Waking Life
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Waking Life erzählt die Geschichte eines jungen Mannes und seine Reise durch die Welt der Träume: durch eine Welt der Weisheiten des 20. Jahrhunderts, in die Sphäre von Sein und Geist. In seinen surrealen Traum- und Wachsequenzen begegnet er Freunden, wie Fremden und berühmten Persönlichkeiten wie dem Schriftsteller Thomas Mann und dem Regisseur Steven Soderbergh, die mit ihm über den Sinn des Lebens philosophieren, über menschliche Existenz, über Wahrnehmung, über Realität. Geplagt wird er dabei von der wachsenden Erkenntnis, dass er in seinen Träumen gefangen ist und - und es aus unerfindlichen Gründen nicht schafft, aufzuwachen… ...
Inhaltsangabe zu Waking Life: 
Waking Life erzählt die Geschichte eines jungen Mannes und seine Reise durch die Welt der Träume: durch eine Welt der Weisheiten des 20. Jahrhunderts, in die Sphäre von Sein und Geist. In seinen surrealen Traum- und Wachsequenzen begegnet er Freunden, wie Fremden und berühmten Persönlichkeiten wie dem Schriftsteller Thomas Mann und dem Regisseur Steven Soderbergh, die mit ihm über den Sinn des Lebens philosophieren, über menschliche Existenz, über Wahrnehmung, über Realität. Geplagt wird er dabei von der wachsenden Erkenntnis, dass er in seinen Träumen gefangen ist und - und es aus unerfindlichen Gründen nicht schafft, aufzuwachen… Waking Life stammt aus dem Hause Alive AG.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Waking Life:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Waking Life:
0Dmitrij Panov2012-04-12Es lohnt sich selten so sehr, vor der Sichtung eines Films einen Blick auf den Trailer zuwerfen, wie bei „Waking Life“. Das filmische Experiment von Richard Linklater (Regisseur von u.a. „School of Rock“ oder „A Scanner Darkly“) wurde mit realen Schauspielern gefilmt, anschließend aber zu einem zeichentrickfilmartigen Etwas stilisiert, was längst nicht allen Zuschauern gefallen dürfte. Die sehr weichen, oftmals verwaschenen und permanent wackelnden Bilder dürfen für manch einen eine visuelle Erfüllung darstellen – und sie wissen tatsächlich zu hypnotisieren – für manch einen aber auch zur reinen Qual verkommen. Wer sich jedoch auf den eigenwilligen Stil einlässt, erlebt quasi filmgewordene Philosophie, welche zugleich inspiriert wie zum Nachdenken anregt.
Die Handlung ist als solche kaum zu bezeichnen, geht es doch eigentlich nur um einen jungen Mann, der namenlos bleibt, welcher durch die Gegend läuft oder in seinem Traum schwebt und sich mit verschiedensten Menschen über Themen wie dem freien Willen oder dem Wesen des luziden Träumens unterhält. Wobei „Unterhaltung“ in diesem Falle meistens „Monolog“ bedeutet und manch einer wird sich wohl an eine Philosophievorlesung erinnert fühlen, doch die Bilder schaffen immer wieder, das Ganze angemessen und originell zu untermalen – auch wenn sie in ihrer Extravaganz gerade zu Beginn eher ablenkend als unterstützend wirken. Nach und nach wird allerdings tatsächlich eine Art Story erkennbar, als der Protagonist feststellt, dass er eigentlich die ganze Zeit über träumt. Spannend wird das Ganze dadurch zwar auch nicht, faszinierend dafür umso mehr.
„Waking Life“ ist ein langsamer Film, in welchem eigentlich nur geredet und diskutiert wird. Wer sich nicht für Fragen über den Sinne des Lebens und ähnlichen Themen begeistern kann, wird schon nach wenigen Minuten gelangweilt abschalten – wer sich jedoch für die Materie interessiert und sich nicht an dem Stil stört, kann durchaus etwas Einzigartiges und Inspirierendes erleben: Die geäußerten Theorien werden gut dargelegt und erläutert und gerade die Übereinstimmungen dieser mit einigen anderen Szenen im Film – sowie auch die Kontraste! - machen „Waking Life“ fast zu einem Puzzle, welches keine Lösung hat, beim Versuch des Zusammensetzens allerdings zahlreiche zum Reflektieren anregende Pointen bietet. Zugleich ist das Werk durch seine optische Gestaltung ein meditatives, verträumtes Kunstwerk geworden, welches man am besten tief in der Nacht genießen sollte, um dem Rausch am besten erlegen zu können.
Fazit: Wer gerne philosophische Diskussionen führt – ob nun persönlich oder gedanklich – und die Optik des Films in sein Herz zu schließen vermag, wird mit „Waking Life“ seine Freude haben. Der Film ist intelligent, predigt keinerlei Moral, bietet einige unvergesslich absurde Szenen und schafft es hier und da, das Wesen von Träumen erstaunlich präzise darzustellen. Wem minutenlange Monologe und verwaschene Farben so gar nicht zusagen, hält sich von dem Film allerdings besser fern. Die DVD von Capelight ist übrigens hervorragend: Das Bild ist makellos, der Ton ebenso und die Extras sind mit zwei Audiokommentaren, zusätzlichen Szenen und Feautures zu den Animationen sehr gelungen.
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Es lohnt sich selten so sehr, vor der Sichtung eines Films einen Blick auf den Trailer zuwerfen, wie bei „ Waking Life“. Das filmische Experiment von Richard Linklater (Regisseur von u.a. „School of Rock“ oder „A Scanner Darkly“) wurde mit realen Schauspielern gefilmt, anschließend aber zu einem zeichentrickfilmartigen Etwas stilisiert, was längst nicht allen Zuschauern gefallen dürfte. Die sehr weichen, oftmals verwaschenen und permanent wackelnden Bilder dürfen für manch einen eine visuelle Erfüllung darstellen – und sie wissen tatsächlich zu hypnotisieren – für manch einen aber auch zur reinen Qual verkommen. Wer sich jedoch auf den eigenwilligen Stil einlässt, erlebt quasi filmgewordene Philosophie, welche zugleich inspiriert wie zum Nachdenken anregt.
Die Handlung ist als solche kaum zu bezeichnen, geht es doch eigentlich nur um einen jungen Mann, der namenlos bleibt, welcher durch die Gegend läuft oder in seinem Traum schwebt und sich mit verschiedensten Menschen über Themen wie dem freien Willen oder dem Wesen des luziden Träumens unterhält. Wobei „Unterhaltung“ in diesem Falle meistens „Monolog“ bedeutet und manch einer wird sich wohl an eine Philosophievorlesung erinnert fühlen, doch die Bilder schaffen immer wieder, das Ganze angemessen und originell zu untermalen – auch wenn sie in ihrer Extravaganz gerade zu Beginn eher ablenkend als unterstützend wirken. Nach und nach wird allerdings tatsächlich eine Art Story erkennbar, als der Protagonist feststellt, dass er eigentlich die ganze Zeit über träumt. Spannend wird das Ganze dadurch zwar auch nicht, faszinierend dafür umso mehr.
„ Waking Life“ ist ein langsamer Film, in welchem eigentlich nur geredet und diskutiert wird. Wer sich nicht für Fragen über den Sinne des Lebens und ähnlichen Themen begeistern kann, wird schon nach wenigen Minuten gelangweilt abschalten – wer sich jedoch für die Materie interessiert und sich nicht an dem Stil stört, kann durchaus etwas Einzigartiges und Inspirierendes erleben: Die geäußerten Theorien werden gut dargelegt und erläutert und gerade die Übereinstimmungen dieser mit einigen anderen Szenen im Film – sowie auch die Kontraste! - machen „ Waking Life“ fast zu einem Puzzle, welches keine Lösung hat, beim Versuch des Zusammensetzens allerdings zahlreiche zum Reflektieren anregende Pointen bietet. Zugleich ist das Werk durch seine optische Gestaltung ein meditatives, verträumtes Kunstwerk geworden, welches man am besten tief in der Nacht genießen sollte, um dem Rausch am besten erlegen zu können.
Fazit: Wer gerne philosophische Diskussionen führt – ob nun persönlich oder gedanklich – und die Optik des Films in sein Herz zu schließen vermag, wird mit „ Waking Life“ seine Freude haben. Der Film ist intelligent, predigt keinerlei Moral, bietet einige unvergesslich absurde Szenen und schafft es hier und da, das Wesen von Träumen erstaunlich präzise darzustellen. Wem minutenlange Monologe und verwaschene Farben so gar nicht zusagen, hält sich von dem Film allerdings besser fern. Die DVD von Capelight ist übrigens hervorragend: Das Bild ist makellos, der Ton ebenso und die Extras sind mit zwei Audiokommentaren, zusätzlichen Szenen und Feautures zu den Animationen sehr gelungen.
(Dmitrij Panov)
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Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Waking Life:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Audiokommentare, Trivia-Track über dem gesamten Film, Live Action Greatest Hits: 12 min, Animationssoftware Tutorial: 20 min, Featurette: 4 min, 19 entfallene / alternative und Test-Szenen
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