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DigitalVD.de – Kino, Filme und Fakten

In Zukunft möchten wir Euch über Kino und alles, was damit zu tun hat, informieren. Die Zelluloid-Palette reicht vom Blockbuster über das Mainstream-Movie bis hin zur Arthaus-Produktion, jene kleinen Programmkino-Perlen, die allzu oft im filmischen Haifischbecken baden gehen müssen. Aber nicht nur das; wir versuchen Euch Tipps über Trends, über Stars und Sternchen zu geben und weisen auch auf Festivals, Events und ähnliche Ereignisse hin.

Film ist in seiner kleinen "Definition" einsehbar, aber doch unendlich gross in seiner Wirkung und Vielfalt. Keine Frage, über Kritik und Anregungen sind wir Euch natürlich mehr als dankbar.



Archiv Januar, 2008

SAVAGE GRACE bildet den Eröffnungsfilm des 17. verzaubert Internationales Queer Filmfestivals

Tom Kalins groß angelegtes Melodram, mit Hollywood-Star Julianne Moore („Far from Heaven“) in der Hauptrolle, ist die Verfilmung des gleichnamige Romans von Natalie Robins und Steven M. L. Aronson. SAVAGE GRACE ist nach „Swoon“ (2001) bereits Kalins zweiter Film, der beim verzaubert dem Publikum präsentiert werden wird, beide produziert von DER amerikanischen Independent Produzentin Christine Vachon von Killer Films („Boys Don’t Cry“, „A Home at the End of the World“, „Far from Heaven“, „Hedwig and the angry Inch“).

verzaubert ist sehr stolz, mit SAVAGE GRACE kurz nach seiner Premiere beim Sundance Film Festival 2008 ein fesselndes und opulent ausgestattetes Drama mit hervorragenden Hauptdarstellern präsentieren zu können. Der Film wird durch Concorde Filmverleih im Frühsommer in die deutschen Kinos kommen.

Quelle: ana radica ! Presse Organisation

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Neue Tele 5-Moderatorin: Christina Schulte folgt auf Miriam Pielhau in “Wir lieben Kino – Das Magazin”

Der Spielfilmsender Tele 5 macht Christina Schulte zum neuen Gesicht von ‚Wir lieben Kino – Das Magazin’. „Ich liebe Kino, das ist Unterhaltung, Emotion, ist immer auch ein Event“, sagt die 29-Jährige im Tele 5-Interview.

Ab 31. Januar ist die attraktive Schauspielerin und Moderatorin für das
Tele 5-Magazin unterwegs, trifft Stars auf roten Teppichen und stellt die neuesten Kinofilme vor. Neben Thomas Gottschalk steht Christina Schulte künftig für die Haltung des Senders, WIR LIEBEN KINO.

Die zarte Blondine mit der kräftigen Stimme ist in Ahlen bei Münster aufgewachsen. Nach dem Abitur zog sie nach Köln. Die Rolle in der Serie ‚Unter uns’ bekam Christina durch Zufall. „Ich konnte mich ein gutes Jahr als Strandgirl, das die Männer aufmischt, in der Schauspielerei versuchen und eine Menge lernen.“ Eine Schauspielausbildung und weitere Rollen, unter anderem in ‚Axel’, ‚Ladyland’ und ‚Die dreisten Drei’, folgten. Darüber hinaus hat Christina Schulte sich als Moderatorin von Fashionshows und Galas einen Namen gemacht.

Die Westfälin über sich selbst: „Ich bin gesellig und ehrlich. Ein Kumpeltyp eben. Aber ich kann auch sehr dominant sein.“ Gemeinsam mit ihrem neuen Partner Tele 5 will sie hoch hinaus: „Wenn ich mich einmal fest gebissen habe, gebe ich 1000 Prozent.“

Ein ausführliches Interview mit Christina Schulte lesen Sie unter www.tele5.de.

Sendehinweis: ‘Wir lieben Kino – Das Magazin’, Mittwoch, 30. Januar, 23.00 Uhr, erstmals mit Christina Schulte

Quelle: Tele 5

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“and the oscar goes to.” – die spektakulärsten Streifen rund um den bedeutendsten Filmpreis der Welt gibt es bei LOVEFiLM.de

Im März ist es wieder so weit: Die begehrteste Trophäe der Filmbranche wird verliehen und die ganze Welt blickt nach Hollywood. Schaut man in die Vergangenheit zurück, so finden sich zahlreiche spannende und skurrile Geschichten rund um den Oscar, die LOVEFiLM noch einmal ausgegraben und exklusiv unter www.lovefilm.de die besten 100 Titel zusammengestellt hat. Denn was wäre ein Event der Extraklasse ohne Momente, die Zuschauer, Stars und Jury schockieren? Nur halb so schön…

Marlon Brando lieferte mit dem Gewinn des Oscars für seine Darstellung des Mafia-Paten Vito Corleone ein Highlight in der Geschichte der Verleihung. Überraschenderweise erschien er zum Empfang der Trophäe nicht selbst auf der Bühne sondern stellvertretend die angebliche Indianerin Sacheen Littlefeather, die eine Solidaritätserklärung Brandos mit den Ureinwohnern Nordamerikas vorlas, um gegen deren Unterdrückung zu protestieren. Allein dies erzeugte bereits großes Aufsehen. Als sich jedoch herausstellte, dass es sich bei der Indianerin um die Schauspielerin Maria Cruz handelte, war der Skandal perfekt. Brando hatte die gesamte Gesellschaft Hollywoods und das Fernsehpublikum an der Nase herumgeführt.

Schwer zu glauben, aber in der Oscar-Historie gab es auch Gewinner, die sich so gar nicht über ihre Auszeichnung freuten. So gewann George C. Scott 1971 einen Oscar für seine Darstellung des George S. Patton im Film „Patton – Rebell in Uniform“. Nachdem er trotz seines entschiedenen Protests nominiert wurde, gewann er zu seinem Leidwesen auch noch. Er lehnte den Preis jedoch mit der Begründung ab, seine Kollegen nicht als Konkurrenten besiegen zu wollen. Möglicherweise hängt mit diesem Protest auch die Entscheidung der Jury zusammen, 1989 die Formel „and the winner is…“ gegen „and the oscar goes to…“ zu ersetzen. Auch hier lautete die Begründung, dass es bei der Auszeichnung keine Verlierer geben solle.

Betrachtet man das Thema Fehlentscheidungen beim Oscar so rückt vor allem „Citizen Kane“ in den Fokus, weltweit als einer der besten und einflussreichsten Filme aller Zeiten bekannt. Sowohl technisch, ästhetisch als auch dramaturgisch wird der Streifen als Meisterwerk angesehen und diente zahlreichen Generationen von Regisseuren und Drehbuchautoren als Vorbild. Bei der Verleihung 1942 gewann „Citizen Kane“ jedoch keinen Oscar – bis heute ein Skandal. Noch absurder war, dass bei jeder Erwähnung des Films Buh-Rufe laut wurden; und auch als Orson Welles für das beste Original-Drehbuch einen Oscar erhielt, wurde seine Rede mit Geschrei übertont. Es stellte sich heraus, dass ein amerikanische Milliardär und Medienmagnat sich in der Figur von George Foster Kane wiedererkannt hatte und alles versuchte, die Produktion und den Erfolg des Films zu verhindern. So startete er eine Hetzkampagne gegen den Film, setzte Kinobetreiber unter Druck, „Citizen Kane“ nicht zu zeigen, bestach die Mitglieder der Jury und kaufte letztendlich die Buh-Rufe des Publikums.

Lust bekommen, sich diese legendären Filme noch einmal anzusehen und sich auf neue skandalöse Momente in 2008 zu freuen? Unter www.lovefilm.de gibt es all diese und viele weitere preisgekrönte Filmhighlights.

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Stellungnahme der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE zu KEINOHRHASEN

til keinohrhasen.thumbnail Stellungnahme der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE zu KEINOHRHASEN

Til Schweiger gab in der heute erschienenen Ausgabe des FOCUS Magazins bekannt, dass er aus der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE austritt, weil diese seinen sehr erfolgreichen Film KEINOHRHASEN in der Vorauswahl zum DEUTSCHEN FILMPREIS 2008 übergangen habe. Die DEUTSCHE FILMAKADEMIE hat keineswegs KEINOHRHASEN für den DEUTSCHEN FILMPREIS 2008 übergangen oder abgelehnt. Die Vorauswahljury konnte den Film zu ihrem großen Bedauern nicht berücksichtigen, weil KEINOHRHASEN trotz Erinnerung gegenüber den Produzenten nicht zum Auswahlverfahren Deutscher Filmpreis 2008 angemeldet wurde und damit eine wichtige Voraussetzung für die Teilnahme am Auswahlverfahren für den höchst dotierten Kulturpreis nicht erfüllt hat. FILMAKADEMIE bedauert dies, doch sie muss sich an die „Richtlinien über das Auswahlverfahren für die Nominierungen zum Deutschen Filmpreis und die Zuerkennung des Deutschen Filmpreises 2008“ halten. Im Übrigen ist es selbstverständlich erlaubt, zum Beispiel DVDs mit Wasserzeichen einzureichen. Dies wird auch von einigen Produzenten aus Angst vor Piraterie regelmäßig praktiziert. Auch werden den DVDs für die Vorauswahljuroren und Mitglieder der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE gelegentlich Kinogutscheine beigelegt.

Die DEUTSCHE FILMAKADEMIE legt dabei größten Wert darauf, dass alle Filme gleich behandelt werden. KEINOHRHASEN ist am 20. Dezember 2007 gestartet und kann selbstverständlich auch am kommenden Auswahlverfahren für den Deutschen Filmpreis 2009 teilnehmen, wenn die Produzenten oder der Verleih den Film fristgerecht anmelden.

Die Verleihung des DEUTSCHEN FILMPREISES ist eine Veranstaltung der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE in Zusammenarbeit mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, produziert von der DFA Produktion GmbH. Die gemeinsamen Richtlinien für das dreistufige Wahlverfahren zum DEUTSCHEN FILMPREIS 2008 und die Voraussetzungen für die Teilnahme am Verfahren sind auf der Website der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE www.deutsche-filmakademie.de veröffentlicht.

Die DEUTSCHE FILMAKADEMIE beglückwünscht Til Schweiger zu seinem Erfolg mit KEINOHRHASEN und wünscht ihm und dem Film auch weiterhin viel Erfolg. Die Ankündigung von Til Schweiger im FOCUS Magazin, aus der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE auszutreten, wird von Präsidium wie Vorstand sehr bedauert.

Quelle: LimeLight PR

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HORTON HÖRT EIN HU! – Welche Stimme passt dazu?


horton.thumbnail HORTON HÖRT EIN HU!   Welche Stimme passt dazu?

Im Dschungel von Nümpels, in der Nähe eines Tümpels, leben viele verschiedene Tiere. HORTON, der gutmütige Elefant, KÄNGURU, die überfürsorgliche Mutter und TOMMY, ein gemütlicher Zeitgenosse. Wenn Sie genau hinschauen, bzw. hinhören, dann werden Sie merken, dass Ihnen die drei irgendwie bekannt vorkommen…

Für dieses Animations-Abenteuer der ICE AGE Macher HORTON HÖRT EIN HU! konnten drei sympathische deutsche Sprecher gewonnen werden: die erfolgreichen Comedians und Schauspieler Christoph Maria Herbst (HORTON) und Anke Engelke (KÄNGURU) sowie den Tigerentenclub-Moderator Malte Arkona (TOMMY).

Was könnte bei dieser prominenten Besetzung mit der Rettung der Hus und Hu-Heims noch schief gehen?

Kurzinhalt
Horton ist ein sympathischer, phantasievoller Elefant, auf den man sich verlassen kann. Er lebt im Dschungel von Nümpels und hört eines Tages den Hilferuf eines Staubkorns: es sind die Hus. Für Horton ist klar, er muss Hu-Heim und dessen winzig kleine Kreaturen trotz des Spottes und der bösen Streiche anderer Dschungelbewohner beschützen: denn ein Mensch ist ein Mensch wie klein er auch sei. Dabei muss er sich vor allem gegen das überfürsorgliche Känguru und den fiesen Adler Vlad durchsetzen; aber auch die anderen Bewohner des Dschungels sehen durch Hortons angebliche Verrücktheit ihre Gemeinschaft bedroht…

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Max Ophüls Preis 2008 (Kurzfilm) geht nach Hamburg


dunkelrot.thumbnail Max Ophüls Preis 2008 (Kurzfilm) geht nach Hamburg

Ein sensationeller Erfolg junger Filmemacher der Hamburg Media School beim Filmfestival Max Ophüls Preis 2008. Der Film „Dunkelrot“ wurde gestern Abend bei der Preisverleihung in Saarbrücken als bester Kurzfilm ausgezeichnet, wo Regisseurin Frauke Thielecke stolz den Preis entgegennahm. In diesem Jahr wurde der Max Ophüls Preis zum 29. Mal verliehen.

Das Filmfestival Max Ophüls Preis ist nicht nur seit fast 30 Jahren eine feste und angesehene Größe in der deutschen Festivallandschaft, es bietet auch eine wichtige Plattform für junge Talente aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Umso größer war die Freude beim Team des HMS-Kurzfilms „Dunkelrot“ (Drehbuch: Florian Öller, Regie: Frauke Thielecke, Kamera: Marius von Felbert, Producer: Andrea Schütte), als es sich unter insgesamt 420 Einsendungen und 14 nominierten Kurzfilmen durchsetzen konnte. Das Team studiert seit 2006 an der Hamburg Media School. Die hochkarätig besetzte Jury war sich über den Film und die Regisseurin Frauke Thielecke einig: „Ein Mann und seine an Alzheimer erkrankte Frau. Es sind seine zärtlichen und liebevollen Gesten, die von einer immer noch bestehenden Zuneigung erzählen. Die Regisseurin braucht nur 13 Minuten um uns eine große Liebesgeschichte ganz nahe zu bringen. Wir freuen uns auf den ersten Spielfilm dieses Talents.“ Der Film „Dunkerot“ wird erstmals am 28. Januar um 18 Uhr öffentlich im CinemaxX Dammtor in Hamburg gezeigt. Erfreuliche Randnotiz des gestrigen Ereignisses in Saarbrücken: Den Max Ophüls Preis 2008 in der Kategorie Langfilm bekam die Komödie „Selbstgespräche“, deren Kameramann Dirk Morgenstern 2000 bis 2002 an der Hamburg Media School in der Kameraklasse studiert und seinen Abschluss gemacht hat.

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Audi sorgt als Sponsor des Deutschen Filmballs für glanzvollen Auftritt der Stars

Bereits zum 34. Mal kam am 19. Januar 2008 die Crème de la Crème der deutschen Filmszene im Bayerischen Hof in München zusammen. In einer rauschenden Ballnacht wurden Kassenschlager des deutschen Films, wie z.B. “Das Parfum“, gefeiert. Für den glanzvollen Auftritt der nationalen und internationalen Filmstars sorgte der Audi VIP Shuttle Service, bestehend aus einer Flotte von 20 exklusiv ausgestatteten Audi A8. Das VIP Shuttle passte damit wunderbar zum Deutschen Filmball, bei dem sich die Spitzen aus Film, Wirtschaft und Showbizz trafen. Hochkarätige Gäste wie Til Schweiger, Moritz Bleibtreu, Mario Adorf, Doris Dörrie, Veronica Ferres und Ornella Muti gaben sich beim wohl wichtigsten Treffen der deutschen Filmszene ein Stelldichein.

Durch den 2006 geschlossenen Sponsor-Vertrag unterstützt Audi indirekt die gemeinnützige Stiftung “Deutsche Filmkünstler-Nothilfe”, für die der Deutsche Filmball traditionell veranstaltet wird. Neben dem Reinerlös der Abendveranstaltung fließen sämtliche Einnahmen aus einem Charity-Casino in einen Unterstützungsfonds zugunsten bedürftiger Filmschaffender.

Schon vor rund 15 Jahren stellte Audi die ersten Filmfahrzeuge zur Verfügung. In den vergangenen Jahren intensivierte die Ingolstädter Premiummarke die Unterstützung des internationalen Films durch eine Kooperation mit der Constantin Film AG und diversen Product Placements in Hollywood.

Das nächste Hollywood-Projekt “Iron Man” ist schon in der Produktion. In der Verfilmung des Marvel-Comics fährt der Technik affine Titelheld Tony Stark (Robert Downey jr.) einen Audi R8. Die weibliche Hauptrolle spielt Gwyneth Paltrow, die im Film einen Audi S5 fährt. Der Film läuft im Mai 2008 international in den Kinos an.

Im Sommer 2006 fuhr Lois Lane in “Superman Returns” im Audi A3 Sportback in Metropolis vor. 2005 steuerte Jason Statham im Actionspektakel “Transporter 2 – The Mission” einen unverwüstlichen Audi A8 durch die Kulisse des südlichen Florida. Und für das Event-Movie “I, Robot” (2004) baute Audi das futuristische Sportcoupé Audi RSQ als Co-Star des Helden Will Smith alias Detective Spooner.

Schon zuvor spielte die Marke mit den vier Ringen u.a. in Reese Witherspoon’s “Legally Blonde 2″ (2003), “About a Boy” (mit Hugh Grant, 2002), “The Mothman Prophecies” (mit Richard Gere, 2002), “Mission Impossible II” (mit Tom Cruise, 2000), “The Insider” (mit Russell Crowe, 1999) sowie John Frankenheimers Action-Klassiker “Ronin” mit Jean Reno und Robert De Niro (1998) automobile Hauptrollen.

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Porträt: Philippe Graber

Ein Mann für gewisse stille Stunden, ein Mann, der selber lieber ruhig bleibt, als laut wird. Der Luzerner Theater- und Filmschauspieler Philippe Graber erobert nach den Bühnenbrettern nun auch die Filmleinwände: In seinem neuesten Filmcoup „Der Freund“ beweist er einmal mehr, daß Intensität und Präsenz eines großen Schauspielers nicht auf roten Teppichen oder Cocktail-Parties stattfinden muß:

In der Ruhe liegt die Kraft, und Begabung muß nicht beredt bewiesen werden. Während andere durch dreiste Dummheit täglich in die Schlagzeilen drängen, bleibt er lieber daheim, um an einem neuen Drehbuch zu schreiben. Er ist bekannt, aber nicht beliebt, weil ihn noch zu wenig kennen. Er ist begabt, aber nicht bejubelt.

Seine Begeisterung für das Theater entdeckte der 32jährige, unscheinbar wirkende nette Junge von nebenan schon in frühen Jahren als Statist am Luzerner Stadttheater. Jenes Stadttheater, welches ihn 2005 für die Komödie „Der Anfang vom Ende“ und 2006 für „Romeo und Julia“ als Hauptdarsteller zurückholte. Deshalb betont er stets, daß er sich mit Luzern nach wie vor sehr verbunden fühle“, weil auch „seine Familie und gute Freunde da sind.“ Und für ein Engagement am Stadttheater ist er „jederzeit wieder zu haben“, weil er es „super“ findet, was Schauspieldirektor Andreas Hermann für eine grandiose Arbeit leistet.“ Graber wollte, will und wird nach oben kommen.

Und so überzeugte der nun in Zürich lebende Allrounder beispielsweise 2000 in Shakesspares „Richard II“ unter Claus Peymann, spielte gegen Gott und die Welt in Büchners „Leonce und Lena“ (2003) und überraschte 2005 als Andreas Baader mit „RAF Unplugged“. Entscheidend war aber Leander Haussmann, der ihn 2002 nach dem „Sommernachtstraum“ vom Theater zum NVA-Film brachte. Jetzt gilt er im Kino als großer schweizerischer Hoffnungsträger: Denn nach dem eher mageren Schweizer Filmjahr 2007 gilt soll „Der Freund“, der Mitte Januar in die Lichtspielhäuser kommt, ein besseres 2008 einläuten. Die überzeugende Tragikomödie rund um einen schüchternen Außenseiter, der zum Pro-forma-Freund einer umschwärmten Popsängerin wird, ist im Geschichtenatelier von Micha Lewinsky entstanden. Der brillante Drehbuchautor, aus dessen Feder Schweizer Filmhits wie „Sternenberg“ und „Little Girl Blue“ stammen, überzeugt ungemein mit seiner ersten großen Spielfilmregie. Nicht zuletzt durch seinen Protagonisten Graber: „Philippe Graber habe ich nach einem sehr langen und mühsamen langen Casting-Prozess gefunden. Und ich bin sehr glücklich darüber. Er ist wirklich eine echte Entdeckung. Ich bin überzeugt, wir werden ihn noch in vielen Filmen erleben!“, frohlockte Lewinski enthusiastisch nach dem Dreh.

Dabei will der 180 cm große Graber alles andere als Sympathieträger sein: Als streberhafte Soldat Stadlmair überzeugte er 2005 in der Filmkomödie „NVA“, die vom Leben in der Nationalen Volksarmee in der Endphase der DDR handelt, das europäische Publikum.

“Ich spiele gerne uncoole Typen, die erinnern einen an sich selber. Man ist ja auch nicht immer so cool, wie man sein möchte“, gesteht Graber im Interview. Man spürt sofort, er will keinen Rummel um seine Person, und man fühlt seine Sensibilität und Sensitivität ist in seinem darstellerischen Spiel. Das Gold glänzt eben im Verborgenen, und das weiß Graber weiß auch nur zu gut, auch, wie „schnelllebig und hohl das Showbusiness“ ist. Heute Top, morgen Flop. Das will er nicht: „Ich mag es überhaupt nicht, als Schauspieler überhaupt erkannt zu werden, betont er energisch. Im Gegenteil, die „Schauspielerei gibt mir keine größere Selbstsicherheit; man wird dadurch bloß eitel und arrogant.“ Überdies provoziere Derartiges bloß „ewig dieselben Fragen“ wie: Wann geht’s nach Hollywood?“ Keinen Zweifel, Graber, der in seiner Freizeit Fußball, Schach und Lesen favorisiert, hat sein Metier von der Pike auf gelernt, büffelte er doch von 1996 – 2000 an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich. Klar, Zürich ist sein neues Domizil, aber „Luzern ist und bleibt meine Heimat, ich immer wieder gerne da“, gesteht Graber und ehrlich. Das ehrt ihn, den Mann für große gewisse und stille Theater- und Filmstunden: „Ich möchte gerne das Filmen intensivieren, und auch das Theaterspielen beibehalten, wünscht sich Graber, und das, „obwohl es zwei völlig unterschiedliche Welten sind.“.

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Doris Dörries neuer Film Kirschblüten belohnt

kirschblueten.thumbnail Doris Dörries neuer Film Kirschblüten belohnt

Mit Elmar Wepper und Hannelore Elsner in den Hauptrollen, wurde gleich zwei Mal mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet:

Elmar Wepper als Bester Hauptdarsteller und KIRSCHBLÜTEN – HANAMI als Bester Film.

Elmar Wepper und die Ausnahmekünstlerin Doris Dörrie trafen bereits 2005 in DER FISCHER UND SEINER FRAU zusammen- für die Rolle des Rudi in KIRSCHBLÜTEN – HANAMI suchte Doris Dörrie einen Schauspieler „mit Löwenherz“ und betont immer wieder, dass sie diesen mit Elmar Wepper gefunden hat. Ihr goldrichtiges Gespür wurde nun beim Bayerischen Filmpreis bestätigt: Elmar Wepper wurde gestern abend von seinem Bruder Fritz der Pierrot als Bester Hauptdarsteller für seine Rolle in KIRSCHBLÜTEN – HANAMI überreicht. Und auch die wichtigste Auszeichnung des Abends ging an KIRSCHBLÜTEN – HANAMI: Molly von Fürstenberg und Harald Kügler, die mit ihrer Firma Olga Film schon einmal einen großen Erfolg mit der Regisseurin Doris Dörrie erlebten, als sie vor mehr als 20 Jahren gemeinsam den Film MÄNNER in die deutschen Kinos brachten, wurden im Münchner Prinzregententheater mit der Lucinda für den Besten Film geehrt. Majestic Filmverleih, der KIRSCHBLÜTEN – HANAMI am 06. März 2008 bundesweit in die deutschen Kinos bringen wird, freut sich mit Olga Film, Doris Dörrie und ihrem gesamten Filmteam über diese beiden hochkarätigen Auszeichnungen. Seine Weltpremiere wird KIRSCHBLÜTEN – HANAMI bei der kurz bevorstehenden Berlinale (07.-17. Februar) feiern. Der Film wird dort im Wettbewerb präsentiert werden.

Quelle: LimeLight PR

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ONCE – Soundtrack

Vom unabhängig produzierten, irischen Alternative-Folk-Musical zum Überraschungserfolg mit Millioneneinnahmen – “Once” zählt zu den ganz großen Erfolgsgeschichten des US-Kinos. Bereits im Januar 2007 wurde “Once” beim “Sundance”-Festival mit dem “World Cinema Audience Award” in der Kategorie “Best Dramatic Film” ausgezeichnet.

Auch der Soundtrack entwickelte sich in den Vereinigten Staaten zum Surprise-Seller: Der Longplayer verkaufte sich bis dato fast 260.000 Mal. Die Songs auf “Music From the Motion Picture ‘Once’” wurden von den beiden Hauptdarstellern Glen Hansard und Markéta Irglová geschrieben und eingespielt, darunter die Stücke “Falling Slowly”, “If You Want Me” und “Once”. Der Song “Gold” stammt von Interference.

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