Der Freischütz
Schauspieler / Schauspielerinnen in Der Freischütz:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Der Freischütz:
Die Liebe kann wunderschön sein, sowie es Jäger Max empfindet. Seine Auserwählte ist Agathe, deren Vater Kuno der Erbförster ist. Allerdings kann sein Glück nicht so einfach beginnen, da es noch einen alten Brauch zu besiegen gilt. Gegen über seiner Freundin Agathe darf er jedoch nichts von der Geschichte erzählen. Denn immerhin geht es jetzt um die Hochzeit der beiden. Es handelt sich also um einen Eignungstest, ob er vor seinen künftigen Schwiegereltern bestehen kann. Gleichzeitig wird dabei geprüft, ob er sich als Erbe würdig zeigt. Im entscheidenden Moment jedoch trifft er plötzlich nicht mehr, worüber Max alles andere als glücklich ist. Natürlich spricht er mit Kasper darüber, bei dem es sich um eine etwas zwielichtige Figur handelt. Nach dessen Meinung ist schwarze Magie das einzige, das in Verbindungen mit dunklen Mächten helfen kann. Daher machen Max und Kasper einen Treffpunkt um Mitternacht aus. Das Ziel sind dabei die doch sehr mysteriösen Wolfsschluchten, wo sie besondere Freikugeln herstellen wollen. Diese Kugeln sollen treffsicher sein. Doch die Frage ist, welcher Preis ihn am Ende erwarten wird. Zu sehen sind hier Franz Grundheber, Benno Schollum und Juliane Banse. Außerdem sind hier Michael Volle, Regula Mühlemann, Rene Pape, Michael König und Olaf Bär dabei. Die Regie lag in den Händen von Jens Neubert. Als Dirigent war hier Daniel Harding eingesetzt worden, der das London Symphony Orchestra leitete. Für die Leitung des Rundfunkchores war Simon Halsey zuständig. Für den deutschen Ton kann die Auswahl zwischen drei Tonspuren getroffen werden. Es handelt sich dabei um Dolby Digital 2.0, Dolby Digital 5.1 und DTS 5.1. Ferner besitzt die DVD das Bild das Format 16:9 Anamorph 2.35:1. Durch die Paramount Home Entertainment wurde die DVD inzwischen veröffentlicht. Die Produktion aus dem Jahr 2010 hat eine Länge von etwa 137 Minuten. Als Bonusmaterial liegt der DVD ein sechsseitiges Booklet bei, das unter anderem Auskunft über den Komponisten Carl Maria von Weber gibt. Außerdem gibt es ein etwa elfminütiges Making of sowie eine etwa siebenminütige Fotogalerie. Zudem wurde der Film von der Filmbewertungsstelle mit dem Siegel „besonders wertvoll“ ausgezeichnet. Der Freischütz punktet schon dadurch, dass die Handlung an Original-Schauplätzen spielt. Die Zielregion lag dabei in Sachsen. Unterstrichen wird durch diese Version des Freischütz noch einmal die Tatsache, dass Carl Maria von Weber bei seinen Komposition stets auf eine gewisse Romantik Wert gelegt hat. Das verstehen die verschiedenen Charaktere der brillanten Besetzung gut zu vermitteln, so dass sich zahlreiche Opernliebhaber auf einen interessanten Abend freuen werden. (Marina Teuscher) alle Rezensionen von Marina Teuscher ...
Der junge Jäger Max (Michael König) liebt Agathe (Juliane Banse), die Tochter des Erbförster Kuno (Benno Schollum). Laut eines alten Brauches muss Max erst einmal seine Eignung als Erbe und Schwiegersohn bei einem „Probeschuss“ unter Beweis stellen, bevor er Agathe heiraten darf. Leider hat das Jägerglück ihn verlassen, denn er trifft mit keinem Schuss mehr. Sein zwielichtiger Kamerad Kasper (Michael Volle) kann Max in seiner Not davon überzeugen, dass nur noch schwarze Magie und dunkle Mächte ihm helfen können. Um Mitternacht treffen sich die zwei in der unheimlichen Wolfsschlucht um treffsichere Freikugeln zu gießen. Doch werden die Freikugeln treffen oder wird er Agathe verlieren?
Eine Filmoper nach Carl Maria von Weber. Der Film liegt in 2,35:1 (anamorph) vor. Die Schärfe ist zumeist ziemlich gut ausgefallen und präsentiert so ein detailreiches Bild. Nur vereinzelt schwächelt das Bild und wirkt stellenweise ein bisschen zu weich. Der Kontrast wurde bearbeitet und bewusst recht steil gewählt, was zu leichten Überstrahlungen ebenso führt wie zu verschluckten Details in dunklen Szenen und Flächen. Der Schwarzwert ist satt. Die Farben wurden ebenfalls korrigiert und sehen überwiegend überbetont und somit sehr kräftig aus. Es gibt so gut wie kein Bildrauschen, dafür macht die Kompression ein paar Probleme, gibt es doch immer wieder leichte Unruhen und Blockbildung. Der Ton liegt auf DVD in Dolby Digital 5.1, DTS 5.1 und in einer zusätzlichen Dolby Digital 2.0 Stereo-Spur vor. Die DD 2.0 Stereo-Spur macht ihre Sache gut und erfüllt ihren Zweck. Die beiden anderen Tonfassungen sind da aber schon interessanter. Die DD 5.1-Version besticht durch einen feinen dynamischen und kraftvollen Sound. Der Gesang ist klar und sauber. Die Abmischung präsentiert einen gelungenen Surroundton, der immer wieder alle Boxen einbindet. Nicht nur Musik, sondern auch Umgebungsgeräusche und Soundeffekte tragen zu einer angenehmen Kulisse bei. Manche Stellen bleiben vielleicht ein wenig zu frontlastig, weil die Rears zu leise agieren, doch der Großteil wirkt wundervoll räumlich. Ein hörbarer, signifikanter Unterschied zwischen der DD 5.1 und der DTS-Fassung war nicht auszumachen. Es gibt keinerlei Untertitel. Die Extras bestehen aus einem Making of (ca. 11 min), einer Fotogalerie (Slideshow, ca. 7 min) sowie Texttafeln zu Besetzung und Stab und Informationen zu Carl Maria von Weber. DER FREISCHÜTZ (D, Schweiz, 2010) ist eine Verfilmung der gleichnamigen Oper von Carl Maria von Weber (1786 - 1826). Die romantische Oper, die 1821 ihre Uraufführung im Königlichen Schauspielhaus in Berlin hatte, spielt mit klassischen Motiven und enthält die üblichen Themen wie Liebe, Intrigen, Eifersucht, Bewährungsproben und dunkle Mächte, die eine Hochzeit verhindern wollen. Verarbeitet werden aber auch historische Bezüge wie die napoleonischen Kriege und die französische Besetzung. Die filmische Adaption von Regisseur, Autor und Produzent Jens Neubert zeigt eine etwas gekürzte und verdichtete Fassung (die Originaloper geht ca. drei Stunden), die in und um Dresden und in der Sächsischen Schweiz gedreht wurde. Die Inszenierung bleibt allerdings ein wenig zu brav und konventionell. Etwas mehr Wagemut und eine expressivere Kameraführung und Bildgestaltung hätte man sich hier und da schon gewünscht. Doch dann würde es vermutlich wieder Beschwerden seitens der Puristen geben. Die Ausstattung ist ansprechend und der Gesang bewegt sich dank toller Sänger stets auf hohem Niveau. Die Musik wurde vom London Symphony Orchestra eingespielt, unterstützt vom Rundfunkchor Berlin, und ist damit ebenfalls ein Genuss. Für traditionelle Opernfreunde ist die Verfilmung mal etwas anderes, da man sich von den steifen und vielleicht ein wenig eingestaubten Bühneninszenierungen wegbewegt und vermehrt starke Bilder sprechen lässt. Reine Filmliebhaber mögen nicht unbedingt die primäre Zielgruppe sein, aber das Kulturgut Oper könnte durch cineastische Elemente ein klein wenig näher gebracht werden. (Carlito Brigante) alle Rezensionen von Carlito Brigante ... Reminder, PDF-Datenblatt zu Der Freischütz, DVD:
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