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TECHNISCHE DATEN
zu Coriolanus

RC 2 FSK Freigabe ab 16 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Action
Bildformat:
16:9 (2.35:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 5.1,Englisch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Label:
NewKSM
EAN-Code:
4260261434976 / 4260261434976
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Sie befinden sich hier: Home > Action > DVD > Coriolanus

Coriolanus

Titel:

Coriolanus

Label:

NewKSM

Regie:

Ralph Fiennes Ralph Fiennes Biografie

Laufzeit:
117 Minuten
Genre:
Action
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 06.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Coriolanus:


Die Bürger Roms sind ausgehungert und die Unzufriedenheit greift zusehends um sich. Der hochmütige General Cajus Martius Coriolanus (Ralph Fiennes, „Der englische Patient“) verachtet das Leid der Bürger und stellt sich offen auf die Seite der Reichen. Seine extremen Ansichten propagierend, entzündet er einen blutigen Massenaufstand des Volkes. Als er schließlich zur Strafe aus Rom verbannt wird, bietet er seinem Erzfeind Tullus Aufidius (Gerard Butler) Leib und Leben an und stellt sich in dessen Dienste. Gemeinsam marschieren sie gegen Rom in der Absicht, die Stadt zu zerstören. Als Coriolanus´ Mutter Volumnia (Vanessa Redgrave, „Wiedersehen in Howards End“) von diesem Plan erfährt, mahnt sie ihren Sohn zum Einhalt. Hin- und hergerissen zwischen Familienehre und den geleisteten Loyalitätsschwüren für Aufidius, muss er sein weiteres Handeln genau abwägen, wohl wissend, dass ein Treuebruch verheerende Folgen für ihn haben könnte… Coriolanus stammt aus dem Hause KSM - Krause & Schneider Multimedia.


Coriolanus Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Coriolanus:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Coriolanus:
Ein Ort, „der sich selbst Rom nennt“, irgendwo in der Jetztzeit: Hungersnöte suchen die Stadt heim, da das Getreide für die Verpflegung der Soldaten benötigt wird, die an allen Grenzen des Landes gegen Aufständische zu kämpfen haben. Die Stimmung in der Stadt ist aufgeladen, den Patriziern entgleitet die Kontrolle, was die erstmalig eingesetzten Volksvertreter (Tribunen) im Senat verhindern sollen. Währenddessen gewinnt der unbarmherzige General Caius Martius (Ralph Fiennes) für die Patrizier blutige Schlachten. Besonders gegen die Volsker und dessen, Martius ebenbürtigen, Anführer Tullus Aufidius (Gerard Butler) kämpft er ohne Rücksicht auf Verluste. Beide Feldherren sind sich bereits oft in der Schlacht begegnet, doch bislang hat keiner den anderen überwinden können. Während einer dramatischen Schlacht um die Stadt Corioles gelingt es Martius praktisch im Alleingang die Stellungen der Volsker auszuheben. Ein erneuter Zweikampf gegen seinen Widersacher Aufidius wird durch Granateneinschläge vorzeitig beendet. Zurück in Rom wird Martius für die Eroberung der Stadt Corioles der Ehrentitel Coriolanus verliehen. Angetrieben von der ehrgeizigen Mutter Volumnia (Vanessa Redgrave) und seinem Freund und Berater Menenius (Brian Cox) bewirbt sich der gefeierte Kriegsheld widerwillig für das Amt des Konsuls. Die Tribunen fürchten um ihre Machtstellung sobald Martius das Amt des Konsuls bekleiden wird und hetzen das einfache Volk gegen ihn auf. Aus der Stadt verbannt, begibt sich Martius zu seinem Erzfeind Aufidius und bietet ihm sein Leben an. Zutiefst Bewegt von dieser Geste, bietet ihm Aufidius die Hälfte seiner Armee, um sich gemeinsam mit ihm an Rom zu rächen.

Dass Shakespears Werke zeitlos sind, zeigen die regelmäßigen Ausflüge der Filmindustrie in die Gefilde des beliebten Barden. Seien es glanzvoll besetzte Verfilmungen wie „Viel Lärm um nichts“ (Much Ado About Nothing, 1993), „Ein Mittsommernachtstraum“ (A Midsummer Night´s Dream, 1999) oder Filme wie „Shakespeare in Love“ (1998) und „Anonymus“ (2011), die den Künstler selbst zum Mittelpunkt der Erzählung machen. Fast zyklisch beschäftigt sich jedes Jahrzehnt mit William Shakespeare und wird es zukünftig auch weiterhin tun, denn sein umfangreiches Werk ist ohne Zweifel immer noch eine der wichtigsten Inspirationsquellen für Theater und Film.

Spannend wird es, und hiermit komme ich wieder auf die Zeitlosigkeit zurück, wenn Shakespeares Stoff inklusive der unangepassten Texte in eine völlig andere Epoche projiziert wird. Der wohl größte Erfolg gelang Baz Luhrmann mit seiner Verfilmung das Überklassikers „Romeo + Juliet“ 1996. Das Setting war farbenfroh und modern auf die Videoclip-Ästhetik der 90er gestimmt, statt Degen wurden gold-glänzende Handfeuerwaffen geschwungen und das Traumpaar der Stunde waren der 22jährige Herzensbrecher Leonardo Di Caprio und die vielversprechende, gerade 17 Lenze zählende Claire Danes. In meiner jugendlichen Überheblichkeit damals als „Kitsch“ eingestuft, verneige ich vor diesem zeitlich perfekt gelegten und exquisit geformten Ei heute tief mein Haupt. Viel interessanter war für mich damals, wenn auch reichlich Blut floss (und Shakespeares Dramen sind in dieser Hinsicht ja wenig sparsam), doch erst als Ian McKellen als „Edward III“ (1995) von einem umgeworfenen Jeep kletternd, das knatternde Maschinengewehr gegen Sturzflieger gerichtet rief: „Ein Pferd, ein Pferd, mein Königreich für ein Pferd!“ Damit war ich bei Shakespeare angekommen. Die Verfilmung von Richard Loncraine katapultierte „Edward III“ in ein faschistisches Alternativ-England der 30er Jahre und ist mir neben Polanskis „The Tragedy of MacBeth“ (1971) und Branaghs „Hamlet“ (1996) eine der liebsten Verfilmungen eines Shakespeare Stücks.

Womit wir endlich bei „Coriolanus“ (2011) und Ralph Fiennes erste Regiearbeit angelangt sind. Während im nahen Osten Diktaturen stürzen und die Occupy-Bewegung weltweit gegen soziale Ungerechtigkeit und Kapitalismus demonstriert spiegelt sich dieser Zeitgeist auch in der Welt von „Coriolanus“ wieder. Die Reichen (die Patrizier) sitzen auf dem Geld (Getreide) während das Volk (die Plebejer) gegen die ungerechte Verteilung demonstrieren und erwirken kann, dass (korrupte) Volksvertreter (Tribunen) sich für ihre Rechte einsetzen. Mittendrin in diesem Wandel Caius Martius, der als Soldat für die alte Ordnung der Patrizier gekämpft hat und das einfache Volk und dessen Vertreter von Herzen verachtet.

Tatsächlich ist Martius nur noch als Waffe zu gebrauchen, auch wenn seine Mutter für ihn die höchsten Gnaden wünscht und ihn dazu drängt Konsul zu werden. Volumnia ist auch die einzige, die Macht über Martius hat. Weder seine Frau (gespielt von Jessica Chastain), noch sein Sohn haben Einfluss auf ihn. Über seine Pflicht als Familienoberhaupt hinaus hegt er scheinbar keine Gefühle für sie. Seiner Mutter hingegen erfüllt er jeden Wunsch (=Befehl). Martius ist einer der vielen Soldaten unserer Zeit, die traumatisiert von zu vielen Kämpfen heimgekehrt sind, nur um festzustellen, dass es für sie keine Funktion in der Heimat und außer den Kameraden keine Familie mehr gibt. Das bedeutet aber nicht, dass Martius ein Opfer ist. Er ist arrogant, volksverachtend und stolz. Die Tribunen Brutus (Paul Jesson) und Sicinius (James Nesbitt) haben daher auch leichtes Spiel mit seiner Absetzung.

Coriolanus“ ist als Shakespeare Verfilmung eine anstrengende Angelegenheit, denn das Verhältnis von Action und Drama ist unausgeglichen. Für die Actionfans zu wenig Action und für die Shakespearefans zu wenig Shakespeare. Fiennes, der „Coriolanus“ auch 2000 auf den Theaterbühnen gegeben hat, musste hinsichtlich spektakulärer Schauwerte einige Kompromisse bei den umfangreichen Actionsequenzen machen. Diese erweckt er dann auch mit der beängstigenden Effizienz eines kahlköpfigen, blutüberströmten Filmmonsters zum Leben. Martius ist jedoch zu kalt und zu grausam, als dass er Sympathiepunkte beim Publikum gewinnen könnte. Seine vor Hass sprühenden Reden (Oh, was kann Fiennes fantastisch geifern!) an das Volk machen diesen Umstand nicht besser. Eine Tragödie ohne einen tragischen Helden scheitert zwangsläufig am Desinteresse des Zuschauers. Da helfen auch die feinnuancierten Auftritte des großartigen Brian Cox oder die bemerkenswerte Darstellung von James Nesbitt als Intrigenschmied nicht weiter. Was jedoch unvergessen bleiben wird, ist die aus anderen Sphären stammende Performance von Vanessa Redgrave, die Fiennes, wohl wissend, dass es in „Coriolanus“ hauptsächlich um die Beziehung zwischen Volumnia und Martius geht, für sein Projekt gewinnen konnte. Gegen diese Mutter ist jeder Widerstand zwecklos. ()

alle Rezensionen von Jan Heesen ...
Die Texte von Williams Shakespeare sind zweifelsohne zeitlose Zeugnisse der Gesellschaft, die in genannter Institution voraussichtlich ewig weiterleben werden. Nicht nur, dass die einzelnen Schriftstücke des britischen Lyrikers längst Einzug in die Weltliteratur erhalten haben. Nein, auch andernorts stößt der geneigte Interessent regelmäßig auf die Adaption eines Bühnenstücks aus der Feder von Williams Shakespeare. Gerade die Filmgeschichte erweist sich als dankbarer – geradezu überbordender – Abnehmer, der sich übermäßig den klugen Worten des britischen Nationalheiligtums bedient. Kenneth Branagh ist fraglos ein Name, der unterdessen aufgrund zahlreicher Werke felsenfest mit der filmischen Shakespeare-Adaption konnotiert ist. Darüber hinaus hat sich vor allem Baz Luhrmanns eigensinnige Verfilmung von Romeo und Julia ins Gedächtnis einer ganzen Generation gebrannt. Nicht zuletzt rezitierten hier Leonardo DiCaprio und Claire Danes den Urtext der zugrundeliegenden Vorlage im Rahmen poppiger Bilder, die das Geschehen radikal in die Gegenwart verlagerten. Auch Schauspieler Ralph Fiennes konzipiert sein Regiedebüt in einer derartigen Struktur: Coriolanus ist im Weltgeschehen des 21. Jahrhunderts angesiedelt und dennoch bedient sich das Drehbuch der Textzeilen von William Shakespeare. Eine wagemutige sowie ambitionierte Unternehmung, die die Geschichte des rachsüchtigen sowie titelgebenden Kriegshelden, der sich gegen sein eigenes Volk wendet, auf ein vielversprechendes Level hebt. Während auf der einen Seite automatische Feuerwaffen und anderweitige Errungenschaften des modernen Roms das Szenario prägen sowie dominieren, peitschen im Sekundentakt die schlagfertigen Monologe der ursprünglichen Tragödie dazwischen und wirken keineswegs deplatziert. Ralph Fiennes künstlerisches Experiment scheint an dieses Punkt wunderbar aufzugehen. Langfristig gesehen ist damit das Ende der Kreativität jedoch bereits heraufbeschworen, denn ab einem gewissen Zeitpunkt erfolgt die Entwicklung in Coriolanus nur noch aufgrund gesprochener Worte und der inszenatorische Ansatz verfängt sich in der Redundanz seiner durchaus lobenswerten Herangehensweise. Ralph Fiennes zeichnet das Bild einer zerstörten Gesellschaft, die sich verzweifelt an automatischen Mechanismen klammert und trotzdem versucht, diese im gleichen Atemzug zu umgehen. Die Welt von Coriolanus ist eine raue, die Atmosphäre selbiger eine dystopische. Überall existiert Hass, von Vertrauen und Vernunft kann keine Rede mehr sein. Die Stadt ist dem Chaos verfallen und Ralph Fiennes weiß seine filmische Bühne entsprechend zu gestalten: In brennenden Ruinen wird getötet – radikal und beinahe ohne Emotionen: Ein Gewaltakt sondergleichen. Dieser resultiert jedoch nicht nur aus den abstoßenden Bildern, sondern ebenso aus dem kraftvollen Schauspiel des Ensembles. Angeführt vom Regisseur selbst, laufen Gerard Butler, Brian Cox und Vanessa Redgrave zur Höchstform auf, ganz zu schweigen von der fabelhaften Performance, die Jessica Chastain dezent als Frau im Hintergrund des männlichen Machtkampfs abliefert. Ohne seine Schauspieler und Schauspielerinnen wäre Coriolanus nur ein theoretischer Akt des künstlerischen Umgangs im Rahmen des Mediums. Erst die gelebten Gesichter seiner Protagonisten machen diese zügellose Furie erträglich. ()

alle Rezensionen von Matthias Hopf ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Coriolanus
Land / Jahr: Großbritannien 2011
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
Kommentare:

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