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TECHNISCHE DATEN
zu Grosse Geschichten 64: Ich, Axel Cäsar Springer

RC FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 5 x DVD
Medium: DVD
Genre: Drama
Bildformat:
4:3 Vollbild (1.33:1)
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Mono
Verpackung: Digipak
Anbieter:
Alive AG
EAN-Code:
4052912260481 / 4052912260481
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Grosse Geschichten 64: Ich, Axel Cäsar Springer

Titel:

Grosse Geschichten 64: Ich, Axel Cäsar Springer

Label:

Studio Hamburg

Regie:

Helmut Krätzig

Laufzeit:
590 Minuten
Genre:
Drama
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Grosse Geschichten 64: Ich, Axel Cäsar Springer:


Der fünfteilige Spielfilm ist ein Unikat der Fernsehgeschichte der DDR. Zwischen 1968 und 1970 als millionenteure Großproduktionen der DEFA für das DDR-Fernsehen entstanden, widmete sich das 10-stündige Werk dem publizistischen Feindbild der DDR-Führung schlechthin, Axel Springer, Gründer und Leiter des größten Zeitungsverlages der Bundesrepublik. Die offensichtlich als Propagandastück konzipierte Biografie Springers nahm es dabei mit Fakten nicht sehr genau; das Ziel einer Entlarvung des Klassenfeindes rechtfertigte in den Augen der Macher den großzügigen Umgang mit der Wahrheit. Axel Springer macht mit Hilfe von Alt-Nazis, die einen echten Neuanfang nach dem Krieg verhindern wollen, Karriere als Zeitungsverleger, nutzt sein Zeitungsmonopol, um gegen die anständige DDR zu kämpfen, kann von jungen Frauen nicht lassen, führt sich im Betrieb als Tyrann auf und ist Teil eines gewaltigen Komplotts, an dem auch Franz Josef Strauß und Herbert Wehner beteiligt sind. Der Film verband Dokumentarisches mit viel Fantasie und bösem Willen, um Springer zu diskreditieren. Selbst SED-Genossen sollen das Werk ideologisch zu grobschlächtig gefunden haben. Grosse Geschichten 64: Ich, Axel Cäsar Springer stammt aus dem Hause Alive AG.


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Schauspieler / Schauspielerinnen in Grosse Geschichten 64: Ich, Axel Cäsar Springer:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Grosse Geschichten 64: Ich, Axel Cäsar Springer:
DFF-Produktion „Ich, Axel Cäsar Springer“ erstmals auf DVD bei Studio Hamburg.
Perfekte Inszenierung in Zeiten des Kalten Krieges.

In der Reihe „Große Geschichten“ präsentiert Studio Hamburg mit „Ich, Axel Cäsar Springer“ einen fünfteiligen Spielfilm, produziert vom Fernsehen der DDR in der Zeit von 1968-1970. Es war die Hochphase des Kalten Krieges. Passend zum 100. Geburtstag des Gründers und Leiters des größten Zeitungsverlages der Bundesrepublik und 20 Jahre nach der Wiedervereinigung ist der richtige Zeitpunkt, um diese perfekte Inszenierung gegen das Feindbild Nummer 1 der DDR wieder zu zeigen. Die Animosität beruhte selbstverständlich auf Gegenseitigkeit, denn auch die Springer-Presse hetzte gegen alles, was der „DDR“ (in allen Blättern immer in Gänsefüßen geschrieben) auch nur im Geringsten nutzen konnte, was vor allem die Ostpolitik der Brandt-Regierung betraf. Zu dieser Zeit war das Fernsehen in Ost- und West-Deutschland bekannt für Produktionen höchster Qualität, was mittlerweile durch die Anpassung an das Niveau des Kommerzfernsehens leider nicht mehr gegeben ist. Da derartige Produktionen kaum wiederholt werden, bieten DVD-Editionen die einzige Möglichkeit, sich an die gute alte Zeit des Qualitätsfernsehens zu erinnern.

Handwerklich ist der Film perfekt gemacht. Die Propagandashow ist so perfekt gelungen, dass alles fast dokumentarisch wirkt. Dazu trägt auch bei, dass es wenig Filmmusik gibt, dafür auch einmal Wochenschauausschnitte. Axel Springer macht mit Hilfe von Alt-Nazis, die einen echten Neuanfang nach dem Krieg verhindern wollen, Karriere als Zeitungsverleger, nutzt sein Zeitungsmonopol, um gegen die anständige DDR zu kämpfen, kann von jungen Frauen nicht lassen, führt sich im Betrieb als Tyrann auf und ist Teil eines gewaltigen Komplotts, an dem auch Franz Josef Strauß und Herbert Wehner beteiligt sind. Der Film verbindet Dokumentarisches mit viel Fantasie und bösem Willen, um Springer zu diskreditieren. Selbst einige SED-Genossen sollen das Werk ideologisch zu grobschlächtig gefunden haben. Man fragt sich heute im zeitlichen Abstand, weshalb es ein Mensch wie Axel Cäsar Springer (1912-1985) überhaupt wert war, über ihn eine fünfteilige Serie mit insgesamt zehn Stunden Dauer zu produzieren. Das hatte man später nicht einmal Martin Luther zu dessen 500. Geburtstag 1983 gewährt, er bekam nur sechs Stunden. Und es hätte genügend wichtigere Persönlichkeiten gegeben, die man hätte porträtieren können, und wenn es Marx oder Lenin gewesen wären. Bis heute wäre die Rezeption in der DDR-Bevölkerung auf den Anti-Springer-Film interessant. Die meisten Einwohner des Arbeiter-und-Bauern-Staates sahen lieber Westfernsehen. Doch glücklicherweise gab es aber auch im DDR-Fernsehen hochwertige Fernsehspiele, Krimis und Komödien. Der Blick auf Springers Leben ab der Taufe aus der Sicht seiner Gegner bringt es insgesamt auf fast 600 Minuten. Weil sich die akribische Produktion über Jahre hinzog, drei Regisseure arbeiteten daran, erfolgten die Erstausstrahlungen zur Hauptsendezeit des Deutschen Fernsehfunks nach und nach von März 1968 bis März 1970. Viele der Schauspieler sind heute zumindest im Westen kaum bekannt mit der Ausnahme von Annekathrin Bürger, die im MDR-Tatort eine Dauernebenrolle hatte. Wie in DDR-Produktionen gewohnt sind die darstellerischen Leistungen sehr gut und engagiert. Das trifft nicht nur den Hauptdarsteller Horst Drinda, sondern viele andere wie Otto Mellies (Horst-Herbert Alsen). Trotz des enormen Aufwandes zeigte der Film nicht die gewünschte propagandistische Wirkung. Er wurde später auch nicht wieder ausgestrahlt, vermutlich weil viele der behaupteten historischen Fakten nicht belegt waren und zusätzlicher Kommentierungen bedurft hätten. Auch war mittlerweile in Westdeutschland die sozial-liberale Koalition, die von Springers Blättern heftig bekämpft wurde, mit einer Annährung an den Osten an der Macht. Die vielen negativen Politikerporträts westdeutscher Politiker in der Fernsehserie hätten der Entspannungspolitik nur geschadet. Der Film war somit schon während seiner Erstausstrahlung 1970 mit seinen Aussagen überholt. So hatte die Produktion zwar immense Kosten verursacht, der Film landete aber ziemlich schnell im Archiv. Aus heutiger Sicht ist dennoch interessant, wie die SED-Propaganda damals ein Feindbild gegen eine einflussreiche Person der anderen Seite pflegte und verbreitete. Dadurch prägte der Film bei vielen DDR-Bürgern für lange Zeit die Vorstellungen über das Verlagshaus in der Kochstraße direkt hinter der Mauer. Auch in Westdeutschland gab es viele Gegner des Verlages, teilweise aus anderen Gründen und auch ohne eine derartige Hetzpropaganda angestachelt. Wie bei den „Großen Geschichten“ gewohnt gibt es eine schöne Verpackung und ein informatives Booklet mit Inhaltsangaben und Fotos. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Ich, Axel Cäsar Springer
Land / Jahr: 1968-1970
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, 12-seitiges Booklet
Kommentare:

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