Sonntag, 1 Februar 2009 @ 3:45pm • Games
Seit knapp drei Jahrzehnten ist der kleine, gelbe und gefräßige Nimmersatt PAC-MAN ein fester Bestandteil der Videospielgeschichte. Zusätzlich zur spannenden Single-Player-Hatz ermöglicht es Namco Bandai Networks Europe (NBNE) ab sofort allen Handynutzern die aufregenden Labyrinthe via Bluetooth gemeinsam zu erkunden. Wer spielt PAC-MAN und wer die Geister? Fressen oder gefressen werden – hier entscheiden die Spieler.
PAC-MAN knurrt wieder mächtig der Magen und so futtert sich der Spieler durch 256 verzwickte Levels und weicht geschickt den Widersachern Blinky, Pinky, Inky und Clyde aus. Mit einer schmackhaften Kraftpille dreht der Zocker den Spieß einfach um und geht selbst auf Geisterhatz, um so sein Punktekonto aufzustocken. Genau hier kommt die Neuheit von Namco Bandai Networks Europe ins Spiel: Statt wie gewohnt gegen künstliche Geister zu zocken, können bis zu drei Spieler per Bluetooth die mobile Geisterparty betreten. Dabei versuchen sie in der Rolle des fiesen Verfolgers – behindert durch einen Fog of War, der große Teile des Spielfelds verdeckt – PAC-MAN einzuholen und auszuschalten. Verliert der Spieler in der Rolle des PAC-MAN, erhält der nächste Mitspieler die Chance in der virtuellen Freundeshatz zu bestehen. Die Rolle des vierten Geistes übernimmt weiterhin das Handy.
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Sonntag, 1 Februar 2009 @ 2:42pm • Komödie
Teeniekomödien sind ja immer so eine Sache – gehört man der anvisierten Zielgruppe an, kann man sich oftmals vor Lachen ausschütten über Sachen, die Erwachsenen nur ein müdes Stirnrunzeln entlocken. Teenies müssen ja aber auch nicht mehr mit ihren Eltern ins Kino gehen; insofern ist das wohl einigermaßen okay so. Umso mehr kann man sich dann aber als erwachsener Rezensent freuen, wenn eine Teeniekomödie mal außergewöhnlich charmant geworden ist, wenn man sich sicher sein kann, dass der Film das Zielpublikum mehr als zufrieden stellt und gleichermaßen auch niveauvolle Unterhaltung bietet. Da kann man dann als Erziehungsberechtigter umso zufriedener sein, wenn man seine Teenie-Kinder in den richtigen Film geschickt hat – einen Film wie „Nick und Norah – Soundtrack einer Nacht“.
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Sonntag, 1 Februar 2009 @ 1:13pm • Drama
Harvey Milk hat in den 1970er Jahren einen Traum: Er möchte, dass sich keiner seiner sexuellen Identität zu schämen braucht und geht für die Rechte der Homosexuellen auf die Straße. Er kandidiert wiederholt für ein Amt im Stadtrat von San Francisco, was ihm nicht nur Freunde einbringt. Politisches Biopic.
Der Stoff scheint geradezu wie geschaffen für einen Filmemacher wie Gus Van Sant: Harvey Milk war der erste US-amerikanische Politiker, dem es als offen schwulem Mann gelang, ein wichtiges Amt durch Volksabstimmung zu erlangen. In der kurzen Zeit seiner Politkarriere schaffte er es darüber hinaus, eine Stimmmehrheit gegen die „Proposition 6“ auf die Beine zu stellen, laut derer es schwulen und lesbischen Lehrern verweigert worden wäre, ihren Beruf weiter auszuüben. Milk war also ein Mann, der keinen Hehl aus seinem Schwulsein machte und damit eine Vorreiterrolle in der Community einnimmt. Auch Gus Van Sant hat stets zu seiner Homosexualität gestanden und in seinen Filmen immer wieder Themen aufgegriffen, die Schwul- oder Lesbischsein direkt oder indirekt thematisierten. Milks Leben sollte schon seit Langem für ein Biopic adaptiert werden, eine sehenswerte Dokumentation wurde unter dem Titel „The Times of Harvey Milk“ bereits realisiert.
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Sonntag, 1 Februar 2009 @ 11:38am • Kino - News
Der Film OPERATION WALKÜRE, der am 22. Januar in Deutschland erfolgreich angelaufen ist, belegte am Startwochenende auf Anhieb die Spitze der deutschen Kinocharts. Mit einem Boxoffice von € 2.816.000 und 395.000 Kinobesuchern inklusive bundesweiten Previews seit letztem Mittwoch zieht der Thriller um das Attentat auf Adolf Hitler nach einem gelungenen US-Start auch in Deutschland das Publikum begeistert ins Kino.
Die Macher von Operation Walküre um Regisseur Bryan Singer, Drehbuchautor und Produzent Chris Mc Quarrie sowie Hauptdarsteller Tom Cruise bewiesen ihr gutes Gespür für einen außergewöhnlichen Filmstoff, der die spannende Geschichte deutscher Widerständler um Claus Schenk Graf von Stauffenberg im Dritten Reich erzählt.
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Sonntag, 1 Februar 2009 @ 9:27am • Kino - News
DESPEREAUX – der kleine Mäuseheld
Basierend auf dem gleichnamigen Kinderbuch-Bestseller von Kate DiCamillo wird „The Tale of Desperaux“ nun auch als computeranimierter Trickfilm lebendig. Das ehemals strahlende Königreich Dor ist nur noch ein Schatten seiner selbst, eine Welt der gebrochenen Herzen. Die Sonne untergegangen, das Lachen vergangen und alle Hoff nung vergebens – bis zur Geburt des kleinen Mäuserichs Desperaux Tiling, der trotz den Anstrengungen seiner Familie einfach keine Angst zu verspüren scheint. Er liebt Heldensagen und die Menschenprinzessin Erbse und, weil sich das für eine Maus nicht schickt, wird er in die düsteren Keller des Schlosses verbannt. Sein Retter in der Not, Roscuro – eine gutherzige Ratte, hasst sein Leben in der Dunkelheit und kommt dennoch von seinem Weg ans Licht ab. Und das Dienstmädchen Miggery Sow wäre so unendlich gerne eine echte Prinzessin.
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Sonntag, 1 Februar 2009 @ 8:07am • Drama
Filmgeschichtlich mag es ein Novum sein – die erste deutsch-israelische Gemeinschaftsproduktion, die sich dem dunkelsten Kapitel der gemeinsamen Geschichte annimmt: dem Holocaust. Und trotzdem hat Paul Schrader („Auto Focus“) den beiden Nationen bei der Vergangenheitsbewältigung keinen Gefallen getan. Seine Verfilmung des Romans „Adam Hundesohn“ von Yoram Kaniuk begeht sogar einen unverzeihlichen Fehler, indem er die unmenschlichen Schandtaten der Nazis einer unangebrachten Lächerlichkeit preisgibt. Nicht etwa, dass er dem Grauen mit Humor begegnen wollte, wie das mit einigem Erfolg Roberto Benigni in „Das Leben ist schön“ gelungen war. Nein, bei Schrader geht es um den Wahnsinn des Krieges und den Wahnsinn, den dieser allzu häufig bei seinen wehrlosen Opfern hinterlässt, und der mitunter auch nach Jahrzehnten nicht abklingen kann.
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