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TECHNISCHE DATEN
zu Grosse Geschichten 62: Der Hauptmann von Köpenick

RC 2 FSK ohne Altersbeschränkung
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Klassiker
Bildformat:
4:3 Vollbild (1.33:1)
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Verpackung: Amaray Case
Anbieter:
Alive AG
Label:
ARD Video
EAN-Code:
4052912260511 / 4052912260511
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Grosse Geschichten 62: Der Hauptmann von Köpenick

Titel:

Grosse Geschichten 62: Der Hauptmann von Köpenick

Label:

ARD Video

Regie:

Frank Beyer Frank Beyer Biografie

Laufzeit:
144 Minuten
Genre:
Klassiker
FSK:
Keine Einschränkung

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Grosse Geschichten 62: Der Hauptmann von Köpenick:


Der Schuster Wilhelm Voigt, der bereits sein halbes Leben im Gefängnis verbracht hat, wird nach fünfjähriger Haftstrafe entlassen und möchte nun ein ehrliches Dasein bestreiten. Doch als „Ex-Knacki“ ohne Pass und gültige polizeiliche Anmeldung ist seine Arbeitsuche im preußischen Berlin schier aussichtslos. Schon bald gerät er in den Teufelskreis der Bürokratie, denn: Ohne Anmeldung gibt es keine Arbeit und ohne Arbeit keine Anmeldung. Seine redlichen Versuche ein anständiges Leben zu führen, enden schließlich wieder hinter Gittern. Doch auch nach seiner Entlassung geht der Spießrutenlauf wieder von vorne los. Wilhelm Voigt ersteht in einem Trödelladen eine Uniform und rekrutiert als „Hauptmann von Köpenick“ kurzerhand einen Trupp Soldaten, mit denen er das Rathaus besetzt, um endlich einen gültigen Pass zu erhalten. Grosse Geschichten 62: Der Hauptmann von Köpenick stammt aus dem Hause Alive AG.


Grosse Geschichten 62: Der Hauptmann von Köpenick Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Grosse Geschichten 62: Der Hauptmann von Köpenick:
Darsteller:
Harald Juhnke,


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Grosse Geschichten 62: Der Hauptmann von Köpenick:
Fernsehfassung „Der Hauptmann von Köpenick“ mit Harald Juhnke bei Studio Hamburg auf DVD.
Gelungene Neuinterpretation von Frank Beyer.

In seiner Reihe „Große Geschichten“ präsentiert Studio Hamburg die jüngste Verfilmung von Carl Zuckmayers populärem Bühnenstück „Der Hauptmann von Köpenick“ auf DVD. Sie entstand 1997 im Auftrag mehrerer ARD-Sender, des ORF und des deutschsprachigen Schweizer Fernsehens. Es war nicht einfach für den renommierten Frank Beyer (1932-2006), bei den vielen prominenten Vorbildern, der Tragikomödie noch neue Facetten abzugewinnen. Doch es ist dem gebürtigen Thüringer hervorragend gelungen, nicht zuletzt einer hervorragenden Schauspielertruppe mit Stars aus Ost und West. Über Jahrzehnte hatte Beyer in der DDR unvergessene Klassiker geschaffen, darunter auch solche, die der Obrigkeit nicht so genehm waren, wie etwa „Spur der Steine“. Durch seine allseits unbestrittene Qualität bekam er jedoch weniger Probleme mit den Kulturbehörden wie viele andere regimekritische Künstler. Nachdem bereits 1974 sein Film „Jakob der Lügner“ eine Oscar-Nominierung erhalten hatte, wurde er auch nach der Wiedervereinigung gebührend geehrt, etwa 1991 mit dem Filmband in Gold des Deutschen Filmpreises für sein Lebenswerk und 2011 mit einem Stern auf dem Boulevard der Stars in Berlin. Nach 1990 inszenierte Frank Beyer vor allem hochwertige Fernsehfilme, darunter neben dem „Hauptmann von Köpenick“ noch „Nikolaikirche“ über die friedliche Revolution in Leipzig Ende der 1980er Jahre. Trotz der prominenten Vorbilder von Zuckmayers Klassiker, darunter besonders Helmut Käutners Kinoklassiker von 1956 mit Heinz Rühmann, gelang Beyer mit seiner 100-minütigen Neuinszenierung zwar keine Verbesserung, jedoch der Blickwinkel aus einer etwas anderen Perspektive. Besonders Harald Juhnke in der Titelrolle als Wilhelm Voigt zeigt hier vor seiner Alkoholsucht und Demenzerkrankung noch einmal sein großes schauspielerisches Talent. Mit dieser tragikomischen Rolle beweist der Ur-Berliner, dass er auch jenseits des Klamauk ernsthafte Rollen meistern kann. Von den anderen aus Kino und Fernsehen bekannten Protagonisten aus Ost und West ragen besonders hervor: Katharina Thalbach als Marie Hoprecht, Rolf Hoppe als preußisch-strenger, doch auch liebenswerter Gefängnisdirektor, Veit Stübner als Polizeioberwachtmeister, Udo Samel als Bürgermeister Obermüller und Elisabeth Trissenaar als seine Frau Mathilde.

Der Schuster Wilhelm Voigt, der bereits sein halbes Leben im Gefängnis verbracht hat, wird nach fünfjähriger Haftstrafe entlassen und möchte nun ein ehrliches Dasein bestreiten. Doch als „Ex-Knacki“ ohne Pass und gültige polizeiliche Anmeldung ist seine Arbeitsuche im preußischen Berlin schier aussichtslos. Schon bald gerät er in den Teufelskreis der Bürokratie, denn ohne Anmeldung gibt es keine Arbeit und ohne Arbeit keine Anmeldung. Seine redlichen Versuche ein anständiges Leben zu führen, enden schließlich wieder hinter Gittern. Auch nach seiner Entlassung beginnt der Spießrutenlauf von vorne. Wilhelm Voigt erwirbt in einem Krämerladen eine Armeeuniform und rekrutiert als „Hauptmann von Köpenick“ kurzerhand einen Trupp Soldaten, mit denen er das Rathaus besetzt, um endlich einen gültigen Pass zu erhalten. Carl Zuckmayer hat diese gesellschaftskritische Geschichte mit der Eulenspiegelei des wilhelminischen Militärstaates nicht völlig frei erfunden, denn sie beruht auf einer wahren Begebenheit. Der echte Wilhelm Voigt wird als Sohn eines Schuhmachers 1849 in Tilsit geboren und verbringt wegen mehrfachen Diebstahls, Urkundenfälschung und Widerholungstaten sein halbes Leben im Gefängnis. Schließlich lacht ganz Deutschland über seinen Gaunerstreich. Der Kaiser fordert daraufhin einen Bericht über das Geschehen an und entlässt ihn1908 vorzeitig aus der Haft. Voigt versucht anschließend Kapital aus seiner Popularität durch Auftritte im Varieté oder auf Jahrmärkten zu schlagen. Seine Popularität hat ihm zu einem gewissen Wohlstand verholfen, später erwirbt er ein Haus in Luxemburg, wo er bis zu seinem Tod 1922 lebt. Seine „Köpenickiade“ hat unzählige literarische Werke, Theaterstücke und Verfilmungen hervorgebracht und Künstler immer wieder neu inspiriert. Bis heute haftet vielen Uniformierten im preußisch geprägten Deutschland etwas von der Erhabenheit und ihren „Opfern“ etwas von Obrigkeitshörigkeit an, was sich schon bei einer einfachen Verkehrskontrolle beobachten lässt. Insofern ist das Stück bis heute hochaktuell, wenn es um die Beschreibung des deutschen Charakters geht. Wie bei den „Großen Geschichten“ des Studio Hamburg gewohnt, gibt es viel Bonusmaterial, darunter ein 20-seitiges Booklet mit ausführlichen Informationen über Carl Zuckmayer und den historischen Wilhelm Voigt und eine SWR-Filmdokumentation von 2006 über Carl Zuckmayer aus der Reihe „Deutsche Lebensläufe“. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
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Weitere Filminfos:

Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, 20-seitiges Booklet, Deutsche Lebensläufe: Carl Zuckmayer, Hörfilmfassung
Kommentare:

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