Undine
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Der Faszination an einem schönen jungen Mädchen, das sich bald als See-Nixe Undine (Isabelle Pasco) entpuppt, erliegt auch der Geometer Raoul (Christopher Buchholz), der im Auftrag seines Bruders Frank (Ludwig Dornauer) in einer paradiesischen Berglandschaft eine Forststraße vermisst: Raoul und Undine verlieben sich ineinander - obwohl Undine ihn davor warnt, wie gefährlich das für ihn werden kann. Nur tagsüber nimmt sie menschliche Gestalt an, um ihren See und ihre Berge zu beschützen. Denn sie weiß um die wahren Absichten von Frank: Er will Fortschritt um jeden Preis. Raoul dagegen möchte die Schönheit der Bergwelt erhalten. Als dann auch noch Raouls frühere Freundin Anja (Anouschka Renzi) auftaucht und als Frank seine Ziele mit immer brutaleren Mitteln durchzusetzen versucht, steuern die Konflikte auf eine tragische Katastrophe zu. ...
Inhaltsangabe zu Undine: 
Der Faszination an einem schönen jungen Mädchen, das sich bald als See-Nixe Undine (Isabelle Pasco) entpuppt, erliegt auch der Geometer Raoul (Christopher Buchholz), der im Auftrag seines Bruders Frank (Ludwig Dornauer) in einer paradiesischen Berglandschaft eine Forststraße vermisst: Raoul und Undine verlieben sich ineinander - obwohl Undine ihn davor warnt, wie gefährlich das für ihn werden kann. Nur tagsüber nimmt sie menschliche Gestalt an, um ihren See und ihre Berge zu beschützen. Denn sie weiß um die wahren Absichten von Frank: Er will Fortschritt um jeden Preis. Raoul dagegen möchte die Schönheit der Bergwelt erhalten. Als dann auch noch Raouls frühere Freundin Anja (Anouschka Renzi) auftaucht und als Frank seine Ziele mit immer brutaleren Mitteln durchzusetzen versucht, steuern die Konflikte auf eine tragische Katastrophe zu. Undine stammt aus dem Hause Alive AG.
Schauspieler / Schauspielerinnen in Undine:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Undine:
0Jean Lüdeke2012-03-31Unglaublich, aber wahr, selbst die Teutonen wagten sich an das Thema der hybriden Sirene aus dem Wasser, und zwei Jahrzehnte hat dieser Version mittlerweile auf den Schuppen kleben. Faszination Die alte Mär um eine schöne Meermaid, die sich fatalerweise als See-Nixe Undine (Isabelle Pasco) entschuppt. Ihrer Faszination erliegt auch der Geodät Raoul (Christopher Buchholz), der für seinen bruder Bruder Frank (Ludwig Dornauer) im traumhaften Bergpanorama eine Forststraße vermessen soll. Raoul und Undine verschießen sich alsbald ineinander - obwohl Undine ihren humanen Lover ausdrücklich warnt, wie ungemütlich das für ihn werden kann. Nur tagsüber nimmt sie menschliche Gestalt an, um Bergsee zu schützen. Denn sie weiß um die wahren Absichten von Frank: Er will den Fortschritt um jeden Preis. Raoul dagegen möchte die natürlichen Gegebenheiten der Bergwelt konservieren. Als dann auch noch Raouls frühere Freundin Anja (Anouschka Renzi) auf der beschaulichen Bildfläche erscheint, und der perfide Frank seine Ziele mit immer brachialeren Mitteln durchsetzt, steuert die die so idyllische Lovestory einem katastrophalen Ende entgegen. Für maritime Nostalgiker, Tiefsee-Träumer r und Nixenfans ein sehenswerter Film der narrativen Weise mit einfachen aber effektiven Mitteln inszeniert, überdies getränkt mit der Schönheit Isabell Pasco. Wenn man(n) an Meerjungfrauen denkt, dann sieht man maritime Schönheiten, die hilflose Seefahrer mit der magischen Kraft ihrer lieblichen Stimmen in die Tiefe locken. Das erste Wasserwesen, war jedoch ein Mann. Einer der großen drei babylonischen Götter des 13. Jahrhundert v. Chr. Der Herr aller Gewässer: Ea. Besser bekannt unter dem griechischen Namen Oannes. Der Ruf der "Femme Fatale" aus den Wellen wurde insbesondere durch "Odyssee" gelegt. Der Gesang der Sirenen war eine der größten Gefahren für Odysseus. Zwar berichtet Homerob sie die Gestalt von Vogelfrauen besaßen, bei den frühen griechischen Künstlern bestand jedoch nicht der geringste Zweifel über diesen Gegenstand: Unbeirrbar zeichneten sie die Sirenen als Vögel mit Frauen-Physiognomien. Im Laufe der jahrtausende wechseln die Meerjungfrauen Gestalt und Bedeutung: als Vogelfrauen sind sie Verderberinnen, als Schlangenfrauen Gebärerinnen, als Nymphen mit oder ohne Fischschwanz Verführerinnen. Ihre wahnwitzigen Legenden fokussieren Liebe und ihre Unmöglichkeit. Ein fatales Schicksal begleitet sie, es ist ihr Wille nach Erlösung, denn zumeist handelt es sich um verdammte, Wasser-Wesen, das nur durch die Liebe eines menschlichen Gemahls von seinem Schicksal befreit werden kann. Die „Wasserfrauen“ symbolisieren Liebe, die Nixen und Sirenen Bedrohung, Tod und Verführung. Sie lassen sich nicht eindeutig charakterisieren, Anguana sind im Mittelmeerraum weit verbreitete Wasserwesen, den Wassermann, das männliche Pendant, Ningyo (japanisch), die unzähligen Mischwesen, die Meerfrau in der Heraldik, Undine und Rusálka. Die beliebteste bleibt aber Hans Christian Andersens (1837): Die kleine Meerjungfrau. ...
Unglaublich, aber wahr, selbst die Teutonen wagten sich an das Thema der hybriden Sirene aus dem Wasser, und zwei Jahrzehnte hat dieser Version mittlerweile auf den Schuppen kleben. Faszination Die alte Mär um eine schöne Meermaid, die sich fatalerweise als See-Nixe Undine (Isabelle Pasco) entschuppt. Ihrer Faszination erliegt auch der Geodät Raoul (Christopher Buchholz), der für seinen bruder Bruder Frank (Ludwig Dornauer) im traumhaften Bergpanorama eine Forststraße vermessen soll. Raoul und Undine verschießen sich alsbald ineinander - obwohl Undine ihren humanen Lover ausdrücklich warnt, wie ungemütlich das für ihn werden kann. Nur tagsüber nimmt sie menschliche Gestalt an, um Bergsee zu schützen. Denn sie weiß um die wahren Absichten von Frank: Er will den Fortschritt um jeden Preis. Raoul dagegen möchte die natürlichen Gegebenheiten der Bergwelt konservieren. Als dann auch noch Raouls frühere Freundin Anja (Anouschka Renzi) auf der beschaulichen Bildfläche erscheint, und der perfide Frank seine Ziele mit immer brachialeren Mitteln durchsetzt, steuert die die so idyllische Lovestory einem katastrophalen Ende entgegen. Für maritime Nostalgiker, Tiefsee-Träumer r und Nixenfans ein sehenswerter Film der narrativen Weise mit einfachen aber effektiven Mitteln inszeniert, überdies getränkt mit der Schönheit Isabell Pasco. Wenn man(n) an Meerjungfrauen denkt, dann sieht man maritime Schönheiten, die hilflose Seefahrer mit der magischen Kraft ihrer lieblichen Stimmen in die Tiefe locken. Das erste Wasserwesen, war jedoch ein Mann. Einer der großen drei babylonischen Götter des 13. Jahrhundert v. Chr. Der Herr aller Gewässer: Ea. Besser bekannt unter dem griechischen Namen Oannes. Der Ruf der "Femme Fatale" aus den Wellen wurde insbesondere durch "Odyssee" gelegt. Der Gesang der Sirenen war eine der größten Gefahren für Odysseus. Zwar berichtet Homerob sie die Gestalt von Vogelfrauen besaßen, bei den frühen griechischen Künstlern bestand jedoch nicht der geringste Zweifel über diesen Gegenstand: Unbeirrbar zeichneten sie die Sirenen als Vögel mit Frauen-Physiognomien. Im Laufe der jahrtausende wechseln die Meerjungfrauen Gestalt und Bedeutung: als Vogelfrauen sind sie Verderberinnen, als Schlangenfrauen Gebärerinnen, als Nymphen mit oder ohne Fischschwanz Verführerinnen. Ihre wahnwitzigen Legenden fokussieren Liebe und ihre Unmöglichkeit. Ein fatales Schicksal begleitet sie, es ist ihr Wille nach Erlösung, denn zumeist handelt es sich um verdammte, Wasser-Wesen, das nur durch die Liebe eines menschlichen Gemahls von seinem Schicksal befreit werden kann. Die „Wasserfrauen“ symbolisieren Liebe, die Nixen und Sirenen Bedrohung, Tod und Verführung. Sie lassen sich nicht eindeutig charakterisieren, Anguana sind im Mittelmeerraum weit verbreitete Wasserwesen, den Wassermann, das männliche Pendant, Ningyo (japanisch), die unzähligen Mischwesen, die Meerfrau in der Heraldik, Undine und Rusálka. Die beliebteste bleibt aber Hans Christian Andersens (1837): Die kleine Meerjungfrau. (Jean Lüdeke)
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0Frank Brenner2012-04-01In den frühen 90er Jahren regierte im bundesdeutschen Kino die Komödie. Wenn man es als deutscher Filmemacher zwischen all die teuren US-Blockbuster in die Jahresbestenlisten schaffen wollte, hatte man eigentlich nur eine Chance, wenn man einen auf lustig machte. „Pappa ante Portas“, „Otto – Der Liebesfilm“, „Go, Trabi, go“ oder „Werner – Beinhart“ hießen die Hits der Stunde. In diesem Umfeld machte sich der schon immer experimentierfreudige Eckhart Schmidt („Der Fan“, „Alpha City“) an einen deutschen Genrefilm – die Adaption einer romantischen Fantasygeschichte aus dem frühen 19. Jahrhundert. Der Dichter Friedrich de la Motte Fouqué hatte sich 1811 dem Mythos um das Elementarwesen, dessen Geschichte bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht, bedient und sie zur Grundlage für eine romantische, von zahlreichen Rückschlägen durchzogenen Liebesgeschichte zwischen einem Menschen und einer Nymphe gemacht. Bei Eckhart Schmidt ist davon nur noch in Grundzügen etwas erkennbar, denn er hat Undines Erzählung in das ausgehende 20. Jahrhundert verlegt und damit vor einen Hintergrund gestellt, der von den Antipoden Natur und Fortschritt bestimmt wird und vom Raubbau an der herrlichen Bergen- und Seenlandschaft seines Settings berichtet.
Raoul (Christopher Buchholz, Sohn des deutschen Weltstars Horst Buchholz) ist als Geometer in einer paradiesischen Naturlandschaft unterwegs, wo er für seinen Bruder Frank (Ludwig Dornauer) eine geplante Forststraße vermessen soll. Dabei kreuzen sich seine Wege immer wieder mit denen einer geheimnisvollen jungen Frau (Isabelle Pasco), die eine ungewöhnlich starke Bindung zur Natur dieser Gegend zu besitzen scheint. Nach und nach erliegt der Landvermesser den Reizen der hübschen Undine, die ihre Heimat vor den Eingriffen des Brüderpaares zu bewahren versucht. Denn Undine ist eine Wassernixe, die mit dem Bau der Forststraße ihren Bergsee in ernsthafter Gefahr sieht. Es gelingt ihr schließlich, Raoul davon zu überzeugen, dass Franks Methoden katastrophale Folgen haben werden, doch der setzt immer drastischere Mittel ein, um sein Vorhaben Realität werden zu lassen.
Der Versuch, eine klassische romantische Geschichte als Öko-Märchen mit kleinen Nackteinlagen zum Blickfang werden zu lassen, ist auf klägliche Weise gescheitert. Die unbedarfte Regie wirft den Zuschauer in eine krude Handlung, die voller interner Logiklöcher steckt, schlecht gespielt ist und schnell eine satte Langeweile entwickelt. Die Landvermesser streifen in Designeranzügen durch die Bergwelt, dazwischen gibt es Pseudodramatisches und furchtbar einfältige Dialoge. Einzig die wenigen Nixenszenen sind erstaunlich professionell geraten. Sowohl eine kurze Transformationssequenz als auch das finale Nixenkostüm Isabelle Pascos können sich durchaus sehen lassen – allein, der Anblick bleibt auf einige wenige Filmminuten beschränkt. JAM hat den bislang noch nicht im Free-TV ausgestrahlten Film aus dem Jahr 1991 nun erstmals auf DVD veröffentlicht und damit einmal mehr eine obskure Rarität ans Tageslicht befördert. Der Film liegt im Widescreen-Format (1,66:1) und in Dolby Digital 2.0 Stereo in deutscher Sprachfassung auf dem Silberling vor. Als Extras hat man den deutschen Kinotrailer des Films sowie eine kleine animierte Fotogalerie zusätzlich mit aufgespielt.
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In den frühen 90er Jahren regierte im bundesdeutschen Kino die Komödie. Wenn man es als deutscher Filmemacher zwischen all die teuren US-Blockbuster in die Jahresbestenlisten schaffen wollte, hatte man eigentlich nur eine Chance, wenn man einen auf lustig machte. „Pappa ante Portas“, „Otto – Der Liebesfilm“, „Go, Trabi, go“ oder „Werner – Beinhart“ hießen die Hits der Stunde. In diesem Umfeld machte sich der schon immer experimentierfreudige Eckhart Schmidt („Der Fan“, „Alpha City“) an einen deutschen Genrefilm – die Adaption einer romantischen Fantasygeschichte aus dem frühen 19. Jahrhundert. Der Dichter Friedrich de la Motte Fouqué hatte sich 1811 dem Mythos um das Elementarwesen, dessen Geschichte bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht, bedient und sie zur Grundlage für eine romantische, von zahlreichen Rückschlägen durchzogenen Liebesgeschichte zwischen einem Menschen und einer Nymphe gemacht. Bei Eckhart Schmidt ist davon nur noch in Grundzügen etwas erkennbar, denn er hat Undines Erzählung in das ausgehende 20. Jahrhundert verlegt und damit vor einen Hintergrund gestellt, der von den Antipoden Natur und Fortschritt bestimmt wird und vom Raubbau an der herrlichen Bergen- und Seenlandschaft seines Settings berichtet.
Raoul (Christopher Buchholz, Sohn des deutschen Weltstars Horst Buchholz) ist als Geometer in einer paradiesischen Naturlandschaft unterwegs, wo er für seinen Bruder Frank (Ludwig Dornauer) eine geplante Forststraße vermessen soll. Dabei kreuzen sich seine Wege immer wieder mit denen einer geheimnisvollen jungen Frau (Isabelle Pasco), die eine ungewöhnlich starke Bindung zur Natur dieser Gegend zu besitzen scheint. Nach und nach erliegt der Landvermesser den Reizen der hübschen Undine, die ihre Heimat vor den Eingriffen des Brüderpaares zu bewahren versucht. Denn Undine ist eine Wassernixe, die mit dem Bau der Forststraße ihren Bergsee in ernsthafter Gefahr sieht. Es gelingt ihr schließlich, Raoul davon zu überzeugen, dass Franks Methoden katastrophale Folgen haben werden, doch der setzt immer drastischere Mittel ein, um sein Vorhaben Realität werden zu lassen.
Der Versuch, eine klassische romantische Geschichte als Öko-Märchen mit kleinen Nackteinlagen zum Blickfang werden zu lassen, ist auf klägliche Weise gescheitert. Die unbedarfte Regie wirft den Zuschauer in eine krude Handlung, die voller interner Logiklöcher steckt, schlecht gespielt ist und schnell eine satte Langeweile entwickelt. Die Landvermesser streifen in Designeranzügen durch die Bergwelt, dazwischen gibt es Pseudodramatisches und furchtbar einfältige Dialoge. Einzig die wenigen Nixenszenen sind erstaunlich professionell geraten. Sowohl eine kurze Transformationssequenz als auch das finale Nixenkostüm Isabelle Pascos können sich durchaus sehen lassen – allein, der Anblick bleibt auf einige wenige Filmminuten beschränkt. JAM hat den bislang noch nicht im Free-TV ausgestrahlten Film aus dem Jahr 1991 nun erstmals auf DVD veröffentlicht und damit einmal mehr eine obskure Rarität ans Tageslicht befördert. Der Film liegt im Widescreen-Format (1,66:1) und in Dolby Digital 2.0 Stereo in deutscher Sprachfassung auf dem Silberling vor. Als Extras hat man den deutschen Kinotrailer des Films sowie eine kleine animierte Fotogalerie zusätzlich mit aufgespielt.
(Frank Brenner)
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