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TECHNISCHE DATEN
zu DDR TV-Archiv - Polizeiruf 110 - Box 2

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 3 x DVD
Medium: DVD
Genre: TV-Serie
Bildformat:
4:3 Vollbild (1.33:1)
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Mono
Verpackung: Digipak
Anbieter:
Alive AG
EAN-Code:
4052912260351 / 4052912260351
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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DDR TV-Archiv - Polizeiruf 110 - Box 2

Titel:

DDR TV-Archiv - Polizeiruf 110 - Box 2

Label:

Studio Hamburg

Regie:

Helmut Krätzig, Heinz Seibert

Laufzeit:
536 Minuten
Genre:
TV-Serie
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu DDR TV-Archiv - Polizeiruf 110 - Box 2:


Polizeiruf 110 war die erfolgreichste Reihe des DDR-Fernsehens. Mit sensationellen Quoten von über 50% erwies sich der Dauerbrenner, der sich als einzige Reihe neben dem Sandmännchen ins gesamtdeutsche TV-Programm retten konnte, als wahrer Straßenfeger, der hochwertig produzierte Krimi-Unterhaltung, gleichzeitig aber auch ehrliche Einblicke in die Alltagswirklichkeit der Menschen bot. 8 Titel: - Das Ende einer Mondscheinfahrt - In derselben Nacht - Siegquote 180 - Gesichter im Zwielicht - Alarm am See - Freitag gegen Mitternacht - Vorbestraft - Der Ring mit dem blauen Saphir DDR TV-Archiv - Polizeiruf 110 - Box 2 stammt aus dem Hause Alive AG.


DDR TV-Archiv - Polizeiruf 110 - Box 2 Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in DDR TV-Archiv - Polizeiruf 110 - Box 2:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu DDR TV-Archiv - Polizeiruf 110 - Box 2:
Zweite Box „Polizeiruf 110“ mit acht Folgen von 1972-1973 auf DVD.
Die Reaktion der DDR auf den „Tatort“.

Die erfolgreichste Reihe des DDR-Fernsehens war „Polizeiruf 110“. Sie entstand als Reaktion auf den westdeutschen „Tatort“ und startete ebenfalls 1971. Zum vierzigsten Jubiläum wird ein Traum vieler Fans endlich wahr. Denn viele der Folgen, die noch nie im Fernsehen wiederholt wurden, erscheinen nun erstmals auf DVD. Bislang sind 158 verschiedene „Tatort“-Folgen bei Walt Disney Studios und beim RBB erschienen. Vorerst soll es keine neuen Veröffentlichungen mehr geben, was viele Fans bedauern werden. Mit einer zeitlichen Verzögerung starten abwechselnd Studio Hamburg und Icestorm Entertainment mit der DVD-Veröffentlichung der frühen „Polizeiruf“-Folgen aus DDR-Zeiten. Die Boxen beinhalten jeweils acht Fälle auf drei DVDs mit Laufzeiten von meist mehr als 500 Minuten, dazu viele Extras wie Darsteller-Interviews und illustrierte Booklets. Geplant sind 19 Boxen, auf denen alle 153 zu DDR-Zeiten entstandene Folgen erscheinen werden. Sie waren einst der Exportschlager des DDR-Fernsehens und wurden in über 35 Ländern ausgestrahlt. Die Reihe lief nicht nur in Osteuropa, Bulgarien, Rumänien, Polen und Ungarn, sondern auch im Westen, etwa in Dänemark, Italien und Schweden, und sogar in so fernen Ländern wie Afghanistan, der Mongolei und Vietnam. Der „Polizeiruf“ kam in chinesische und sowjetische Kinos, und selbst zur Devisenbeschaffung in der Bundesrepublik Deutschland diente er. Dort wurde er in den Dritten Programmen der ARD ausgestrahlt.

In der Heimat war „Polizeiruf 110“ die mit Abstand erfolgreichste Reihe des DDR-Fernsehens. Mit sensationellen Quoten von über 50 Prozent erwies sich der Dauerbrenner, der als einzige Reihe neben dem Sandmännchen die Wende überlebte, als wahrer Straßenfeger. Die hochwertig produzierte Krimi-Unterhaltung bietet nebenbei ehrliche Einblicke in die Alltagswirklichkeit der Menschen im realen Sozialismus, wobei zwischenmenschliche Konflikte und nicht Gewalt im Mittelpunkt stehen. Alle Folgen sind FSK 12. Im Mittelpunkt der Reihe stehen die Kriminalisten der „Sondergruppe Fuchs“. Sie klärt Verbrechen aller Art in der gesamten DDR auf, weshalb man ähnlich wie im westdeutschen „Tatort“ unterschiedliche Landschaften und Dialekte mitbekommt. So liegen die Schauplätze in Berlin, Frankfurt/Oder, Rostock, Leipzig, Dresden, Potsdam und Halle sowie auf dem Land, in Ferienorten an der Ostsee und im Harz. Im Gegensatz westdeutschen Krimi-Klassikern wie „Tatort“ oder „Der Kommissar“ gibt es „Polizeiruf“ oft keine Leichen. Denn die Sondergruppe ist nicht nur für Gewaltverbrechen wie Mord und Totschlag zuständig, auch Einbruch, Erpressung, Diebstahl, Betrug und Jugendkriminalität gehören zu ihren Aufgabengebieten.

Geprägt wurde der „Polizeiruf 110“ besonders durch die Figur des Oberleutnant, später Hauptmann Fuchs, den der Schauspieler Peter Borgelt (84 Fälle) von Beginn an verkörperte. Anfangs noch in Schwarz-Weiß ermittelte er zusammen mit Leutnant Vera Arndt (Sigrid Göhler, 46 Fälle) und Oberleutnant Hübner (Jürgen Frohriep, 63 Fälle). „Polizeiruf 110“ trat die Nachfolge der von 1959 bis 1968 gesendeten Reihe „Blaulicht“ an. Doch während diese ein Kind des Kalten Krieges war, von Agenten, Schiebern und Schmugglern handelte, die im Westen zu Hause waren und ihren Geschäften in der DDR nachgingen, verabschiedete sich „Polizeiruf 110“ von der grenzüberschreitenden Kriminalität. Fortan spielten kleine und große Verbrechen von DDR-Bürgern die Hauptrolle. Dabei war es ein Politikum, dass es viele dieser Verbrechen laut offiziellen Statistiken eigentlich gar nicht gab. Somit war der „Polizeiruf“ eine ehrliche und realistische Produktion des DDR-Fernsehens und zugleich eine moralische Instanz, die den Bürgern den Spiegel vorhalten und vor ähnlichen Taten abschrecken wollte.

Die Autoren griffen viele Konflikte und Themen auf, die im DDR-Fernsehen in einer klassen- und konfliktlosen Gesellschaft sonst äußerst selten waren oder überhaupt nicht zur Sprache kamen: Alkoholismus, Einbruch, Erpressung, Diebstahl, Betrug, Kindesmissbrauch, Vergewaltigung, Selbstmord oder Jugendkriminalität. Die Resonanz von realen Betroffenen und Opfern waren nach den Ausstrahlungen oft sehr groß. In den 1980er Jahren traten auch jüngere Ermittler wie Leutnant Grawe (Andreas Schmidt-Schaller, 31 Fälle) und Oberleutnant Zimmermann (Lutz Riemann, 15 Fälle) auf. Von den späteren gesamtdeutschen Ermittlern brachten es nur wenige auf über zehn Fälle, darunter waren Uwe Steimle (31 Fälle) als Hinrichs oder Edgar Selge (20 Fälle) als einarmiger Tauber. In den Nachwendefolgen wurden oft die die tiefgreifenden politischen, gesellschaftlichen und persönlichen Umbrüche in der DDR thematisiert. „Das Duell“ spielt vor dem Hintergrund der Demonstrationen des Herbstes 1989. In der vom WDR und DFF verantworteten Koproduktion „Unter Brüdern“ gibt es eine einmalige Kooperation der beiden beliebtesten Krimireihen in Ost und West, als die Duisburger „Tatort“-Kommissare Schimanski und Thanner mit den „Polizeiruf“-Ermittlern Fuchs und Grawe einen Fall im grenzüberschreitenden Kunstschmuggel aufklären. Auch die Kriminalisten bekommen die die politischen und sozialen Veränderungen mit. Aus dem korrekten, pflichtbewussten und moralisch einwandfreien Genossen Hauptmann wird ein Hauptkommissar mit menschlichen Stärken und Schwächen, der Wartburg als Dienstwagen hat schnell ausgedient. In „Thanners neuer Job“, dem letzten „Polizeiruf 110“ des DFF, wird mit dem ersten Ermittler Fuchs symbolisch auch der DDR-Krimi in Rente geschickt.

Nach der Auflösung des Deutschen Fernsehfunks Ende 1991 und der unmittelbar folgenden Gründung von MDR und ORB folgt eine Phase der Neuorientierung. „Polizeiruf 110“ erhält einen prädestinierten Sendeplatz am Sonntagabend im Wechsel mit „Tatort“. Das Ermittlungsgebiet wird über das der ehemaligen DDR ausgeweitet, so gibt es auch in Städten wie München oder Offenbach Ermittler. Das Spezifische geht mit der Zeit verloren und lässt oft keine allzu großen Unterschiede zum „Tatort“ mehr erkennen. Ein drittes „Tatort“-Ermittlerteam in Ostdeutschland soll bald neben Berlin und Leipzig etabliert werden. Auch der Vorspann und die Titelmelodie haben sich längst geändert, ganz im Gegensatz zum „Tatort“. Somit wird ein lang gehegter Wunsch aller Krimifans aus Ost und West endlich wahr, wenn zunächst die 153 „originalen“ DDR-Folgen auf DVD erscheinen.

Die zweite Box, veröffentlicht von Studio Hamburg in der Reihe „DDR TV-Archiv“, enthält acht Fälle aus den Jahren 1972 bis 1973 mit einer Laufzeit von 540 Minuten. In „Das Ende einer Mondscheinfahrt“ hat Wolfgang Hasse, Kapitän bei der „Weißen Flotte“, ein außereheliches Verhältnis mit der zwanzigjährigen Serviererin Marlies Geißler, die ein Kind von ihm erwartet. Bei einer Auseinandersetzung, in der die junge Frau darauf besteht, das Kind auszutragen, verletzt sie sich lebensgefährlich. Hasse lässt sie verbluten und täuscht einen Selbstmord vor. Unter Tatverdacht geraten sowohl der Maschinist des Schiffes, Ebs Häusler, ehemaliger Verlobter der Toten, als auch die Ehefrau des Kapitäns. Häusler kann für die Tatzeit kein Alibi erbringen und Frau Hasse war zur fraglichen Zeit am Tatort. Sie übergibt der Kriminalpolizei einen Abschiedsbrief der Serviererin, der angeblich in Hasses Schreibmaschine im Bungalow steckte. Die Kriminalisten stehen vor einer komplizierten Aufgabe. „In derselben Nacht“ zeigt, wie zum wiederholten Male in der Nähe eines S-Bahnhofes Frauen belästigt werden. Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei allen Fällen um denselben Täter. Doch noch ehe die Kriminalpolizei den Mann gefasst hat, wird in dem angrenzenden Wald die Leiche einer Frau gefunden. Alle Indizien deuten auf ein Sexualverbrechen hin. Durch eine aufwendige Großfahndung wird ein Täter ermittelt, der den Mord auch gesteht. Für den jungen Kriminalmeister Subras scheint der Fall damit abgeschlossen, doch Oberleutnant Fuchs hat Zweifel, die sich schon bald bestätigen. Der Fall ist noch nicht abgeschlossen. Um Pferdewetten geht es in „Siegquote 180“. Trainer Bernd aus dem Rennstall Siewers liegt mit seinem Pferd an aussichtsreicher Position auf der Zielgeraden, als ein Rad seines Sulkys wegknickt. Bernd stürzt und wird lebensgefährlich verletzt. Jemand muss sich vor dem Rennen mit einer Eisensäge an dem Gefährt zu schaffen gemacht haben. Mögliche Motive für den Anschlag gibt es viele: Eifersucht, gekränkter Ehrgeiz und Geld, vor allem Geld. Im großen Kreis der Tatverdächtigen sprechen die Indizien besonders gegen Bernds Trainerkollegen Reimar, in dessen Futterkiste die Polizei eine Eisensäge sicherstellt, und gegen Pilz, Berufsfahrer bei Siewers. Von Reimar hatte Bernd schon des Öfteren vielversprechende Pferde übernommen, ein herber finanzieller Verlust durch die entgangenen Siegprämien für Reimar. Und mit Pilz war es erst kürzlich zu einer Auseinandersetzung gekommen, weil Bernd den Fahrer verdächtigte, sein Tier bei Rennen bewusst zurückzuhalten, um dann mit einem Überraschungssieg die Wettquoten in die Höhe zu treiben. Die Überprüfung der Buchmacher fördert tatsächlich Erstaunliches zutage. In „Gesichter im Zwielicht“ wird Astrid Jansen wird erwürgt im Bootshaus aufgefunden. Ihr Ehemann bezichtigt sich der Tat. Mit seiner zweiten Ehefrau schien der zurückhaltende Segellehrer Jansen das große Los gezogen zu haben. Um Astrid, jung, sportlich und ehrgeizig, beneidete ihn mancher Mann an der Küste. Auch am Abend vor dem Mord war das Familienglück des ungleichen Paares äußerlich intakt. Astrid hatte beim Bootsrennen einen Pokal gewonnen, man feierte ausgelassen den Sieg. Und dann der Schock: Astrid liegt erwürgt im Bootshaus, ihr Mann stellt sich der Polizei. Doch die Ermittlungen fördern Ungereimtheiten zutage. Während der Nacht hatte Jansen seine Tochter mit hohem Fieber ins Krankenhaus gebracht, alarmiert durch Detleff, Sohn aus erster Ehe, der bei seiner kleinen Stiefschwester geblieben war. Astrid hatte das Fest kurz darauf mit einem Unbekannten verlassen. Sie war ihrem Mann, den sie für einen Schwächling und Versager hielt, schon geraume Zeit untreu. Obwohl Jansen offenkundig Grund gehabt hat, seine Frau zu hassen, passt die Tat so gar nicht zu seinem besonnenen Charakter. Wen will Bodo Jansen decken? Oberleutnant Fuchs und Leutnant Vera Arndt haben die komplizierte Aufgabe, Jansens Tatgeständnis zu widerlegen und den tatsächlichen Mörder zu überführen. Auch „Alarm am See“ spielt im Seglermilieu. Eine Studentenmannschaft bereitet sich im Trainingslager auf einen internationalen Pokalwettbewerb im Eissegeln vor. Im Koffer des Mannschaftskapitäns wird eine wertvolle Hogarth-Grafik entdeckt. Diese war vor einigen Wochen aus Privatbesitz gestohlen worden. Der Mannschaftskapitän und einige seiner Kameraden sind schwer belastet durch den Verdacht auf Diebstahl und beabsichtigten Schmuggel der Grafik ins Ausland. Der Start des Mannschaftskapitäns ist in Frage gestellt. Mit seinem Start steht und fällt die Hoffnung auf den Pokalgewinn. Bei näheren Untersuchungen erweist sich die Grafik als Fälschung. Innerhalb von 48 Stunden, bis zur geplanten Abreise der Mannschaft, gelingt es den Kriminalisten, einen raffinierten Bilderfälscher und seinen Komplizen zu ergreifen und den Schmuggel der Grafik ins Ausland zu verhindern. „Freitag gegen Mitternacht“ feiern der Chemiker Dr. Lorenz und seine Kollegen im Wissenschaftszentrum ausgelassen den erfolgreichen Abschluss einer Forschungsarbeit. Plötzlich schrillt die Alarmglocke durch das sonst leere Haus. Jemand hat versucht, in den Kassenraum einzubrechen. Als die Wächter den flüchtigen Täter stellen, sind sie und die herbeigeeilten Kollegen fassungslos. Es ist Dr. Lorenz, auf dessen Erfolg sie gerade angestoßen haben und dessen Verhalten ihnen ein Rätsel ist. Lorenz versucht, seine Handlung mit Überarbeitung und Trunkenheit zu erklären. Doch der Bluttest ergibt lediglich 1,2 Promille und stellt damit eine der beiden angegebenen Ursachen bedenklich in Zweifel. Um die wahren Motive zu ermitteln, müssen sich Oberleutnant Fuchs und Leutnant Vera Arndt tieferen Einblick in die persönlichen Verhältnisse von Dr. Lorenz und der ihm nahe stehenden Personen verschaffen. Lorenz ist ein angesehener Wissenschaftler. Er hat eine charmante Frau und zwei nette Kinder. Mit seinem engsten Arbeitskollegen Dr. Weißbach verbindet ihn eine lange Freundschaft. Alle sagen nur Gutes über ihn aus. Aber Lorenz steht trotz seines Spitzengehalts seit geraumer Zeit unter finanziellem Druck. Er hat sich völlig verausgabt und versucht, auf jede Art zu Geld zu kommen, was er jedoch vor seiner Frau und den Freunden streng verheimlicht. Wozu braucht Lorenz so viel Geld und wovor hat der Mann offensichtlich Angst? Und inwieweit ist die ehemalige Betriebsärztin Dr. Riedel in den Fall involviert? Die beiden Kriminalisten stehen vor der schwierigen Aufgabe, neben ihrem Spürsinn auch psychologisches Einfühlungsvermögen zu entwickeln. Schließlich stoßen sie auf eine Spur, die zur Aufklärung einer Kette von verbrecherischen Handlungen führt. In „Vorbestraft“ wird Walter Bartsch nach zweijähriger Haft aus dem Strafvollzug entlassen und will ein neues Leben beginnen. Bei der Verlobungsfeier seines alten Freundes Kurt Posener lernt er das Mädchen Anne kennen und verliebt sich in sie. Auch Anne empfindet Zuneigung zu Walter. Durch private und dienstliche Verpflichtungen kann sie sich aber nicht im gewünschten Maße mit ihm treffen. Walter fühlt sich zurückgestoßen und lässt sich auf einen Einbruch in ein Warenhaus mit Posener ein. Zuvor hatte Posener über seine Verlobte Susi, die mit Anne befreundet ist, genaue Kenntnis über die örtlichen Gegebenheiten erhalten, denn Anne arbeitet als Sekretärin beim Chef des Warenhauses. Bei dem nächtlichen Einbruch kommt es aber zu einem Zwischenfall. Ein Wächter wird auf die Einbrecher aufmerksam und von Posener brutal niedergeschlagen. Walter, den Gewissensbisse quälen, alarmiert anonym die Polizei. Die Einsatzgruppe der Kriminalpolizei unter Leitung von Oberleutnant Hübner beginnt mit ihren Ermittlungen, hat aber kaum einen Anhaltspunkt. Erst das Ergebnis der kriminaltechnischen Untersuchungen bringt sie auf eine heiße Spur. In „Der Ring mit dem blauen Saphir“ wurde in einem Juweliergeschäft eingebrochen. Für den verschwundenen Schmuck interessieren sich plötzlich die verschiedensten Personen. Die Kriminalpolizei ist vorerst ratlos. Verdächtig scheinen der Strafgefangene Maschulla, ehemaliger Goldspezialist sowie dessen einstige Zellengenossen Zackel und König. Aber auch Rudolf Hagedorn, der mit Marlies König ein Verhältnis unterhält, zählt zu den Verdächtigen. Während Zackel und seine Freundin Catherin Sylvius, Sängerin in einem Nachtclub, im Laufe der Ermittlungen aus dem Täterkreis ausscheiden, kommen für Oberleutnant Fuchs und Leutnant Vera Arndt nur noch Walter König und sein Rivale Rudolf Hagedorn infrage. Den Kriminalisten ist klar, nur wenn sie die Person finden, die im Besitz des Saphirrings ist, können sie den Fall lösen. Das erweist sich jedoch schwieriger als angenommen als Marlies König tot aufgefunden wird - an ihrem Finger ist der Ring mit dem blauen Saphir. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Polizeiruf 110
Land / Jahr: DDR
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Booklet
Kommentare:

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