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TECHNISCHE DATEN
zu Von Menschen und Göttern

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Drama
Bildformat:
16:9 (2.35:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 5.1,Französisch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsch
EAN-Code:
5051890026347 / 5051890026347
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Von Menschen und Göttern

Titel:

Von Menschen und Göttern

Regie:

Xavier Beauvois

Laufzeit:
117 Minuten
Genre:
Drama
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 25.02.2017 00:38:02.

Von Menschen und Göttern Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Von Menschen und Göttern:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Von Menschen und Göttern:
Acht französische Mönche leben in einem Kloster in Algerien, wo sie sich um einen freundlichen Kontakt zwischen Christen und Muslimen bemühen und der Bevölkerung als Ärzte behilflich sind. Die muslimischen Bewohner sind den Männern freundlich gesinnt, nehmen ihre Dienste gerne in Anspruch und laden diese sogar zu eigenen religiösen Veranstaltungen ein. Doch die Harmonie währt nicht lange: Islamistische Rebellen sorgen bald für Terror in der Gegend und begehen zahlreiche Morde an Ausländern und Ausßenseitern. Auch das Leben der Mönche ist bedroht – doch als sich die Frage stellt, ob sie gehen oder bleiben sollten, kann es für sie nur eine richtige Antwort geben.

Von Menschen und Göttern“ basiert auf einer wahren Geschichte: 1996 wurden in Algerien sieben Mönche entführt (einer konnte sich beim Überfall verstecken) und zwei Monate später geköpft aufgefunden worden. Bis heute ist die Tat nicht aufgeklärt, Schuldige wurden nicht gefunden. Xavier Beauvois nahm sich das Ereignis zum Anlass, um anhand dessen die verschiedenen Auffassungen von Religion und Glauben zu porträtieren – und gewann damit in Cannes prompt den Großen Preis der Jury. Sein Film legt den Fokus dabei nicht etwa auf die Entführung selbst (tatsächlich wird diese in wenigen Minuten, ihr Schluss gar in wenigen Texteinblendungen abgearbeitet), sondern auf die emotionale Lage der Beteiligten vor dieser. Man wird Zeuge des Alltags der Mönche, ihrer Chorale und ihrer Arbeit für die Bevölkerung. „Von Menschen und Göttern“ ist ein sehr langsamer und größtenteils sehr ruhiger Film, aber nicht ohne Eindringlichkeit: Die Stimmung wird perfekt eingefangen, wenn die Ruhe des Anfangs immer angespannter wird, die Situation immer unsicherer. Der psychische Druck, der auf den Mönchen lastet, bricht nur selten bis zur Oberfläche durch, aber selbst wenn er es nicht tut, kann man ihn erahnen, hinter den ersten Gesichtern der Figuren.

Generell sind die schauspielerischen Leistungen zu loben. Die Darsteller sind keine Neulinge, aber weitesgehend unbeachtet – zu unrecht, wie der Film beweist. Die Schauspieler schaffen es, dass man ihnen glaubt, dass sie Mönche sind und nicht eben in Mönchsroben gekleidete Männer. Besonders hervorzuheben sind Lambert Wilson, welcher als Bruder Christian die gesamte Gemeinschaft zusammenhält, und Michael Lonsdale, welcher als grimmig dreinschauender, aber zutiefst gutmütiger Arzt auf ganzer Linie überzeugt. „Von Menschen und Göttern“ wirkt echt, beinahe dokumentarisch echt, da auf typische dramaturgische Kniffe weitesgehend verzichtet wird. Nur einmal wird das Geschehen eindeutig stilisiert, wenn die Mönche ihr letztes Mahl vor der Entführung halten und einer von ihnen dazu die Musik vom „Schwanensee“ erklingen lässt. Doch gerade dieser Moment bleibt mit am besten im Gedächtnis: Die Gesichter der Mönche, in denen die Angst mit dem Pflichtbewusstsein kämpft und gegen dieses nur verlieren kann, sagen dabei mehr als tausend Worte.

Von Menschen und Göttern“ verurteilt religiösen Extremismus und spricht zugleich den Glauben prinzipiell frei: In der Ausgangslage sehen wir eine friedliche Beziehung zwischen Christen und Moslems, etwas, was viele aufgrund islamistischen Terrors kaum für möglich halten, und zugleich etwas, was eigentlich völlig natürlich ist. Die Muslime aus dem anliegenden Dorf kritisieren die Terroristen selbst und werfen ihnen vor, den Koran gar nicht erst gelesen zu haben – hier wird eindeutig zwischen Islam und Islamismus unterschieden. Es gibt eine Möglichkeit, dass Religionen koexistieren, scheint einem der Film zu sagen – doch es ist ein langer Weg dahin. Und um diesen gehen zu können, bedarf es des Mutes, stehen zu bleiben, wenn man zur Flucht gedrängt wird. Das mag keine besonders neuartige Botschaft sein, doch sie ist gerade heutzutage eine wichtige – und erhält in „Von Menschen und Göttern“ eine stimmungsvolle und überzeugende Form. Die Ehrung in Cannes war also nicht unberechtigt.

Die DVD kann überzeugen: Bild- und Tonqualität sind gut, es werden sowohl der Originalton sowie die deutsche Synchronisation angeboten, mit alternativen Untertiteln (auch für die Chorale). Als Extras gibt es neben Trailern sowie den einzeln anwählbaren Choralen eine 25-minütige Dokumentation von Silvère Lang mit dem Titel „Bruder Luc – Der Mönch aus Tibhirine“, welche viele Hintergründe um die wahren Geschehenisse in Algerien in den 90ern verrät und für Interessente sehr zu empfehlen ist. ()

alle Rezensionen von Dmitrij Panov ...
Dieser Tage werden in vielen westlichen Städten Debatten darüber geführt, ob es erlaubt werden darf, in christlich dominierten Staaten neue Moscheen zu errichten. Der Islam ist beschädigt, seit er am 11. September 2001 von einigen Extremisten für ihre Ziele missbraucht wurde. Die Angst der Andersgläubigen hat sich seitdem auf sämtliche Muslime ausgedehnt, wie es scheint. In „Von Göttern und Menschen“ wird ein konträres Bild dieser Situation entworfen. Hier sind es einige wackere Christen, die inmitten eines muslimisch dominierten Landes wie Fremdkörper wirken, an denen sich Vorurteile und Gewalt entladen. Wo genau wir uns befinden, wird in Xavier Beauvois’ Film erst sehr spät namentlich genannt. Damit hat der Filmemacher sowohl die zeitliche als auch räumliche Verortung der Geschehnisse hintangestellt, um darauf hinzuweisen, dass dergleichen auch heute noch und an etlichen verschiedenen Orten der Welt stattfinden könnte. Die realen Vorkommnisse, auf denen sein Film basiert, ereigneten sich im Jahr 1996 in einem französischen Trappistenkloster im algerischen Tibhirine. In all seinen Details nehmen wir zunächst Anteil am Alltag des knappen Dutzends Mönche, die in ihrem Kloster beten, sich selbst versorgen und den Bedürftigen helfen. Insbesondere Luc (Michael Lonsdale), der Arzt unter ihnen, wird tagtäglich von einer ganzen Reihe Menschen des Umlandes aufgesucht, weil sie wissen, dass er ihre Krankheiten und Wunden verarztet, ganz gleich, welcher Glaubensrichtung sie angehören. Doch die Situation ist nicht einfach, weil sich eine Terrorgruppe gegen die korrupte Militärregierung auflehnt und die Trappisten bei diesem Konflikt schnell in die Schusslinie geraten. Trotzdem halten die Mönche an ihrer friedvollen Mission fest und bleiben wider besseres Wissen vor Ort. Geradezu entrückt wirkt Xavier Beauvois’ Film, der damit die Stimmung und Situation der Mönche wohl ziemlich originalgetreu einfängt. Von den politischen Scharmützeln erfährt man als Zuschauer nur marginal, das Dargestellte beschränkt sich auf die Erfahrungsrealität im Kloster. Deswegen nehmen die Gebete und Choralgesänge viel Filmzeit in Anspruch, vielleicht sogar etwas zu viel, was insbesondere gegen Ende Längen erzeugt. Beauvois kann nichtsdestotrotz den unerschütterlichen Glauben und die Aufopferungsbereitschaft seiner Protagonisten erfahrbar machen und die Absurdität der ganzen Situation deutlich machen. In ihrer allgemeingültigen Darstellungsweise wird die Geschichte damit auch zum Mahner für mehr Toleranz und ein friedvolleres Miteinander. ()

alle Rezensionen von Frank Brenner ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Of Gods and Men
Land / Jahr: 2010
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Trailer von anderen Filmen, Kapitel- / Szenenanwahl, Dokumentation, Bildergalerien
Kommentare:

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