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TECHNISCHE DATEN
zu Take Shelter - Ein Sturm zieht auf

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Thriller
Bildformat:
16:9 (2.35:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: DTS 5.1,Deutsch: Dolby Digital 5.1,Englisch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsch
EAN-Code:
7613059802353 / 7613059802353
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Sie befinden sich hier: Home > Thriller > DVD > Take Shelter - Ein Sturm zieht auf

Take Shelter - Ein Sturm zieht auf

Titel:

Take Shelter - Ein Sturm zieht auf

Label:

ASCOT ELITE Home Entertainment

Regie:

Jeff Nichols Jeff Nichols Biografie

Laufzeit:
116 Minuten
Genre:
Thriller
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 28.05.2017 00:38:02.
Inhaltsangabe zu Take Shelter - Ein Sturm zieht auf:


Curtis LaForche lebt mit seiner Frau Samantha und der gemeinsamen sechsjährigen, tauben Tochter, Hannah in einer Kleinstadt in Ohio. Als Teamleiter einer Sandgewinnungs-Firma verfügt er über ein bescheidenes Einkommen. Samantha, Hausfrau und Mutter, verdient mit einem Teilzeitjob als Näherin dazu, indem sie ihre handgefertigten Artikel jedes Wochenende auf dem Flohmarkt verkauft. Das Geld ist knapp und die Familie muss ständig kämpfen, um die Ausgaben für Hannahs Krankenversicherung und Förderschule abzudecken. Dennoch werden Curtis’ und Samanthas Liebe und ihr glückliches Familienleben nicht davon beeinträchtigt. Aber dann beginnen Curtis’ Alpträume von einem herannahenden apokalyptischen Sturm. Er behält diese verstörenden Erlebnisse für sich und verarbeitet seine Angst, indem er obsessiv einen Schutzbunker im Garten baut. Sein anscheinend unerklärliches Verhalten irritiert und verwirrt Samantha und Kollegen, Freunde und Nachbarn wenden sich von ihm ab. Doch die Belastung für seine Ehe und die angespannte Beziehung zu seinen Mitmenschen sind nichts im Vergleich zu der Bedrohung, die sich in Curtis’ Träumen manifestiert. Da seine verstörenden Visionen auf irgendeine Katastrophe hinzudeuten scheinen, vertraut sich Curtis Samantha an – und stellt somit deren Liebe auf eine harte Probe. Take Shelter - Ein Sturm zieht auf stammt aus dem Hause ASCOT ELITE Home Entertainment.


Take Shelter - Ein Sturm zieht auf Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Take Shelter - Ein Sturm zieht auf:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Take Shelter - Ein Sturm zieht auf:
Curtis LaForche lebt mit seiner Frau Samantha und der gemeinsamen sechsjährigen, tauben Tochter, Hannah in einer Kleinstadt in Ohio. Als Teamleiter einer Sandgewinnungs-Firma verfügt er über ein bescheidenes Einkommen. Samantha, Hausfrau und Mutter, verdient mit einem Teilzeitjob als Näherin dazu, indem sie ihre handgefertigten Artikel jedes Wochenende auf dem Flohmarkt verkauft. Das Geld ist knapp und die Familie muss ständig kämpfen, um die Ausgaben für Hannahs Krankenversicherung und Förderschule abzudecken. Dennoch werden Curtis’ und Samanthas Liebe und ihr glückliches Familienleben nicht davon beeinträchtigt.

Aber dann beginnen Curtis’ Alpträume von einem herannahenden apokalyptischen Sturm. Er behält diese verstörenden Erlebnisse für sich und verarbeitet seine Angst, indem er obsessiv einen Schutzbunker im Garten baut. Sein anscheinend unerklärliches Verhalten irritiert und verwirrt Samantha und Kollegen, Freunde und Nachbarn wenden sich von ihm ab. Doch die Belastung für seine Ehe und die angespannte Beziehung zu seinen Mitmenschen sind nichts im Vergleich zu der Bedrohung, die sich in Curtis’ Träumen manifestiert. Da seine verstörenden Visionen auf irgendeine Katastrophe hinzudeuten scheinen, vertraut sich Curtis Samantha an – und stellt somit deren Liebe auf eine harte Probe. Das Bild (2,35:1; anamorph) fiel ordentlich, wenn auch nicht vollends überzeugend aus. Die Schärfe ist zwar gut, weist aber doch sichtbar kleinere Schwächen in der Detaildarstellung auf. Gerade Totalen wirken oft etwas weich, während Close-ups besser dastehen. Der Kontrast ist ausgewogen, die Farben ein wenig gedämpft. Die Kompression könnte besser sein, neigt sie doch wiederholt zu leichter Blockbildung, die aber auch nur in dunklen, homogenen Flächen zu beobachten ist. Der Ton liegt in Deutsch in Dolby Digital 5.1 und in DTS und in Englisch in DD 5.1 vor. Da der Film an sich sehr ruhig und dialogorientiert ist, bleibt auch der Ton eher zurückhaltend. Die meiste Zeit bestimmen der Center und die Frontlautsprecher das Geschehen. Nur bei der Musik und den apokalyptischen Träumen werden die Rears deutlich eingesetzt und erschaffen einen kraftvollen Raumklang, der den Stürmen das nötige Gewicht verleiht. Die DTS-Spur bringt keinen signifikanten Vorteil.

Es gibt optionale deutsche Untertitel. Die Extras bestehen aus einem Audiokommentar von Regisseur Jeff Nichols und Hauptdarsteller Michael Shannon, einem Making of (ca. 11 min), zwei Deleted Scenes (ges. ca. 6 min), Questions & Answers mit Michael Shannon und Shea Whigham (ca. 19 min), Behind the Scenes (ca. 10 min) und zwei Trailern (Deutsch und Englisch).

Die Extras liegen alle in Englisch mit optionalen deutschen Untertiteln vor.

Das Making of und die Behind the Scenes-Featurette sind praktisch gleich, mit dem Unterschied, dass das Making of einen etwas werbelastigen deutschen Voice-Over-Kommentar hat und auch die Interviewbeiträge deutsch übersprochen werden, während bei den Behind the Scenes alles im Original mit optionalen deutschen Untertiteln und vor allem ohne jeglichen wertenden Kommentar vorliegt. TAKE SHELTER (USA, 2011) ist das zweite Werk des vielversprechenden Regisseurs Jeff Nichols, der bereits mit seinem SHOTGUN STORIES (2007) auf sich aufmerksam machte. Nun lieferte er ein erstaunliches, ruhiges Drama ab, das von Entfremdung, Ehekrise, Isolation, mangelnder Kommunikation und Paranoia erzählt.

Curtis, familiär vorbelastet durch seine schizophrene Mutter, wird von merkwürdigen Albträumen in der Nacht und absurden Halluzinationen am Tag verfolgt, die apokalyptische Visionen enthalten und die langsam, aber sicher, das scheinbar idyllische Leben eines bislang mehr oder minder sorgenfreien Paares sukzessiv entgleiten lassen. Curtis wird von der Furcht umgetrieben, ebenso wie seine Mutter den Verstand zu verlieren und sucht sich deshalb Hilfe bei Ärzten. Zugleich verfällt er dem Wahn, seine Bilder im Kopf ermuntern ihn dazu, den Sturmbunker im Garten zu renovieren. Seine Umgebung reagiert daraufhin abweisend. Curtis ist sich immer mehr der Krankheit bewusst, aber der innere Drang, dem Sturmkeller auszubauen ist stärker. Dieser Ausbau wird zu einer Obsession, die die ganze Familie und einige Freunde mit hinein- und runterzieht, in einen Strudel aus Paranoia und Wahn. Der einst fürsorgliche Vater wird augenscheinlich zu einer Gefahr für sich und andere.

Nichols gelang dabei eine akkurate Mittelstandbeschreibung in den USA. Die Familie ist, wie viele andere auch, in einer prekären Lage und steht, angesichts der teuren Behinderung der Tochter, immer einen Schritt vor dem Ruin. Man darf nicht vergessen, dies ist ein Land, in dem weniger der Job als die damit verbundene Krankenversicherung enorm wichtig sind. Ist die Arbeit weg, ist der Schutz der Familie weg. Und genau den bedroht das merkwürdige Verhalten von Curtis.

Der Film steht und fällt mit seinem Hauptdarsteller. Zum Glück hat Nichols seinen Michael Shannon (BOARDWALK EMPIRE, MACHINE GUN PREACHER, BUG, 13), der wieder einmal eine intensive, grandiose Performance abliefert. An seiner Seite, nicht weniger überzeugend, findet sich Jessica Chastain (THE TREE OF LIFE, LAWLESS, THE HELP), die die loyale Ehefrau gibt, aber dennoch langsam an ihrem Mann verzweifelt.

Der Film ist sehr elegisch. Langsam, ganz langsam, wird das Drama aufgebaut und die Schraube angezogen. Er zeigt den zunehmenden Selbstzweifel, der Verlust des Glaubens und der Sicherheit. Die langsam aufbauende Spannung wird ein immer tiefer greifender Strudel, der alle mit hinab zieht. Bis hin zu einem ambivalenten Ende, das sicher zu Interpretationen und Diskussionen einlädt.

TAKE SHELTER ist deshalb nicht weniger als ein gelungenes, vielschichtiges Mystery-Familien-Drama, das ebenso als Parabel und/oder Psycho-Thriller funktioniert. Indie-Kino at its best! ()

alle Rezensionen von Carlito Brigante ...
Den Familienvater Curtis (Michael Shannon) plagen wiederholt Alpträume von einem verheerenden Sturm. Obwohl er sich selbst nicht sicher ist, ob diese Visionen nur die ersten Anzeichen für eine paranoide Schizophrenie sind, beginnt er mit dem Ausbau eines Rettungsbunkers im Garten.

Jeff Nichols ist eine der Independent-Hoffnungen der US-amerikanischen Filmszene. Schon mit seinem Debütfilm „Shotgun Stories“ wurde er 2007 zur Berlinale eingeladen, der Film konnte in Folge einige wichtige Filmpreise ergattern. Schon damals gehörte Michael Shannon (Oscar-Nominierung für „Zeiten des Aufruhrs“) zu den Hauptdarstellern in Nichols’ Erstlingswerk, nun ist er auch wieder bei „Take Shelter“ mit von der Partie. Und dem talentierten Mimen konnte Nichols auch hier wieder eine beeindruckende Darstellerleistung entlocken. Michael Shannon legt seinen Curtis LaForche als vielschichtige Figur an, die nicht nur das Kinopublikum, sondern auch seine Filmfamilie vor Rätsel stellt. Einerseits ist er seiner Gattin Samantha (Jessica Chastain) ein treuer und liebender Ehemann und ein fürsorglicher Vater für die kleine Hannah (Tova Stewart), die annähernd taub ist und deswegen unter Kontaktschwierigkeiten leidet. Auch in seinem Job als Bauleiter ist er eine zuverlässige und anerkannte Arbeitskraft. Doch mit den immer schlimmer werdenden Alpträumen geraten diese privaten und beruflichen Pfeiler gehörig ins Wanken. Bei Curtis’ Mutter (Kathy Baker in einem kleinen Gastauftritt) wurde mit Anfang 30 paranoide Schizophrenie diagnostiziert, und Curtis selbst ist nun genau im selben Alter.

Auf allegorische Weise hat sich Jeff Nichols in seinem zweiten Film einer Thematik angenähert, die in der heutigen Zeit sicherlich einen Nerv trifft. Nach wirtschaftlichen und politischen Krisen werden vielen Menschen, insbesondere auch in den USA, Existenzgrundlagen zerstört und Hoffnungen genommen. Das ist natürlich auch der ideale Nährboden für Endzeitstimmung und Untergangsvisionen. Ähnlich wie vor kurzem auch bei Lars von Trier in „Melancholia“ zu sehen, entwirft Jeff Nichols in „Take Shelter“ ein Familiendrama vor dem Hintergrund einer Naturkatastrophe. Hier bleibt aber über weite Strecken in der Schwebe, was sich hinter diesen Alpträumen oder Visionen tatsächlich verbirgt. Sind sie wirklich Vorahnungen auf Ereignisse, die sich in Kürze zutragen werden, oder lediglich die Symptome der Psychose des Protagonisten? Das Aufziehen des Sturmes und die damit verbundenen Schreckensszenarien wie die beunruhigenden Vogelschwarmformationen, Tornados und Gewitterblitze am Horizont oder das merkwürdige Verhalten von Curtis’ eigentlich vertrauten Mitmenschen sind in diesen Traumsequenzen von Jeff Nichols äußerst effektvoll in Szene gesetzt. Sie funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip wie in Horror- oder Katastrophenfilmen. Dennoch ist „Take Shelter“ eher ein Film der leisen Töne, der durchweg auf eine stimmige Psychologisierung seiner Figuren wert legt und deswegen insgesamt ein sehr glaubwürdiges Szenario zu entwerfen versteht, das die unterschiedlichsten Erwartungen befriedigen kann. ()

alle Rezensionen von Frank Brenner ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Take Shelter
Land / Jahr: USA 2011
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Trailer von anderen Filmen, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Deleted Scenes
Kommentare:

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