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CineProject: Alles, was wir geben mussten
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Die Kinder Kathy (Carey Mulligan), Ruth (Keira Knightley) und Tommy (Andrew Garfield) wachsen Ende der 70er-Jahre isoliert und behütet in einem englischen Internat auf. Doch die Idylle trügt, denn die Einrichtung birgt ein grausames Geheimnis, das den Freunden nach und nach enthüllt wird und ihr Leben dramatisch verändert: Ihr einziger Lebenssinn besteht darin, als Organspender zu dienen. ...
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Inhaltsangabe zu CineProject: Alles, was wir geben mussten: 
Die Kinder Kathy (Carey Mulligan), Ruth (Keira Knightley) und Tommy (Andrew Garfield) wachsen Ende der 70er-Jahre isoliert und behütet in einem englischen Internat auf. Doch die Idylle trügt, denn die Einrichtung birgt ein grausames Geheimnis, das den Freunden nach und nach enthüllt wird und ihr Leben dramatisch verändert: Ihr einziger Lebenssinn besteht darin, als Organspender zu dienen. CineProject: Alles, was wir geben mussten stammt aus dem Hause 20th Century Fox Home Entertainment.
CineProject: Alles, was wir geben mussten Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in CineProject: Alles, was wir geben mussten:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu CineProject: Alles, was wir geben mussten:
0Frank Brenner2011-07-21Der besondere Kniff dieses Films liegt in seiner zeitlichen Verortung. Noch vor Beginn der eigentlichen Handlung werden wir darüber aufgeklärt, dass Bahn brechende Organtransplantationen bereits zu Beginn der 1950er Jahre möglich sind und dadurch die Lebenserwartung bis ins Jahr 1967 auf 100 Jahre angestiegen ist. Die Geschichte setzt dann am Ende der 70er Jahre in einem englischen Internat ein, in dem die Kinder streng abgeschottet von der Außenwelt aufwachsen, oder treffender bezeichnet: herangezüchtet werden. Denn ihr einziger Daseinszweck begründet sich in ihren Organen, die eines Tages einmal gespendet werden sollen. Mehr als drei oder vier solche Spenden überlebt natürlich keiner der Betroffenen. Hat er diesen Status erreicht, ist in der Fachterminologie von Vollendung die Rede. Die Spender werden abgeschaltet, d.h. sie werden nach der letzten Organspende nicht mehr aus der Narkose zurückgeholt. Im Mittelpunkt der Erzählung stehen drei dieser Spender, deren Leben über rund zwanzig Jahre hinweg verfolgt wird. Zwischen den Teenagern entwickeln sich ganz normale Beziehungen, geprägt von Sticheleien, Liebeleien und Eifersüchteleien. Mit dem einzigen Unterschied, dass die Zukunft dieser Individuen nicht nur vorherbestimmt, sondern auch denkbar kurz sein wird.
Ein Science-Fiction-Szenario in der Vergangenheit zu verorten ist ein geschickter Schachzug, um beim Zuschauer ein eigenartiges Gefühl der Beklemmung zu erzeugen. Da die Ereignisse auch größtenteils mit dem Wissen unserer Zeit zu erklären sind, entwickelt sich dadurch eine interessante Spannung, die aus dem Gegensatz von tatsächlichen Erinnerungen an eine vergangene Zeit und den futuristischen Begebenheiten, die sich damals angeblich ereignet haben sollen, entsteht. Verwässert wird dieses Konzept ein wenig durch die überbetonte Liebesgeschichte zwischen den drei Hauptfiguren, denn in jenen Momenten driftet das Ganze wieder allzu sehr in gewohnte Fahrwasser ab. Aus der Tatsache, dass die eigentlichen Hintergründe nie so wirklich erklärt werden und man sämtliche Vorkommnisse einzig aus dem Blickwinkel der bedauernswerten Spender geschildert bekommt, erwächst ebenfalls noch eine unterschwellige, weil kaum zu fassende Bedrohlichkeit. Auf Zuschauer, die immer alles bis ins Letzte erklärt haben wollen, könnte diese Vorgehensweise hingegen kontraproduktiv wirken. Fraglos kann „Alles, was wir geben mussten“ in seinen Problemstellungen zum Nachdenken anregen, sowohl über die Sterblichkeit des Menschen, Sinn und Zweck unserer Existenz auf Erden, ethische Fragestellungen bezüglich Stammzellenforschung und dem moralischen Fortschritt auf den Feldern der Humanmedizin. Insofern ist Mark Romanek und seinem Drehbuchautor Alex Garland ein diskussionswerter Unterhaltungsfilm mit Tiefgang gelungen.
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Der besondere Kniff dieses Films liegt in seiner zeitlichen Verortung. Noch vor Beginn der eigentlichen Handlung werden wir darüber aufgeklärt, dass Bahn brechende Organtransplantationen bereits zu Beginn der 1950er Jahre möglich sind und dadurch die Lebenserwartung bis ins Jahr 1967 auf 100 Jahre angestiegen ist. Die Geschichte setzt dann am Ende der 70er Jahre in einem englischen Internat ein, in dem die Kinder streng abgeschottet von der Außenwelt aufwachsen, oder treffender bezeichnet: herangezüchtet werden. Denn ihr einziger Daseinszweck begründet sich in ihren Organen, die eines Tages einmal gespendet werden sollen. Mehr als drei oder vier solche Spenden überlebt natürlich keiner der Betroffenen. Hat er diesen Status erreicht, ist in der Fachterminologie von Vollendung die Rede. Die Spender werden abgeschaltet, d.h. sie werden nach der letzten Organspende nicht mehr aus der Narkose zurückgeholt. Im Mittelpunkt der Erzählung stehen drei dieser Spender, deren Leben über rund zwanzig Jahre hinweg verfolgt wird. Zwischen den Teenagern entwickeln sich ganz normale Beziehungen, geprägt von Sticheleien, Liebeleien und Eifersüchteleien. Mit dem einzigen Unterschied, dass die Zukunft dieser Individuen nicht nur vorherbestimmt, sondern auch denkbar kurz sein wird.
Ein Science-Fiction-Szenario in der Vergangenheit zu verorten ist ein geschickter Schachzug, um beim Zuschauer ein eigenartiges Gefühl der Beklemmung zu erzeugen. Da die Ereignisse auch größtenteils mit dem Wissen unserer Zeit zu erklären sind, entwickelt sich dadurch eine interessante Spannung, die aus dem Gegensatz von tatsächlichen Erinnerungen an eine vergangene Zeit und den futuristischen Begebenheiten, die sich damals angeblich ereignet haben sollen, entsteht. Verwässert wird dieses Konzept ein wenig durch die überbetonte Liebesgeschichte zwischen den drei Hauptfiguren, denn in jenen Momenten driftet das Ganze wieder allzu sehr in gewohnte Fahrwasser ab. Aus der Tatsache, dass die eigentlichen Hintergründe nie so wirklich erklärt werden und man sämtliche Vorkommnisse einzig aus dem Blickwinkel der bedauernswerten Spender geschildert bekommt, erwächst ebenfalls noch eine unterschwellige, weil kaum zu fassende Bedrohlichkeit. Auf Zuschauer, die immer alles bis ins Letzte erklärt haben wollen, könnte diese Vorgehensweise hingegen kontraproduktiv wirken. Fraglos kann „Alles, was wir geben mussten“ in seinen Problemstellungen zum Nachdenken anregen, sowohl über die Sterblichkeit des Menschen, Sinn und Zweck unserer Existenz auf Erden, ethische Fragestellungen bezüglich Stammzellenforschung und dem moralischen Fortschritt auf den Feldern der Humanmedizin. Insofern ist Mark Romanek und seinem Drehbuchautor Alex Garland ein diskussionswerter Unterhaltungsfilm mit Tiefgang gelungen.
(Frank Brenner)
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Weitere Filminfos zu CineProject: Alles, was wir geben mussten:
Originaltitel: Never Let Me Go
Land / Jahr: USA 2010
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu CineProject: Alles, was wir geben mussten:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
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Bei der Vorstellung des Titels CineProject: Alles, was wir geben mussten handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
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