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TECHNISCHE DATEN
zu Godard trifft Truffaut

RC 2 FSK Freigabe ab 6 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Dokumentation
Bildformat:
16:9 (1.78:1) anamorph
Tonformat:
Französisch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsch
Label:
Arthaus
EAN-Code:
4006680063515 / 4006680063515
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Godard trifft Truffaut

Titel:

Godard trifft Truffaut

Label:

Arthaus

Regie:

Emmanuel Laurent

Laufzeit:
88 Minuten
Genre:
Dokumentation
FSK:
ab 6 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Godard trifft Truffaut:


„Godard trifft Truffaut“ ist die Geschichte einer Freundschaft. Einer Freundschaft, die in so vielem die Geschichte des französischen Kinos und die Geburt der Nouvelle Vague verkörpert. Jean-Luc Godard wurde 1930 geboren; François Truffaut zwei Jahre später. Die Liebe zum Film bringt die beiden zusammen, als sie für dasselbe Filmmagazin schreiben. In den 1960er-Jahren unterstützen sich die beiden gegenseitig, wo immer es nur geht, begründen die Nouvelle Vague. 1968 kommt es dann zum Bruch aufgrund unterschiedlicher politischer und geschichtlicher Ansichten. Sie finden nie wieder zusammen ... Godard trifft Truffaut stammt aus dem Hause STUDIOCANAL GmbH.


Godard trifft Truffaut Trailer ansehen:



Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Godard trifft Truffaut:
Dokumentarfilm „Godard trifft Truffaut“ bei StudioCanal auf DVD.
Sie mochten und sie stritten sich.

Die „Nouvelle Vague“ war eine Bewegung Ende der 1950er Jahre, die das Kino für immer veränderte. Eine Gruppe französischer Autorenfilmer revolutionierte mit neuen filmästhetischen Maßstäben den internationalen Film und beeinflusste Kollegen von Deutschland bis Hollywood. Die beiden führenden Köpfe dieser Bewegung sind Jean Luc Godard (geboren 1939) und François Truffaut (1932-1984). Anfangs sind sie dicke Freunde, die die Liebe zum Film zusammengebracht hat. Beide schreiben zunächst Kritiken für die angesehene Fachzeitschrift „Cahiers du Cinéma“ und haben Vorbilder wie Hitchcock oder Bergman. In den 1960er Jahren arbeiten sie eng zusammen und unterstützen sich gegenseitig. Doch mit den sozialen Bewegungen ab 1968 kommt es zwischen ihnen zum Streit und Bruch für immer. Zu unterschiedlich sind ihre politischen und historischen Vorstellungen. Der 2010 entstandene französische Kino-Dokumentarfilm „Godard trifft Truffaut“ von Emmanuel Laurent beleuchtet dieses ambivalente Verhältnis der beiden Regiegrößen objektiv und sachlich. Dabei werden die drei anderen Vertreter der „Nouvelle Vague“, Claude Chabrol, Eric Rohmer und Jacques Rivette höchstens am Rande erwähnt. StudioCanal bringt in seinem Label Arthaus „Deux de la Vague“, so der französische Originaltitel, mit deutschen Untertiteln auf DVD heraus.

Laurent kommt ohne die bei historischen Dokumentationen beliebten Aussagen von Zeitgenossen und Kollegen aus. Dafür sind die beiden Protagonisten in Pressekonferenzen auf Festivals und Interviews zu erleben. Außerdem präsentieren Ausschnitte aus ihren Werken ihre künstlerische Entwicklung und revolutionäre Filmsprache. Eine fiktive Archivarin fügt die einzelnen Bilder und Szenen zusammen und öffnet dem Betrachter einen spannenden Bilderbogen. Dadurch schafft Laurent ein eigenständiges Kunstwerk, das in Collagen den Weg der beiden bedeutendsten französischen Regisseure des 20. Jahrhunderts präsentiert. Besonders Truffauts Antoine-Doinel-Zyklus mit dem Auftaktfilm „Sie küssten und sie schlugen ihn“ und Godards Debüt „Außer Atem“, bei dem Truffaut das Drehbuch schrieb, werden immer wieder zitiert. Der Schauspieler Jean-Pierre Léaud als Truffauts zweites Ich ist dabei der am meisten präsente Schauspieler, ihm gehören die Anfangs- und Schlusssequenzen. Später nach der Trennung der beiden Regisseure ist er hin- und hergerissen. Dass Laurent etwas mehr Sympathie für den beschwingten Realismus Truffauts aufbringt, lässt sich durch die Auswahl der Filmszenen und den Kommentar erahnen. Seine Spielfilme wirken leichter, konventioneller und verständlicher als Godards Werke, die mit der Zeit immer abstrakter und intellektueller werden. Aus den biografischen Daten lässt sich nicht zwangläufig die spätere Entwicklung der beiden Regisseure ableiten. Godard, der sich 1968 mit den Linken und Arbeitern solidarisiert, stammt aus einer reichen protestantischen Familie in der französischen Schweiz. Seine Vorfahren waren Industrielle und Banker. Truffaut, der dem bürgerlichen Kino zeitlebens treu geblieben ist, kommt aus dem kleinbürgerlichen Milieu in Paris, schlug sich im Lauf seines frühen Lebens mit Gelegenheitsjobs durch, desertierte von der Armee und landete auch einmal ein paar Tage im Gefängnis.

Die Geschichte der beiden nimmt fast religiöse Züge an. Einst sind sie in dem Glauben aufgebrochen, mit dem Kino die Welt zu verändern. Doch die bewegte 68er-Zeit führt dann zum endgültigen Bruch in verschiedene Konfessionen. Godard wird zunehmend politisch und radikaler in seiner Filmsprache. Dagegen will sich Truffaut nicht ideologisch vereinnahmen lassen und schätzt die Kunst an sich. Seine ansprechenden Geschichten erreichen das gewöhnliche Publikum besser als Godards Texttafeln und Symbole. Versöhnlich ist, dass Laurent die teilweise gehässigen Briefe und Aussagen der beiden Filmemacher übereinander weniger in den Vordergrund stellt, als ihre gemeinsame Basis und künstlerische Entwicklung. So fällt auf, dass beide ihren Filmbildern gerne klassische Musikstücke unterlegen. Ein besonderer Dank gilt StudioCanal dafür ist, dass die verschiedenen Bildformate im Archivmaterial immer richtig angezeigt werden. In ähnlichen Fällen gibt es manchmal unschöne Verzerrungen bei der Darstellung von älteren 4:3-Szenen im Breitbildformat. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Deux de la Vague
Land / Jahr: Frankreich 2010
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Original-Kinoposter
Kommentare:

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