Company Men
http://www.digitalvd.de/dvds/93815,Company-Men.html
Bobby Walker (Ben Affleck) lebt den sprichwörtlichen amerikanischen Traum: guter Job, liebevolle Frau, zwei sympathische Kids, ein schönes großes Haus, zwei Autos in der Garage - aber dann plötzlich das Undenkbare: Sparmaßnahmen in der Firma, Entlassung von einem Tag auf den anderen. Genauso ergeht es seinen älteren Kollegen Phil Woodward (Chris Cooper) und Gene McClary (Tommy Lee Jones). Zuerst wollen sie es nicht wirklich wahrhaben, aber dann müssen sie schmerzhaft lernen, mit Niederlagen umzugehen, sich selbst und anderen auch Schwäche und Unsicherheit einzugestehen, und letztlich ihr Leben als Männer, Ehegatten und Väter neu zu organisieren. ...
Inhaltsangabe zu Company Men: 
Bobby Walker (Ben Affleck) lebt den sprichwörtlichen amerikanischen Traum: guter Job, liebevolle Frau, zwei sympathische Kids, ein schönes großes Haus, zwei Autos in der Garage - aber dann plötzlich das Undenkbare: Sparmaßnahmen in der Firma, Entlassung von einem Tag auf den anderen. Genauso ergeht es seinen älteren Kollegen Phil Woodward (Chris Cooper) und Gene McClary (Tommy Lee Jones). Zuerst wollen sie es nicht wirklich wahrhaben, aber dann müssen sie schmerzhaft lernen, mit Niederlagen umzugehen, sich selbst und anderen auch Schwäche und Unsicherheit einzugestehen, und letztlich ihr Leben als Männer, Ehegatten und Väter neu zu organisieren. Company Men stammt aus dem Hause Universum Film.
Company Men Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in Company Men:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Company Men:
0Jean Lüdeke2011-08-28Schöne neue Wirtschaftswelten: Die weltweite Banken- und Wirtschaftskrise traf Ende 2008 gerade die USA urplötzlich wie der Tsunami Fokushima 2011. und beschert der einstigen Supermacht heute den bankrott. Während sich alle anderen Volkswirtschaften allmählich erholten und erholen, - so wird es wenigstens dem kleinen Manne täglich suggeriert - wurde die einst größte Wirtschaftsmacht überrumpelt und überrollt. Die heillos hilflose Gegenmaßnahme der Regierung unter Barack Obama, den abgrundtiefen Krisenkrater mit Millionen Tonnen von Milliarden Dollar zubetonieren, wie das BP-Bohrloch im Golf von Mexiko, versagte so kläglich wie die Rettung der Weltmeere des Ölmagnaten. Schwamm drüber, Ölpest war gestern, wenn interessiert der Ölschlamm am Meeresgrund und die schwimmenden Teer-Teppiche in 1500 Meter Tiefe?. Fakt ist jedoch, die amerikanische Arbeitslosigkeit ist nach wie vor so hoch wie lange nicht mehr, und weit über eine Million amerikanischer Hausbesitzer werden nie wieder ihre eigenen vier Wände sehenDer US-Erfolgsproduzent John Wells („Emergency Room", „The West“) siedelt diesem knallharten kalten Klima sein dramatisches und desolates Kinodebüt an. „The Company Men" beeindruckt und berührt den Zuschauer mit dem unerwarteten, vor allem unfreiwilligen Kamikaze-Kamikazeflug eines Bestverdiener-Trios zu Zeiten der neuerlichen Weltwirtschaftskrise und porträtiert gleichzeitig sensibel und sensitiv die Irrungen und Wirrungen einer von der Wallstreet geschändeten Nation, die nun Reiche zu Superreichen macht und Arme unter die Armutsgrenze abgrenzt. Der erfolgsverwöhnte Bobby Walker (Ben Affleck) durchlebt den archaischen, amerikanischen Traum. Als leitender Manager bei einem Bostoner Schiffsbauer kassiert er ein horrendes Honorar, hat eine Bilderbuch-Frau (Rosemarie DeWitt) sowie gut geratene Kinder an seiner Seite. Der obligate Nobelflitzer aus dem schwäbischen Zuffenhausen ziert undezent die komfortable Vorort-Idylle in dieser so schwer getroffenen Ostküsten-Metropole. Doch nichts ist, wie es scheint: Der smarte Walker im Designer-Zweireiher, sich schon auf dem Weg zum CEO wähnend, wird gefeuert, ohne Vorahnung, ohne Vorankündigung. Der schimärische Urknall, der personifizierte Albtraum für diesen Menschentypus, Erfolg durch gewinnpotenziertes Managen auf der Überholspur des Lebens trifft Walker wie der Blitz. Genauso ergeht es seinem Intimus und höher positionierten Kollegen Gene McClary (Tommy Lee Jones) und Phil Woodward (Chris Cooper „Enttarnt – Verrat auf höchster Ebene“), die durch „Rationalisierung“ mit 60.000 anderen Angestellten zu Bauernopfern werden. Wie aber geht man(n) mit der fatalen Situation um? Walker kracht familiär ein, die Ehekrise lässt nicht lange auf sich warten, während der betagte McClary seinen selbstbetrügerischen Zweck-Optimismus kolportiert. Woodward jedoch versinkt seine persönliche Depression, aus der es letztlich kein Entrinnen geben wird. Für die die Angestellten des Multis GTX, potenziert sich die wirtschaftliche Krise zum privaten Supergau. Bobby kapiert erst verspätet, daß seine zur Normalität degenerierten Statussymbole wie Auto, Haus, Partys und Nobelgolf Club futsch sind- Tommy Lee Jones indes kompensiert die aussichtslose Lage kathartisch als implodierender Alt-Hase, der mit seiner melancholischen Knitter-Mimik ohne viel Worte mit einem durchdringenden Blick auf das schäbige und bankrotte City-Panoramas Bostons den Kern und Plot des gesamten, konventionell inszenierten Dramas in einem einzigen Kameratake zu vermitteln weiß. Zusammen mit Altstar Craig T. Nelson („Im Auftrag des Teufels“) als Oberboss, der diese erbarmungslosen Entscheidungen traf, sind sie diese drei Altstars das Herz und Hirn dieser vie lgerühmten Filmparabel, die trotz ihrer perfiden Thematik den Spagat zwischen thematischer Tiefe, traumatisierten Tiefflug und wundersames Wiederauferstehen mit unverfrorener Unterhaltung bravourös bewältigt und dem betrachter nachdenkliche Stunden auf den Silberlingen beschert.
...
Schöne neue Wirtschaftswelten: Die weltweite Banken- und Wirtschaftskrise traf Ende 2008 gerade die USA urplötzlich wie der Tsunami Fokushima 2011. und beschert der einstigen Supermacht heute den bankrott. Während sich alle anderen Volkswirtschaften allmählich erholten und erholen, - so wird es wenigstens dem kleinen Manne täglich suggeriert - wurde die einst größte Wirtschaftsmacht überrumpelt und überrollt. Die heillos hilflose Gegenmaßnahme der Regierung unter Barack Obama, den abgrundtiefen Krisenkrater mit Millionen Tonnen von Milliarden Dollar zubetonieren, wie das BP-Bohrloch im Golf von Mexiko, versagte so kläglich wie die Rettung der Weltmeere des Ölmagnaten. Schwamm drüber, Ölpest war gestern, wenn interessiert der Ölschlamm am Meeresgrund und die schwimmenden Teer-Teppiche in 1500 Meter Tiefe?. Fakt ist jedoch, die amerikanische Arbeitslosigkeit ist nach wie vor so hoch wie lange nicht mehr, und weit über eine Million amerikanischer Hausbesitzer werden nie wieder ihre eigenen vier Wände sehenDer US-Erfolgsproduzent John Wells („Emergency Room", „The West“) siedelt diesem knallharten kalten Klima sein dramatisches und desolates Kinodebüt an. „The Company Men" beeindruckt und berührt den Zuschauer mit dem unerwarteten, vor allem unfreiwilligen Kamikaze-Kamikazeflug eines Bestverdiener-Trios zu Zeiten der neuerlichen Weltwirtschaftskrise und porträtiert gleichzeitig sensibel und sensitiv die Irrungen und Wirrungen einer von der Wallstreet geschändeten Nation, die nun Reiche zu Superreichen macht und Arme unter die Armutsgrenze abgrenzt. Der erfolgsverwöhnte Bobby Walker (Ben Affleck) durchlebt den archaischen, amerikanischen Traum. Als leitender Manager bei einem Bostoner Schiffsbauer kassiert er ein horrendes Honorar, hat eine Bilderbuch-Frau (Rosemarie DeWitt) sowie gut geratene Kinder an seiner Seite. Der obligate Nobelflitzer aus dem schwäbischen Zuffenhausen ziert undezent die komfortable Vorort-Idylle in dieser so schwer getroffenen Ostküsten-Metropole. Doch nichts ist, wie es scheint: Der smarte Walker im Designer-Zweireiher, sich schon auf dem Weg zum CEO wähnend, wird gefeuert, ohne Vorahnung, ohne Vorankündigung. Der schimärische Urknall, der personifizierte Albtraum für diesen Menschentypus, Erfolg durch gewinnpotenziertes Managen auf der Überholspur des Lebens trifft Walker wie der Blitz. Genauso ergeht es seinem Intimus und höher positionierten Kollegen Gene McClary (Tommy Lee Jones) und Phil Woodward (Chris Cooper „Enttarnt – Verrat auf höchster Ebene“), die durch „Rationalisierung“ mit 60.000 anderen Angestellten zu Bauernopfern werden. Wie aber geht man(n) mit der fatalen Situation um? Walker kracht familiär ein, die Ehekrise lässt nicht lange auf sich warten, während der betagte McClary seinen selbstbetrügerischen Zweck-Optimismus kolportiert. Woodward jedoch versinkt seine persönliche Depression, aus der es letztlich kein Entrinnen geben wird. Für die die Angestellten des Multis GTX, potenziert sich die wirtschaftliche Krise zum privaten Supergau. Bobby kapiert erst verspätet, daß seine zur Normalität degenerierten Statussymbole wie Auto, Haus, Partys und Nobelgolf Club futsch sind- Tommy Lee Jones indes kompensiert die aussichtslose Lage kathartisch als implodierender Alt-Hase, der mit seiner melancholischen Knitter-Mimik ohne viel Worte mit einem durchdringenden Blick auf das schäbige und bankrotte City-Panoramas Bostons den Kern und Plot des gesamten, konventionell inszenierten Dramas in einem einzigen Kameratake zu vermitteln weiß. Zusammen mit Altstar Craig T. Nelson („Im Auftrag des Teufels“) als Oberboss, der diese erbarmungslosen Entscheidungen traf, sind sie diese drei Altstars das Herz und Hirn dieser vie lgerühmten Filmparabel, die trotz ihrer perfiden Thematik den Spagat zwischen thematischer Tiefe, traumatisierten Tiefflug und wundersames Wiederauferstehen mit unverfrorener Unterhaltung bravourös bewältigt und dem betrachter nachdenkliche Stunden auf den Silberlingen beschert.
(Jean Lüdeke)
alle Rezensionen von Jean Lüdeke ...
0Bernd Hellweg2011-12-19Erst ist der Job weg, dann das Auto, schließlich das Haus. Wie macht man weiter, wenn alles, worüber man sich definiert hat, einem genommen wird? Der Film „Company Men", dem Filmdebüt von Regisseur John Wells (Produzent von TV-Hits wie „Emergency Room“ und „The West Wing“), findet eine sehr sensible, scharfsinnige, amerikanische Antwort darauf, und das sehr prominent besetzt mit vier Oscar-Gewinner: Ben Affleck, Kevin Costner, Chris Cooper und Tommy Lee Jones. Außerdem sind auch Maria Bello („A History Of Violence“, „The Coller“) und Craig T. Nelson („Poltergeist“, „Im Auftrag des Teufels“) mit dabei.
Die Story: Bobby Walker (Ben Affleck), leitender Angestellte des Multi-Konzerns GTX, ist eines der ersten Opfer massiver Stellenkürzungen. Der passionierte Golfspieler und Porschefahrer muss nun umdenken, tut sich aber schwer, den Imageverlust zu verkraften. Auch sein Kollege Phil (Chris Cooper) ist kurz vor dem Ruhestand seinen Job los und verfällt in eine Depression. Während Bobby sich erfolglos auf dem hart umkämpften Stellenmarkt durchschlägt, wird selbst GTX-Mitbegründer Gene (Tommy Lee Jones) abgesägt. Gene missbilligt die allein auf Gewinn ausgerichtete Firmenpolitik seines Freundes und Ex-Vorgesetzten James Salinger (Craig T. Nelson), muss aber einsehen, dass sein berufliches Weltbild nicht mehr gilt. Inzwischen zieht der immer noch arbeitslose Bobby mitsamt Familie wieder bei seinen Eltern ein, überwindet erstmals seinen Stolz und nimmt einen Handwerkerjob bei seinem Schwager Jack (Kevin Costner) an.
Fazit: John Wells ist mit seinem Regiedebüt ein durchaus anspruchsvolles Sozialdrama, mit glaubwürdigen und authentischen Charakteren, gelungen. Allerdings wagt sich Wells nur zaghaft an Systemkritik, und bleibt somit leider etwas zu plump mit seiner Botschaft. Nichtsdestotrotz ist der Film mit seiner schwierigen Thematik sehenswert umgesetzt, auch wenn hier lieber uramerikanische Durchhalteparolen anstatt wirklich Kritik eingesetzt werden.
Alternativen: „Glengarry Glen Ross“, Arthur Millers „Tod eines Handlungsreisenden“ oder auch aktuell Tom Hanks in „Larry Crowne“.
Die von Universum Film veröffentlichte DVD zeigt den Streifen in sehr guter Qualität. Das Bild (1,85/ 16:9 – anamorph) punktet mit schönen Farben und guten Schwarzwerten sowie einer guten Schärfe. Der Ton (Dolby Digital 5.1) schließt sich dem Bild in punkto Qualität ebenfalls positiv an, auch wenn er themenbedingt natürlich keine Action-Kracher bietet. Das Bonusmaterial ist überschaubar, und hätte etwas ausführlicher sein können. Neben einem Audiokommentar mit Wells gibt es hier ein paar entfernte Szenen und ein alternatives Ende sowie ein kurzes Making Of.
...
Erst ist der Job weg, dann das Auto, schließlich das Haus. Wie macht man weiter, wenn alles, worüber man sich definiert hat, einem genommen wird? Der Film „Company Men", dem Filmdebüt von Regisseur John Wells (Produzent von TV-Hits wie „Emergency Room“ und „The West Wing“), findet eine sehr sensible, scharfsinnige, amerikanische Antwort darauf, und das sehr prominent besetzt mit vier Oscar-Gewinner: Ben Affleck, Kevin Costner, Chris Cooper und Tommy Lee Jones. Außerdem sind auch Maria Bello („A History Of Violence“, „The Coller“) und Craig T. Nelson („Poltergeist“, „Im Auftrag des Teufels“) mit dabei.
Die Story: Bobby Walker (Ben Affleck), leitender Angestellte des Multi-Konzerns GTX, ist eines der ersten Opfer massiver Stellenkürzungen. Der passionierte Golfspieler und Porschefahrer muss nun umdenken, tut sich aber schwer, den Imageverlust zu verkraften. Auch sein Kollege Phil (Chris Cooper) ist kurz vor dem Ruhestand seinen Job los und verfällt in eine Depression. Während Bobby sich erfolglos auf dem hart umkämpften Stellenmarkt durchschlägt, wird selbst GTX-Mitbegründer Gene (Tommy Lee Jones) abgesägt. Gene missbilligt die allein auf Gewinn ausgerichtete Firmenpolitik seines Freundes und Ex-Vorgesetzten James Salinger (Craig T. Nelson), muss aber einsehen, dass sein berufliches Weltbild nicht mehr gilt. Inzwischen zieht der immer noch arbeitslose Bobby mitsamt Familie wieder bei seinen Eltern ein, überwindet erstmals seinen Stolz und nimmt einen Handwerkerjob bei seinem Schwager Jack (Kevin Costner) an.
Fazit: John Wells ist mit seinem Regiedebüt ein durchaus anspruchsvolles Sozialdrama, mit glaubwürdigen und authentischen Charakteren, gelungen. Allerdings wagt sich Wells nur zaghaft an Systemkritik, und bleibt somit leider etwas zu plump mit seiner Botschaft. Nichtsdestotrotz ist der Film mit seiner schwierigen Thematik sehenswert umgesetzt, auch wenn hier lieber uramerikanische Durchhalteparolen anstatt wirklich Kritik eingesetzt werden.
Alternativen: „Glengarry Glen Ross“, Arthur Millers „Tod eines Handlungsreisenden“ oder auch aktuell Tom Hanks in „Larry Crowne“.
Die von Universum Film veröffentlichte DVD zeigt den Streifen in sehr guter Qualität. Das Bild (1,85/ 16:9 – anamorph) punktet mit schönen Farben und guten Schwarzwerten sowie einer guten Schärfe. Der Ton (Dolby Digital 5.1) schließt sich dem Bild in punkto Qualität ebenfalls positiv an, auch wenn er themenbedingt natürlich keine Action-Kracher bietet. Das Bonusmaterial ist überschaubar, und hätte etwas ausführlicher sein können. Neben einem Audiokommentar mit Wells gibt es hier ein paar entfernte Szenen und ein alternatives Ende sowie ein kurzes Making Of.
(Bernd Hellweg)
alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
Reminder, PDF-Datenblatt zu Company Men, DVD:
Alle Film-Daten als PDF
Diese Seite mit allen Filminfos ausdrucken
Weitere Filminfos zu Company Men:
Originaltitel: The Company Men
Land / Jahr: Großbritannien / USA 2010
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Company Men:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
Kommentare zu Company Men:
Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Schreiben Sie jetzt ein Kommentar zu dem Titel "Company Men".
|
|
DigitalVD-Extras zu dieser DVD Company Men:
Ist Ihnen ein Fehler zu dieser DVD aufgefallen? ... Fehlermeldung absenden!
Bei der Vorstellung des Titels Company Men handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
|