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TECHNISCHE DATEN
zu Perfect Sense

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Romantik
Bildformat:
16:9 (2.35:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 5.1,Englisch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsch
Anbieter:
Universum Film
EAN-Code:
0886979816299 / 0886979816299
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Sie befinden sich hier: Home > Romantik > DVD > Perfect Sense

Perfect Sense

Titel:

Perfect Sense

Label:

Senator Home Entertainment

Regie:

David Mackenzie

Laufzeit:
89 Minuten
Genre:
Romantik
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 07.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Perfect Sense:


Mit Filmen wie Young Adam und Hallam Foe hat sich der Schotte David Mackenzie als einer der führenden Independent-Regisseure Europas etabliert. Sein neuer Film ist ein Meisterwerk über die Macht der Liebe in Zeiten der Apokalypse, in dem sich Hauptdarsteller Ewan McGregor (Der Ghostwriter) dem beklemmenden wie berührenden Szenario mit der gleichen Hingabe und dem Mut zu emotionaler und physischer Blöße preisgibt wie seine Partnerin Eva Green (James Bond 007 - Casino Royale). Eine unerklärliche Epidemie führt dazu, dass die Menschen auf der ganzen Welt nach und nach ihre Sinneswahrnehmungen verlieren. Während sich die Katastrophe langsam anbahnt, finden in Glasgow die Forscherin Susan (Eva Green) und der Chefkoch Michael (Ewan McGregor), beide von leidvollen Erinnerungen geplagt, zueinander und verlieben sich. Obwohl sich die Krankheit weiter ausbreitet und alle Menschen ihren Geruchs- und Geschmackssinn bereits eingebüßt haben, geht das Leben weiter. Nach einer Phase der Desorientierung haben sich die Menschen auf die neue Situation eingestellt, doch jeder Eskalation der Epidemie gehen enorme Gefühlschwankungen voraus, und vor dem Verlust des Hörsinns führt ein Wutausbruch Michaels dazu, dass er und Susan sich verlieren. Und es droht noch Schlimmeres: Blindheit. Jetzt scheint die Welt im Chaos zu versinken. Doch der Verlust jedes einzelnen Sinnes schärft die verbleibenden, sodass neben der Hoffnung auch die Frage bleibt, ob die Liebenden wieder zu einander finden ... Perfect Sense stammt aus dem Hause Universum Film.


Perfect Sense Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Perfect Sense:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Perfect Sense:
Apokalyptischer Horror oder doch Liebesfilm? Bei „Perfect Sense“, dem neuen Film von David Mackenzie („Hallam Foe“), stellt man sich diese Frage während der Sichtung mehrmals und eigentlich wird sie erst zum Schluss wirklich beantwortet. Beide Genres klingen nicht gerade nach einer harmonischen Mischung und tatsächlich ist der Film selten harmonisch im herkömmlichen Sinne, im Endeffekt aber Mackenzies Werk aber locker einer der ungewöhnlichsten und auch bewegendsten Filme der letzten paar Jahre, mit einer tollen Grundidee und einer konsequenten Umsetzung dieser.

Perfect Sense“ spielt quasi auf zwei Ebenen: Universell gesehen handelt er davon, dass die Menschheit nach und nach ihre Sinne verliert. Zunächst verschwindet nach und nach der Geruchssinn, später der Geschmack und so weiter – augenblicklich, aber nicht sofort bei allen. Wie eine Seuche breitet sich der Sinnesverlust aus und alle Ärzte und Wissenschaftler sind ratlos, was Ursprung und Verbreitung angeht. In den Szenen, in denen Menschen vor einem Sinnesverlust plötzlich zeitweilig dem Wahnsinn verfallen, gehören zu den verstörendsten, schmerzhaftesten des Films und lassen ihn immer wieder als apokalyptische Vision höchster Intensität erscheinen, bedrückend und konsequent. Die Stimmung des Ganzen ist dabei stets auf dem Höhepunkt und Mackenzies Inszenierung sorgt dafür, dass man sich wie mittendrin in dieser seltsamen, nie erklärten Plage befindet.

Die zweite Ebene ist subjektiver, man könnte sagen, menschlicher: Wir haben zwei Protagonisten und eine Liebesgeschichte zwischen ihnen, welche sich durch die Ängste und Schmerzen des Sinnesverlustes durchzukämpfen versucht. Michael (Ewan McGregor) ist Restaurantchef, Susan (Eva Green - „Die Träumer“, „Casino Royale“) Epidemieforscherin, welche in der Nähe von Michaels Arbeitsplatz wohnt. Er hat Probleme, sich an die Frauen, die er trifft, zu binden, sie ist von Männern enttäuscht, hat das Gefühl, nur Arschlöcher zu treffen. Nicht zuletzt wegen der Epidemie ist ihre Beziehung von Problemen und Ängsten durchsetzt, und doch ist sie der eigentliche Mittelpunkt des Films – nicht um den Niedergang der Menschheit geht es hier, sondern um dessen mögliche Rettung. Dass diese in der Liebe zueinander, im Weitermachen entgegen aller Hürden liegt, mag kitschig klingen, wird im Film aber dank der beiden Hauptfiguren nachvollziehbar dargestellt.

Die Darsteller sorgen erst dafür, dass man ihren Aktionen glaubt, und bieten sehr starke Leistungen, die sie immer wieder zu schauspielerischen Höhepunkten voller Schmerz führen. Ewan McGregor und Eva Green harmonieren gut miteinander und verstören den Zuschauer in ihren hysterischen Sequenzen vollends, beängstigend gute Performances nennt man das wohl. Zwar ist die Story gerade anfang etwas abrupt erzählt, doch mit dem Fortschreiten der Epidemie verdichtet sich die Stimmung, die Figuren erhalten etwas mehr Tiefe, und der Schluss ist pure emotionale Überwältigung, nicht unvorhersehbar, aber extrem wirksam, schmerzvoll und doch versöhnlich.

Wer also einen Apokalypsethriller mit spannender Story schauen möchte, sollte sich nach einem anderen Film umschauen: „Perfect Sense“ nutzt seine Prämisse eigentlich nur für Atmosphäre und für eine Aussage über Liebe. Wer dagegen einen ungewöhnlichen Liebesfilm, generell ein großes emotional stimulierendes und bewegendes Werk sehen möchte, welches zudem super gespielt ist, sollte sich „Perfect Sense“ nicht entgehen lassen. Ein Film, welcher Pessimismus und Optimismus in einer kaum möglichen Einheit zu vereinen vermag: Bedrückend und erfrischend zugleich. Prädikat: Besonders wertvoll.

Die DVD bietet den Film in guter Bild- und Tonqualität (Dolby Digital 5.1, mit englischem, gut verständlichem Originalton und der durchaus gelungenen deutschen Synchro), an Extras gibt es ein 6-minütiges Making-Of, in welchem der Regisseur betont, dass der Film im Kern tatsächlich Liebesstory ist, ein kurzes Interview mit Eva Green und ein 15-minütiges mit dem Regisseur selbst: Nicht weltbewegend, aber durchaus informativ. Ansonsten spricht der tolle Film auch für sich. ()

alle Rezensionen von Dmitrij Panov ...
Sehen. Hören. Riechen. Schmecken. Tasten. Mit Augen, Ohren, Nase, Zunge und unserer Haut nehmen wir unsere Umgebung und Umwelt mit allen Sinnen wahr – selbst wenn wir nicht den sechsten Sinn eines Bruce Willis besitzen. Doch auch Regisseur David Mackenzie spricht in seinem jüngsten Spielfilm dem Menschen einen zusätzlichen Sinn zu. In seiner ergreifenden Zukunftsvision verlieren die Menschen nach und nach ihre Sinne, bis ihnen schließlich der titelgebende „Perfect Sense“ bleibt – die Liebe zueinander. Dabei dient die Verwandlung der Gesellschaft unter dem gegebenen Zustand des Sinnesverlusts nur zum leitenden Erzählrahmen, um die Geschichte zweier sich nach und nach mehr liebender Menschen unkonventionell dem Publikum nahe zu bringen. Mackenzie gibt sich aber nicht mit einem kalkulierten und gut durchdachten Mikrokosmus zufrieden, sondern erhebt den Anspruch durch den Voice-Over-Kommentar der Protagonistin „Perfect Sense“ auch auf eine Metaebene zu adaptieren, die nachhaltig wirkt, inspiriert und zum reflektieren anregt.

Zuerst liegen alle Emotionen blank. Angestellte brechen an ihrem Arbeitsplatz in Tränen aus und verlieren sich in einem verzweifelten Bad der Gefühle. Danach ist der Geruchssinn verschwunden. Wie eine Seuche breiten sich die Vorfälle aus, bis sie zum globalen Phänomen und schließlich zur Epidemie erklärt werden. Wo man anfangs noch der Meinung ist, das Problem medizinisch in den Griff zu bekommen, wird spätestens nach weiteren Entwicklungen, begleitet von Fresssucht und Aggressionsattacken, klar, dass die Menschheit dabei ist einen Sinn nach dem anderen zu verlieren. Mitten in dieser, von Chaos und Verunsicherung geprägten Zeit, begegnen sich Susan (Eva Green) und Michael (Ewan McGregor) und finden zueinander.

Was sich auf dem Blatt nach einer verklärten Bilderbuchromanze vor endzeitlichem Hintergrund anhört, wird von Mackenzie beispielslos in Szene gesetzt. Es gibt kein klischeebeladenes erstes Aufeinandertreffen und auch die Einführung eines penetranten retardierenden Momentes gibt es nicht. Zugegenermaßen erfindet „Perfect Sense“ das Rad der Liebegeschichte nicht neu und somit sind konventionelle Elemente Kollateralschäden, die von Mackenzie in Kauf genommen werden. Trotzdem verpackt der gebürtige Brite die zentrale Beziehung zwischen Susan und Michael in einer bemerkenswert inszenierten Authentizität von Gefühlen, Gesellschaft und Apokalyptik. Das beklemmende Szenario, geprägt von Hoffnungslosigkeit und Existenzfragen, ermöglicht eine interessante und auch distanzierte Herangehensweise, um sich in die Figuren einzufinden – zumal diese nicht zwangsläufig als Sympathieträger im Drehbuch von Kim Fupz Aakeson verzeichnet sind. Dass dieser mutige Schachzug trotzdem funktioniert und eine bewegende Beziehung zwischen Publikum und Leinwandgeschehen garantiert ist, lässt sich neben Mackenzies kluger Regie mit dem Hauptdarstellerensemble begründen.

Eva Green, die nach ihrem Erfolg als starkes Bond-Girl in „Casino Royale“ zuletzt in Tim Burtons Gothic-Horror-Siebziger-Retro-Trip „Dark Shadows“ mit blonder Haarpracht und amüsantem Overacting agierte, hält mit ihrem philosophischen Off-Kommentar den Film zusammen und glänzt obendrein als hervorragende Ergänzung zu Ewan McGregors Spiel. Der Schotte, der sich längst in der Liga erstklassischer Darsteller etabliert hat, gibt eine großartige Leistung, die allerdings erst im Zusammenspiel mit Green ein wahrer Genuss wird. Für McGregors Filmographie ist „Perfect Sense“ sozusagen ein weiterer großer Moment, während Green endlich abseits gut gespielter, aber stilisierter Rollen, ihr Talent in einer anspruchsvolleren Figur unter Beweis stellen kann. Ein Highlight dieser Darbietung entsteht, wenn Mackenzie in atemberaubenden Szenen des Gehörverlustes sein Ensemble zu Höchstleistungen bringt.

Dabei spielt natürlich die ästhetisch einwandfreie Inszenierung eine nicht unwichtige Rolle. Wechselnd zwischen hecktischer, aber passender Handkamera und eleganten Aufnahmen des größtenteils in Glasgow gedrehten Films, entwickeln die optisch unterkühlten Bilder von Kameramann Giles Nuttgens einen deprimierenden Sog, aus dem es kein entkommen gibt. Weder für die Protagonisten, noch für die Zuschauer, die mittlerweile einen Zugang zu der außergewöhnlichen Liebesgeschichte gefunden haben. Fast schon manipulierend tragen Max Richters traurige und eindringliche Töne, die tadellos an die unverkennbare Arbeit vom „Waltz with Bashir“-Score anschließen, zu diesem emotionalen Sog und Wirbel bei. Die daraus resultierende Atmosphäre findet sich zwischen Anspannung, Liebe und Vergänglichkeit gepaart mit Unsicherheit wieder. Nur am Ende fehlt das feine Timing, das „Perfect Sense“ zu einem wahren Kleinod gemacht hätte. Mackenzies gefühlsgeladenes Konzept übernimmt in den finalen Minuten die Überhand und bestimmt das Ende zu eindeutig, zumal eine Erklärung der Lösung des Zusammenlebens in der veränderten Welt nicht nötig gewesen wäre. Die Grundlegenden Fragen, die beiläufig gestellt werden, regen mannigfaltig Inspiration und Möglichkeit zur Auseinandersetzung über das (sinnliche) Dasein an. Die finale Botschaft ist auch eine klare: Das Leben geht weiter.

Fazit: „Perfect Sense“ ist berührend, ansprechend und anders. David Mackenzies Gedankenspiel einer sich wandelnde Gesellschaft erlebt emotionale Tiefe dank zweier stark aufspielender Hauptdarsteller, existenzieller Hintergrundgedanken und der beklemmenden aber auch faszinierenden Atmosphäre einer Liebesgeschichte. ()

alle Rezensionen von Matthias Hopf ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Perfect Sense
Land / Jahr: Deutschland 2011
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews
Kommentare:

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