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Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu :
Im Jahr 1964 starteten die Beatles ihre sogenannte "British Invasion" in die USA. In diesem Jahr traten die Fab Four in insgesamt vier Ed Sullivan-Shows auf und bescherten dem Sender CBS am 9. Februar eine Rekordquote von 73 Millionen Zuschauern. Diese Shows kann man nun erstmalig auf der vorliegenden Doppel-DVD in exzellenter Sound- und Bildqualität genießen. Neben den Beatles sind zwar noch andere Stars bei Ed Sullivan zu Gast (z.B. die Box-Legenden Sonny Liston und Joe Louis, Cab Calloway, sowie diverse Stand Up-Comedians), aber speziell die gezeigten 20 Songs (davon allein sieben Nummer 1 Hits) geben einen guten Eindruck von der damaligen Beatle-Mania. Knapp einen Monat später belegten die Pilzköpfe die ersten fünf Plätze der amerikanischen Single-Charts. Bis heute einmalig! Die gezeigten Werbespots (unglaublich, wie oft schon damals in den USA das Programm für Werbung unterbrochen wurde, als in Deutschland noch niemand das Wort Talkshow kannte) und Sketche geben zudem einen guten Eindruck vom Lebensgefühl der frühen 60er Jahre. Die Doppel-DVD ist somit aus musik- und fernseh-historischer Sicht ein echtes Juwel! ()

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Insgesamt 23 Jahre (1948 - 1971) war Ed Sullivan Gastgeber einer amerikanischen Institution, der ''Ed Sullivan Show''. Jeden Sonntag um 8 konnten die US-Bürger dort nicht nur etablierte Stars, sondern auch neue Trends und Newcomer bewundern. Bis zur Einstellung im Jahr 1971 war die Ed Sullivan Show die am längsten laufende Unterhaltungssendung in der Fernsehgeschichte. Doch Ed Sullivan war eigentlich mehr Talent-Scout als begnadeter Talkmaster. Unzählige Künstler absolvierten bei ihm ihre Debüt-Auftritte. Als Moderator wirkte Ed Sullivan eher spröde, unfreundlich, ja fast griesgrämig. Sullivan war darüber hinaus berühmt für verpatzte Ansagen und Interviews. Im Juni 1948 startete er seine Karriere beim Sender CBS mit der Show ''The Toast Of The Town'', für die er Stars wie Dean Martin und Jerry Lewis verpflichten konnte. Bereits in diesen frühen Tagen wirkte die Show wie ein großes Variete. Von der Puppenshow, Stand Up, Gesang bis zu Operndarbietung hatte Sullivan alles im Programm. Die Kritiker liefen Sturm. Doch wie so oft: Dem Publikum gefiel die bunte Mischung und die Sendung wurde bald zu einer echten Sonntag-Abend-Pflichtveranstaltung. 1955 wurde der Name in ''The Ed Sullivan Show'' geändert. Der erste Zuschauerrekord wurde ein knappes Jahr später gebrochen, als kein Geringerer als ''The King'' in der Show zu Gast war. Dabei wollte Ed Sullivan Elvis Presley zunächst gar nicht einladen, da ihm seine Bühnenshow angeblich ''zu obszön'' war. Kompromiss: Presley wurde während des Auftritts nur von der Brust an aufwärts gefilmt. Persönlichkeiten wie Bob Hope, Albert Schweitzer, Fred Astaire und nicht zuletzt die Beatles gaben jetzt ihr US-Fernseh-Debüt bei ''Big Ed''. Vor allem der Auftritt der Beatles ist aus Musik- und Fernseh-historischer Sicht ein echter Meilenstein. Im Jahr 1964 starteten die Beatles nämlich ihre sogenannte ''British Invasion'' in die USA. In diesem Jahr traten die Fab Four in insgesamt vier Ed Sullivan-Shows auf und bescherten dem Sender CBS am 9. Februar eine Rekordquote von 73 Millionen Zuschauern. Diese vier Shows sind inzwischen übrigens unter dem Titel ''The Four Complete Historic Ed Sullivan Shows Featuring The Beatles'' auch auf DVD erhältlich. Die Beatles öffneten in diesem Jahr vielen weiteren britischen Bands die Türen in die neue Welt, allen voran den Rolling Stones. Apropos Rolling Stones: Die Band war zunächst wegen zu rüder Bühnenshow aus der Sendung gestrichen worden und musste später aus der Textzeile ''Let´s spend the Night together'' ''Let´s spend some Time together'' machen. Jim Morrison dagegen verzichtete nicht auf ''Girl we couldn´t get much higher'' im Song ''Light My Fire'', und The Doors wurden für immer aus der Show verbannt. Diese und weitere wichtige Perfomances (teilweise live, teils halb-playback und teils voll-playback) sind jetzt auch auf DVD erhältlich. Auf insgesamt elf DVDs erhält man Einblick in die Tiefen des Ed Sullivan-Archivs. Die nach Themen geordneten DVDs überzeugen mit einer tollen Bild- und Tonqualität (auch in 5.1. Dolby Surround) und haben eine Spielzeit von ca. 45 bis 60 Minuten. Zu jedem Video gibt es eine kurze historische Einführung mit zusätzlichen Informationen. Auch Untertitel sind hier zuschaltbar. Wer sich auch nur ein bisschen für Musik-Geschichte interessiert, dem bietet diese DVD-Serie eine wahre Fundgrube an authentischem Anschauungsmaterial. ()

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Medien-Typ: DVD
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