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DigitalVD.de – Kino, Filme und Fakten

In Zukunft möchten wir Euch über Kino und alles, was damit zu tun hat, informieren. Die Zelluloid-Palette reicht vom Blockbuster über das Mainstream-Movie bis hin zur Arthaus-Produktion, jene kleinen Programmkino-Perlen, die allzu oft im filmischen Haifischbecken baden gehen müssen. Aber nicht nur das; wir versuchen Euch Tipps über Trends, über Stars und Sternchen zu geben und weisen auch auf Festivals, Events und ähnliche Ereignisse hin.

Film ist in seiner kleinen "Definition" einsehbar, aber doch unendlich gross in seiner Wirkung und Vielfalt. Keine Frage, über Kritik und Anregungen sind wir Euch natürlich mehr als dankbar.



Archiv Dezember, 2007

Bleigießen mit Westernheld Lee van Cleef


Lee van Cleef

Western-Star Lee van Cleef lässt es an Silvester richtig knallen: “Bleigießen mit Tele 5″ am Montag, 31.12., ab 20.15 Uhr

Das Profil eines Raubvogels prädestinierte Lee van Cleef zum Westernschurken par excellence. Klar, dass der Amerikaner auch beim “Bleigießen mit Tele 5″ am Silvesterabend Präsenz zeigt. Im Italo-Western-Klassiker ‘Die Rechnung wird mit Blei bezahlt’ (22.10 Uhr) zieht der coole Star alle Register seiner Revolverkunst. Drei seiner ehemaligen Kollegen verrieten Tele 5 in Exklusiv-Interviews, wie der 1989 verstorbene Schauspieler privat war.

Giuliano Gemma (69), der auf Tele 5 an Silvester um 20.15 Uhr ‘Blutiges Blei’ vergießt, kam mit Lee van Cleef während eines Filmdrehs gut zurecht und hätte auch danach gerne mehr Zeit mit ihm verbracht: “Aber Lee trank damals sehr viel und dann veränderte sich leider seine Stimmung”, so der Italiener im Interview mit dem Spielfilmsender. Mit van Cleef drehte auch Reiner Schöne (65): Für ‘Sabata kehrt zurück’ (15. Januar, 22.15 Uhr auf Tele 5) schnitt man dem 1,95 Meter großen Deutschen die Stiefelabsätze ab, weil er van Cleef, den Star des Films, zehn Zentimeter überragte: “Als Lee das sah, war er so cool und fragte, was denn das für ein Shit sei. Also musste das wieder geändert werden.”

Schauspieler und Synchronsprecher Thomas Danneberg (65) bezeichnete Lee van Cleef im Tele 5-Interview als “sehr lustigen Typen” und zog mit ihm und seiner Frau nach Drehschluss des Actionfilms ‘Geheimcode: Wildgänse’ um die Häuser: “Lee war ein ganz, ganz Lieber. Zusammen haben wir immer sehr viel Quatsch gemacht. Er war auch nicht so ernst, wie viele glauben, er sah nur immer so aus.” Van Cleef erzählte Danneberg sogar von seiner ersten Kinorolle in ‘Zwölf Uhr mittags’, wo er keine einzige Textzeile sprechen, sondern nur richtig böse schauen sollte: “Lee erzählte mir, das ihm das nicht schwer fiel, weil er ein schwarzes Hemd aus einer komischen Wolle an hatte: ‘Das hat so gekribbelt und gejuckt, dass ich sauer wurde und so böse guckte wie kein anderer’.” “Bleigießen mit Tele 5″ am 31. Dezember: Neben ,Die Rechnung wird mit Blei bezahlt’ (1967), den Tele 5 um 22.10 Uhr als zweiten Beitrag seines “Bleigießens” zeigt, sorgt Giuliano Gemma um 20.15 Uhr für ‘Blutiges Blei’. Zum Finale um 00.25 Uhr entfacht Guy Madison ein ‘Bleigewitter’.

Quelle: Tele 5. Der Spielfilmsender

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Interview mit Christopher Buchholz und Tele 5

Horst Buchholz’ Affäre mit Romy Schneider, seine Liebe zu Männern, schwere Depressionen und die Freundschaft mit Billy Wilder: ‘Eins, zwei, drei’ – Ein genial komisches Gag-Feuerwerk mit James Cagney, Lilo Pulver und Horst Buchholz am 05. Januar 2008, 12.00 Uhr auf Tele 5

Tele 5: Christopher Buchholz, wissen Sie, wie das war, als Billy Wilder und Horst Buchholz sich zum ersten Mal trafen?

Christopher Buchholz: Das war in Hollywood. Billy Wilder saß in seinem Büro, mein Vater klopfte an die Tür und hörte dann von drinnen ein langgezogenes “Come i-i-n”. Man muss dazu wissen, dass Wilder einen starken Wiener Akzent hatte. Mein Vater sagte “Hello, nice to meet you.”, sehr britisch. Da legte Wilder gleich los: “What is it? You don’t speak English like we here.” Und das mit diesem witzigen Akzent, der ihm anscheinend gar nicht bewusst war. Nach ein paar Wochen kam mein Vater wieder, klopfte an der Tür, hörte Wilders ‘Come i-i-n’ und sagte im breitesten Amerikanisch: “Hi, Billy”.

Tele 5: Der Beginn einer Freundschaft?

Christopher Buchholz: Mein Vater hat Regisseure nie besonders respektiert oder bewundert, er hat vor allem sich selbst bewundert. Aber Billy Wilder und er, die beiden haben sich echt gefunden. Sie hatten denselben Humor und sie waren enge Freunde. Billy war wie ein zweiter Vater für ihn.

Tele 5: Hat er Ihnen was von den Dreharbeiten mit Wilder und James Cagney erzählt?

Christopher Buchholz: Für Cagney war es hart. Wilder hat den Film mit der Stoppuhr in der Hand inszeniert. Timing war alles und Cagney musste seinen Text wie mit der Maschinenpistole rausjagen. Alles wurde gestoppt und ständig hieß es ’schneller, noch schneller’. Man hat ihm dann auch noch überall Tafeln hingehängt, weil er unglaublich viel Text hatte. Mein Vater wiederum hat mal ein Wort gesagt, das nicht im Skript stand: ‘Well’. Da ist Wilder dazwischengegangen: ‘Wo bitte steht hier ‘well”? Er war sehr, sehr präzise.

Tele 5: Während des Drehs in Berlin wurde ja die Mauer gebaut und deswegen wurde in den Bavariafilmstudios noch mal nachgedreht.

Christopher Buchholz: In einer der Drehpausen hatte mein Vater in München einen Autounfall. Ein Fotograf war zufällig da, hat ihm die Uhr geklaut, Fotos gemacht und ihn einfach liegen lassen. Später hat der Fotograf meine Mutter angerufen, gesagt, dass er die Uhr hat und ein Interview im Krankenhaus machen will. Ansonsten würde er schreiben, dass mein Vater im Begriff ist zu sterben wie James Dean. Meine Mutter hat sich aber auf nichts eingelassen.

Tele 5: Wie ging es ihm wirklich?

Christopher Buchholz: Er wäre beinahe gestorben. Nach außen hin ging es ihm gut, aber die Ärzte haben seinen Bauch aufgemacht und was gefunden. Drei Tage lag er halbtot im Krankenhaus, aber danach hat er weitergedreht.

Tele 5: Hat Billy Wilder Horst Buchholz nach Hollywood geholt?

Christopher Buchholz: Ja, er ist nach Hollywood gegangen, weil Billy Wilder ihn treffen wollte. Die Rolle in ‘Eins, zwei, drei’ bekam er sofort, aber es hat dann noch lange gedauert, bis der Film gedreht wurde. Inzwischen hat mein Vater am Broadway gespielt und die Rolle in den ‘Glorreichen Sieben’ bekommen.

Tele 5: Mit welchen Regisseuren kam Ihr Vater noch gut aus?

Christopher Buchholz: Es ging immer gut mit Leuten, die Humor hatten. Wenders zum Beispiel. Mein Vater hat sich lange gesträubt, was mit ihm zu machen, er fand ihn zu intellektuell. Als er aber endlich doch mit ihm drehte, mochte er Wenders sehr. Auch bei Benigni war er zuerst skeptisch. Ich hab ihm gesagt: ‘Du musst da einfach mitmachen’ und dann kam er zurück und war total begeistert. Benigni war für ihn wie ein Kind, genau wie er selbst.

Tele 5: Hatte Horst Buchholz eigentlich eine Affäre mit Romy Schneider?

Christopher Buchholz: Keine Affäre, das war eine echte Liebesbeziehung.

Tele 5: Wurde über Heirat gesprochen?

Christopher Buchholz: Ich glaube die Mutter von Romy wäre dagegen gewesen. Sie wollte nicht, dass ihre Tochter Horst Buchholz heiratet, einen Halbstarken…

Tele 5: Wäre die Karriere von Horst Buchholz anders verlaufen, wenn ‘Eins, zwei, drei’ sofort Erfolg gehabt hätte und nicht erst nach 20 Jahren?

Christopher Buchholz: Vielleicht, es hätte sicher geholfen, aber es sind verschiedene Sachen passiert. Er hatte drei, vier Flops hintereinander und das war schlecht. Als er nach Deutschland zurückkam, war hier das Kino tot oder sie wollten keine Stars.

Tele 5: War es für Sie ein Schock, als Sie erfuhren, dass Ihr Vater auch Männer liebt?

Christopher Buchholz: Ich habe es zuerst nicht gewusst, es kam langsam raus. Er ist dann nach Berlin gegangen, um dort mit seinem Freund zu leben. Ob es ein Mann oder eine Frau ist, das ist egal. Meiner Mutter hat es sehr wehgetan und das war schlimm. Er hat uns aber immer in Kalifornien besucht. Ich hatte nie das Gefühl, dass unsere Familie kaputt ist, sie war einfach anders.

Tele 5: Hat er am Schluss alleine gelebt?

Christopher Buchholz: Ja irgendwann ist sein Freund weggegangen und die letzten zwei Jahre lebte er allein.

Tele 5: Ihr Vater sah im Alter immer noch sehr gut aus.

Christopher Buchholz: Wie Vittorio Gassmann. Sein Gesicht hat sich geändert und wurde immer interessanter.

Tele 5: Am Schluss sagte er, er lebe nur noch in Deja Vues. Warum ist seine Energie erloschen?

Christopher Buchholz: Vielleicht, weil er so früh alles gehabt hat. Es war alles da, auf einem Präsentierteller. Und früher hat man für Schauspieler geschrieben, man hat sie begehrt und auf sie aufgepasst. Das tut man nicht mehr und das hat meinem Vater gefehlt.

Tele 5: Wie meinen Sie das?

Christopher Buchholz: Die Deutschen mögen ihre Stars nicht, da ist viel Neid dabei. Oder sie mögen sie schon, aber sie können es nicht so gut zeigen. Heute gibt es in Deutschland keine richtigen Stars mehr.

Tele 5: Wussten Sie als Kind, dass Ihr Vater ein Star ist?

Christopher Buchholz: Er wollte nicht, dass wir ihn auf der Leinwand sehen. Ein Vater ist schon etwas Großes, Besonderes und so wäre das ein Megading für uns geworden. Das wollte er nicht. Ich habe ihn nie im Kino gesehen, erst später.

Tele 5: Er hat seinen Beruf verheimlicht?

Christopher Buchholz: Irgendwann hat er mal Autogramme unterschrieben und ich habe ihn gefragt ‘was machst du da?’ Da hat er es mir erklärt. Es wurde bei uns nie viel über Schauspielerei geredet.

Tele 5: Aber es ist doch kein Zufall, dass Sie auch Schauspieler sind?

Christopher Buchholz: Doch. Ich wollte zuerst Taucher werden, hätte gerne mit Cousteau gearbeitet. Aber dann stand ich auf einer Bühne und habe gemerkt: Es macht mir Spaß und ich kann das, habe dieses Charisma.

Tele 5: Sie haben viel in Italien, Frankreich und den USA gearbeitet, unter anderem mit Starregisseuren wie Michelangelo Antonioni. Was sind Ihre Zukunftspläne?

Christopher Buchholz: Ich werde jetzt mehr in Deutschland spielen. Gerade hatte ich eine Hauptrolle in dem Kinofilm ‘Helden aus der Nachbarschaft’ und eine Rolle in dem Event-Dreiteiler ‘Die Patin’. Zurzeit läuft es hier sehr gut, das freut mich und ich möchte es ausbauen. Ich lebe abwechselnd in Berlin, Frankreich und der Schweiz. Irgendwann muss ich mich entscheiden.

Tele 5: Werden sie auch als Regisseur arbeiten?

Christopher Buchholz: Sicherlich. Aber wir haben gerade ein Kind bekommen und für Drehbücher braucht man viel Zeit…

Tele 5: Hatten Sie selbst eine glamouröse Kindheit?

Christopher Buchholz: Wir hatten in Kalifornien einen Pool, das war toll für meine Schwester und mich. Aber wir waren privat, nicht viele Partys, obwohl mein Vater bekannt war. Die Amerikaner haben ihn sehr gemocht. Waren ihm treu. Aber im Herzen war er eben doch ein Berliner.

Tele 5: Woran ist er eigentlich gestorben?

Christopher Buchholz: Er hatte einen Oberschenkelhalsbruch und später eine Lungenentzündung. Menschen, die depressiv sind, essen auch nicht mehr. Und sein Problem war, dass er zuviel Charme hatte. Die Krankenschwestern haben ihm erlaubt, im Krankenzimmer zu rauchen. Wenn er sich mehr bewegt hätte und mal rausgegangen wäre. Wenn auch nur zum Rauchen…

Tele 5: Ihm ist alles zugeflogen

Christopher Buchholz: Er hatte diese unglaubliche Energie, dieses Charisma. Und er war sexy. So einen wie ihn hat es seitdem nicht mehr gegeben. Maximilian Schell sah auch gut aus, ist aber mehr ein Kopfmensch. Horst Buchholz sah super aus und war einfach ein guter Typ

Tele 5: Und ein guter Vater?

Christopher Buchholz: Ja, er war wie ein Kind – besser kann’s nicht sein. Sein Humor, das ist es, was ich am meisten vermisse. Seine Art die Welt zu sehen. Ich sehe Sachen und stelle sie auf den Kopf und das hatte er auch.

Tele 5: Haben Sie ein Beispiel für seinen Humor?

Christopher Buchholz: Er hat mal gesagt, wir sollen auf seinen Grabstein schreiben: “Hier liegt Horst Buchholz, der schon sein ganzes Leben lang gepennt hat.” Das ist ganz typisch für ihn, aber vielleicht ein bisschen “to much”. Wir haben uns dann für sein Lebensmotto entschieden: “Liebe die Welt und die Welt wird dich lieben.” Aber mich juckt’s immer noch in den Fingern, ich finde das andere viel lustiger.

Interview: Michaela Simon

Quelle: Tele 5

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Gottschalk: Wo Hollywood-Stars ihre Kleidung kaufen

Thomas Gottschalk wird im neuen Jahr für Tele 5 immer donnerstags aus Hollywood berichten. Am 03. Januar 2008 um 22.10 Uhr wirft der ‚Ich liebe Kino’-Moderator einen Blick auf die anstehende Golden Globe-Verleihung und zeigt die Edelboutique, in der sich die Stars für den roten Teppich das passende Glamour-Outfit besorgen.

Im Gegensatz zur renommierteren Oscar-Verleihung, wo „alle wie im Theater aufgereiht“ sitzen, schätzt Thomas Gottschalk die lockere Atmosphäre beim Golden Globe: „Da sitzt die große Hollywood-Familie an runden Tischen und hat ihren Spaß“. Der Tele 5-Kinobotschafter wird sich die Verleihung am 13. Januar 2008 aber im Fernsehen ansehen, denn „ich gehe nur zu Preisverleihungen, wo auch ich einen Preis bekomme. Und die Chancen dafür stehen ziemlich schlecht.“
Gute Chancen auf den Golden Globe haben dagegen die nominierten Stars, darunter Keira Knightley, Tom Hanks, Cate Blanchett und George Clooney. Für sie rühren die Filmstudios derzeit kräftig die Werbetrommel. Während in Deutschland solche Eigenreklame immer eine gewisse „Schamhaftigkeit“ hervorruft, sei dies in Amerika „völlig normal“, so der Entertainer.

Was beim Golden Globe eine ebenso tragende Rolle spielt, ist das Outfit der Stars, denn vor der Veranstaltung wird kräftig gelästert: „Da gibt es diese bei mir sehr beliebten Schnepfen, die jenseits des roten Teppichs stehen und sich das Maul zerreißen, weil etwa die Krawatte von Denzel Washington nicht zur Hose von Tom Cruise passt“, so Gottschalk. Weil die Stars deshalb gut aussehen müssen, gehen sie auf Shoppingtour. Gottschalk schaut sich für Tele 5 ein wenig dort um, wo die Herren Cruise, Clooney und Pitt ihre Anzüge erstehen: „Das ist dann auch einer der Plätze, wo sich mein Leben und das der berühmten Menschen ein bisschen überschneiden“, so der Entertainer.

Wer ihm beim Shopping über die Schulter schauen will und wissen möchte, warum Will Smith sich keine Sorgen um gute Kleidung machen muss, sollte ‚Ich liebe Kino – Gottschalks Filmkolumne’ am 03. Januar, 22.10 Uhr auf Tele 5 nicht verpassen.

Quelle: Tele 5

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Maggie Thatcher auf ARTE

Mittwoch, den 13. Februar 2008, um 21.00 Uhr: Geschichte am Mittwoch

MAGGIE THATCHER- KARRIERE EINER EISERNEN LADY Eine Dokumentation von Dominique Nora und Chantal de Rudder ARTE France, Frankreich/ Großbritannien 2006, 53 Min in deutsche und französischer Erstausstrahlung

Sie war die erste Premierministerin von Großbritannien und erwarb sich durch ihre harte und entschlossene Art den Beinamen “Eiserne Lady”. Doch wer war Margaret Thatcher? Woher kam sie und wie lebte sie? Die Dokumentation geht auf Spurensuche. April 1981: Unruhen im Londoner Stadtteil Brixton. Unruhen, die sich schnell auf die meisten Großstädte Englands ausbreiten. Bald herrschen bürgerkriegsähnliche Zustände. Grund für die Entladung des Volkszorn ist Margaret Thatcher. Seit ihrer Wahl sorgt sie für Aufregung. Seit zwei Jahren macht sie kompromisslose Politik – Haushaltskürzungen, Privatisierungen, Stopp der Industriesubventionen… Es brodelt im Land, das Chaos ist nah. Oktober 1981: Parteikongress der Konservativen. Angesichts des Aufruhrs warten alle auf eine Pause bei den Reformen. Doch Margaret Thatcher gibt nicht nach. “Die strengen Maßnahmen der Regierung sind nur das Minimum des Erforderlichen. Ich weiche nicht davon ab, nur um populärer zu werden.” Diese Unnachgiebigkeit sorgt rundum für Betretenheit. Thatcher macht nicht nur keine Zugeständnisse, sondern macht noch weiter und bringt eine Revolution in Gang, die zu einem gewaltigen Umbruch in England führen und die Welt verändern wird. Ein Muster politischen Volontarismus oder das hässliche Gesicht des Kapitalismus? Wer ist eigentlich Margaret Thatcher? Und woher kommt sie, diese Frau, die 1979 als erste Premierministerin Englands in die Downing Street 10 einzog und als “Eiserne Lady” in die Geschichte einging? Die Dokumentation geht auf Spurensuche nach dem Weg einer Frau, die als Tochter eines Gemischtwarenhändlers geboren wurde und es bis an die Spitze der konservativen Tory-Partei schaffte. Ihre altmodisch-konservative Aufmachung und ihre Vorliebe für die puritanische Sittenordnung ändern nichts an der Tatsache, dass “Maggie” eine Revolutionärin war. Die “Passionaria im Gouvernantenkostüm” brachte der Welt den sogenannten Thatcherismus. Sie war es, die den Wohlfahrtsstaat zu Grabe trug und den Volkskapitalismus aus der Taufe hob. Sie war es, die die Grundzüge einer wirtschaftsliberalen, globalisierten Agenda entwarf. Mit Hilfe von Archivbildern und bisher unveröffentlichten Aussagen von Zeitzeugen ergründet der Filmemacher die Persönlichkeit der Ausnahmepolitikerin Margaret Thatcher und beschreibt, wie die Politikerin einer ganzen Epoche ihren Stempel aufdrückte.

Da Margaret Thatcher Großbritannien nach Jahrzehnten des Friedens in den sogenannten Falkland-Krieg gegen Argentinien führte, zeigt ARTE im Anschluss um 21.55 Uhr die Dokumentation Der Falkland-Krieg von Peter Kominsky.

Quelle: Arte TV

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SEA MONSTERS 3D

Am 31. Januar 2008 startet bundesweit in den Kinos im Verleih der Fantasia Film das tierische Abenteuer SEA MONSTERS 3D – Urgiganten der Meere

Über die Lebewesen an Land zur Zeit der Dinosaurier ist vieles bekannt, doch wie sah es vor 80 Millionen Jahren in den Ozeanen aus? Mit fotorealistischen, computeranimierten Bildern in 3D gibt die neue Produktion von National Geographic darüber Aufschluss. „SEA MONSTERS 3D – PRÄHISTORISCHE ABENTEUER“ wird ab Januar 2008 in den CINEMAGNUM 3D-Kinos und weiteren digitalen 3D-Kinos zu sehen sein.„SEA MONSTERS 3D – PRÄHISTORISCHE ABENTEUER“ nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise zurück in die Kreidezeit, als Nordamerika noch von einem großen Ozean geteilt war. Die Great Plains, ein heute trockenes Gebiet östlich der Rocky Mountains, wurden damals von einer unglaublichen Vielfalt an Meereslebewesen bevölkert – darunter der Dolichorhynchops. Mit einem weiblichen Vertreter dieses delfinartigen Meeresreptils – kurz „Dolly“ – erkunden die Zuschauer das urzeitliche und fantastisch anmutende Meer. Dolly trifft auf Meeresreptilien wie den langhalsigen Plesiosaurus, auf Riesenschildkröten, gigantische Fische, Haie und eines der furchterregendsten Seeungetüme aller Zeiten – den Mosasaurus! Und diese Begegnungen sollen nicht immer harmlos verlaufen. Der Film erweckt Meeresbewohner auf der Leinwand wieder zum Leben, deren Fossilien bei paläontologischen Ausgrabungen rund um die Erde entdeckt wurden. Neben anderen fossilen Beweisen dieser außergewöhnlichen Zeit identifizierten Wissenschaftler in Kansas auch ein Skelett des Dolichorhynchops – dem „Star“ des Films. „SEA MONSTERS 3D“ zeigt, wie Paläontologen das komplexe Puzzle aus Erkenntnissen und Entdeckungen zusammensetzen und so die Grundlage für die lebensechte Animation der urzeitlichen Meeresreptilien schaffen.

USA 2007, 40 Minuten
Regie: Sean Macleod Phillips
Produktion: Lisa Truitt
Musik: David Rhodes

Weitere Informationen zum Film unter http://www.nationalgeographic.com/seamonsters/.

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Produzentin Tanja Ziegler verfilmt die Lebensgeschichte von Zirkuslegende Sarrasani

Produzentin Tanja Ziegler verfilmt die Lebensgeschichte von Zirkuslegende Sarrasani: Enthusiasmus und Leidenschaft prägen ein Jahrhundert lang den Weg von einer kleinen Artistengruppe zum größten Zirkus Europas

Ziegler Film entwickelt mit Frank Zeller als Autor einen historischen Zweiteiler über die abenteuerliche Lebens- und Liebesgeschichte des Zirkusgenies Sarrasani.

Als Gründer eines der größten Zirkusse Europas verzauberte Sarrasani Generationen von Zuschauern und revolutionierte mit seiner schillernden Persönlichkeit und seinen Aufsehen erregenden Ideen und Innovationen die Welt der Manege.

Tanja Ziegler, Produzentin und Geschäftsführerin von Ziegler Film: „Die Geschichte des Zirkus Sarrasani in Dresden prägte die Anfänge des Showgeschäfts. Der unermüdliche Einsatz von Hans Sarrasani und seiner großen Liebe Maria führte den Zirkus schon vor hundert Jahren bis an die Spitze der Großzirkusse. Das Programm des Zirkus-Imperiums im „steinernen Haus“ war bis zur Zerstörung durch Bomben 1945 weltberühmt für menschlichen Wagemut und tierische Einzigartigkeit.“

Quelle: YvS Communication Partner

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DELFINE UND WALE 3D: ab 13. März 2008 in den Kinos

Jean-Michel Cousteau und die Mantello-Brüder bündeln ihre Kräfte um mit dem neuen 3D-Dokumentarfilm „DELFINE UND WALE: Nomaden der Meere“ dabei zu helfen, Wale zu schützen:

Der neue Film von 3D Entertainment, Teil einer Reihe von Filmen über die Meere, wird ab 13. März 2008 im CineStar IMAX 3D Potsdamer Platz in Berlin, im IMAX am Cinecitta in Nürnberg, in den Cinemagnum 3D-Kinos und in weiteren digitalen 3D-Kinos bundesweit zu bestaunen sein.

Die Filmemacher und Umweltschützer Francois und Jean-Jacques Mantello sowie der Meeresforscher Jean-Michel Cousteau freuen sich anzukündigen, dass sie für den neuen 3D-Dokumentarfilm „DELFINE UND WALE 3D: Nomaden der Meere“, der am 13. März 2008 in den deutschen Kinos starten wird, ihre Kräfte gebündelt haben. Der Dokumentarfilm setzt sich leidenschaftlich für den Schutz dieser Tiere ein und gibt dem Zuschauer, erstmals in 3D, die Möglichkeit einer nahen Begegnung mit kleinen und großen Walen, zum Beispiel dem Buckelwal, den Orcas und den Delfinen.

Jean-Michel Cousteau sagt: „’DELFINE UND WALE 3D: Nomaden der Meere’ ist eine ideale Möglichkeit, ein großes Publikum zu erreichen und den Menschen auf der ganzen Welt dabei zu helfen zu verstehen, dass wir verantwortungsvoll handeln müssen um den Schutz der Weltmeere und ihrer Bewohner zu garantieren, denn schlussendlich sind SIE und ich, die entscheidenden Partner, die die Wale und Delfine haben.“

Francois Mantello, Produzent des Films und Vorsitzender von 3D Entertainment sagt: „Wir konnten uns keinen besseren Botschafter vorstellen um sowohl die Medien als auch Pädagogen anzusprechen und über die kritische Situation, in der sich die Wale derzeit auf Grund der Verschlechterung ihres Lebensraumes befinden, zu informieren, als Jean-Michel Cousteau.“

„’DELFINE UND WALE 3D: Nomaden der Meere’ zeigt eine große Vielfalt von Walarten, die ausschließlich in der freien Natur, so wie sie im täglichen Leben wirklich sind, gefilmt wurden: in ihrer sozialen Interaktion, spielend, mit Hilfe komplexer Töne kommunizierend, beim Füttern, bei der Aufzucht der Jungen, umherziehend und bei ihrem ständigen Kampf ums Überleben“, erklärt der Regisseur des Films, Jean-Jacques Mantello.

„DELFINE UND WALE 3D: Nomaden der Meere“ wird ab dem 13. März 2008 im CineStar IMAX 3D Potsdamer Platz in Berlin, im IMAX am Cinecitta Nürnberg, in den Cinemagnum 3D-Kinos in Frankfurt, Dresden, Weimar und Würzburg sowie in weiteren 3D-Kinos bundesweit zu sehen sein.

Der Filmtrailer (auf Englisch) ist zu sehen auf http://www.DOLPHINSandWHALES3D.com

„DELFINE UND WALE 3D: Nomaden der Meere“ wurde produziert von 3D Entertainment und McKinney Underwater Productions. Der Film wird in Deutschland verliehen von der 3D Entertainment-Verleihabteilung gemeinsam mit Fantasia Film in Zusammenarbeit mit dem United Nations Environment Programme und der Convention on the Conservation of Migratory Species of Wild Animals.

Quelle: Jürgen Bürgin
Schulze & Heyn FILM PR

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ARTE feiert den Tag der Oper

ARTE feiert am Samstag, den 16. Februar 2008, den ganzen Tag den “Europäischen Tag der Oper” mit Opernübertragungen und Konzertaufzeichnungen mit Sängerinnen der Extraklasse. Das besondere Highlight: Die Live-Übertragung um 19.30 Uhr von Glucks Oper “Orpheus und Eurydike” in einer Choreographie von Pina Bausch, mit der sie bereits 1975 ihr Debüt am Pariser Palais Garnier gab.

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Endlich im Kino: EASTERN PROMISES

Mord, Sex, Korruption – in seinem neuen Meisterwerk blickt David Cronenberg unter die schillernde Oberfläche Londons und stösst dabei auf das organisierte Verbrechen im dunklen Herzen der Themse-Metropole. Nach dem tiefgründigen Charakterdrama A HISTORY OF VIOLENCE überzeugt der Kultregisseur mit einem nervenzerfetzenden Thriller und einem einzigartigen Schauspieler-Ensemble: Viggo Mortensen, Naomi Watts, Vincent Cassel und Armin Müller-Stahl glänzen in den Hauptrollen.

Der Film wurde für 3 Golden Globes nominiert, u.a. für die beiden Hauptkategorien Bester Film und Bester Hauptdarsteller (Viggo Mortensen).

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Tele 5 rockt zum Jahresabschluss mit ‘Dirty Dancing’ und zwei Spitzen-Thrillern in deutscher Erstausstrahlung

Den letzten Freitag im Jahr krönt Tele 5 mit drei exquisiten Kinofilmen, zwei davon sind erstmals im deutschen Fernsehen zu sehen: Am 28. Dezember um 20.15 Uhr können die Zuschauer zum Meisterwerk ‘Dirty Dancing’ (Interview mit Hauptdarstellerin Jennifer Grey auf www.tele5.de) ordentlich abtanzen. Gleich im Anschluss sorgen zwei europäische Thriller in deutscher Erstausstrahlung für Hochspannung.

In ‘Duplicity – Deine Familie gehört mir’ (22.10 Uhr) ist Frankreichs Kinostar Benoît Magimel (‘Die purpurnen Flüsse 2′) in einer Doppelrolle zu sehen: Ein glücklicher Familienvater entdeckt, dass er einen Zwillingsbruder hat, der sich immer mehr in sein Privatleben drängt und seine Liebsten in Besitz nimmt. Es entwickelt sich zwischen den Beiden ein perfides Katz-und-Maus-Spiel, das Supsense-Meister Alfred Hichcock alle Ehre macht.

Um 0.05 Uhr ist Kino-Legende Bud Spencer ‘In den Armen der Bestie’ gefangen. Der erotische Psychothriller zeigt das italienische Schwergewicht in einer ungewöhnlich ruhigen Rolle: Als loyaler Kommissar macht er bei der Jagd nach einem Serienkiller mehr von seinen Gehirnzellen als von seinen Fäusten Gebrauch. Im Interview mit Tele 5 verriet Spencer, dass er für den in Madrid gedrehten Thriller Spanisch sprach. Das Thema des Films hätte ihn ungemein fasziniert, “weil man bereits zu Beginn des Films erfährt, wer der Killer ist. In der Rolle des Kommissars muss ich etwas herausfinden, was das Publikum schon weiß”, so der 78-Jährige zu Tele 5.

Wir lieben Kino. Tele 5. Der Spielfilmsender

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