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Kino, Filme und Fakten

In Zukunft möchten wir Euch über Kino und alles, was damit zu tun hat, informieren. Die Zelluloid-Palette reicht vom Blockbuster über das Mainstream-Movie bis hin zur Arthaus-Produktion, jene kleinen Programmkino-Perlen, die allzu oft im filmischen Haifischbecken baden gehen müssen. Aber nicht nur das; wir versuchen Euch Tipps über Trends, über Stars und Sternchen zu geben und weisen auch auf Festivals, Events und ähnliche Ereignisse hin.

Film ist in seiner kleinen "Definition" einsehbar, aber doch unendlich gross in seiner Wirkung und Vielfalt. Keine Frage, über Kritik und Anregungen sind wir Euch natürlich mehr als dankbar.



Lesbisches Beziehungsdrama: Für immer eins

Für immer eins DVDDas queere Kino in Italien dominierte in den letzten Jahren in erster Linie der Türke Ferzan Özpetek. Mit Filmen wie „Hamam – Das türkische Bad“, „Die Ahnungslosen“ und „Männer al dente“ schuf er gleich mehrere sehenswerte schwule Geschichten, die ihr italienisches Setting vorzüglich zu nutzen verstanden, aber auch jenseits der Stiefelnation für Begeisterung sorgten. Trotzdem ist es natürlich bemerkenswert, dass mit Maria Sole Tognazzi nun eine weitere Filmemacherin angetreten ist, queere italienische Stoffe in die Welt hinaus zu tragen. Die Regisseurin mit dem großen Namen – sie ist Tochter des italienischen Vollblutschauspielers Ugo Tognazzi – erzählt in „Für immer eins“ noch dazu von einem eher untypischen lesbischen Liebespaar. Denn Federica Salvini (Margherita Buy) und Marina Baldi (Sabrina Ferilli) sind keine Teenager mehr, sondern Frauen um die fünfzig, die ansonsten selten Protagonistinnen eines Liebesfilms werden.

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Hexenschuß – Trouble im Penthouse – Drunter und drüber

Hexenschuss DVDIn den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts waren Boulevardtheaterkomödien in Deutschland der absolute Renner. Die großen Theater der wichtigsten Städte lockten Monat für Monat Massen in ihre Säle, wo das Publikum seine Lieblinge aus Film und Fernsehen einmal live erleben wollte. Die bekanntesten Häuser, wie die Theater am Kurfürstendamm in Berlin, das Ohnsorg-Theater in Hamburg oder die Millowitsch-Bühne in Köln, wurden deswegen auch regelmäßig von Fernsehteams besucht, die einen Livemitschnitt des aktuellen Theaterstücks anfertigten, der dann zur besten Sendezeit am Wochenende bei ARD oder ZDF ausgestrahlt wurde. Ende der 80er Jahre hatte man sicherlich auch aufgrund dieses großen Erfolges bei Regina Ziegler Filmproduktion die Idee, Boulevardtheaterstoffe als reine Fernsehfilme zu produzieren. Dadurch musste man sich nicht mit den Beschränkungen abfinden, die eine Theaterbühne nun mal mit sich bringt, hatte die Möglichkeit, verschiedene Settings zu bespielen, die Kameraarbeit flexibler zu halten und dem Ganzen im Schnitt zusätzliches Tempo zu verleihen. Zieglers Wahl fiel auf „Hexenschuß“ von John Graham, den Franz Josef Gottlieb mit den beliebtesten Schauspielern seiner Zeit so erfolgreich in Szene setzte, dass in den nächsten Jahren vom selben Team noch weitere Graham-Adaptionen folgen sollten, von denen drei nun auf DVD erschienen sind.

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Rakete Mond startet – Science Fiction

Rakete Mond startet DVDIn der Science Fiction hat man sich seit jeher auf Themen spezialisiert, die in der jeweiligen Entstehungszeit vielleicht noch Zukunftsmusik waren, in ihren Grundzügen aber durchaus vorstellbar und eines Tages realisierbar erschienen. Insbesondere Könner wie Jules Verne bestätigten diese Tendenzen mit ihrer Arbeit, denn Unterseeboote und Weltraumraketen existierten zu Jules Vernes Lebzeiten noch nicht, sollten aber einige Jahrzehnte später von findigen Wissenschaftlern aus dem Reich der Fiktion in die Realität geholt werden. Als Kurt Neumann 1950 seinen Science-Fiction-Film „Rakete Mond startet“ schrieb, produzierte und inszenierte, verhielt es sich ähnlich. Erst 1957 sollte das Zeitalter der praktischen Raumfahrt eingeläutet werden, und nochmals eine gute Dekade später kam es 1969 zur ersten bemannten Mond-Expedition. Diese hatte Neumann also knapp zwanzig Jahre vorweggenommen, als er in seinem für Lippert Pictures realisierten Film eine fünfköpfige Mannschaft zu einem Raketenflug zum Mond aufbrechen ließ. Er schuf damit den ersten US-amerikanischen Film zum Thema, der deswegen heute auch noch aus historischer Sicht etwas Besonderes darstellt.

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5 DEFA-Spielfilm-Klassiker bei Icestorm Entertainment erstmals auf Blu-ray Disc – Passend zum 70-jährigen Jubiläum der DEFA

5 DEFA-Spielfilm-KlassikerNeben sportlichen Erfolgen konnte die DDR besonders in kulturellen Belangen mit dem großen Bruder BRD durchaus mithalten und ihn sogar manchmal übertreffen. Ein Aushängeschild der ostdeutschen Kulturlandschaft existierte länger als die DDR. Die Deutsche Film Aktiengesellschaft (DEFA) wurde am 17. Mai 1946 in der sowjetischen Besatzungszone als erste deutsche Nachkriegs-Filmgesellschaft im Althoff-Atelier in Potsdam-Babelsberg gegründet. Sie bestand bis zu ihrer Auflösung 1990 knapp 45 Jahre lang. In der einzigen staatlichen Filmproduktionsfirma der DDR entstanden Spielfilme für Kinder und Erwachsene sowie Dokumentar- und Animationsfilme, außerdem die Wochenschau „Der Augenzeuge“. Unter den vielen Meisterwerken gibt es linientreue Propagandafilme, aber auch einige Filme, die wegen ihres brisanten Inhalts gleich im „Giftschrank“ verschwanden und erst nach der Wiedervereinigung erneut gezeigt werden durften.

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Zoom – der weiße Delfin auf der Flucht

Bekannt ist der pazifische Ozean als der größte und zugleich tiefste Ozean weltweit. Alle anderen Ozeane der Erde grenzen an den Pazifik. Des Weiteren gibt es eine Vielzahl von Randmeeren wie das Beringmeer, der Golf von Alaska sowie der Golf von Kalifornien. Außerdem handelt es sich beim Korallenmeer, dem chinesischen Meer und dem Japanischen Meer um Randmeere des Pazifiks. Inmitten dieses Ozeans befinden sich Inseln wie Japan, die Kurilen und die Kanalinseln. Auf eine dieser Inseln Yann und Marina zu Hause, die dort bei Onkel Patrick leben. Zusammen erleben sie ständig neue Abenteuer.

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„Diese Drombuschs – Die komplette Serie“ auf DVD – Tragische Familienschicksale aus dem Kleinbürgertum

Diese DrombuschsIm Familienmedium Fernsehen sind seit seiner Gründung Familienserien sehr beliebt. Eine der besten im deutschen Fernsehen war in den 1980er Jahren „Diese Drombuschs“ im ZDF. Studio Hamburg, wo auch die Innenaufnahmen gedreht wurden, bringt nun alle 39 Episoden mit einer Lauflänge von 2880 Minuten in einer Box mit 16 DVDs heraus. „Diese Drombuschs“ gilt als die beliebteste Familienserie der 1980er Jahre im deutschen Fernsehen. Dominiert in ähnlichen Serien wie „Dallas“, „Denver Clan“, „Die Schwarzwaldklinik“ oder „Das Erbe der Guldenburgs“ das Leben der Reichen und Schönen, widmete sich Autor Robert Stromberger wie schon in „Die Unverbesserlichen“ (1965-1971) bei den Drombuschs dem grauen Alltag einer kleinbürgerlichen Familie, die viele Schicksalsschläge zu verkraften hat. Ging es in „Die Unverbesserlichen“ noch um den sozialen Aufstieg einer Familie, müssen die Drombuschs gegen den sozialen Abstieg ankämpfen. Immer wieder scheitern sie dabei am Ideal vom großen Glück. Witta Pohl als Vera Drombusch tritt neben Mutter Beimer (Marie-Luise Marjan) aus der Lindenstraße die legitime Nachfolge von Inge Meysel als „Mutter der Nation“ an. Besonders Veras Gesicht hat diese Serie geprägt. Als Mutter steht sie im Mittelpunkt der Handlung und versucht immer wieder, die auseinanderfallende Familie zusammenzuhalten. Doch das Schicksal meint es fast immer nicht gut mit ihr, sodass sie in der sechsten und letzten Staffel in eine tiefe Depression verfällt. Ihr männliches Pendant ist nach dem Tod ihres Mannes Onkel Ludwig (Günter Strack), der seine Träume leben möchte und immer wieder scheitert, auch mit der unglücklichen Liebe zu Vera. Sie lässt ihn abblitzen und beginnt eine Verbindung mit dem verheirateten Dr. Martin Sanders (Michael Degen). Auch die Kinder scheinen etwas vom Unglücksgen geerbt zu haben, auch wenn sie am Ende der Serie eine scheinbare Glückssträhne durchmachen. Wie bereits in „Die Unverbesserlichen“ hat Autor Stromberger entgegen dem Trend der Zeit mit „Diese Drombuschs“ keine idealisierende Hochglanzserie, sondern etwas Realistisches geschaffen.

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„Kultsexfilme aus den 70er Jahren“ auf DVD bei StudioCanal – Aufklärung und Belustigung

Kultsexfilme aus den 70er JahrenIn den 1970er Jahren wurde die deutsche Kinolandschaft von einer Welle erotischer Aufklärungsfilme überschwemmt. Für die einen war es Belustigung, für andere ein Ärgernis. Denn die Zuschaustellung der Sexualität in der Öffentlichkeit war damals etwas völlig Neues. StudioCanal möchte an diese Zeit erinnern und bringt die DVD-Box „Kultsexfilme aus den 70er Jahren“ mit neun der beliebtesten Sex- und Aufklärungsfilme und einer Gesamtspielzeit von 718 Minuten heraus. Als Extras gibt es Werbe-Ratschläge, -Prospekte und Original-Plakate, Produktionsnotizen, Dokumentationen über das 3D-Verfahren (Texttafeln), Interviewnotizen mit Regisseur Eberhard Schröder, Fotogalerien und Trailer. Außerdem sind Biografien einiger Darsteller enthalten, darunter Ingrid Steeger und Sascha Hehn, die später auch im „seriösen“ Fach Karriere machten.

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Zwei ahnungslose Engel – Komödie

Zwei ahnungslose EngelSeit Jahrzehnten schon stehen die Komödie und das Theater am Kurfürstendamm in Berlin für Boulevardtheaterunterhaltung der Spitzenklasse. Aktuell haben die Bühnen mit Problemen zu kämpfen, Petitionen machen auf die Schieflage aufmerksam und versuchen, die traditionsreichen benachbarten Häuser unter Denkmalschutz zu stellen und für kommende Generationen zu bewahren. Alle renommierten Theaterschauspieler Deutschlands, die sich bevorzugt der leichten Muse gewidmet haben, sind in den Theatern in Berlin im Laufe der Jahre aufgetreten, von Georg Thomalla über Brigitte Mira und Harald Juhnke bis Gunther Philipp haben sie alle dort Station gemacht. Einige der besten Komödien, die dort in den 60er bis 80er Jahren zur Aufführung gelangten, kann man sich mittlerweile durch die Veröffentlichungen beim Label Pidax wieder zu Gemüte führen, denn die Stücke waren seinerzeit so populär und publikumswirksam, dass Mitschnitte von Liveaufzeichnungen für das Hauptabendprogramm der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender erstellt wurden. So auch im Falle von „Zwei ahnungslose Engel“, das 1968 aufgezeichnet und im Frühling des darauffolgenden Jahres erstmals im Fernsehen ausgestrahlt wurde.

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Lustige TV-Show: Die Rudi Carrell Show – Box 4

Die Rudi Carrell Show 4Zu Beginn der 70er Jahre war die Popularität des holländischen Entertainers Rudi Carrell (1934-2006) im deutschen Fernsehen bereits auf einem ersten Höhepunkt angelangt. Die nach ihm benannte und von ihm selbst geschriebene „Rudi Carrell Show“ war seit ihrer Erstausstrahlung im Jahr 1965 zu einer festen Größe geworden, der Showmaster hatte ein treues Stammpublikum und konnte in einem Atemzug mit anderen Moderatoren wie Peter Alexander, Hans-Joachim Kulenkampff oder Peter Frankenfeld genannt werden. Von 1970 bis 1973 spielte Carrell die Hauptrolle in fünf eigens für ihn konzipierten Schlagerlustspielen (u.a. „Wenn die tollen Tanten kommen“, „Rudi, benimm dich!“ und „Crazy – total verrückt“), was den Marktwert und die Beliebtheit des hageren Holländers noch zusätzlich unterstreicht. Heutzutage verbindet man mit der „Rudi Carrell Show“ vielleicht nicht denselben Evergreen- und Kultfaktor wie mit seiner Nachfolgeshow „Am laufenden Band“. Das dürfte aber eher an der Tatsache liegen, dass „Am laufenden Band“ mit seinem Fließband einen höheren Wiedererkennungswert hat und diese Shows wesentlich häufiger wiederholt oder in anderen Sendungen zitiert wurden. „Die Rudi Carrell Show“ war jedenfalls eine Spielwiese für Carrell, in der er seine Entertainerqualitäten ausbauen und seine Showideen für ein deutsches Publikum ausprobieren konnte.

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Komödie auf DVD: Ich zähle täglich meine Sorgen

Ich zähle täglich meine SorgenAuch heute noch ist der Wiener Sänger und Entertainer Peter Alexander (1926-2011) unvergessen. Seinen Durchbruch feierte er Mitte der 1950er Jahre, als seine Schlager erstmals in den Hitparaden auftauchten und auch die Filmszene auf den Erfolg des charismatischen Mannes aufmerksam wurde. Nach ersten kurzen Gastauftritten auf der Leinwand wurde Alexander 1955 in „Liebe, Tanz und 1000 Schlager“ erstmals in der Hauptrolle besetzt. In den folgenden fünf Jahren trat er in nicht weniger als sechzehn weiteren Schlagerfilmen auf, die voll und ganz auf ihn und seine Nummer-Eins-Hits zugeschnitten waren. Kein Wunder also, dass bei diesem Output die Qualität mitunter eher bescheiden ausfiel und dass sich viele der Filmvehikel Peter Alexanders in Aufbau und Ablauf gleichen. So entstand 1960 unter der Regie Paul Martins mit „Ich zähle täglich meine Sorgen“ bereits der 20. Film des Allround-Talents, der den damaligen Charterfolg des Titel gebenden Liedes (21 Wochen in den deutschen Plattencharts) als Dreh- und Angelpunkt für ein Verwechslungslustspiel nahm, das die Originalität nicht gerade für sich gepachtet hat.

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