Wickie auf großer Fahrt
Schauspieler / Schauspielerinnen in Wickie auf großer Fahrt:
Darsteller:
Jonas Hämmerle, Waldemar Kobus, Valeria Eisenbart, Nic Romm, Christian Koch, Olaf Krätke, Mike Maas, Patrick Reichel, Jörg Moukaddam, Mercedes Jadea Diaz, Sanne Schnapp, Eva Padberg, Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Wickie auf großer Fahrt:
Gerade hatte Halvar mit seinen Männern einige Sklaven eingefangen, doch werden diese unwillkürlich durch Wickie wieder befreit. Die Pferde an dem Wagen, in dem diese saßen, brannte nämlich durch und geriet in Gefahr. Natürlich musste dabei Wickie wieder einmal die Situation retten. Letztendlich kommen die Sklaven dabei frei, verlieren jedoch etwas. Wenig später jedoch muss er sich seinem Vater erklären, der seinen Sohn einfach für noch nicht reif genug hält. Jedoch steht damit auch fest, dass dieser Beutezug nicht erfolgreich verlaufen ist. So soll sich die Rückkehr von Halvar, Wickie und seinen Männern als sehr schwierig gestalten. Die Frauen sind nämlich gar nicht mit dem zufrieden, was ihre Männer mitgebracht haben. Allerdings bewegt sich plötzlich ein Fass auf dem Schiff und kippt um. Heraus kommt ein Mädchen, dass Wickie erst einmal das Buch klaut, welches er auf der Fahrt gefunden hatte. Dies ist von ganz besonderer Bedeutung, ist doch dort drin eine Schatzkarte drin. Es handelt sich nämlich um das Logbuch, das einst Erik dem Roten gehört hat. Und diese Schatzkarte hat Wickie ganz genau studiert. Schon in der folgenden Nacht bricht weitere Unruhe aus, als Halvar gefangen genommen wird. Nun liegt es an Wickie, der plötzlich der Held im Dorf ist Jetzt muss er seinen Vater befreien, der von niemand anderem als dem schrecklichen Sven gefangen genommen worden. In der Hauptrolle als Wickie ist Jonas Hämmerle zu sehen. Ferner spielen in dem Film Valeria Eisenbart und Waldemar Kobus mit. Die Verantwortung für die Regie lag in den Händen von Christian Ditter. Für die Komposition der Musik waren Ralf Wengenmayr, Nik Reich und Jaro Messerschmidt zuständig. Präsentiert wird der Film in Deutsch mit den Tonformaten Dolby Digital 5.1 und DTS 5.1. Das Bildformat liegt bei 16:9 Anamorph 2.35:1. Von der FSK wurde der Film ohne Altersbeschränkung freigegeben und vor wenigen Tagen durch die Paramount Home Entertainment veröffentlicht. Der im Jahr 2011 produzierte Film hat eine Laufzeit von etwa 92 Minuten. Zu den vielen Extras gehören unter anderem das Comedy-Making-of, ein Musikvideo und die Deleted Scenes. Es ist ein recht umfangreiches Paket, was die Zuschauer und Fans von Wickie hier erwartet. Schon bei der Auswahl vom Bonusmaterial war man doch recht einfallsreich, wie das Comedy-Making-of zeigt. Auch ist die Geschichte des zweiten Teils wirklich gut umgesetzt worden, wie die 3D-Effekte zeigen. Recht beeindruckend sind da schon die Szenen im Eis beziehungsweise in den Eiswüsten. Das Abenteuer-Erlebnis bietet reichlich Abwechslung und wird Groß sowie Klein Spaß machen. Auf seine eigene Art ist der Film etwas ganz Besonderes geworden. (Marina Teuscher) alle Rezensionen von Marina Teuscher ...
Der kleine Wikinger wirbelt das Weltmeer wieder einmal durcheinander: „Wickie und die starken Männer“ von Michael Bully Herbig setzt die furiose Fortsetzung über den frechen Publikums-Liebling noch vielfach einen drauf, was Action und Amüsement angeht. Auch im Sequel, das nahtlos an seinen Vorgänger anknüpft, setzen die Macher auf die altbewährte Rezeptur aus „Gib – dem - Affen-Zucker - Humor, infantiler Slapstick und rasante, CGI- generierte Hochglanzbilder. Alles mit rauem, nordischen Charme gepudert. Wie bei "Wickie und die starken Männer" produziert „Die Welle“ - Regisseur Christian Ditter erneut die abgedrifteten Abenteuer des rothaarigen Wirbelwindes und knüpft damit an das Herwigsche Erfolgsrezept von 2009 an. Das Regiezepter gab Bully Herwig indes an Ditter weiter, der mit Becker schon die beiden Jugendfilmhits „Vorstadtkrokodile“ (2009)inszenierte. Nicht allzu viel selbst inszenieren muß dagegen der kultige Mini-Krieger mit der Lizenz zum Lachen. Wie gewohnt, sorgt sich Halva (Waldemar Kobus) um seinen umtriebigen Filius Wicki (Jonas Hämmerle), dessen gehörig misslungener Streifzug gegen ein Ritterlager Anlass für seine Ängst bietet, könnte doch aus seinem geliebten Sproß kein waschechter Wickinger werden. Seine Devise lautet deswegen: „Ein Wickinger verhandelt nie, sondern handelt immer.“ Als Halva jedoch vom schrecklichen Sven (Günther Kaufmann) verschleppt wird, muß der kecke Rotschopf abermals seine Kühnheit beweisen. Der Junge ist zwar von schmächtiger Statur und Natur, besitzt dafür das, was den meisten seiner Artgenossen fehlt, nämlich ein helles Köpfchen. Klar, dass der infantile Heroe das Ruder eigenmächtig in die Hand nimmt, um seinen Vater zu befreien. Ein Himmelfahrtskommando, zumal die wackeren Mannen Tjure (Nicolas Romm), Snorre (Christian Koch), Urobe (Olaf Krätke), Gorm (Mike Maas), Ulme (Patrick Reichel) und Faxe (Jörg Moukaddam) im dunklen Verlies gelandet sind. So steht Wicki alleine vor der unüberwindbaren Burg des polternden Bösewichts und muß nicht nur die Freunde befreien, sondern ebenso den sagenumwobenen Schatz der Götter rechtzeitig finden. Und das im ewigen Monstereis. Hier erfahren die wackeren Mannen, wo Thors Hammer hängt. Mit dem Vorläufer zauberte Bully Herbig („Traumschiff Surprise“) schon eine modernisierte Realfilm-Fassung der Trickfilm-Serie, die erstmalig im ZDF in den Jahren 1974 bis 1975 ausgestrahlt wurde, in die vollen Kinos und verzaubert nun seine Klientel mit einem ersten deutschsprachigen, auf Malta, in München und Grönland inszenierte Kindervergnügen, das wahrscheinlich ähnliche Besucherrekorde vermelden wird. Den lahmeren Vorgänger der schwedischen Kinderbuchreihe Vicke Viking von Runer Jonsson bestaunten nämlich schon in den ersten zwei Tagen in Deutschland über 250.000 Fans. Das war einer der besten Kinostarts aller deutschen Filme überhaupt. Man darf nun gespannt sein, wie sich der kleine Kerl mit dem großen Köpfchen auf DVD und Blu Ray machen wird. Für 2012 ist schon die Produktion des dritten Teils mit dem Werktitel „Wickie und der große Wettkampf“ avisiert. (Jean Lüdeke)
alle Rezensionen von Jean Lüdeke ...
Vor ziemlich genau zwei Jahren schickte Erfolgsregisseur Michael Bully Herbig ein Idol seiner Kinderzeit in einer Realverfilmung durch die deutschen Kinos. Der kalkulierte Erfolg blieb nicht aus, auch wenn „Wickie und die starken Männer“ im Geiste allzu sehr in den schalen Gags der angestaubten Zeichentrickserie aus den 70er Jahren verwurzelt geblieben war. Immerhin hatte man die überzogenen Charaktere aus Wickies Wikingertruppe einigermaßen treffend besetzt, was zum Teil auch öffentlich in der Pro7-Castingshow „Bully sucht die starken Männer“ zelebriert worden war. Nun tritt das Erfolgsteam zum zweiten Streich an, auf dessen Realisierung man wegen der hohen Popularität von Runer Jonssons Charakteren, die hierzulande sogar die in dessen Heimatland Schweden übertreffen dürfte, schon vor zwei Jahren ohne Risiken hätte wetten können. Michael Bully Herbig ist allerdings nicht mehr mit an Bord, sondern hat das Ruder Christian Ditter überlassen, der mit den „Vorstadtkrokodilen“ schon einmal 70er-Jahre-Jugendkult ins 21. Jahrhundert transportierte.
Wickie (Jonas Hämmerle) steht noch immer die Anerkennung aus, die er sich mit seinen cleveren Einfällen eigentlich schon längst verdient hätte. Doch bei seinem Vater Halvar (Waldemar Kobus) und dessen Truppe gilt er nach wie vor als Feigling. Als der Wikingeranführer eines Nachts aus dem eigenen Dorf entführt wird und hinter der Tat eigentlich nur dessen Erzfeind, der Schreckliche Sven (Günther Kaufmann), stecken kann, leitet der kleine Wickie den Suchtrupp an, der die Fährte von Halvar aufnehmen und diesen wieder heil nach Flake zurückbringen soll. Auch dieses Abenteuer des kleinen Wikingers ist von der Grundidee her ganz ansprechend geraten. Insbesondere das Hauptzielpublikum der kleinen Kinder dürfte hier genügend Identifikationspotenzial, Gags und Abenteuer geboten bekommen, um sich anderthalb Stunden lang ansprechend zu unterhalten. Den Eltern dürfte es jedoch auch hier wieder schwer fallen, an der simpel gestrickten Geschichte dranzubleiben und über so manche Holprigkeit hinwegzusehen. Um auch auf dem internationalen Markt mithalten zu können, hat man hier mit digitalen Trickeffekten geklotzt, die allerdings nicht immer so gut ausgefallen sind, wie man sich das vermutlich vorgestellt hatte. Auch die Episode mit den Walküren, die von einer leicht bekleideten Eva Padberg angeführt werden, wirkt in einem Kinderfilm seltsam deplatziert. Es bleiben einige vortreffliche Darstellerleistungen, allen voran wieder von Günther Kaufmann und Waldemar Kobus, die mit ihren Rauschebärten und ihrem martialischen Auftreten den Vorbildern aus der Zeichentrickserie alle Ehre machen. (Frank Brenner) alle Rezensionen von Frank Brenner ... Reminder, PDF-Datenblatt zu Wickie auf großer Fahrt, DVD:
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Weitere Filminfos zu Wickie auf großer Fahrt: Originaltitel: Wickie auf großer Fahrt Land / Jahr: Deutschland 2011 Medien-Typ: DVD Bonusmaterial zu Wickie auf großer Fahrt:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Comedy Making of (ca. 23 Min.), Interviews (ca. 16 Min.), Musikvideo Nena als Karaoke (ca. 2 Min.), Deleted Scenes (ca. 2 Min.), Outtakes (ca. 2 Min.), VFX Making of ARRI (ca. 3 Min.), VFX Making of Scanline (ca. 3 Min.), Teamfoto, Audiokommentar
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