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Kino, Filme und Fakten

In Zukunft möchten wir Euch über Kino und alles, was damit zu tun hat, informieren. Die Zelluloid-Palette reicht vom Blockbuster über das Mainstream-Movie bis hin zur Arthaus-Produktion, jene kleinen Programmkino-Perlen, die allzu oft im filmischen Haifischbecken baden gehen müssen. Aber nicht nur das; wir versuchen Euch Tipps über Trends, über Stars und Sternchen zu geben und weisen auch auf Festivals, Events und ähnliche Ereignisse hin.

Film ist in seiner kleinen "Definition" einsehbar, aber doch unendlich gross in seiner Wirkung und Vielfalt. Keine Frage, über Kritik und Anregungen sind wir Euch natürlich mehr als dankbar.



Bud Spencer: „Was ich euch noch sagen wollte…“

Buch Bud SpencerWer hätte gedacht, dass der einstige Kinokassenmagnet und Prügelkomödiendarsteller Bud Spencer auf seine alten Tage noch ein gleichermaßen erfolgreicher Buchautor werden würde? Als 2011 seine Memoiren „Mein Leben, meine Filme – Die Autobiografie“ erschien, war er bereits 81 Jahre alt und konnte zu diesem Schritt bewegt werden, weil seine Fans dringlich darauf pochten, Einblicke in seine Karriere und sein Leben aus erster Hand geliefert zu bekommen. Der Erfolg war quasi vorprogrammiert, und schon ein Jahr darauf ließ Spencer mit „In achtzig Jahren um die Welt“ den zweiten Teil seiner Autobiografie folgen. 2014 erschien schließlich „Ich esse, also bin ich: Mangio ergo sum – Meine Philosophie des Essens“, in der er sich erstmals von reinen Erinnerungen wegbewegte und seine persönliche Sicht auf die unterschiedlichsten Dinge der Welt zu Papier brachte. In dieselbe Kategorie fällt nun auch Bud Spencers viertes Buch „Was ich euch noch sagen wollte…“, das er, wie seine vorangegangenen Werke, gemeinsam mit seinem langjährigen Freund und Wegbegleiter Lorenzo de Luca verfasst hat. Der hat dem Text freilich nur den letzten Schliff verpasst, die Ansichten, die darin geäußert werden, sind wieder zu 100% Bud Spencer, wie wir ihn kennen und lieben.

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Geron – ein Drama

GeronWer schon einmal einen Film des kanadischen Regie-Enfant terribles Bruce La Bruce (geboren 1964) gesehen hat, der hat eine recht genaue Vorstellung davon, was ihn mit einem weiteren Werk desselben Filmemachers wieder erwartet. La Bruce ist ein Provokateur, der schon vor Jahrzehnten explizite Szenen in seine Filme einbaute, nicht mit Subtilitäten arbeitete, sondern mit plakativen Vordergründigkeiten schockierte. Das ist freilich nie jedermanns Sache gewesen, er hat mit diesem direkten und unverkennbaren Stil aber eine eigene Handschrift entwickelt, die man stets wiedererkennen konnte. Nach seinem internationalen Durchbruch Mitte der 1990er Jahre mit dem Stricher-Porträt „Hustler White“ folgten einige weitere provokative Langfilme, die hierzulande gerne auf der Berlinale ihre Erstaufführung erlebten, so das Politextremistendrama „The Raspberry Reich“ oder La Bruces in Schwarz-Weiß gedrehte schwule Zombievariante „Otto; or, Up with Dead People“. Nachdem er dem expliziten Horrorgenre mit „L.A. Zombie“ zunächst treu geblieben war, ließ er 2013 „Geron“ folgen, der sämtliche Erwartungen allerdings zunichtemacht.

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Straßenfeger 6: „Melissa“ und „Ein Mann namens Harry Brent“ – Fesselnde Krimiserien nach Vorlagen von Francis Durbridge

Straßenfeger 6Viele alte Schätze aus den Fernseharchiven werden von Studio Hamburg Enterprises mit der „Straßenfeger“-Edition wiederbelebt. Darunter sind nicht nur hauseigene Produktionen, sondern auch viele ZDF-Klassiker meist aus der Zeit der Schwarz-Fernsehens. Es sind im Vergleich zu heutiger oft billig und schnell produzierter Massenware qualitativ hochwertige Filme und Serien aus den 1960er und 1970er Jahren, als das deutsche Fernsehen noch in den Startlöchern stand. Damals gab es zwei Programme und traumhafte Einschaltquoten, von denen jeder auf die Quote blickende Fernsehdirektor heute nur träumen würde. Das Fernsehen lockte eine ganze Nation vor die Bildschirme und sorgte für leere Straßen. Die „Straßenfeger“-Edition möchte in mehreren Phasen an diese gute alte Zeit des Fernsehens erinnern.

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DDR-Mehrteiler „Scharnhorst“ bei Studio Hamburg erstmals auf DVD – Preußische Militärgeschichte aus marxistisch-leninistischer Sicht

Scharnhorst

Erstmals erscheint bei Studio Hamburg der fünfteilige Fernsehfilm „Scharnhorst“ von 1978 über den preußischen Militärreformer Gerhard Scharnhorst auf DVD. Regie führte Wolf-Dieter Panse wie bereits 1970 bei „Denn ich sah eine neue Erde“ über den Reformator Thomas Müntzer. So gibt es eine gewisse Kontinuität, denn in beiden Filmen soll mehr oder weniger deutlich der Marxismus-Leninismus verherrlicht werden, wofür eine bekannte Person aus der Geschichte herhalten muss. Interessant ist, dass dafür eher Personen aus der „zweiten“ Reihe gewählt wurden. Was ist für einen „normal“ Gebildeten schon der Pastor Thomas Müntzer gegen einen Martin Luther oder der Generalmajor Scharnhorst gegen die bekannteren Minister Stein und Hardenberg. Bei all diesen Persönlichkeiten handelt es sich jedoch um Reformatoren, und um eine gesellschaftliche Umwälzung geht es der marxistischen Lehre schließlich auch. Deshalb wurden derartige Persönlichkeiten immer wieder gerne in DDR-Produktionen porträtiert. Trotz etwaiger Bedenken der Indoktrination lässt sich diese aufwändig inszenierte Produktion des Deutschen Fernsehfunks auch heute noch sehen und wird von der Bundeszentrale für Politische Bildung empfohlen. Denn man erfährt vieles über die Geschichte Preußens und indirekt auch der DDR, die sich als Erbe der Preußen begreift. Über alle Zweifel erhaben ist die schauspielerische Leistung aller Beteiligten, allen voran der großartige Horst Drinda in der Rolle des Gerhard von Scharnhorst, außerdem Dietrich Körner als Karl Freiherr vom und zum Stein, Günter Naumann als Neidhardt von Gneisenau, Hans Teuscher als König Friedrich Wilhelm III., Friedo Solter als Napoleon Bonaparte und Regina Beyer als Königin Luise in einer der wenigen weiblichen Hauptrollen.

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Die komplette Serie „Unser Lehrer Doktor Specht“ bei Studio Hamburg – Die Staffeln 4 und 5 erstmals auf DVD

Unser Lehrer Doktor SpechtNeben ARD-Videos und Produktionen aus dem DDR-Fernseharchiv präsentiert Studio Hamburg Enterprises auch ältere Fernsehserien des ZDF als DVD-Premieren. Sie belegen das ehemals hohe Niveau des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, das weder Kosten noch Mühen scheute, um anspruchsvolle Unterhaltung in die Wohnzimmer zu bringen. Leider trifft das heute durch den vom amerikanischen Kommerzfernsehen beeinflussten Daily-Soap-Einheitsbrei nur noch selten zu. Umso mehr freut man sich auf jede DVD-Premiere aus der „guten alten“ Fernsehzeit. Dazu zählt auch die großartige ZDF-Serie „Unser Lehrer Doktor Specht“ mit dem beliebten Robert Atzorn in der Titelrolle. Erstmals bringt Studio Hamburg alle fünf Staffeln dieser bei allen Generationen geschätzten Serie komplett auf DVD heraus, bisher gab es nur die Staffeln 1 bis 3. Somit lassen sich jederzeit noch einmal die abwechslungsreichen Geschichten aus verschiedenen Schulen nachverfolgen. Es sind 70 Folgen mit einer Länge von etwa einer Dreiviertelstunde, insgesamt also 3230 Minuten. Ebenso viele Folgen hatte auch die nicht weniger geschätzte „Schwarzwaldklinik“. Erstaunlich ist bei beiden Serien, dass sie zwei Institutionen in den Mittelpunkt rücken, an die sich nur wenige gerne erinnern oder mit der sich am besten nichts zu tun haben wollen, eine Schule und ein Krankenhaus. Dennoch werden beide Serien bis heute so gerne gesehen, weil sie zeigen, dass dort auch nur Menschen arbeiten mit allen ihren Stärken und Schwächen im privaten wie beruflichen Bereich. Spannende originelle Drehbücher, gute Charaktere und einprägsame Melodien tun ihr übriges, um zeitlose Epen aus diesen Vorabendklassikern zu machen. Die erste Ausstrahlung von „Unser Lehrer Doktor Specht“ im ZDF lief von 1992 bis 1999, es folgten mehrfach Wiederholungen, zuletzt bei ZDFkultur.

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Zwei Münchner in Hamburg – Die komplette 1. Staffel

Zwei Münchner in Hamburg„Was sich liebt, das neckt sich“, heißt es ganz treffend im Volksmund. Dieses Prinzip hat sich Serienautor Karlheinz Freynik („Klimbim“, „Sketch-Up“) 1989 zu Herzen genommen, als er nach einer Idee des Produzenten Markus Trebitsch („Zwei Brüder“, „Loriots 80. Geburtstag“) eine neue ZDF-Serie für das Fernsehtraumpaar der 80er Jahre, Uschi Glas und Elmar Wepper, zu Papier brachte. Die beiden waren bereits in den Helmut-Ringelmann-Serien „Polizeiinspektion 1“ und „Unsere schönsten Jahre“ vor den Fernsehkameras vor den Traualtar getreten. In beiden Fällen allerdings ging das relativ zügig bereits in den ersten Folgen vonstatten, so dass die späteren Episoden sich dann mit dem Ehealltag und den daraus entstehenden Problemen und Fallstricken auseinandersetzen konnten. Nicht so bei „Zwei Münchner in Hamburg“, einer Serie, die sich eher dem etablierten Konzept von romantischen Komödien verpflichtet fühlte, und die beiden Protagonisten in den ersten Folgen als Paar der Gegensätze etablierte und ein harmonisches Zusammensein als Ding der Unmöglichkeit auswies.

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„Italien, meine Liebe – Italiens schönste Küsten“ auf Blu-ray Disc bei Studio Hamburg – Prächtige und abwechslungsreiche Landschaften am Mittelmeer

Italien meine LiebeNach der Erstausstrahlung im Kultursender arte bringt Studio Hamburg die fünfteilige Dokumentarserie „Italien meine Liebe – Italiens schönste Küsten“ auf Blu-ray Disc heraus. In insgesamt 225 Minuten gibt es eine interessante Reisereportage entlang der schönsten Küstenabschnitte an Adria und Tyrrhenischem Meer zu sehen. In einem der beliebtesten Urlaubsländer der Deutschen werden hier entweder schöne Erinnerungen geweckt oder Anregungen für die nächste Reise geboten. Somit dienen diese Dokumentationen zum Genießen und als Fremdenverkehrswerbung gleichermaßen.

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„Im Bann der Jahreszeiten – Winter“ bei Studio Hamburg auf DVD – Abschluss der großen Tetralogie über den Jahreslauf in der Natur

Im Bann der JahreszeitenDie Natur- und Tierfilmer setzen immer wieder neue Schwerpunkte, sodass nie Langeweile aufkommt. Neben neuen Ideen wird die Technik ausgereifter. So werden ungewohnte Perspektiven in einer detailgetreuen Auflösung geboten, was zu Grzimeks und Sielmanns Zeiten undenkbar schien. Nach den vielen Reihen „Das wilde…“ oder „… von oben“ ist jetzt eine weitere innovative Sendereihe entstanden. Das großangelegte Projekt wurde vom Kulturkanal arte und einigen ARD-Sendern produziert. Gezeigt wird der Wandel der Jahreszeiten und ihre Wirkung auf Mensch und Natur. Es sind somit keine reinen Naturdokumentationen, sondern sie wollen vielmehr die Harmonie zwischen den verschiedenen Lebewesen auf unserem Planeten demonstrieren. Jeder Jahreszeit sind fünf Folgen zu je 50 Minuten gewidmet, also mehr als es in einer Jahreszeit Monate gibt. Bei allen vier Jahreszeiten ergibt das eine Gesamtspielzeit von 1000 Minuten. Gezeigt werden verschiedene Lokalitäten in Europa, von der Nord- und Ostsee bis ans Mittelmeer. Nach der Ausstrahlung auf arte erscheint diese ambitionierte Serie bei Studio Hamburg, jetzt als Abschluss mit dem Winter. Leider nur auf DVD, denn die aufwändige HD-Produktion hätte Blu-ray Discs verdient gehabt.

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„Messners Himalaya“ auf Blu-ray Disc bei Lighthouse – Dreiteilige Fernsehserie aus der Reihe „Bergwelten“

Messners HimalayaWohl kaum ein Mitteleuropäer kennt den größten und höchsten Gebirgskamm der Welt so gut wie der Südtiroler Reinhold Messner. Er war der erste, der alle vierzehn Achttausender-Gipfel ohne Sauerstoffunterstützung bezwingen konnte. Die mächtigsten Berge unserer Erde haben ihn berühmt, aber auch demütig gemacht gegenüber den Menschen und Kulturen des Himalaya. Jetzt im reiferen Alter stellt er in einer dreiteiligen Fernsehserie in insgesamt 150 Minuten dieses faszinierende Gebirgsmassiv vor. Die 2014 produzierten Sendungen wurden 2015 im einzigen gebührenfreien HD-Privatsender Servus TV ausgestrahlt und werden nun bei Lighthouse erstmals auf Blu-ray Disc angeboten.

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Sir Roger Moore: „Last Man Standing – Bekenntnisse des letzten Gentlemans“

Roger Moore BuchMan braucht nur einen Blick auf das Cover-Foto von Sir Roger Moores neuem, mittlerweile dritten Buch, „Last Man Standing“, zu werfen, um einen Eindruck über die Selbstironie und den Humor des berühmten und bislang langlebigsten Bond-Darstellers zu bekommen: Vier bekannte Mimen sitzen hier auf den vertrauten Set-Klappstühlen, die auf der Rückenlehne mit den Namen der Stars beschriftet sind. Aber keiner sitzt bei diesem, während der Dreharbeiten zu „Die Seewölfe kommen“ entstandenen Foto auf „seinem“ Stuhl. Wo Roger Moore steht, sitzt Trevor Howard, Moore selbst hat auf David Nivens Sitz Platz genommen, welcher wiederum über dem Namen Gregory Peck verschmitzt über seine Schulter in die Kamera blickt. Der Schalk saß diesen vier Herren im Nacken, weswegen die Dreharbeiten zu diesem im Jahr 1980 entstandenen Kriegs-Actionfilm in Roger Moores Erinnerungen einen ganz besonderen Platz einnehmen. Es war für ihn eine Arbeit mit Freunden, die er in vollen Zügen genießen konnte. Freunde hatte der 1927 in London geborene Schauspieler zuhauf, nur die meisten von ihnen sind mittlerweile verstorben, weswegen Moore sich selbst und eben nun auch sein drittes Buch mit „Der letzte Überlebende“ betitelt hat.

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