzgebung, wo aus Profilierungssucht, Desinteresse oder Aversionen Kompromisse eingegangen oder sogar vorsätzlich Straftaten begangen werden. Packend, wie Tony Goldwyn diese Misere anprangert und Wege aufzeigt, diesen üblen Machenschaften zu begegnen. Schade ist indes, dass man als Zuschauer des Films nichts darüber erfährt, dass der echte Kenneth Waters seine Freiheit nicht mehr lange genießen konnte. Sechs Monate nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis starb er an den Folgen eines Sturzes mit gerade mal 47 Jahren, von denen er fast die Hälfte unschuldig hinter Gittern verbringen musste. Immerhin hatte er kurz die Gelegenheit, sich mit seiner Tochter auszusöhnen, deren Aufwachsen er aufgrund eines Justizirrtums nicht beiwohnen konnte.
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Gerichtsdramen sind in den USA ein beliebtes Sujet, schon allein aufgrund der von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedlichen Arten der Rechtsprechung und Vollstreckung. Nach wie vor gibt es in 36 der 50 US-Staaten die Todesstrafe. Nicht auszumalen, an wie vielen Menschen diese Todesstrafe vielleicht ausgeübt wurde, obwohl die Verurteilten unschuldig waren. Denn Rechtsprechung ist nicht frei von Fehlern, und in manchen Fällen kommen Profilierungssucht und etliche nicht an die Öffentlichkeit dringende private Gründe hinzu, warum ein Urteil so und nicht anders gefällt wird. Ähnliches widerfuhr dem exzentrischen, aus gleichermaßen ärmlichen wie zerrütteten Verhältnissen stammenden Kenneth Waters (im Film: Sam Rockwell), der 1983 zu einer lebenslänglichen Haftstrafe wegen vorsätzlichen Mordes verurteilt wurde. Als Beweis dienten die am Tatort gefundenen Blutspuren in der Blutgruppe des Täters, die mit der von Kenny übereinstimmte, sowie die Aussagen einiger Belastungszeugen. Einzig seine jüngere Schwester Betty Anne (Hilary Swank) hielt unerschütterlich am Glauben an seine Unschuld fest. Sie war dermaßen davon überzeugt, dass sie ihr Leben völlig für diese Mission verwendete und eigens ein Jurastudium begann, um den Namen ihres Bruders reinzuwaschen und ihn aus der Haft zu bekommen.
Die Ereignisse in Massachusetts sind verbürgt und ereigneten sich im Zeitraum von 1980 bis 2001. Geschlagene 18 Jahre saß Kenneth Waters unschuldig hinter Gittern, und selbst wenn man von dieser Tatsache im Vorfeld weiß, bietet Tony Goldwyns Familiendrama dennoch zwei Stunden spannende Unterhaltung. Insbesondere die Darstellungen von Hilary Swank in der Titelrolle und Sam Rockwell („Moon“) als unschuldig Inhaftierter wissen durchweg zu überzeugen. Als Zuschauer wird man Zeuge, wie mitunter kleine Details, günstige Fügungen oder die Beharrlichkeit einer einzelnen Person am Ende doch noch dazu führen können, dass ein Fehler wieder gut gemacht und der Gerechtigkeit genüge getan wird. Im Umkehrschluss entlarvt der Film auch die erschreckenden Machenschaften auf Seiten der Gesetzgebung, wo aus Profilierungssucht, Desinteresse oder Aversionen Kompromisse eingegangen oder sogar vorsätzlich Straftaten begangen werden. Packend, wie Tony Goldwyn diese Misere anprangert und Wege aufzeigt, diesen üblen Machenschaften zu begegnen. Schade ist indes, dass man als Zuschauer des Films nichts darüber erfährt, dass der echte Kenneth Waters seine Freiheit nicht mehr lange genießen konnte. Sechs Monate nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis starb er an den Folgen eines Sturzes mit gerade mal 47 Jahren, von denen er fast die Hälfte unschuldig hinter Gittern verbringen musste. Immerhin hatte er kurz die Gelegenheit, sich mit seiner Tochter auszusöhnen, deren Aufwachsen er aufgrund eines Justizirrtums nicht beiwohnen konnte.
(Frank Brenner)
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Weitere Filminfos zu Betty Anne Waters:
Originaltitel: Conviction
Land / Jahr: USA 2010
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Betty Anne Waters:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Eine wahre Geschichte, Casting Hilary Swank, Casting Sam Rockwell, Innocence Project, Eindrücke von der Premiere in Los Angeles, B-Roll, Bildergalerie
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