WERBUNG
DigitalVDDigitalVDDigitalvd

DigitalVD.de – Kino, Filme und Fakten

In Zukunft möchten wir Euch über Kino und alles, was damit zu tun hat, informieren. Die Zelluloid-Palette reicht vom Blockbuster über das Mainstream-Movie bis hin zur Arthaus-Produktion, jene kleinen Programmkino-Perlen, die allzu oft im filmischen Haifischbecken baden gehen müssen. Aber nicht nur das; wir versuchen Euch Tipps über Trends, über Stars und Sternchen zu geben und weisen auch auf Festivals, Events und ähnliche Ereignisse hin.

Film ist in seiner kleinen "Definition" einsehbar, aber doch unendlich gross in seiner Wirkung und Vielfalt. Keine Frage, über Kritik und Anregungen sind wir Euch natürlich mehr als dankbar.



Archiv Dezember, 2007

Kubrick-Schwager Jan Harlan im Interview


shining.thumbnail Kubrick Schwager Jan Harlan im Interview

Thomas Gottschalk präsentiert auf Tele 5 seinen „Film des Monats“, Stanley Kubricks ‚Shining’. Der Spielfilmsender sprach exklusiv mit dem Produzenten und Kubrick-Schwager Jan Harlan (70) über die Arbeitsweise des Genies, Dreharbeiten mit Jack Nicholson und über Tom Cruise.

Tele 5: Was macht ‚Shining’ zu einem der besten Horrorfilme aller Zeiten?

Jan Harlan: Es wird keine simple Lösung angeboten. Ein typischer Kubrick-Satz lautet: „Erkläre niemals etwas, das Du selbst nicht verstehst.“ Kubrick liebte offene Fragen. Traum und Albtraum entziehen sich der Logik.

Tele 5:Was hat Stanley Kubrick an einem Stephen-King-Roman gereizt?

Jan Harlan: Die Möglichkeit, sich im Horrorgenre auszuprobieren. Eine Bedingung, die er aber vertraglich vereinbarte, war die Freiheit, Kings Geschichte zu verändern. Kubrick musste dieses absurde Geschehen seiner eigenen Empfindungs- und Phantasie-Welt anpassen.

Tele 5:Gab es Schwierigkeiten mit dem Bestseller-Autor während des Drehs?

Jan Harlan: Nein, überhaupt nicht. Stephen King kam einmal zu Besuch, aber er hatte nichts mit der Produktion oder dem Drehbuch zu tun. Anschließend war er jedoch sehr empört darüber, dass Stanley seinen Roman so verändert hat.

Tele 5:Wie lange dauerten die Dreharbeiten?

Jan Harlan: 24 Wochen, wenn ich mich richtig erinnere. Dazu kamen die Drehtage mit der „Second Unit” in Oregon und Colorado.

Tele 5:Warum nahmen seine Drehs immer soviel Zeit in Anspruch?

Jan Harlan: Er war sehr sorgfältig und es dauerte lange, bis er mit seiner Arbeit zufrieden war. Er wollte unbedingt, dass am Schluss ein Film zustande kam, zu dem er stehen konnte. Erst dann war es ihm auch wichtig, dass der Film ein breites Publikum ansprach.

Tele 5:Kubrick ließ Aufnahmen zigmal wiederholen. Verzweifelte da kein Schauspieler?

Jan Harlan: Gewiss war das manchmal hart, aber bedenken Sie die Gegenseite: Wie oft erlebt es ein Schauspieler, ohne Zeitdruck zu arbeiten, jede Nuance einer Szene und Stimmung abzutasten? Stanley liebte die Ruhe und Disziplin des „roten Lichts”. Auch waren die Schauspieler in der Regel alle sehr glücklich mit ihm. Fragen Sie Tom Cruise, Nicole Kidman, Jack Nicholson, Matthew Modine oder Malcolm McDowell!

Tele 5:Shelley Duvall wurde beim ‚Shining’-Dreh von Kubrick nicht angeschrien?

Jan Harlan: Filmemachen ist anstrengend. Und wenn man ein Set im Freien hat, mit künstlichem Schnee und künstlichem Nebel und ganz von äußeren Bedingungen abhängig ist und dann ein Schauspieler nicht auf „Action“ reagiert, kann man als verantwortlicher Regisseur und Produzent schon einmal die Nerven verlieren. Aber ganz allgemein war Shelley großartig und meisterte ihre psychologisch und physisch schwere Rolle hervorragend. Dass Stanley mal ausflippte, war sehr untypisch.

Tele 5:Jack Nicholson verkörpert die Rolle des wahnsinnig werdenden Familienvaters so perfekt, dass man glauben könnte, er hätte sich auch am Set so verhalten…

Jan Harlan: Überhaupt nicht. Jack war ein besonders heiterer und angenehmer Mann. Ein richtiger Profi.

Tele 5:Stimmt es, dass der Darsteller des Jungen, Danny Lloyd, bis zum Schluss nicht wusste, dass er in einem Horrorfilm mitspielt?

Jan Harlan: Die Geschichte wurde ihm kindgerecht erzählt. Die Eltern hatten Buch und Drehbuch gelesen, und dem Jungen hat der Unsinn großen Spaß gemacht: So im Mittelpunkt zu stehen, von vielen Menschen, Kamera und Licht umgeben zu sein, ist für ein Kind die Erfüllung aller Wünsche.

Tele 5:Gab es Jugendschutz-Bestimmungen beim Dreh?

Jan Harlan: Die Arbeit mit Kindern ist in England gesetzlich geregelt gewesen. So musste immer eine Aufsichtsperson dabei sein, Danny Lloyd durfte nicht mehr als drei Stunden arbeiten und musste durch Privatlehrer in einem dafür zur Verfügung gestellten Raum unterrichtet werden.

Tele 5:Können Sie eine witzige Anekdote während eines Kubrick-Films erzählen?

Jan Harlan: Bei ‚Eyes Wide Shut’ ist etwas Komisches passiert: Stanley war sehr darauf bedacht, unnötige Ausgaben zu vermeiden und schlug Tom Cruise deshalb vor, seinen eigenen Mantel in einer Szene zu tragen. Tom wollte das überhaupt nicht und bestand auf einen Mantel, der eigens für ihn als Kostüm beschafft werden sollte – und noch ein Duplikat dazu, falls etwas schief geht. Tom hatte natürlich völlig Recht in dieser Sache. Stanley meinte nur, klein beigebend und schmunzelnd: “That’s what you get when you work with Filmstars”. Auf diese Bemerkung hin bekam Tom einen Lachanfall.

Tele 5:Hat sich Stanley Kubrick auch für Ihren Onkel Veit Harlan, der den berüchtigten Nazi-Propagandafilm ‚Jud Süß’ drehte, interessiert oder ihn mal getroffen?

Jan Harlan: Stanley hatte kein großes Interesse an dieser Person. Sie haben sich aber einmal getroffen. Stanley hätte gerne einen Film gemacht über den normalen Alltag innerhalb einer UFA-Filmproduktion unter der Schirmherrschaft von Goebbels. Aber Stanley hat nie die geeignete Geschichte für eine Verfilmung gefunden. Und an einem Dokumentarfilm war er überhaupt nicht interessiert.

Interview: Steffen Wulf

Quelle: Tele 5. Der Spielfilmsender

bearbeitet von PermalinkKommentare (0)Kommentar schreiben »

Ludivine Sagnier “DIE ZWEIGETEILTE FRAU” kommt nach München


zweigeteilte frau.thumbnail Ludivine Sagnier DIE ZWEIGETEILTE FRAU kommt nach München

Die verführerisch blonde Schauspielerin gehört zu den gefeierten Stars des französischen Films. Ihren Durchbruch hatte sie als aufreizende Nymphe in François Ozons SWIMMING POOL. Mit Ozon hatte sie zuvor bereits TROPFEN AUF HEISSE STEINE und den Erfolg 8 FRAUEN gedreht. Dafür wurde das Ensemble mit dem Europäischen Filmpreis 2002 in Rom und dem Silbernen Bären der Berlinale ausgezeichnet. Einen Prix Romy Schneider gewann sie 2003. Die Rollen, die sie spielt, stellen immer wieder ihre Sinnlichkeit und ihre ungezwungene, natürliche Art vor der Kamera in den Mittelpunkt.

Im neuesten Film von Claude Chabrol “Die zweigeteilte Frau” spielt Ludivine Sagnier die schöne, erotisch anziehende fünfundzwanzigjährige Gabrielle, die hin- und hergerissen ist zwischen Charles (Francois Berléand), einem berühmten Schriftsteller und notorischen Frauenverführer, und Paul (Benoit Magimel), dem attraktiven aber unsteten Erben eines Familienvermögens. Als sie sich seinen Annäherungsversuchen widersetzt, entwickelt Paul einen wilden, verrückten Hass auf den Rivalen. Ein gefährlicher Reigen aus Liebe und Eifersucht beginnt…

KINOSTART AM 10. JANUAR 2008 IM VERLEIH VON CONCORDE FILM

bearbeitet von PermalinkKommentare (0)Kommentar schreiben »

John Boorman im Portrait


schneider von panama.thumbnail John Boorman im Portrait

Ein filmischer Vordenker und formaler Vorreiter: Der 74 jährige John Boorman zählt zu den vielseitigsten und wichtigsten Regisseuren des 20 Jahrhunderts. Er besitzt ein unheilbar gesundes Gespür für die psychologische Wahrhaftigkeit seiner Filmfiguren, sei es im Actioner (1967 Point Blank“), zehn Jahre später mit dem Beatnik-Fantasy-Erfolg „Zardoz“ oder im Kriegsdrama („Hope and Glory“, 1987). Der ehemalige Wäschetrockner-Vertreter verstörte 1972 die Welt mit seinem legendären Backwood-Abenteuer „Beim Sterben ist jeder der Erste“ mit Burt Reynolds auf einem tödlichen Jagdausflug. Stets atmen seine Figuren existentialistischen Nimbus pur. Boorman, der Camus an der Kamera betonte einmal im Interview: “In meinen Filmen steht immer der Mensch im Vordergrund, den versuche ich perfekt zu erhellen, und zwar, wie er sich unter bestimmten Lebens-Bedingungen verhält.“ Gesagt, getan, 1985 im Wildlife-Epos „Der Smaragdwald“: Basierend auf einer tatsächlichen Begebenheit, denn 1972 wurde im brasilianischen Urwald der Sohn eines peruanischen Ingenieurs gekidnappt, um erst Jahre später von seinem Vater als integriertes Mitglied eines Amazonas-Stammes wieder entdeckt zu werden. Boorman zauberte aus dem Drama eine abenteuerliche Coming-of–Age-Story, um den steten Konflikt zwischen „Zivilisation“ und unberührter Natur zu bebildern. Dies in seiner eigenen extravaganten Bildsprache; schön, stark sachlich und doch immer packend und unterhaltsam.
Als Regie-Merlin zauberte Boorman ebenso einen Jahrhundert-Klassiker: „Excalibur“ – zur damaligen Zeit (1981), mit den spärlichen technischen Mitteln ein wahres Wunderwerk: Eigentlich bereitete er die Verfilmung des kultigen Fantasy-Romans von J.R.R. Tolkiens Epos „Der Herr der Ringe“ vor, mußte jedoch vor den technischen und rechtlichen Problemen die weiße Fahne hissen und produzierte statt dessen eben diesen „Excalibur“. Eine spannende und opulente Adaption über den legendären König Artus. Aber wie!- Mit Boormans Background gelang ihm ein fantastischer und monumentaler Ritter- und Schwertstreifen, der seinesgleichen noch lange suchen sollte. Er rekrutierte einstens weithin unbekannte Darsteller, die mittlerweile Stars sind wie Liam Neeson („Schindlers Liste“), Helen Mirren („Die Queen“), Patrick Stewart („Star Trek“) und Gabriel Byrne („Dead Men“). Auch die eigene Familie blieb nicht verschont, da er gleich drei seiner vier Sprösslinge, Charley, Katrine und Telsche in Nebenparts einspannte.
Bei den Filmfestspielen an der Canner Croisette war 1981 dann der Preis für den „Besten Künstlerischen Beitrag“ fällig. „Ich habe mir damit einen langen Traum erfüllt, die Dreharbeiten waren zwar unmenschlich hart, aber es hat sich gelohnt!“, frohlockte Boorman seinerzeit. Auch danach blieb der gebürtige Londoner seinen analytischen Absichten treu: Es folgten einzigartige wie variationsreiche Meisterstückchen wie „Die Zeit der bunten Vögel“ (1989), „Rangoon – Im Herzen des Sturms“ (1995), „Der General“ (1999) sowie 2000 „Der Schneider von Panama“.

bearbeitet von PermalinkKommentare (0)Kommentar schreiben »

Gérard Depardieu im Portrait


cyrano.thumbnail Gérard Depardieu im Portrait

Urvieh, Urgestein und Charaktermonster: Gérard Xavier Marcel Depardieu, der fleischige Hüne mit dem Metzger-Gebaren und der melancholischen Mitte, überrascht immer wieder mit nuancierter Spielwucht und hilflos-heilloser Hingabe. Diese Spannung zwischen Kopf, Kraft, Körperfülle und sensitivem Gemüt, paart er stets mit Witz und Ironie. Keine Frage, der 49jährige Filmdino aus Châteauroux ist nicht nur aus dem europäischen Kino nicht mehr wegzudenken. Dabei sah es für den gelernten Bühnenschauspieler anfangs alles andere als rosig aus:

Als drittes von sechs Kindern eines Blechbearbeiters geboren, galt der Charaktermoloch nicht nur wegen seiner Sprachstörungen als schulischer Problemzögling; Hinzu gesellte sich ein gerütteltes Maß an Labilität und Renitenz. Die Druckerlehre ließ er auch sausen, boxte lieber in seiner Freizeit, lungerte durch Paris, wo er nach Molière-Aufführung beschloß, Schauspieler zu werden: „Das war eine der wenigen vernünftigen Entscheidungen in meinem Leben“, resümierte er im Interview mit Tele 5 in Cannes. Es folgten Engagements am Theater sowie kleinere Auftritte in Film und Fernsehen.

Dann traf er die berühmte Regisseurin und Schriftstellerin Marguerite Duras, mit der er in den folgenden Jahren gleich vier Filme drehte. 1971 erschienen die Dramen „Nathalie Granger“ und dann 1973 der schräge Outsider-Streifen „Die Ausgebufften“ mit Patrick Dewaere und Miou-Miou; die erste Filmhürde. Der ganz große Erfolg stellte sich jedoch erst ein Jahrzehnt später ein, als er die tödliche Amour Fou mit Fanny Ardant in Francois Truffauts „Die Frau von nebenan“ erleben durfte. Depardieu drehte emsig weiter, bis 1989 mit „Cyrano von Bergerac“ auch Hollywood endlich auf den hünenhaft wirkenden Ausnahmeprotagonisten aufmerksam wurde. Die Rolle des Cyrano brachte Depardieu eine Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller ein: Der Sprung über den Atlantik glückte und 1990 verdrehte er in der Liebes-Komödie “Green Card – Scheinehe mit Hindernissen“ der schönen Andie McDowell den gewellten Kopf. Von da an war Kino-Koloss Depardieu auch in den USA ein Star. Für seine Rolle erhielt der Freizeit-Winzer 1991 den Golden Globe. Als eigenwilliger Kolumbus, der Indien sucht, um Amerika zu entdecken, spielte er in Ridley Scotts bildmächtigem „1492 – Die Eroberung des Paradies“ alle übrigen in Grund und Boden. „Ich spiele die Figuren nicht einfach, ich verwandle mich total in sie“, bekräftigte Gourmet Depardieu auf die Frage, wie er sich auf die Rollen vorbereite. Der französische De Niro kann gleichsam aber auch in populären, simpleren Komödien überzeugen, wie als Obelix in den Asterix-Adaptionen.

Restaurant-Besitzer Depardieu kann einfach alles, in über 100 wegweisenden Filmen, wie „Danton“, „Die letzte Metro“, oder „Abendanzug“ interpretierte er die konträrsten Charaktere. Aber: Der große Blonde bleibt bodenständig: Im nächsten Festspielsommer in Salzburg wird er den Kochlöffel schwingen. Gemeinsam mit Roland Trettl, Küchenchef des „Ikarus“ will er im August 2008 ein mehrgängiges Menu kreieren und dafür auch einige Tage selbst am Herd des Nobelrestaurants stehen…

bearbeitet von PermalinkKommentare (0)Kommentar schreiben »

Filmgenres – Melodram und Liebeskomödie

Manche Kritiker sehen Genrefilme als Transportmittel für eine bestimmte Ideologie und Institution, die jene Interessen einer Industrie oder Regierung gegenüber dem Zuseher glaubhaft macht, indem sie mit diesen Filmen Wünsche und Ideale verbreiten und als sogenannte „Projektions-flächen“ für angeblich eigene Wünsche agitieren. Was ist eigentlich ein Filmgenre?: Genre (franz.) bedeutet so viel wie “Art”, “Gattung” oder “Wesen”. Seit der Wiederentdeckung von Aristoteles im 16. und 17. Jahrhundert spielt der Begriff Genre in der Literaturwissenschaft eine sehr bedeutsame Rolle. Zu Beginn der Filmproduktion wurden Filme primär durch ihre Länge und durch ihr Thema identifiziert. Die frühe Filmgenre-Terminologie diente jedoch eher zur Verständigung zwischen Kinobesitzern und Filmverleihern.

Der kleine gelbe Band aus der bewährten Reclam-Reihe stellt zahlreiche filmische Meisterwerke aus den zwei Genres vor, denen die Liebe den Stoff liefert: aus dem Melodram, in dem es gilt, die Widerstände zu überwinden, die der Liebe im Weg sind, und aus der Liebeskomödie, in der es natürlich auch immer wieder zu Irrungen und Wirrungen kommt; die werden bisweilen mit Humor überwunden,. und natürlich Kult-Klassiker wie „Doktor Schiwago“ oder „Pretty Woman“ dürfen ebenso wenig fehlen.

Einige anschauliche Beispiele der im Band enthaltenen Besprechungen: Way Down East – Sunrise – Die Büchse der Pandora – Der blaue Engel – Es geschah in einer Nacht – Die Kameliendame – Eine Fresse zum Verlieben – Hafen im Nebel – Der Glöckner von Notre-Dame – Sturmhöhe – Vom Winde verweht – Casablanca – Die Kinder des Olymp – Flüchtige Begegnung – Bitterer Reis – Ehekrieg – African Queen – Ein Herz und eine Krone – Alle Herrlichkeit auf Erden – In den Wind geschrieben – Bonjour Tristesse – Die große Liebe meines Lebens – Die Zürcher Verlobung – Die Liebenden – Vertigo: Aus dem Reich der Toten, und viele mehr.

Im Ganzen sind Filmgenres sind bislang nicht präzise systematisiert worden. Dies auch wegen des Bedeutungswandels, den Filmgenres häufig im Laufe der Zeit durchgemacht haben. Aber auch deshalb, weil Genrebezeichnungen in verschiedenen kulturellen oder sprachlichen Zusammenhängen unterschiedlich verstanden werden können. So wird zum Beispiel im englischsprachigen Raum unter einem Filmdrama weitgehend ein Film verstanden, der sich durch eine ausgeprägte Darstellung einzelner Persönlichkeiten auszeichnet, während das Merkmal dieser Filmgattung nach dem Verständnis im deutschsprachigen Raum in einer Handlung im Sinne des klassischen Dramas oder in einem besonders erregenden bzw. tragischen Verlauf der Handlung besteht….

Verlag: Reclam, Ditzingen 2007 Ausstattung/Bilder: 2007. 435 S. m. 20 Abb. Seitenzahl: 435 . 9.80 Euro

bearbeitet von PermalinkKommentare (0)Kommentar schreiben »

Tele 5 verkürzt den langen Januar mit erlesenen Filmperlen

Tele 5 verkürzt den langen Januar mit erlesenen Filmperlen nicht nur für eingefleischte Movie-Freaks: Die Highlights der Woche vom vom 19. bis 25. Januar 2008:

15. TODESTAG AUDREY HEPBURN
DENEN MAN NICHT VERGIBT
Farmertochter Matilda (Audrey Hepburn) erfährt von ihrer indianischen Herkunft. Fortan muss ihr Halbbruder Ben (Burt Lancaster) sie vor rassistischen Anfeindungen der Nachbarn beschützen. Als die Kiowa ihre Stammesgenossin zurückholen wollen, kommt es zur blutigen Auseinandersetzung.

5 STERNE KINO
DIRTY HARRY KOMMT ZURÜCK
Nachdem Inspektor Harry Callahan (Clint Eastwood) wieder mal zu gründlich einen Verbrecher von der Straße gefegt hat, wird er ins Küstenstädtchen San Paulo strafversetzt. Doch auch dort setzen weder Cop noch Kanone Rost an…

CLAUDE-CHABROL-REIHE
HÜHNCHEN IN ESSIG
Inspektor Lavardin (Jean Poiret) soll in einer Provinzstadt zwei Morde aufklären. Dabei kommt er einem jungen trickreichen Briefträger auf die Schliche, der das Haus seiner Mutter vor dem Abriss retten will.

Mit Inspektor Lavardin oder die Gerechtigkeit zeigt Tele 5 morgen den letzten Film seiner Claude-Chabrol-Reihe.

WESTERN LEGENDEN
ANGIE-DICKINSON-DOUBLE-FEATURE
Ob als zwielichtige Witwe in Sam Whiskey , wo sie Abenteurer Burt Reynolds becirct, ihr gestohlene Goldbarren aus einem Fluss zu fischen. Ob als Revuetänzerin, die in Der gnadenlose Rächer Raubein Robert Mitchum umgarnt: Angie Dickinson ist in allen Rollen obenauf!

MEISTERWERKE
DIE UNBARMHERZIGEN SCHWESTERN
… lassen im Irland der 1960er-Jahre “sündige” Mädchen, die von ihren Familien in Magdalenen-Heime abgeschoben wurden, knechten.

MEISTERWERKE
ROLLERBALL
… heißt ein populäres Spiel in der Zukunft, eine brutale Mischung aus Football, Eishockey und Motocross. James Caan als Star-Player wird darin allmählich zur Gefahr für die Regierung.

Quelle: Tele 5 – der Spielfilmsender

bearbeitet von PermalinkKommentare (0)Kommentar schreiben »

Doris Dörries KIRSCHBLÜTEN im Wettbewerb der Berlinale


kirschblueten.thumbnail Doris Dörries KIRSCHBLÜTEN im Wettbewerb der Berlinale

Doris Dörries’ neuester Film KIRSCHBLÜTEN – HANAMI wurde für den Wettbewerb der 58. Internationalen Filmfestspiele Berlin ausgewählt.

Majestic Filmverleih wird KIRSCHBLÜTEN – HANAMI im Anschluss an die Berlinale am 28. Februar 2008 dann in die Kinos bringen. Regisseurin und Drehbuchautorin Doris Dörrie überrascht mit einem sehr intimen und persönlichen Werk: KIRSCHBLÜTEN – HANAMI. Die zutiefst menschliche, ergreifende und tragikomische Liebesgeschichte eines Mannes, gespielt von Elmar Wepper (DER FISCHER UND SEINE FRAU), der von Deutschland nach Japan reist, um dort die unerfüllten Träume seiner verstorbenen Frau, Hannelore Elsner (ALLES AUF ZUCKER), zu finden. In weiteren Rollen sind Nadja Uhl, der Shooting Star 2007 Maximilian Brückner, die junge japanische Tänzerin Aya Irizuki, Birgit Minichmayr, Floriane Daniel und Felix Eitner zu bestaunen.

“In Japan symbolisiert die Kirschblüte die Vergänglichkeit und erinnert an die Kürze, Zerbrechlichkeit, aber auch große Schönheit unseres Lebens”, erklärt ” Männer”-macherin Doris Dörrie den Titel ihrer produktion. Obwohl hier ein eher trauriges Thema fokussiert wird, beschreibt der Film ebenso eine sehr fröhliche und vitale Sicht auf das Leben.

Quelle: Limelight PR

bearbeitet von PermalinkKommentare (2)Kommentar schreiben »

“Der Herr der Ringe – Die Gefährten” – Das Original-Filmhörspiel


herr der ringe gefaehrten.thumbnail Der Herr der Ringe – Die Gefährten   Das Original Filmhörspiel

Seit zwei Generationen verfolgen Leser in aller Welt atemlos die Geschichte um Frodo Beutlin und den Ring. Ein Abenteuer, das mit Gefahren und wundersamen Begegnungen gespickt ist. J.R.R. Tolkins Trilogie “Lord Of The Rings” (zu deutsch: Der Herr der Ringe) hat seit seinem Erscheinen mehr als 200 Millionen begeisterter Leser gewonnen. Das außergewöhnliche Werk wurde mehrfach zum Buch des Jahrhunderts gewählt, Tolkin mit dem Literaturnobelpreis geehrt.

Nach der umstrittenen Zeichentrickverfilmung von Ralph Bakshi, gelang Regisseur Peter Jackson eine geniale und wunderschöne Umsetzung des Stoffes für die Kinoleinwand. Doch so einfach schien das Anfangs nicht, denn als Peter Jackson begann sich an die 300-Millionen-Dollar-Verfilmung zu wagen, wurde er bald mit der Macht der Ringe – den Fans – konfrontiert. Die Proteste gegen die geplanten Eingriffe in das Werk erreichten derartige Ausmaße, dass Jackson und Produktionsfirma New Line Cinema sich schließlich entschieden, eine möglichst werkgetreue Verfilmung zu realisieren. Aus der Not machten sie daraufhin zur Tugend und luden Hardcorefans zum Set, gaben ihnen kleine Statistenrollen – suchten aktiv ihre Unterstützung für das Projekt. Die Mammutproduktion sorgte in Neuseeland zeitweise nahezu für Vollbeschäftigung.

Und was dabei heraus kam war eine phantastisch gefilmte, beeindruckende Phantasiewelt, die jeden Fan vollends überzeugen konnte. Und so räumten die drei Filme auch in diesen drei Jahren (der erste Teil der Ringe-Trilogie „Die Gefährten“ kam am 19. Dezember 2001 in die Kinos, der zweite Teil „Die zwei Türme“ startete am 18. Dezember 2002 und der dritte Teil „Die Rückkehr des Königs“ startete am 17. Dezember 2003) insgesamt 17 Oscar ab, wobei der dritte Teil, mit elf Oscars, darunter den Oscar für den Besten Film, nun zu den erfolgreichsten Oscar-Filmen (neben „Ben Hur“ und „Titanic“) zählt.

Sechs Jahre nach dem Kinostart von „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ veröffentlichte WordArt das offizielle Hörspiel zum ersten Film „Die Gefährten“ mit den Original-Dialogen des Films.

Die Synchron-Dialoge, beeindruckend übersetzt von Andreas Fröhlich, bieten ohne Frage eine Steilvorlage für ein Hörspiel. Aber nicht nur Sprache, sondern auch Sprecher wie Timmo Niesner als Frodo, Patrick Bach als Sam oder der viel zu früh verstorbene Joachim Höppner als Gandalf der Zauberer verleihen den Synchron-Dialogen eine besondere Qualität.

Bei der Auswahl des Erzählers hatten die Hörspielproduzenten ein gutes Händchen: Sie konnten den renommierte Schauspieler und Synchronsprecher Reiner Schöne gewinnen, der unter anderem Mickey Rourke seine Stimme in „Sin City“ lieh und als Darth Vader in „Star Wars: Episode III“ zu hören war.

Was hier nicht so schön ist, ist die Gestaltung des Booklets. Hier wurden wahllos irgendwelche Fotos aneinandergeklatscht und die Designs aus dem Styleguide machen keinen besonders guten Eindruck. Informationen zu den Sprechern oder der Geschichte sucht man leider vergebens.

Dennoch, auch wenn es keine perfekte Hörspielinszenierung ist (es macht an einigen Stellen den Eindruck wie eine Blindenfassung des Films), und der Style auch etwas zu wünschen übrig lässt, so werden Fans der Filme trotzdem begeistert ihre Ohren spitzen und der abenteuerlichen Geschichte um Frodo, Gandalf und Co lauschen, und wieder gespannt auf Teil zwei und drei dieser Hörspielfassung warten.

Alternative zu diesem Hörspiel ist die 1991 produzierte Hörspielfassung des Südwestfunk gemeinsam mit dem WDR. Innerhalb von einem halben Jahr mit großem Aufwand eine 30-teilige Hörspielversion der 1200-seitigen Romanvorlage von John Ronald Reuel Tolkien. Ein Werk der Superlative: Mit 700 Manuskriptseiten, 70 Haupt-und 35 Nebenrollen, acht Chören, sieben Stunden Originalmusik und insgesamt zwölfeinhalb Stunden Laufzeit, eine der aufwändigsten Produktionen der Hörspielgeschichte. Als erstes Hörspiel in Deutschland wurde “Der Herr der Ringe” im “Direct to Disc”-Verfahren mit dem Computer aufgenommen. Doch ist der Erfolg des “Herr der Ringe”-Hörspiels – die Erstausstrahlung von Januar bis April 1992 erreichte vorsichtigen Schätzungen zufolge “Traum-Einschaltquoten” von ca. 100.000 Hörern je Folge – weniger in der Anhäufung von Superlativen begründet als in der besonderen Qualität der Inszenierung, die sogar von eingefleischten und damit besonders kritischen Tolkien-Fans gefeiert wurde.

Übrigens: Es ist geplant “Der kleine Hobbit”, die Vorgeschichte zu “Der Herr der Ringe”, ebenfalls zu verfilmen… Evtl. als Zweiteiler… Gerüchten zufolge sollten die Dreharbeiten bereits im Juli 2007 beginnen… Ein Kinostart im Jahr 2009 war angepeilt… Abwarten…

bearbeitet von PermalinkKommentare (0)Kommentar schreiben »

Zaubertrank mal anders…


screen asterix 1.thumbnail Zaubertrank mal anders…

Mit einem Zaubertrank geht alles leichter: In Ataris neuem Game Asterix bei den Olympischen Spielen soll das geheimnisvolle Getränk Alafolix zu sportlichen Höchstleistungen verhelfen, damit er die schöne Prinzessin Irina heiraten kann.

Aber auch wenn es nicht um den ganz großen Sieg oder die Hand der Angebeteten geht, schadet ein zauberhafter Drink keineswegs – und das weiß Maik Thiele ganz genau: In seinem Haifisch-Club in Köln zeigt der Cocktail-Experte von tv.gusto Laien in speziellen Kursen den Weg zum perfekten Mix. Zum Start von Asterix bei den Olympischen Spielen hat er eigens fünf ganz besondere Drinks kreiert. Vom Asterix-Spezial bis zum Majestik-Mix ist alles dabei – vielleicht auch Ihr ganz persönlicher Zaubertrank!

Asterix-Spezial:

3cl – Metaxa
2cl – Erdbeerlikör
5-8 – Minzblätter
12cl – Orangensaft
1cl – Erdbeersirup

Alle Zutaten mit Eis in einen Shaker füllen und kräftig schütteln. In ein Glas geben (Tumbler) und mit Erdbeeren garnieren.

Obelix-Elixier:

3cl – Cognac
2cl – Cointreau
2cl – Zitronensaft
12cl – Orangensaft
3cl – Mandarinensirup

Zutaten zusammen kräftig mit Eis im Shaker schütteln, in ein Hurricane-Glas mit Eiswürfeln geben und mit Orangenscheibe und Cocktailkirsche garnieren.

Troubadix-Trunk:

3cl – Grey Goose Vodka
3cl – Grand Marnier
6cl – Grapefruitsaft
6cl – Kirschsaft
2cl – Kirschsirup (für Süßmäuler)

Zutaten mit Eis shaken und in ein Glas mit zusätzlichen Eiswürfeln geben. Zum Garnieren sind Johannisbeeren und Cocktailkirschen optimal.

Gutemine-Gebräu:

1cl – Amaretto
2cl – Kahlua
2cl – Creme de Cacao
4cl – Sahne
2cl – Zimtsirup

Wird mit Eis geschüttelt, aber ohne Eis serviert: In eine Coktailschale abseihen und mit Kakaopulver bestreuen.

Majestik-Mix

4cl – Grand Marnier
2cl – Zitronensaft
8cl – Traubensaft
Champagner zum Auffüllen

Ohne Champagner, aber mit Eis kräftig shaken. Dann ohne Eis in eine Cocktailschale abseihen, mit Champagner auffüllen und mit Trauben garnieren.

bearbeitet von PermalinkKommentare (1)Kommentar schreiben »

Das Jahr geht laut zu Ende: TV-Special zu “Bang Your Head!!!” auf iMusic1


bang your head.thumbnail Das Jahr geht laut zu Ende: TV Special zu Bang Your Head!!! auf iMusic1

Eine rockige Premiere von „Bang Your Head“ steht am 30. Dezember auf iMusic1 an: In einem Special werden die Highlights des diesjährigen „Bang Your Head“ Festivals am 30.12.2007 ab 22 Uhr präsentiert.

Es ist soweit: „Bang Your Head“, eines der erfolgreichsten und renommiertesten Hardrock- und Heavy Metal-Festivals in Europa, öffnet sein Archiv. Seit mittlerweile mehr als 10 Jahren pilgern jedes Jahr im Sommer zwischen 15.000 und 20.000 Headbanger in das beschauliche Balingen am Fuße der Schwäbischen Alb, das sich für drei Tage in ein Mekka der Stromgitarren-Musik verwandelt.

In den letzten Jahren gaben sich dort die Stars der härteren metallischen Musik-Fraktion die Klinke in die Hand.

Am 6. Dezember veröffentlichte die e-m-s sales GmbH die diesjährige Festival-DVD „Bang Your Head!!! 2007. Passend zum DVD-Start gibt es ein TV-Special auf iMusic1: Am 30. Dezember ab 22 Uhr blicken die Veranstalter des Festivals Horst Franz und Chris „Jagger“ Jäger zwei Stunden lang erstmalig und exklusiv für iMusic1 auf das diesjährige Event zurück und lassen das Jahr 2007 laut ausklingen. Zahlreiche Highlights, die dieses Jahr live auf dem „Bang Your Head!!!“ präsentiert wurden, kommentieren die beiden „Banger“ und lassen alle Fans an ihren Insider-Erfahrungen und Backstage-Erlebnissen teilhaben.

Mit dabei sind u.a. Edguy, Heaven & Hell, Amon Amarth, Girlschool, Nazareth, Brainstorm und Dark Tranquillity.

„Es ist unser Ziel, den Musikliebhabern aller Genres ein spezielles Programm ganz nach deren Geschmack zu bieten. Daher freut sich iMusic1 sehr, dieses Special zu senden und damit den Rockfans ein verspätetes Weihnachtsgeschenk zu präsentieren“, so Marco Quirini (Senior Vice President).

Also Headbanger aufgepaßt: Das grosse „Bang Your Head!!!“ Special auf iMusic1 – fast wie live dabei…

bearbeitet von PermalinkKommentare (0)Kommentar schreiben »

Weitere Artikel zu Kino und Filmen im DigitalVD.de Entertainment Blog:

++ DVD-RUBRIKEN ++