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DigitalVD.de – Kino, Filme und Fakten

In Zukunft möchten wir Euch über Kino und alles, was damit zu tun hat, informieren. Die Zelluloid-Palette reicht vom Blockbuster über das Mainstream-Movie bis hin zur Arthaus-Produktion, jene kleinen Programmkino-Perlen, die allzu oft im filmischen Haifischbecken baden gehen müssen. Aber nicht nur das; wir versuchen Euch Tipps über Trends, über Stars und Sternchen zu geben und weisen auch auf Festivals, Events und ähnliche Ereignisse hin.

Film ist in seiner kleinen "Definition" einsehbar, aber doch unendlich gross in seiner Wirkung und Vielfalt. Keine Frage, über Kritik und Anregungen sind wir Euch natürlich mehr als dankbar.



Archiv November, 2007

Filmlegende Lassie mit eigener Homepage


lassie.thumbnail Filmlegende Lassie mit eigener Homepage

Endlich: Lassie ist zurück! Der wohl bekannteste und beliebteste Hund der Filmgeschichte, der bereits seit 40 Jahren sein Publikum begeistert, wird sich bald wieder in die Herzen von Klein und Groß spielen. Pünktlich zur Weihnachtszeit kommt am 14. Dezember die DVDLassie kehrt zurück“ auf den deutschen Markt. Das ZDF zeigt den bewegenden Familienfilm außerdem am 1. Weihnachtsfeiertag um 17:45 Uhr in ihrem Programm.

Lassie gibt es aber nicht nur auf dem Fernsehschirm zu bewundern: Die schlaue Hündin bekommt nämlich ihre eigene Homepage auf Deine-Tierwelt.de! Hier erfährt der Lassie-Fan viele Fakten über die Collie-Dame und ihre neuen Abenteuer. Außerdem können sich Deine-Tierwelt-Mitglieder mit Lassie über ihre schönsten Erlebnisse austauschen, aber auch ihre Sorgen mitteilen und sogar virtuell mit ihr spielen, sie füttern oder streicheln!

Zudem gibt es auf der Lassie-Homepage für Deine-Tierwelt-Mitglieder exklusiv ein fantastisches Lassie-Fanpaket zu gewinnen. Darin enthalten sind die neue Lassie-DVD „Lassie kehrt zurück“, ein kuschliges Lassie-Shirt, ein großes Lassie-Poster, hochwertiger Hunde-Wellness-Schmuck von Energetix und noch ein paar extra Überraschungen von Deine-Tierwelt.de. Um das Lassie-Package zu gewinnen, muss man einfach auf die Homepage von Lassie www.deine-tierwelt.de/lassie gehen, die Gewinnfrage beantworten und seinen eigenen Tierwelt-Account angeben. Der glückliche Gewinner dann von Lassie persönlich benachrichtigt!

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Saw IV – noch grausamer, gruseliger, gewalttätiger


sawiv.thumbnail Saw IV   noch grausamer, gruseliger, gewalttätiger

Noch grausamer, gruseliger, gewalttätiger: Der vierte til der äußerst erfolgreichen Horrorfilmreihe “Saw“: Jigsaw und seine Gehilfin Amanda sind inzwischen verblichen. Zwei Profiler des FBI, Agent Strahm und Agent Perez, sollen dem Gerichtsmediziner Detective Hoffman dabei helfen, den Tod ihrer Kollegin Detective Kerry, die in den ersten drei Teilen der Serie von Dina Meyer gespielt wurde, zu untersuchen. Dann aber gerät Commander Rigg in ein tödliches Spiel, und ihm bleiben exakt 90 Minuten, um eine ganze Reihe von verrückten Fallen – das Erbe Jigsaws – zu entschärfen, um so einem alten Freund das Leben zu retten, oder aber selbst die tödlichen Konsequenzen zu tragen. Um das Gesamtbild zu verstehen, müssen alle “Puzzleteile” zusammengesteckt werden. Da gibt es doch die verfestigten Animationsthesen…

Allein in den USA spielte “Saw III” über 80 Millionen Dollar ein, in Deutschland 5,7 Millionen Euro. Schon kurz nach Kinostart kündigte Regisseur Darren Lynn Bousman das nächste Sequel an. Ob seine Filme Gewalt verherrliche, antwortete Bousman im Interview mit DigitalVD.de; Ja klar, ich bin mir aber sicher, dass nicht dass nicht Kino und Video dafür zu verantworten sind, sondern vielmehr diese Brutalo-Games ohne Grenzen; die Erfahrung hat gezeigt, dass die jugendlichen Gewalttäter fast immer auch sehr intensiver Baller-Spieler waren. Das sind die potentiellen Mörder und Amokläufer. Wenn ein Jungendlicher so durchdreht, dann hat das zum größten Teil immer familiäre Ursachen gehabt, denn da stimmte es meistens schon nicht. Die kaputte Familie ist die Ursache für kaputtes Fehlverhalten der Kids.“

Im ersten Teil wurden zwei Männer in einen Keller mit Säge massakriert, im zweiten stieg die Zahl mal kurz auch acht Todeskandidaten. Und auch im dritten Teil ging das Filettieren an perfiden Tötungsmaschinen weiter, Hilfe bekam der selbst sterbenskranke Jigsaw von seiner treuen Gefährtin. Regisseur Bousman hatte danach versprochen: „Saw 4“ wird boch schlimmer!“ Und irgendwie hatte er damit Recht. Die begann am 5. Januar 2007. Der Film erschien Ende Oktober 2007 in den amerikanischen Kinos.

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Dokumentarfilm “Nicht boese sein!” ruft tolles Echo hervor

Neben den großatigen Print- und Online-Rezensionen, die diesen außergewoehnlichen Film seit seiner Entstehung begleiten, gesellten sich in der Woche des Kinostarts (08.11.2007) herausragende Besprechungen aus der lokalen Berliner Presse.

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Marcus H. Rosenmüllers „Beste Gegend“ in bester Kinoposition


poster beste gegend.thumbnail Marcus H. Rosenmüllers „Beste Gegend“ in bester Kinoposition

Mit über 250.000 Besuchern bestimmte Marcus H. Rosenmüllers Film BESTE ZEIT den diesjährigen Kinosommer in den bayerischen Kinos und begeisterte wieder einmal Kritiker und Zuschauer. Mit BESTE GEGEND ein weiteres Stück seiner Heimat-Trilogie auf die Leinwand.

Jo: „Eine Weltreise“
Kati: „Auf Fahrtwind und Freiheit.“
Jo: „Ohne Kompromiss!“

Kati (ANNA MARIA STURM) und Jo (ROSALIE THOMASS) haben nie aufgehört, von der großen Freiheit zu träumen. Das Abi liegt hinter ihnen. Mit ihrem alten, lilafarbenen Benz brechen sie auf, Richtung Süden. Auch Und das, obwohl zuletzt Mike und wenn Lugge wieder in Tandern aufge taucht sind. Kati ist plötzlich ganz hin- und her gerissen und hält dennoch an ihrem fest: Eine Weltreise ohne Kompromiß. Doch das Leben und die Liebe spielen anders: In einem winzigen Nest am Brenner ist Schluss. Der Wagen streikt und Kati erfährt, dass ihr geliebter Opa vielleicht im Sterben liegt. Die Heimat ruft und die Freundschaft von Kati und Jo wird auf eine harte Probe gestellt. Ist dies das Ende einer Weltreise oder das Ende einer Freundschaft? Oder ist die beste Gegend immer da, wo man am meisten fühlt? Eines steht fest: Beste Gegend? Unsere!

Erfolgsregisseur MARCUS H. ROSENMÜLLER (WER FRÜHER STIRBT IST LÄNGER TOT, SCHWERE JUNGS) entführt uns wieder mit Witz, Verve und Humor in die Welt der Freundinnen Kati und Jo. Freiheit und Liebe, das sind immer noch die großen Fragen der beiden Mädchen – aber auch in Tandern dreht sich die Welt ein Stückchen weiter und trotzdem bleibt für Kati eines klar: ihre Heimat ist noch immer die Beste Gegend!

Die Dreharbeiten zu BESTE GEGEND haben von Mai bis Juni 2007 in Tandern (bei Dachau), Österreich und Südtirol stattgefunden. Produziert hat den Film wieder die Monaco Film in Coproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk.

Mit: Anna Maria Sturm, Rosalie Thomass, Ferdinand Schmidt-Modrow, Volker Bruch, Stefan Murr, Andreas Giebel, Johanna Bittenbinder u.v.a.
Drehbuch: Karin Michalke, Regie: Marcus H. Rosenmüller

Kinostart: 03. Januar 2008 im Verleih der Constantin Film.

Quelle: Constantin

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Interview mit Natassia Malthe im Rahmen des DVD-Release von „Bloodrayne 2 – Deliverance“


malthe bloodrayne1.thumbnail Interview mit Natassia Malthe im Rahmen des DVD Release von „Bloodrayne 2   Deliverance“

Interview mit Natassia Malthe im Rahmen des DVD-Release von „Bloodrayne 2 – Deliverance“ im Auftrag von Splendid Film.

Natassia, in Deutschland kann man dich gerade in dem Film „Bloodrayne 2 – Deliverance“, der hier gerade auf DVD erscheint, bewundern. Was war für dich die größte Herausforderung, wenn du an die Dreharbeiten denkst?

Natassia Malthe: Die größte Herausforderung war für mich das Wetter und die Kälte. Brrrr…ich habe Kälte noch nie ausstehen können.

Der Film „Bloodrayne 2 – Deliverance“ ist ja ein sehr düsterer und blutiger Vampir-Horror-Streifen. Schaust du dir denn selbst gerne Horrorfilme oder Vampirfilme an?

Natassia Malthe: Ich habe mir schon immer gerne Gruselfilme angesehen. Ich mochte besonders Dracula. Ich glaube, jeder hat eine düstere Seite, wenn nicht, wäre es ja langweilig. Licht bring auch Dunkelheit nach sich, heißt es und solche Filme geben uns die Möglichkeit unserer dunklen Gedanken auszuleben.

Wie oft hast du den Film denn schon selbst gesehen?

malthe bloodrayne2.thumbnail Interview mit Natassia Malthe im Rahmen des DVD Release von „Bloodrayne 2   Deliverance“

Natassia Malthe: Nur einmal. Ich bin nicht so Eine, die Bilder und Poster von sich selbst an der Wand hat und sich stets die eigenen Filme ansieht. Es hat zum Beispiel ein Jahr gebraucht, bis ich mir endlich einmal „Skinwalkers“ angesehen habe, in dem ich ja mitspielte; erst dann hatte ich den Mut dazu.

„Bloodrayne 2“ ist ja, wie schon der erste Teil, eine Computer-Spielverfilmung. Bist du selbst ein Spiele Fan?

Natassia Malthe: Ich hab ein paar Gesellschaftsspiele gespielt. Die hatte ich meiner vierjährigen Nichte einmal geschenkt als sie bei mir zu Besuch war.

Wie war es für dich mit dem Regisseur Uwe Boll zusammenzuarbeiten?

Natassia Malthe: Die Arbeit machte eine Menge Spaß. Er ist ein guter Regisseur und ein netter Typ. Er ist aber auch ein Mensch voller Widersprüche.

Welches ist deine Lieblingsszene im Film?

Natassia Malthe: Meine Lieblingsszene ist wahrscheinlich die Szene in der Bar. Ich mag aber auch alle Szenen mit dem Pferd das ich reiten durfte. Ich hab dieses Pferd über alles geliebt.

Nicht nur in „Bloodrayne 2 – Deliverance“, auch in vielen deiner anderen Filme sieht man dich immer in Action. Wie bereitest du dich vor und wie hältst du dich fit?

Natassia Malthe: Ich glaube die Stärke dieser Rollen, die ich verkörpere, rühren von meiner Persönlichkeit her. Ich war schon immer eine Art Anführerin. Schon in der fünften Klasse war ich im Leichtathletik Team der Jungen aus der siebenten Klasse…und ich habe sie geschlagen. Aber wenn es darum ging bei Leichtathletiktreffen mit den anderen Mädels zu wetteifern, hatte ich immer keine richtige Lust, das war mir dann egal. Also, um die Frage zu beantworten…ich war schon immer sehr sportlich. Das liegt mir einfach.

malthe bloodrayne3.thumbnail Interview mit Natassia Malthe im Rahmen des DVD Release von „Bloodrayne 2   Deliverance“

Du hast deine Karriere ja mit Tanz und Singen gestartet bevor du dann Schauspiel studiert hast. Was von den drei Sachen macht dir denn am meisten Spaß?

Natassia Malthe: Ja, ich liebe Ballet und Jazz Tanz. Stepptanz nicht so sehr. Aber am meisten mochte ich es zu singen und Musik zu machen.

Was war bisher deine Lieblingsrolle in einem Film?

Natassia Malthe: Ich mag die Rolle in „Typhoid Mary“, es war vielleicht nicht meine größte Rolle aber ich habe mir bei dieser Rolle enorm viele Gedanken gemacht, was man aus ihr noch alles rausholen könnte. Wenn man die Hintergrundgeschichte zu dieser Rolle kennt, weiß man sicher was ich meine. Meine Fantasy ging dabei richtig mit mir durch.

Gibt es irgendeine Rolle, die du gerne einmal spielen würdest?

Natassia Malthe: Ja, ich würde gerne einmal eine Rolle aus einem Audrey Hepburn Film spielen. Alle meine Freunde und Bekannten meinen, dass ich wie sie in „Breakfirst at Tiffany´s“ oder in „My Fair Lady“ bin. Ich würde es aber ungern sehen, wenn ein Film von ihr neuverfilmt wird. Solche Filme sind Klassiker und wer könnte schon diesem Ruf gerecht werden. Sie soll mit diesen Filmen in unser aller Erinnerung bleiben. Aber etwas in der Art spielen zu dürfen, wäre schon ein absoluter Traum.

Nun mal etwas anderes: Weihnachten steht ja vor der Tür. Weißt du schon was du deinen Lieben zum Fest schenkst?

Natassia Malthe: Nein, überhaupt nicht. Ich finde zu Weihnachten ist immer eine komische Stimmung. Ich mag dieses ewige Shoppen, Geschenke kaufen und all den aufgeblasenen Kram nicht. Ich sitze viel lieber gemütlich mit der Familie vor dem Kamin zusammen und trinke eine heiße Schokolade oder lese ein gutes Buch. Es schön einfach in ihrer Nähe zu sein.

Wie feierst du Weihnachten? Ganz altmodisch und gemütlich mit der Familie oder mit Freunden oder fährst du weg?

malthe bloodrayne4.thumbnail Interview mit Natassia Malthe im Rahmen des DVD Release von „Bloodrayne 2   Deliverance“

Natassia Malthe: Ich denke, in diesem Jahr werde ich meine Schwester in Dubai besuchen. Ich liebe ihre Kinder über Alles. Das sind die süßesten und hübschesten drei Kinder, die man je gesehen hat. Sie sind wie kleine Erwachsene mit ihren Persönlichkeiten. Einfach süß.

Du hast in deiner Laufbahn ja auch viel gemodelt. Hast du schon einmal einen Weihnachtsengel mit weißen Flügelchen und so weiter darstellen dürfen oder eine andere Weihnachtsfigur?

Natassia Malthe: Ich habe lange nicht mehr gemodelt. Ich musste es aufgeben, um mich auf die Schauspielerei konzentrieren zu können. Wenn ich wieder zu modeln beginnen würde, dann aber nicht gleich jetzt und auch nur, wenn es ein cooler Job wäre. Aber ich habe ja nicht einmal mehr einen Modelagenten….

Zum Jahreswechsel hat man ja meist gute Vorsätze. Manche wollen mit dem Rauchen aufhören, manche wollen mehr Sport treiben und so weiter. Hast du dir auch schon etwas für das Neue Jahr vorgenommen oder hältst du da nichts von?

Natassia Malthe: Ich rauche nicht und nehme auch sonst keine Drogen oder Pillen. Mein größtes Laster wäre wohl eher der Wein, speziell Rotwein, denn den trinke ich lieber, weil er gesünder ist. Ich würde gerne noch etwas Single bleiben und mich auf meine persönliche und berufliche Weiterentwicklung konzentrieren. Deshalb möchte ich auch über mein zweites Laster, dass ich so unsterblich romantisch bin, gar nicht erst nachdenken.

Zum Schluss eine Frage zu deinen kommenden Projekten. Was steht als nächstes an?

Natassia Malthe: Ich habe einige interessante Projekte gerade beendet aber leider kann ich darüber noch nicht offiziell sprechen. Also wartet einfach ab und lasst euch überraschen.

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Deutsche Filmakademie fordert Filmförderabgabe aller Filmnutzer

Die Mitglieder der Deutschen Filmakademie haben – nach eingehender Diskussion der inhaltlichen, ästhetischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten und Grenzen der deutschen Kinofilmkultur – das nicht angemessene Engagement der großflächigen Filmverwerter und–vertreiber als so wesentlich erkannt, dass sie folgende Resolution für zwingend nötigerachteten:Seit über 20 Jahren beteiligen sich und unterstützen/fördern die öffentlich-rechtlichenSender auf verschiedene und häufig kontrovers diskutierte Weise den deutschen Kinofilm. Seit der Gründung in den 80er Jahren sind sogar die meisten sogenannten privaten Sendergruppen diesem System beigetreten. Nun werden seit einigen Jahren ganz neue und vielfach noch nicht voll und ganz funktionierende Verwertungsformen diskutiert und teilweise auch schon kräftig genutzt. Dass diese Nutzung derzeit noch überwiegend durch „Piraten“ erfolgt, zeigt aber umso deutlicher die Notwendigkeit einer neuen Initiative. Die Deutsche Filmakademie fordert alle Vertreter der deutschen Medienpolitik auf Landes- wie auch auf Bundesebene auf, sowohl im FFG wie auch in den Rundfunkstaatsverträgen und allen anderen Lizenzierungs- und Genehmigungsverfahren eine auf den Gesamtumsatz bezogene 3 % Filmabgabe als Pflichtabgabe für dendeutschen Kinofilm einzuführen. Diese Abgabe sollte durch eine Art Verwertungsgesellschaft erhoben und dann den verschiedenen Institutionen wie z.B. der FFA zur Unterstützung der deutschen Kinokulturzugeführt werden.

Wir, die Initiatoren und Künstler des sogenannten Contents, der erst die vielen Kabel, Sender und Plattformen möglich macht, sind in Deutschland immer weiter von den dringend notwendigen – in anderen europäischen Ländern wie z.B. Frankreich längst üblichen – Finanzierungsmöglichkeiten entfernt. Und wenn die großen Telekommunikationskonzerne in einer Unmenge von Tageszeitungsanzeigen für schnellen Internetzugang mit der „äußerst günstigen“ Möglichkeit der Spielfilmbeschaffung werben, dann sehen wir wie unsere Rechte verstanden werden: kostenloses Vergnügen, deren Urheber man mit Missachtung strafen darf.

Quelle: limeLight PR

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Romantisches Drama: DER KLANG DES HERZENS


klangdesherzens.thumbnail Romantisches Drama: DER KLANG DES HERZENS

Lyla (Keri Russell) ist eine Ausnahme-Cellistin, Louis (Jonathan Rhys Meyers) ein irischer Rockmusiker. Eine einzige Nacht über den Dächern von New York verändert für beide alles. Aber Lylas ehrgeiziger Vater trennt die Liebenden voneinander. Und als sie hochschwanger verunglückt, lässt er Lyla in dem Glauben, sie habe eine Fehlgeburt erlitten… Jahre später schlägt sich ein kleiner Junge (Freddie Highmore) als Straßenmusiker durch den Big Apple. Er nennt sich August Rush und erfreut mit seinem Talent nicht nur Passanten, sondern erregt auch die Neugier des Vagabunden Wizard (Robbin Williams). Doch klingende Münzen im Gitarrenkasten interessieren den kleinen August nicht. Was ihn antreibt sind die Stimme seines Herzens und der sehnsüchtige Wunsch, irgendwo da draußen seine Eltern, die er nie kennen gelernt hat, auf sich aufmerksam zu machen…

Vor der Kulisse New Yorks zaubert Regisseurin Kirsten Sheridan ein modernes Märchen zum Dahinschmelzen. Neben Osar-Preisträger Robin Williams und den Shootingstars Keri Russell und Jonathan Rhys Meyers verblüfft vor allem Freddie Highmore in der Titelrolle.

Ab 13. Dezember 2007 im Kino.

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TÖDLICHE VERSPRECHEN – EASTERN PROMISES


toedliche versprechen.thumbnail TÖDLICHE VERSPRECHEN   EASTERN PROMISES

In einem Londoner Krankenhaus stirbt eine junge Mutter bei der Geburt ihres Kindes in den Armen der Hebamme Anna (Naomi Watts). Da die Identität der Toten, einer offenbar illegalen osteuropäischen Prostituierten, unbekannt ist, setzt Anna alles daran, die Angehörigen des verwaisten Säuglings zu finden. Ihre einzigen Hinweise sind ein in russisch geschriebenes Tagebuch und die Visitenkarte eines transsibirischen Restaurants. Anna folgt der Spur und trifft dabei auf den attraktiven Chauffeur Nikolai (Viggo Mortensen). Der arbeitet für den ebenso einflussreichen wie zwielichtigen Restaurant-Besitzer und Patriarchen Semyon (Armin Mueller-Stahl). Als Anna entdeckt, dass das Tagebuch Beweise enthält, die Semyon und seinen Sohn Kirill (Vincent Cassel) für viele Jahre hinter Gitter bringen könnten, schwebt sie bereits in höchster Gefahr…

Mord, Gewalt, Sex, Korruption – in seinem neuen Thriller blickt der kanadische Kultregisseur David Cronenberg unter die schillernde Oberfläche Londons und stößt dabei auf das organisierte Verbrechen: das dunkle Herz der Themsemetropole.

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Das Jüngste Gewitter“ am 28. Februar 2008 bundesweit in den Kinos

Zwischen schwarzhumoriger Komödie und existentiellem Drama erzählt der Schwede Roy Andersson vom Leben und Träumen: Eine junge Frau träumt von der Hochzeit mit einem begehrenswerten, aber unerreichbaren Rockmusiker. Ein Psychologe zweifelt an der Richtigkeit seiner hippokratischen Pflicht. Ein Taschendieb erleichtert einen arroganten Geschäftsmann um seine Brieftasche, um sich einen Anzug zu finanzieren. Ein Frisör rächt sich an einem ungehobelten Kunden mit einer Skinheadfrisur. Ein Handwerker scheitert am Tischtuchtrick und wird zum Tode auf dem elektrischen Stuhl verurteilt.

Nach “Songs from the second Floor” erzählt Roy Andersson wieder von den unvermeidlichen Absurditäten und Trivialitäten des menschlichen Lebens. Die unterschiedlichsten Leidenschaften – Selbstsucht und Gleichgültigkeit, Verzweiflung und Zärtlichkeit – bilden ein Mosaik der Schicksale, die auf eine niemals vorhersehbare, sondern spielerische und überraschende Art zusammenfließen.Der Film profitiert von einem pointenreichen Humor, der den Film zu einer Kömodie der Menschlichkeit macht. Roy Andersson, der virtuoseste aller filmischen Hermetiker, schafft eine Komposition aus Endzeit-Szenarien, die in ihrer kunstvollen Beharrlichkeit an lakonischer Coolness nicht zu übertreffen sind.

Das Jüngste Gewitter („You, the Living“)
Regie: Andersson
Komödie, Schweden 2007, 94 min., 35 mm
Neue Visionen Filmverleih
Kinostart: 28. Februar 2008

Quelle: Neue Visionen

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Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken


poster maenfrau.thumbnail Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken

Eine amüsante und unheilbar gesunde Beziehungs-Komödie über den kleinen großen Unterschied bei Frau und Mann:

Zwar ist die Steinzeit längst passé, doch wirklich dazu gelernt hat frau/man nicht. Vor allem, wenn die speziellen Stärken und Schwächen von Frauen und Männern fokussiert werden. Die quirlige Filmstudie von Regisseur Leander Haußmann basiert auf dem gleichnamigen, populären „Ratgeber“ von Allan und Barbara Pease; die analysiert, warum die merkwürdige Bindungen zwischen bewegten Männern und bedrückten Frauen heute so sind wie sie sind. Ein cinéastischer Leitfaden für Probleme und die Verhaltens-Fibel für Vogelfreiheiten wie das Fremdgehen ist dieses wortwitzige Filmvergnügen jedoch nicht. Eine Frau spricht rund 20.000 Wörter pro Tag. Ein Mann reagiert darauf in aller Regel mit einem aussagestarken „Hmh“ und konzentriert sich auf das Fußball-Match. Auf perfide Weise hat die Evolution seit der Steinzeit dafür gesorgt, daß Differenzen und Dissonanzen zwischen den Geschlechtern unüberbrückbar sind. Was ist da passiert?

Jan (Benno Führmann) ist einfach gestrickt. Fußball, schnelle Autos, schöne Frauen und dümmliche Katastrophen-Movies favorisiert der Gute. Just als er mit seinem neuesten Opfer, der Studentin Melanie (Annika Kuhl), in die Horizontale gehen will, beobachtet er, wie die sonst so kluge Katrin (Jessica Schwarz) seinen über alles geliebten Flitzer verkratzt. Doch anstatt des Krachs entwickelt sich eine leidenschaftliche Liaison, die in die Ehe mündet. Auch Jans biederer Mitbewohner Rüdiger (Matthias Matschke) bleibt nicht solo, „kümmert“ er sich doch rührend um Melanie; mit ihr findet er dann das gemeinsame Lebensglück. Aber zu schön um wahr zu sein, bliebe es derart unheimlich harmonisch. Probleme stellen sich ein, heiße PC-Chats und dralle Sekretärinnen sprechen da ein verführerisches Wörtchen mit…

Die Filmkomödie in der Tradition vom „bewegten Mann“ macht Freude, weil sie nicht den pädagogischen und moralinsauren Zeigefinger erhebt. Herrlich ist auch die narrative Filmstruktur: Ein wissender Erzähler „lehrt“ über diverse „Wahrheiten“, eben über Männer und Frauen, während das Filmgeschehen weiterläuft. Die Übergänge zwischen den einzelnen Episoden erscheinen wie das Einlegen einer jeweils anderen Farbfolie. Und grell farbenfroh bis desolat Dunkel ist dieses Thema eh. Wie sagte Marlene Dietrich: „Die Männer beteuern immer, sie lieben die innere Schönheit der Frau; komischerweise sehen sie aber ganz woanders hin.“

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