Melancholia
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Ein wunderschöner Film über das Ende der Welt
Nach der Trauung feiern Justine (Kirsten Dunst) und Michael (Alexander Skarsgård) ihre Hochzeit mit einem rauschenden Fest auf dem herrschaftlichen Landsitz von Brautschwester Claire (Charlotte Gainsbourg) und Schwager John (Kiefer Sutherland).
Dass sich währenddessen ein riesiger Planet namens Melancholia unaufhaltsam durch das Weltall bewegt und immer weiter bedrohlich auf die Erde zusteuert, ahnen die Hochzeitsgäste nicht. Doch je weiter der Abend voranschreitet, umso mehr bröckelt die heitere Fassade von Justine, und auch sonst steht das prachtvolle Fest unter keinem guten Stern.
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Inhaltsangabe zu Melancholia: 
Ein wunderschöner Film über das Ende der Welt
Nach der Trauung feiern Justine (Kirsten Dunst) und Michael (Alexander Skarsgård) ihre Hochzeit mit einem rauschenden Fest auf dem herrschaftlichen Landsitz von Brautschwester Claire (Charlotte Gainsbourg) und Schwager John (Kiefer Sutherland).
Dass sich währenddessen ein riesiger Planet namens Melancholia unaufhaltsam durch das Weltall bewegt und immer weiter bedrohlich auf die Erde zusteuert, ahnen die Hochzeitsgäste nicht. Doch je weiter der Abend voranschreitet, umso mehr bröckelt die heitere Fassade von Justine, und auch sonst steht das prachtvolle Fest unter keinem guten Stern.
Melancholia stammt aus dem Hause Concorde Home Entertainment.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Melancholia:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Melancholia:
0Jean Lüdeke2012-03-28Die magische Macht des Moribunden Dogma - Regisseur Lars Von Trier exponiert mit ergreifender und erzählender Eleganz und nie zuvor gesehenen Hochglanz-TBildern den Supergau: Zugestanden: Die dänische Trauerikone Trier („Das Fest“, „Dogville“) verschreckt und verzückt mit seiner abgründigen und avantgardistischen Filmsprache (beabsichtigt amateurhaft, überdeutlichen Zooms, betonten Schärfenverlagerungen und der starken Wackelkamera Handkamera) immer wieder aufs Neue und jagte gar seine loyalsten Fans mit dem psychotischen und misanthropischen „Antichrist“ zuhauf aus den Lichtspielhäusern. Der virtuellen und visionären Wucht seiner traumatischen Bilder, ihrer einzigartigen Eleganz und der narrativen Akrobatik kann frau/man sich nie ganz entziehen. So konzentriert und kompensiert der dauerdepressive Däne seine eigne Krankheit in diesem furiosen und fulminanten Werk, das selbst seine schärfsten Gegner bei der Premiere in an der Canner Croisette 2011 aus den Kinosesseln sprengte. Wie auch sein gigantische, todbringende Meteorit namens „Melancholia“. Diese letzten Stunden, ambitioniert in der Ambivalenz der Akteure zwischen Angst und Erlösung, Schrecken und Faszination, fokussiert Trier auf die Perspektive zweier Schwestern. Die Melancholikerin Justine (Kirsten Dunst) ehelicht auf dem Schloss ihrer Schwester Claire (Charlotte Gainsbourg) einen smarten und aalglatten Typen (Alexander Skarsgard). Doch diese Verbindung und die Festivität stehen unter einem denkbar schlechten Stern. Denn die Hölle sind wir Menschen selbst: Die Stretch-Limo mit dem Paar bleibt auf dem engen Weg stecken, der Hochzeitsplaner ist persönlich beleidigt, die Mama (Charlotte Rampling) entpuppt sich als ätzende Verbalfurie, der Vater (John Hurt) als seniler Lustmolch, der Schwiegerpapa (als korrupter Machtmolch, der begüterte Schwager als polternder Voll- Pfosten.
Justine, (insistierend als lebende Tote interpretiert von der in Cannes mit der Silbernen Palme prämierten) Dunst, wirkt, als wäre sie ewig auf dem Dauertrip zwischen Valium und Librium. So uriniert sie auf den gepflegten Golfkurs und hat am 19. Loch im Hochzeitskleid indifferenten Quckie mit einem verklemmten Jüngling, während dem holden Gatten isoliert auf dem Schlafzimmerbett dämmert, dass er im falschen Film sitzt, um alsbald fluchtartig die bigotte und bizarre Szenerie zu verlassen. Nur Justines bodenständige Schwester Claire will sie aus der bleiernen Schwermut befreien; vergeblich, denn das ultimative Inferno findet im zweiten Kapitel "Claire" statt, wenn der flammende Todesstern die Betroffenen bannt, wie die Kobra das Kaninchen. Schon die das Ende vorwegnehmende Ouvertüre zu Wagners „Tristan & Isolde" als auch der Weltuntergang selber paralysieren einen mit ihrer intensiven Ästhetik erhabenen Emotionen, dass unser aller Aus von der nebulösen Hoffnung begleitet wird. Als die gigantische Kugel die Erde zerberstet, rücken die beiden Schwestern zusammen, ein Augenblick der Angst und der Ruhe zugleich besiegelt die Welt und den Film. Das war es, aber wie? So schrecklich schön kann Sterben nur im Film sein.
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Die magische Macht des Moribunden Dogma - Regisseur Lars Von Trier exponiert mit ergreifender und erzählender Eleganz und nie zuvor gesehenen Hochglanz-TBildern den Supergau: Zugestanden: Die dänische Trauerikone Trier („Das Fest“, „Dogville“) verschreckt und verzückt mit seiner abgründigen und avantgardistischen Filmsprache (beabsichtigt amateurhaft, überdeutlichen Zooms, betonten Schärfenverlagerungen und der starken Wackelkamera Handkamera) immer wieder aufs Neue und jagte gar seine loyalsten Fans mit dem psychotischen und misanthropischen „Antichrist“ zuhauf aus den Lichtspielhäusern. Der virtuellen und visionären Wucht seiner traumatischen Bilder, ihrer einzigartigen Eleganz und der narrativen Akrobatik kann frau/man sich nie ganz entziehen. So konzentriert und kompensiert der dauerdepressive Däne seine eigne Krankheit in diesem furiosen und fulminanten Werk, das selbst seine schärfsten Gegner bei der Premiere in an der Canner Croisette 2011 aus den Kinosesseln sprengte. Wie auch sein gigantische, todbringende Meteorit namens „ Melancholia“. Diese letzten Stunden, ambitioniert in der Ambivalenz der Akteure zwischen Angst und Erlösung, Schrecken und Faszination, fokussiert Trier auf die Perspektive zweier Schwestern. Die Melancholikerin Justine (Kirsten Dunst) ehelicht auf dem Schloss ihrer Schwester Claire (Charlotte Gainsbourg) einen smarten und aalglatten Typen (Alexander Skarsgard). Doch diese Verbindung und die Festivität stehen unter einem denkbar schlechten Stern. Denn die Hölle sind wir Menschen selbst: Die Stretch-Limo mit dem Paar bleibt auf dem engen Weg stecken, der Hochzeitsplaner ist persönlich beleidigt, die Mama (Charlotte Rampling) entpuppt sich als ätzende Verbalfurie, der Vater (John Hurt) als seniler Lustmolch, der Schwiegerpapa (als korrupter Machtmolch, der begüterte Schwager als polternder Voll- Pfosten.
Justine, (insistierend als lebende Tote interpretiert von der in Cannes mit der Silbernen Palme prämierten) Dunst, wirkt, als wäre sie ewig auf dem Dauertrip zwischen Valium und Librium. So uriniert sie auf den gepflegten Golfkurs und hat am 19. Loch im Hochzeitskleid indifferenten Quckie mit einem verklemmten Jüngling, während dem holden Gatten isoliert auf dem Schlafzimmerbett dämmert, dass er im falschen Film sitzt, um alsbald fluchtartig die bigotte und bizarre Szenerie zu verlassen. Nur Justines bodenständige Schwester Claire will sie aus der bleiernen Schwermut befreien; vergeblich, denn das ultimative Inferno findet im zweiten Kapitel "Claire" statt, wenn der flammende Todesstern die Betroffenen bannt, wie die Kobra das Kaninchen. Schon die das Ende vorwegnehmende Ouvertüre zu Wagners „Tristan & Isolde" als auch der Weltuntergang selber paralysieren einen mit ihrer intensiven Ästhetik erhabenen Emotionen, dass unser aller Aus von der nebulösen Hoffnung begleitet wird. Als die gigantische Kugel die Erde zerberstet, rücken die beiden Schwestern zusammen, ein Augenblick der Angst und der Ruhe zugleich besiegelt die Welt und den Film. Das war es, aber wie? So schrecklich schön kann Sterben nur im Film sein.
(Jean Lüdeke)
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Weitere Filminfos zu Melancholia:
Originaltitel: Melancholia
Land / Jahr: Dänemark 2011
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Melancholia:
Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Audiokommentar
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