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Schauspieler / Schauspielerinnen in Apollo 18:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Apollo 18:
Obwohl die Apollo 18-Mission offiziell abgeschrieben wurde, bekommen die drei Astronauten Nathan Walker, Benjamin Anderson und John Grey eine Mitteilung, dass die Mission trotzdem stattfinden werde – natürlich strenggeheim. Nicht einmal ihren Familien dürfen sie ein Wort verraten. Was sie genau auf dem Mond erforschen sollen, wissen sie selbst nicht. Nach geglücktem Start und ruhig verlaufenem Flug landet Kommandant Walker zusammen mit Pilot Anderson auf dem kalten Gestein, während Grey im Orbit die Mission von „oben“ überwacht. Der Kontakt zu Housten steht und auch die ersten Arbeiten nähe Landeplatz der Mondfähre verlaufen ohne Zwischenfälle, bis das Bodenteam auf Fußspuren im Mondgestein trifft. Nach Spekulationen über Herkunft der Fußabdrücke entdecken Walker und Anderson eine weitere Fähre, die deutlich die Kennzeichen der UdSSR trägt. Doch das Auftauchen der verfeindeten Weltmacht ist nur der Anfang des langsam beginnenden Horrors. Zuletzt verwendete Krawall-Regisseur Michael Bay Verschwörungstheorien rund um die erste Mondlandung als Aufhänger für seinen neusten Roboter-Actioner „Transformers 3“. López-Gallego widmet sich nun der letzten Mondmission. Die überschaubare Einleitung liefert schnell wichtige Eckdaten, was genau dafür ausreicht, um das Interesse der Zuschauer zu steigern. Gekonnt gibt das Autorenduo Brian Miller und Cory Goodman wenig Information über die offiziell dementierte Apollo-Mission bekannt und auch über die Charaktere erfährt man nur grobe Hintergründe. Dies erhöht den Spannungsgrat für die erste halbe Stunde ungemein, doch dann geht die Rechnung nicht mehr auf. Grey, spielt nach der Landung, den Mond im Orbit umkreisend, nur noch eine sehr passive Rolle und die schablonenhaft gezeichneten Charaktere Walker und Anderson entwickeln sich nach deren Einführung ebenso wenig. López-Gallego scheint über den weiteren Handlungsverlauf sein ganzes Interesse an den Figuren verloren zu haben, denn so degradiert er diese schlicht auf die Formel „Mittel zum Zweck“. Ohne menschliche Protagonisten kann scheinbar keine Geschichte erzählt werden, auch wenn sie in dieser nur vernachlässigtes Beiwerk sind. López-Gallego will vielmehr den Spannungsgehalt von „Apollo 18“ in den Vordergrund setzten, was an sich keine schlechte Idee ist, da eine Mondverschwörung reichlich Potential dazu bietet. Trotzdem gelingt es ihm nicht dieses Konzept gut durchzusetzen. Nachdem der Zuschauer den Bezug zu den Figuren verliert, bleibt nur noch das große Unwissen über das eigentliche Mysterium der Mission. Doch sobald die Katze aus dem Sack ist, stellt sich Ernüchterung und vor allem – was noch viel schlimmer ist – Leerlauf ein. López-Gallego kann seinem eigenen Konzept nicht standhalten und beschert ein mehr oder weniger beschauliches und reichlich uninspirierendes Mondgeheimnis und bleibt damit im Mittelteil der Handlung hängen. Erst gegen Ende der knappen eineinhalb Stunden Laufzeit wird nochmal ein Gang eingelegt, doch der Preis sind die Konventionen des Genres. Die konsequente und durch Authentizität gewollt schockierende Handlung eines Found-Footage-Films muss seit einiger Zeit damit leben, dass es nach der Menge an Vertretern des Genres schwierig geworden ist, den groben Richtlinien etwas Neues hinzuzufügen. López-Gallego versucht immerhin den Blickwinkel durch reichlich viele Kameraperspektiven zu erweitern, die sich zum einen durch klassische Handkamera-Perspektiven definieren, zum anderen durch statische Aufnahmen Aufmerksamkeit erlangen. Authentisch gestaltet ist das allemal, doch insgesamt wertet auch dieser Versuch, die Dramatik zu steigern, „Apollo 18“ nur bedingt auf, da ab einem gewissen Zeitpunkt nur noch Vorhersehbarkeit herrscht. Somit reduziert sich der größte Reiz von López-Gallegos Film auf das den Spannungsbogen im ersten Drittel, der dort konstant vorhanden ist und gelegentlich hervorragende Sequenzen zustande bringt. Warren Christie, Lloyed Owen und Ryan Robbins sind zwar physisch präsent, doch dabei bleibt es auch. Ihre Rollen sind mehr standardisierte Backzutaten des Found-Footage-Films, als eine dramatische oder tiefgreifende Bereicherung. Schemenhafte Dialoge und wenig Platz zur Eigeninterpretation verengen ebenso den Spielraum der Darsteller. Letzten Endes bleibt die große Frage, warum López-Gallego trotz historischem Hintergrund und der damit verbundenen spannendsten Idee des letzten Kinojahrs mit „Apollo 18“ scheitert. An authentischen Bildern liegt es nicht, dafür mangelt es an funktionierender Dramatik und insgesamt bewegt sich López-Gallegos Film nur sehr oberflächlich auf dem Mond und verschenkt somit viel Potential. Found-Footage- und Science-Fiction-Horror-Fans kommen eventuell auf ihre Kosten, doch sollten die Erwartungen gedämpft werden, denn ein Highlight im jeweiligen Genre stellt „Apollo 18“ nicht dar. (Matthias Hopf) alle Rezensionen von Matthias Hopf ...
Immer wieder ein packendes, weil mysteriöses Thema, um das sich die wildesten Verschwörungstheorien ranken: Diesmal in horribler Version: Siebzehn Apollo-Raketen delegierten die USA zum Mond, eine 18te war geplant, jedoch 1970 dann gekanzelt. Video beweisen, dass die Mission geheim durchgezogen wurde, aber auch, dass sie der Grund für das Aus war. Die beiden Astronauten Nathan Walker (Lloyd Owen) und Benjamin Anderson (Warren Christie) filmen sich selbst während der Mission. Dabei halten sie kurioses fest: dynamisches Mondgestein, plötzliche Interferenzen und der kommunikative Break Down. Sind sie doch nicht alleine in dieser pittoresken Kraterlandschaft? Packend, bizarr und düster, nicht nur für SCi-Fi-Fans eine enervierende Unterhaltung.
Am 16. Juli 1969 hebt nach 10 bemannten und unbemannten Testflügen erneut eine Saturn V-Rakete vom Cape Kennedy-Weltraumbahnhof ab. Die Nutzlast bilden das Kommandomodul Columbia und das Mondlandemodul Eagle. An Bord befinden sich die Astronauten, deren Namen bis heute jeder kennt: Neil A. Armstrong, Michael Collins und Edwin E. Aldrin. Dann der entscheidende Satz: "Der Adler ist gelandet". Nach viertägigem Flug erreicht das Apolloraumschiff wie geplant den Mond und beginnt, ihn zu umkreisen. Dann wird die Mondlandefähre Eagle vom Kommandomodul abgetrennt und beginnt einen von den Schubdüsen abgebremsten Sinkflug. Michael Collins bleibt weiter in der Mondumlaufbahn, während sich Neil Armstrong und Edwin Aldrin langsam der Oberfläche nähern. Während des Sinkflugs kommt es zu einigen Fehlfunktionen im Bordcomputer der Mondlandefähre und sie kommt von ihrem Kurs ab. Zuletzt übernimmt Neil Armstrong die manuelle Steuerung. Als das Vehikel schließlich im "Mare Tranquillitatis" aufsetzt, bestätigt Armstrong dies mit den Worten: "Tranquility Base here, the Eagle has landed". Auf der Erde in 400.000 km Entfernung erleben über eine halbe Milliarde Menschen das Ereignis vor dem TV, in einer der ersten Live-Sendungen überhaupt. Zwei Stunden nach dem Aufsetzten auf dem Mond, beginnt Neil Armstrong im Raumanzug die Leiter der Mondlandefähre hinunterzuklettern. Er kommentiert seinen ersten Schritt auf dem Mond mit den Worten "One small step for (a)] man, One Giant Leap for Mankind". Aldrin und Armstrong richten an ihrem Landeplatz einige Experimente ein, stellen die amerikanische Flagge auf und sammeln 22 Kilogramm Mondgestein. Nach 152 Minuten begeben sich die Astronauten wieder in die Landefähre und bereiten den Start zum Kommandomodul vor. Am 21. Juli 1969 hebt Eagle wieder vom Mond ab und dockt ans Mutterschiff im Mondorbit an. Daraufhin beginnt der Rückflug zur Erde. Am 24. Juli 1969 landet die Apollo-Wiedereintrittskapsel südwestlich von Hawaii im Pazifik. Sie wird von einem US-Marineschiff geborgen. Ach ja: Die Verfechter der Verschwörungstheorie nehmen an, dass die Astronauten einfach sieben Tage lang die Erde umkreisten um ihr Verschwinden zu erklären. (Jean Lüdeke)
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Weitere Filminfos zu Apollo 18: Originaltitel: Apollo 18 Land / Jahr: USA 2011 Medien-Typ: DVD Bonusmaterial zu Apollo 18:
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