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Die Haut, in der ich wohne
http://www.digitalvd.de/dvds/96173,Die-Haut-in-der-ich-wohne.html
Nach dem visuellen Rausch von Zerrissene Umarmungen kommt nun der neue Geniestreich von Pedro Almodóvar: skurril, brutal, bunt und immer überraschend!
Die bildhübsche Vera (Elena Anaya) ist die einzige Patientin einer privaten Schönheitsklinik, wo sie Tag und Nacht von dem plastischen Chirurgen Dr. Robert Ledgard (Antonio Banderas) überwacht wird. Er pflegt ihre Haut wie einen kostbaren Schatz und kontrolliert jeden Schritt, jeden Blick, jede Emotion. Doch wer ist Vera, die Ledgards verstorbener Frau so beängstigend ähnlich sieht? Sie hat keine Geschichte und doch scheint ihr Schicksal eng verknüpft mit dem Leben Roberts. Und welche Rolle spielen Roberts treue Haushälterin Marilia (Marisa Paredes) und der rätselhafte Mann im Tigerkostüm, der zuletzt beim Betreten der Klinik gesehen wurde? ...
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Stand der Preise: 30.05.2012 00:38:05. |
Inhaltsangabe zu Die Haut, in der ich wohne: 
Nach dem visuellen Rausch von Zerrissene Umarmungen kommt nun der neue Geniestreich von Pedro Almodóvar: skurril, brutal, bunt und immer überraschend!
Die bildhübsche Vera (Elena Anaya) ist die einzige Patientin einer privaten Schönheitsklinik, wo sie Tag und Nacht von dem plastischen Chirurgen Dr. Robert Ledgard (Antonio Banderas) überwacht wird. Er pflegt ihre Haut wie einen kostbaren Schatz und kontrolliert jeden Schritt, jeden Blick, jede Emotion. Doch wer ist Vera, die Ledgards verstorbener Frau so beängstigend ähnlich sieht? Sie hat keine Geschichte und doch scheint ihr Schicksal eng verknüpft mit dem Leben Roberts. Und welche Rolle spielen Roberts treue Haushälterin Marilia (Marisa Paredes) und der rätselhafte Mann im Tigerkostüm, der zuletzt beim Betreten der Klinik gesehen wurde? Die Haut, in der ich wohne stammt aus dem Hause Universum Film.
Die Haut, in der ich wohne Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in Die Haut, in der ich wohne:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Die Haut, in der ich wohne:
0Jean Lüdeke2012-03-28Anziehend und abstrus zugleich: Spaniens schrillste Regie-Ikone Pedro Almodóvar geht buchstäblich mit seiner klinisch kühlen Adaption des 1984 edierten Bestsellers "Die Haut, in der ich wohne" von Thierry Jonquet (Original: „Mygale“) im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut und in die perfide Psyche seiner perfekt agierenden Protagonisten. Die obsessive Melange aus maliziösem Melodram, tragischem Thriller und krasser Komödie beeindruckte und begeisterte schon auf den Filmfestspielen in Cannes 2011 Kritik und Publikum.Unerträglich, unzumutbar, unfassbar, aber unheimlich faszinierend. „In Thierry Jonquet Roman „Mygale“ aus dem Jahre 1984 heißt es: „Zusammengekrümmt zu seinen Füßen, hast du dich erleichtert und warst glücklich, getrunken zu haben. Du warst ein Nichts, du warst nur noch ein durstiges, hungriges und gequältes Tier. Ein Tier, das einmal Vincent Moreau geheißen hatte….“ Mygale bedeutet übersetzt „Vogelspinne“. Und die spannt und spinnt akribisch in humaner Gestalt des illustren plastischen Chirurgen Dr. Robert Legard (Antonio Banderas, der seit "Fessle mich!"(1990) zum ersten Mal wieder mit dem meisterlichen Paradiesvogel Pedro Almodóvar zusammen filmte, ein unentrinnbares, tödliches Netz: Nach dem tragischen Autounfall seiner verbrannten Frau, setzt der smarte Halbgott in Weiß alle Hebel in Bewegung, mittels umstrittener „Transgenese“ eine robustere, künstliche Haut zu kreieren. Diese Epidermis hätte der freiwillig aus dem leben geschiedenen Ex das Leben retten können. Nach zwölf Jahren schlafloser Forschungsversuche ist es ihm gelungen, endlich die makellose Hülle zu erschaffen, gegen die eine humane stümperhaft ist. Was der illustre Mediziner, der die Grenzen der Ethik weit überschreitet, nur noch benötigt, ist das menschliche Versuchstier seines visionären Wirkens, weil die (unbehaarten) ) athymischen Labormäuse längst die Tests reüssierten. Bleierne Bedenken seitens der Ärztekammer sind für Ledgard völlig indiskutabel, und seine loyale Haushälterin Marilia (Marisa Paredes) unterstützt ihn mit leib und Seele bei seiner obskuren Machenschaften. Legard unterhält nämlich in seinem schmucken Anwesen eine stylisch gerichtetes Geheimlabor, in dem die verhüllte und verschreckte junge Vera (Elena Anaya) seit Urzeiten darbt. Was vordergründig als ParForceRitt um den Missbrauch von Schönheitsoperationen gemahnt, entpuppt sich bei genauer Betrachtung als durchdachter Diskurs über die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der zeitgenössischen Medizin, hier eben das kontaminöse Klonen. Elegisch und ernüchternd zugleich, bleibt der Zuschauer in diesem Spannungsbogen gefangen wie die Fliege im Spinnennetz, stets im aggressiven Antagonismus zwischen ehrfürchtiger Bewunderung und elendigem Mitleid. Denn Vera wird als zutiefst fragiles, formschönes Menschmonster mit großen braunen Rehaugen hinter ihrer Permanentmaske exponiert. Die kathartische Strafe löst dieser extraordinäre Schocker am Ende auf, jedoch nie ohne eine gehörige Portion skurrilen und morbiden Humors. ...
Anziehend und abstrus zugleich: Spaniens schrillste Regie-Ikone Pedro Almodóvar geht buchstäblich mit seiner klinisch kühlen Adaption des 1984 edierten Bestsellers " Die Haut, in der ich wohne" von Thierry Jonquet (Original: „Mygale“) im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut und in die perfide Psyche seiner perfekt agierenden Protagonisten. Die obsessive Melange aus maliziösem Melodram, tragischem Thriller und krasser Komödie beeindruckte und begeisterte schon auf den Filmfestspielen in Cannes 2011 Kritik und Publikum.Unerträglich, unzumutbar, unfassbar, aber unheimlich faszinierend. „In Thierry Jonquet Roman „Mygale“ aus dem Jahre 1984 heißt es: „Zusammengekrümmt zu seinen Füßen, hast du dich erleichtert und warst glücklich, getrunken zu haben. Du warst ein Nichts, du warst nur noch ein durstiges, hungriges und gequältes Tier. Ein Tier, das einmal Vincent Moreau geheißen hatte….“ Mygale bedeutet übersetzt „Vogelspinne“. Und die spannt und spinnt akribisch in humaner Gestalt des illustren plastischen Chirurgen Dr. Robert Legard (Antonio Banderas, der seit "Fessle mich!"(1990) zum ersten Mal wieder mit dem meisterlichen Paradiesvogel Pedro Almodóvar zusammen filmte, ein unentrinnbares, tödliches Netz: Nach dem tragischen Autounfall seiner verbrannten Frau, setzt der smarte Halbgott in Weiß alle Hebel in Bewegung, mittels umstrittener „Transgenese“ eine robustere, künstliche Haut zu kreieren. Diese Epidermis hätte der freiwillig aus dem leben geschiedenen Ex das Leben retten können. Nach zwölf Jahren schlafloser Forschungsversuche ist es ihm gelungen, endlich die makellose Hülle zu erschaffen, gegen die eine humane stümperhaft ist. Was der illustre Mediziner, der die Grenzen der Ethik weit überschreitet, nur noch benötigt, ist das menschliche Versuchstier seines visionären Wirkens, weil die (unbehaarten) ) athymischen Labormäuse längst die Tests reüssierten. Bleierne Bedenken seitens der Ärztekammer sind für Ledgard völlig indiskutabel, und seine loyale Haushälterin Marilia (Marisa Paredes) unterstützt ihn mit leib und Seele bei seiner obskuren Machenschaften. Legard unterhält nämlich in seinem schmucken Anwesen eine stylisch gerichtetes Geheimlabor, in dem die verhüllte und verschreckte junge Vera (Elena Anaya) seit Urzeiten darbt. Was vordergründig als ParForceRitt um den Missbrauch von Schönheitsoperationen gemahnt, entpuppt sich bei genauer Betrachtung als durchdachter Diskurs über die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der zeitgenössischen Medizin, hier eben das kontaminöse Klonen. Elegisch und ernüchternd zugleich, bleibt der Zuschauer in diesem Spannungsbogen gefangen wie die Fliege im Spinnennetz, stets im aggressiven Antagonismus zwischen ehrfürchtiger Bewunderung und elendigem Mitleid. Denn Vera wird als zutiefst fragiles, formschönes Menschmonster mit großen braunen Rehaugen hinter ihrer Permanentmaske exponiert. Die kathartische Strafe löst dieser extraordinäre Schocker am Ende auf, jedoch nie ohne eine gehörige Portion skurrilen und morbiden Humors. (Jean Lüdeke)
alle Rezensionen von Jean Lüdeke ...
0Frank Brenner2012-05-0921 Jahre sind vergangen, seit Antonio Banderas das letzte Mal für Pedro Almodóvar vor der Kamera gestanden hatte (in „Fessle mich!“). 21 Jahre, in denen allerhand passierte, in denen der von Almodóvar entdeckte Spanier in Hollywood zum Superstar aufgestiegen ist und in denen sich der spanische Filmemacher gleichfalls vom skurrilen Independentregisseur zu einem der internationalen Aushängeschilder seiner Nation mausern konnte. Gemeinsam sind die beiden nun zurück, um mit „Die Haut, in der ich wohne“ einen Film vorzulegen, der in den Filmografien von beiden eine Ausnahmeerscheinung markieren wird. Lange nicht mehr hat sich ein Film etablierter Stars oder renommierter Regisseure getraut, eine dermaßen abgedrehte Geschichte zu erzählen – von Quentin Tarantinos Werken einmal abgesehen, die aber ohnehin eine Sonderstellung in der Filmbranche einnehmen. Dem Film hier liegt ein französischer Erfolgsroman von Thierry Jonquet zugrunde, der mit pornografischen Elementen einen Thriller erzählt, der von Obsessionen, Rache und ungewöhnlichen Begierden handelt. Damit passt er natürlich ausgezeichnet in Almodóvars Œuvre, das mit Filmen zu diesen Themen reichhaltig gespickt ist.
Robert Ledgard (Antonio Banderas) ist ein Chirurg, der sich im Operationssaal seines abgelegenen Landhauses auf ungewöhnliche Eingriffe spezialisiert hat. In seiner Obhut befindet sich auch eine junge Frau (Elena Anaya), die in einem Zimmer festgehalten wird und deren Haut den genetischen Experimenten des Arztes entstammt. Es scheint, als wolle er an ihr vollenden, was ihm Jahre zuvor bei seiner Frau nicht gelungen war. Deren Haut wurde bei einem schweren Autounfall vollkommen zerstört, was letztendlich auch zu ihrem Freitod führte. Aber Vera, die Patientin Ledgards, umgeben noch ganz andere Geheimnisse, die ebenfalls einige Jahre in die Vergangenheit zurückreichen. Bei der Strukturierung des Drehbuchs ihrer Romanverfilmung gingen Almodóvar und sein Bruder Agustín nicht immer sonderlich geschickt zu Werke. Insbesondere in der ersten Hälfte des Films bleibt zuviel im Ungewissen, wird zuviel unkommentiert gezeigt, was den Zuschauer auf die Dauer langweilen dürfte. Nachdem einige der Geheimnisse durch Rückblenden gelüftet sind, gewinnt der Film zwar an Fahrt, bleibt aber insgesamt ziemlich dünn und erschöpft sich fast komplett in seinem zentralen Punkt, der hier nicht verraten werden soll, weil er den einzigen schwachen Reiz an der Geschichte darstellt. Vielleicht hat man zusätzlich auch seine Probleme damit, mit dem Film warm zu werden, weil er so unglaublich kühl inszeniert ist. Das ist man von Pedro Almodóvar ansonsten ja so überhaupt nicht gewohnt, da er bislang als Meister der überschwänglichen und ungezügelten Emotionen galt.
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21 Jahre sind vergangen, seit Antonio Banderas das letzte Mal für Pedro Almodóvar vor der Kamera gestanden hatte (in „Fessle mich!“). 21 Jahre, in denen allerhand passierte, in denen der von Almodóvar entdeckte Spanier in Hollywood zum Superstar aufgestiegen ist und in denen sich der spanische Filmemacher gleichfalls vom skurrilen Independentregisseur zu einem der internationalen Aushängeschilder seiner Nation mausern konnte. Gemeinsam sind die beiden nun zurück, um mit „Die Haut, in der ich wohne“ einen Film vorzulegen, der in den Filmografien von beiden eine Ausnahmeerscheinung markieren wird. Lange nicht mehr hat sich ein Film etablierter Stars oder renommierter Regisseure getraut, eine dermaßen abgedrehte Geschichte zu erzählen – von Quentin Tarantinos Werken einmal abgesehen, die aber ohnehin eine Sonderstellung in der Filmbranche einnehmen. Dem Film hier liegt ein französischer Erfolgsroman von Thierry Jonquet zugrunde, der mit pornografischen Elementen einen Thriller erzählt, der von Obsessionen, Rache und ungewöhnlichen Begierden handelt. Damit passt er natürlich ausgezeichnet in Almodóvars Œuvre, das mit Filmen zu diesen Themen reichhaltig gespickt ist.
Robert Ledgard (Antonio Banderas) ist ein Chirurg, der sich im Operationssaal seines abgelegenen Landhauses auf ungewöhnliche Eingriffe spezialisiert hat. In seiner Obhut befindet sich auch eine junge Frau (Elena Anaya), die in einem Zimmer festgehalten wird und deren Haut den genetischen Experimenten des Arztes entstammt. Es scheint, als wolle er an ihr vollenden, was ihm Jahre zuvor bei seiner Frau nicht gelungen war. Deren Haut wurde bei einem schweren Autounfall vollkommen zerstört, was letztendlich auch zu ihrem Freitod führte. Aber Vera, die Patientin Ledgards, umgeben noch ganz andere Geheimnisse, die ebenfalls einige Jahre in die Vergangenheit zurückreichen. Bei der Strukturierung des Drehbuchs ihrer Romanverfilmung gingen Almodóvar und sein Bruder Agustín nicht immer sonderlich geschickt zu Werke. Insbesondere in der ersten Hälfte des Films bleibt zuviel im Ungewissen, wird zuviel unkommentiert gezeigt, was den Zuschauer auf die Dauer langweilen dürfte. Nachdem einige der Geheimnisse durch Rückblenden gelüftet sind, gewinnt der Film zwar an Fahrt, bleibt aber insgesamt ziemlich dünn und erschöpft sich fast komplett in seinem zentralen Punkt, der hier nicht verraten werden soll, weil er den einzigen schwachen Reiz an der Geschichte darstellt. Vielleicht hat man zusätzlich auch seine Probleme damit, mit dem Film warm zu werden, weil er so unglaublich kühl inszeniert ist. Das ist man von Pedro Almodóvar ansonsten ja so überhaupt nicht gewohnt, da er bislang als Meister der überschwänglichen und ungezügelten Emotionen galt.
(Frank Brenner)
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Weitere Filminfos zu Die Haut, in der ich wohne:
Originaltitel: La piel que habito
Land / Jahr: Spanien 2011
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Die Haut, in der ich wohne:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, B-Roll, Behind the scenes-Featurette, TV-Spots
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Bei der Vorstellung des Titels Die Haut, in der ich wohne handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
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