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TECHNISCHE DATEN
zu Ich will doch nur, dass ihr mich liebt

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Drama
Bildformat:
Letterbox
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Mono
Verpackung: Amaray Case
EAN-Code:
4009750202326 / 4009750202326
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Ich will doch nur, dass ihr mich liebt

Titel:

Ich will doch nur, dass ihr mich liebt

Label:

EuroVideo Medien GmbH

Regie:

Rainer Werner Fassbinder Rainer Werner Fassbinder Biografie

Laufzeit:
106 Minuten
Genre:
Drama
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 07.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Ich will doch nur, dass ihr mich liebt:


Der junge Bauarbeiter Peter (Vitus Zeplichal) erlebt bei seinen reichen Eltern in den Zeiten des Wirtschaftswunders eine lieblose Kindheit. Aus seiner Erziehung nimmt er mit, dass zwischenmenschliche Beziehungen nur auf Geld und Konsum aufbauen. Wer viel hat, ist viel und gilt viel. Diesem Grundsatz passt er sich an. Mit großzügigen Geschenken an die Familie und seine spätere Frau Erika (Elke Aberle) versucht er, sich deren Liebe zu erkaufen. Als er sich das nicht länger leisten kann und das labile System, auf dem sein Leben beruht, zu scheitern droht, kommt es zur Katastrophe. Die Geschichte eines sinnlosen Mordes, basierend auf einem wahren Verbrechen. Ich will doch nur, dass ihr mich liebt stammt aus dem Hause EuroVideo Medien GmbH.


Ich will doch nur, dass ihr mich liebt Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Ich will doch nur, dass ihr mich liebt:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Ich will doch nur, dass ihr mich liebt:
In den dreizehn Jahren, in denen Rainer Werner Fassbinder seine Kreativität ausleben konnte, schaffte es der getriebene Filmemacher, Autor und Schauspieler, über 40 Filme zu inszenieren, von denen die meisten zu den Besten ihrer Zeit gehören. Heute ist Fassbinder sicherlich am Bekanntesten für seine internationalen Erfolge wie „Liebe ist kälter als der Tod“, „Angst essen Seele auf“, „Die Ehe der Maria Braun“ oder „Lili Marleen“. Selbst die eingefleischtesten Fans seiner Arbeiten dürften aber dennoch einige Werke bislang noch nicht kennen – oder schon lange nicht mehr gesehen haben. Zu diesen Raritäten dürfte „Ich will doch nur, dass ihr mich liebt“ gehören, den Fassbinder 1976 für den WDR inszenierte. Für sein Drehbuch ließ er sich von einer Geschichte aus dem Sammelband „Lebenslänglich – Protokolle aus der Haft“ von Klaus Antes und Christiane Ehrhardt inspirieren, in der das Leben eines Totschlägers rekapituliert wird. Peter Trepper (Vitus Zeplichal) ist ein herzensguter junger Mann. Im Alleingang baut er seinen Eltern (Alexander Allerson und Erni Mangold) ein Haus, schuftet danach noch in deren Kneipe, damit die beiden früher schlafen gehen können. Anerkennung erntet er dafür nicht. Als die Eltern in das neue Eigenheim umziehen, ist darin kein Platz für Peter und seine frisch angetraute Ehefrau Erika (Elke Aberle), weswegen das junge Paar nach München zieht. Dort findet Peter Arbeit auf dem Bau, doch seine Ansprüche an ein Leben im Wohlstand sind hoch, zumal er Erika stets mit teuren Geschenken verwöhnen möchte. Als diese schwanger wird und deswegen nicht mehr zum Einkommen beitragen kann, gerät die kleine Familie zusehends in finanzielle Schwierigkeiten. Unglaublich modern wirkt dieser 35 Jahre alte Fernsehfilm auch heute noch, wenn Rainer Werner Fassbinder eine interessante Mischung aus Spielszenen und dokumentarisch wirkenden Interviewsegmenten anrührt. Insbesondere auch die exzellente Kameraführung von Starkameramann Michael Ballhaus („Departed – Unter Feinden“) versetzt den Zuschauer immer wieder in Erstaunen. Voller Symbolik sind die Kameraeinstellungen, die raffinierten Spiegeleffekte, der Schattenwurf und radikale Kamerafahrten, die man so nur selten gesehen hat. Dadurch wird der dialoglastige Film zu einem ungewöhnlichen und überaus faszinierenden Erlebnis. Für die DVD-Erstveröffentlichung des Films wurde „Ich will doch nur, dass ihr mich liebt“ aufwändig digital restauriert. Die künstlerische Leitung dafür lag bei Michael Ballhaus. Leider hat man das Filmformat anschließend für die DVD falsch abgetastet. Man hat ihn nicht in seinem ursprünglichen Vollformat aufgespielt, sondern im Format 16:9, weswegen er nun an allen vier Bildrändern schwarze Balken aufweist und dadurch unnötig Bildqualität verschenkt wurde. Als Extra gibt es noch die sehenswerte einstündige Dokumentation „Von der Liebe und den Zwängen“ von Robert Fischer, in denen Mitarbeiter des Films im Abstand von mehr als 30 Jahren ihre Zusammenarbeit mit Fassbinder an diesem Film Revue passieren lassen. ()

alle Rezensionen von Frank Brenner ...
Ganze 42 Filme drehte Rainer Werner Fassbinder in gerade einmal 15 Jahren – einer der wichtigsten Regisseure des sogenannten „Neuen Deutschen Films“ hinterließ ein reichhaltiges Filmerbe nach seinem Tod, welches jedoch trotz des Umfangs keineswegs vergessen wird, sondern immer wieder schicke Veröffentlichungen erhält. Nun wird „Ich will doch nur, dass ihr mich liebt“ von Euro Video auf DVD und Blu-Ray veröffentlicht – ein Werk, welches nicht gerade zu den bekanntesten des Regie-Workaholics gehört, aber dennoch – gewohnt – bemerkenswert ist.

Der Film ist eine Fernsehproduktion, was jedoch keineswegs als Minuspunkt gesehen werden darf: Trotz der sehr kurzen (genauer: 25-tägigen) Drehzeit inszenierte Fassbinder auch hier mit großer psychologischer Präzision und baute auch auf visueller Ebene zahlreiche Nuancen ein, welche jedes Vorurteil von einer geringeren Qualität von Fernsehfilmen Lügen strafen. „Ich will doch nur, dass ihr mich liebt“ wirkt sehr beengt – zum einen durch das 4:3-Format, zum anderen durch die bereits erwähnten optischen Kniffe wie das Filmen durch Hindernisse hindurch sowie durch die oftmals beengten Räume, in denen das Geschehe stattfindet. Es entsteht unterbewusst somit die Illusion eines Gefängnisses – keines materiellen, wohlgemerkt, viel eher einem sozialen, aber auch psychologischen.

Es dreht sich alles um den jungen Bauarbeiter Peter, einen Menschen, den man schnell in sein Herz schließt: Weil er durchgehend versucht, seinem Umfeld gegenüber möglichst nett zu sein (und das auf eine sehr ehrliche Art), und weil er Mitleid erregt, wenn er darin scheitert. Sein Leben ist geprägt von zwei wesentlichen Faktoren: Von seinen Eltern, zu denen er eine unheimlich emotionskalte Beziehung hat, welche ihn seit frühester Kindheit bedrückt, und von seiner Frau, bei welcher er zwar Geborgenheit findet, dies jedoch auf Kosten der finanziellen Sicherheit der beiden. Er scheitert auf beiden Ebenen: Zwar baut er mit eigenen Händen ein Haus für seine Eltern, doch Respekt und Liebe erhält er im Gegenzug nicht – und seine Frau hat immer mehr an seinem verschwenderischen Umgang mit Geld zu leiden.

Peters langsamer Niedergang ist das Thema des Films, welcher dementsprechend traurig ausfällt: Der Wille des Protagonisten, in seinen Mitmenschen Liebe zu sich zu erwecken, berührt ob seiner Naivität, und stimmt nachdenklich, wenn die diesen Willen zugrunde liegende, absolut dysfunktionale Beziehung zu seinen Eltern seziert wird. „Ich will doch nur, dass ihr mich liebt“ ist ein Titel, der wie die Faust aufs Auge passt, der Film gestaltet sich immer wieder beinahe psychoanalytisch, insbesondere im Moment der (schmerzhaften und unvermeidbaren) Eskalation. Und doch wirkt Peters Geschichte exemplarisch – seine nach und nach zugrunde gehenden Träume von einem besseren Leben (insbesondere für seine Frau sowie das Kind, welches sie bald kriegt) wirken höchst authentisch und realistisch. Es ist ein psychologisches Werk, aber auch ein gesellschaftskritisches Werk, welches Fassbiner hier geschaffen hat, und es ist auf beiden Ebenen erfüllt von tiefer Melancholie.

Überhaupt gilt dieser Film als einer der persönlichsten des einzigartigen Filmemachers: Obwohl er auf einem wahren Fall basiert (die Grundlage war ein Interview aus einem Buch), spiegelt er nach Meinung vieler Fassbinders eigenes Bedürfnis nach der Liebe anderer wieder – sowie seine eigene Beziehung zu seiner Mutter. Das verleiht dem Ganzen eine weitere schwer verdaubare Note. Die Schauspieler sind dabei allesamt sehr überzeugend, spielen nie gekünstelt, sondern wirken stets wie echte Menschen mit Persönlichkeit und nicht wie platte Stereotypen, wie man sie im modernen deutschen Kino leider nur zu oft zu sehen bekommt. Insbesondere Vitus Zeplichal begeistert als Peter und beweist eine große Wandlungsfähigkeit, wenn er langsam psychisch an alle den Belastungen seines Lebens zugrunde geht.

Die DVD präsentiert den Film in (gerade am Alter und der Produktionsart gemessen) guten Bildqualität und enthält die deutsche Originaltonspur in 2.0. Als angenehme Überraschung gibt es als Extra nicht etwa die üblichen Filmtrailer oder Crewinfos in Textformat, sondern eine einstündige Dokumentation über den Film, welche sehr geschickt die Brücke zu Fassbinder selbst schlägt und äußerst gelungen ihn selbst als Person und Regisseur beleuchtet. Wer sich für das Schaffen des ungewöhnlichen Mannes interessiert, wird daran eine große Freude haben, da die Doku sehr informativ und zugleich sehr menschlich ausfällt. Auch qualitätstechnisch kann sie überzeugen und bietet ein scharfes Bild in einer 16:9-Auflösung.

Es ist angenehm zu sehen, dass auch unbekanntere Werke der deutschen Film- beziehungsweise in diesem Falle Fernsehfilmgeschichte eine gelungene Veröffentlichung erhalten. „Ich will doch nur, dass ihr mich liebt“ mag nicht zu Fassbinders besten Werken zählen, doch es ist ein Werk von Gefühl und Überzeugungskraft und trotz des Alters in seiner Thematik zeitlos. Ohne auch nur dem Anschein eines moralischen Zeigefingers wird hier schlicht und ergreifend das Scheitern eines Mannes gezeigt und dies hallt noch lange beim Zuschauer nach. Die tolle Zusatzdoku rundet das Ganze perfekt ab und ist des großen deutsche Regisseurs wirklich würdig. ()

alle Rezensionen von Dmitrij Panov ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Ich will doch nur, dass ihr mich liebt
Land / Jahr: Deutschland 1976
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Von der Liebe und den Zwängen
Kommentare:

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