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DigitalVD.de – Kino, Filme und Fakten

In Zukunft möchten wir Euch über Kino und alles, was damit zu tun hat, informieren. Die Zelluloid-Palette reicht vom Blockbuster über das Mainstream-Movie bis hin zur Arthaus-Produktion, jene kleinen Programmkino-Perlen, die allzu oft im filmischen Haifischbecken baden gehen müssen. Aber nicht nur das; wir versuchen Euch Tipps über Trends, über Stars und Sternchen zu geben und weisen auch auf Festivals, Events und ähnliche Ereignisse hin.

Film ist in seiner kleinen "Definition" einsehbar, aber doch unendlich gross in seiner Wirkung und Vielfalt. Keine Frage, über Kritik und Anregungen sind wir Euch natürlich mehr als dankbar.



Archiv Mai, 2009

Top Job – Showdown im Supermarkt – Komödie

topjob komoedie film 150x214 Top Job – Showdown im Supermarkt   KomödieWenn man nicht schon einmal Urlaub in den Vereinigten Staaten von Amerika gemacht oder sich durch Werke der Popkultur ein profundes Vorwissen über dortige Shopping Malls und die Mentalität ihrer Betreiber angeeignet hat, dürfte man bei diesem Film ein wenig im Regen stehen. Das gesamte Konzept der Auseinandersetzungen zwischen zwei Shop Manager Assistants, die ein Auge auf eine Beförderung geworfen haben, ist durch und durch amerikanisch – und gottseidank bislang mit deutschen Verhältnissen nicht ohne weiteres kompatibel. Doug (Seann William Scott) ist seit Jahren die Nummer zwei in der Filiale von Donaldson’s, hofft aber, nach dem Neubau einer weiteren Geschäftsstelle dort zum Chef aufzusteigen. Doch ausgerechnet kurz zuvor wird mit Richard (John C. Reilly) ein kanadischer Kollege in den Ort berufen, der gleichermaßen Ambitionen hegt, den lukrativen Posten künftig zu bekleiden.

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Deutschlandpremiere – GT by CITROËN zu Gast am Nürburgring

Eine derart perfekte Verschmelzung von realem und virtuellem Motorsport hat die Rennsportwelt in Deutschland bisher noch nicht zu Gesicht bekommen. Der GT by CITROËN ist der weltweit erste Sportwagen, der exklusiv für eine Rennsimulation entwickelt und konzipiert wurde und später 1:1 einem realen Fahrzeug Modell stand. Sony Computer Entertainment Deutschland (SCED), CITROËN und Polyphony Digital Inc., das japanische Entwicklerstudio des beliebten PlayStation-Games Gran Turismo, bringen den GT Concept Car nun erstmalig nach Deutschland. Beim 24h-Klassiker auf der Nordschleife wird diese perfekte Symbiose aus Aerodynamik und Eleganz in der „GT Area“ von Sony PlayStation im historischen Fahrerlager zu bewundern sein.

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Rückenwind – Drama

In Jan Krügers zweitem Langspielfilm hat sich der Filmemacher mit einem jungen schwulen Paar auf eine Reise über die Grenzen ihrer frischen Beziehung hinaus begeben. Johann und Robin satteln die Drahtesel und fahren aufs Land hinaus. Das geplante Zelten im Wald gestaltet sich als schwieriger als gedacht. Kurz darauf landen die beiden auf einem Bauernhof, auf dem der junge Henri mit seiner Mutter lebt. Die Vier freunden sich zaghaft an und unternehmen Einiges zusammen, doch die Beziehung zwischen Johann und Robin beginnt darunter zu leiden.

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The Red Spot – Der rote Punkt – Drama

Die Japanerin Aki geht im Ostallgäu auf Spurensuche nach ihren Eltern, die dort einst verunglückten. Sie wird vor Ort freundschaftlich von einer Familie aufgenommen, deren Alltag durch die Einflüsse Akis alsbald nachhaltig auf den Kopf gestellt wird. Poetisch-stilsicheres Familiendrama.

Es sind Gegensätze, die hier mal wieder aufeinander treffen, und die einen Gutteil des Reizes der Geschichte ausmachen, die von diesen Gegensätzen lebt. Aber es sind auch die Gemeinsamkeiten, die sich nach und nach auftun und die in Details stecken, die der Zuschauer für sich entdecken kann. Zu Beginn sehen wir die junge Aki (die 26jährige Yuki Inomata, eine wahre Entdeckung für hiesige Kinozuschauer!) in ihrer Unentschlossenheit ihrer eigenen Zukunft nach dem Studium gegenüber. Ihr Freund Jun ist ein perfekter Karrieretyp, sie lebt viel lieber in den Tag hinein. Und entschließt sich dann für die Reise nach Deutschland, um endlich ein Stück ihrer unverarbeiteten Vergangenheit zu rekonstruieren. Im Ostallgäu, wo es sie hinverschlägt, ticken die Uhren noch anders, der Gegensatz zur Millionenmetropole Tokio könnte kaum krasser ausfallen. Doch die Familie Weber nimmt die etwas unsichere Japanerin gastfreundlich auf und assistiert ihr bei ihren Nachforschungen.

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NACHTS IM MUSEUM 2 – Prädikat wertvoll

nachts im museum 2 150x99 NACHTS IM MUSEUM 2   Prädikat wertvollDie Filmbewertungsstelle Wiesbaden hat dem Film Nachts im Museum 2 das Prädikat wertvoll erteilt. Das Prädikat der Jury wurde heute von der Filmbewertungsstelle veröffentlicht und mit den folgenden Worten begründet:

“Nachts im Museum 2 ist eine Fortsetzung, der es gelingt ebenso altersübergreifend zu unterhalten wie der erste Teil. Erfolgreiche Gags wie die Affe-Larry-Ohrfeigensequenz werden nicht nur zitiert sondern gekonnt gesteigert. Nachts im Museum 2 mag sicher mehr Action als Weisheiten enthalten, der Grundtenor ist aber überraschend unamerikanisch, unpatriotisch: Wir brauchen Helden, aber nicht um der Helden willen, sondern um der Anliegen willen. Und Geld ist nicht alles, persönliches Glück und die Verpflichtung zum Vorteil des Allgemeinwohls werden ohne groben Holzhammer vorgetragen. Das sind Kinoweisheiten, die man unbesorgt und gut unterhalten mit nach Hause nehmen und eventuell ja sogar beherzigen kann.”

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Pfingstfestspiele aus Baden-Baden auf ARTE

PFINGSTFESTSPIELE AUS BADEN-BADEN AUF ARTE: CARL MARIA VON WEBER: DER FREISCHÜTZ LIVE IM FERNSEHEN IN HD-QUALITÄT UND IM INTERNET
MONTAG, 1. JUNI 2009, UM 19.00 UHR

SWR/ARTE, Deutschland 2009, ca. 150 Min., in HD,
Erstausstrahlung
Musikalische Leitung: Thomas Hengelbrock, Inszenierung, Bühnenbild und Licht: Robert Wilson, Co-Regisseurin: Ann-Christin Rommen, Kostüme: Viktor und Rolf, Dramaturgie: Wolfgang Wiens, Regieassistenz: Tillmann Hecker; Chor: Philharmonia Chor Wien; Orchester: Mahler Chamber Orchestra Mit: Klaus Kuttler (Ottokar), Reinhard Dorn (Cuno), Juliane Banse (Agathe), Julia Kleiter (Ännchen), Dimitry Ivashchenko (Kaspar), Steve Davislim (Max), Paata Burchuladze (Eremit), Ronald Spiess (Samiel), Matjaz Robavs (Kilian)
Fernsehregie: Georg Wübbolt, Moderation: Annette Gerlach

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Löwenkäfig – Drama

loewenkaefig drama 150x214 Löwenkäfig   DramaAls Julia aufgrund des vermeintlichen Mordes an ihrem Geliebten in ein argentinisches Frauengefängnis eingewiesen wird, ist sie schwanger. Tomás kommt hinter Gittern zur Welt. Julias Mutter bemüht sich darum, ihren Enkel in Freiheit aufwachsen zu lassen, was Julia zu verhindern versucht. Ungewöhnliches Gefängnisdrama.

Wer bei einem Frauengefängnisfilm direkt an die erfolgreiche RTL-Serie „Hinter Gittern“ denkt, ist bei diesem argentinischen Arthouse-Film von Pablo Trapero („Familia Rodante – Argentinisch reisen“) wahrlich falsch gewickelt. Der von Walter Salles („Central Station“) koproduzierte Film „Löwenkäfig“ erzählt von einem Knastalltag, wie er uns bislang eher selten begegnet sein dürfte. Was genau in Julias Wohnung zu Beginn des Films vorgefallen ist, werden wir nicht erfahren. Alles ist voller Blut, Julias Freund tot, dessen Liebhaber schwer verletzt. Julia selbst kann sich an nichts erinnern und findet sich kurz darauf hinter Gittern wieder. Der Gefängnistrakt, in den sie eingeliefert wird, ist hochschwangeren Frauen und jungen Müttern vorbehalten.

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RUMBA – Endlich auf DVD!

rumba dvd 150x231 RUMBA   Endlich auf DVD!Die nallbunte Komödie RUMBA ist endlich auf DVD erhältlich:

RUMBA
Grundschullehrer Dom (Dominique Abel) und Fiona (Fiona Gordon) frönen stets nach Feierabend ihrer Leidenschaft für die Rumba und gewinnen locker jeden Tanzwettbewerb. Doch auf dem Heimweg von einer Tanzveranstaltung stellt sich ihnen das Schicksal in Person eines tollpatschigen Selbstmörders in den Weg. Um ihn vor dem Freitod zu bewahren, fahren sie mit dem Auto gegen eine Wand. Und ihr Leben ist nicht mehr wie es vorher war. Fiona wacht in einem Ganzkörpergips auf, und Doms Gedächtnis leidet fortan unter Systemausfall. Als sich Dom nicht mehr an den Heimweg erinnern kann und stattdessen in einer Imbissbude mit Meerblick landet, begibt sich Fiona auf eine abenteuerliche Suche nach ihm.

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Der Womanizer – Die Nacht der Ex-Freundinnen

der womanizer 150x212 Der Womanizer – Die Nacht der Ex FreundinnenManche Stoffe sind so zeitlos und klassisch, dass sie einfach nicht totzukriegen sind. Auf die meisten Werke von William Shakespeare trifft das zu, und auch auf eine ganze Reihe der Arbeiten des britischen Schriftstellers Charles Dickens. Neben Klassikern wie „Oliver Twist“ und „David Copperfield“ hat vor allen Dingen sein „Weihnachtsmärchen“ unzähligen Adaptionen als Vorlage gedient. Nicht zuletzt in Entenhausen und bei den Muppets wurde der Stoff verortet, um ihn schon jungen Zuschauern nahe zu bringen.

Freie Bearbeitungen der Vorlage gab es ja schon einige, nun hat man die Läuterungsgeschichte mal ihres weihnachtlichen Anstrichs beraubt und den Menschenfeind Scrooge zu einem skrupellosen Casanova gemacht. Matthew McConaughey gefällt in der selbstironischen Rolle des Connor Mead, eines erfolgreichen High-Society-Fotografen, der an jedem Finger zehn Bräute hat und sich stur weigert, auch nur einer von ihnen mal mehr zu bieten als ein paar vergnügliche Stunden. Widerwillig reist er zur Hochzeit seines kleineren Bruders, da er von der Ehe natürlich gar nichts hält. Vor Ort kreuzen sich seine Wege mit denen seiner ersten und einzig wahren Liebe Jenny (Jennifer Garner), die er vor langer Zeit ebenso skrupellos abservierte.

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Der letzte Applaus – Ein Leben für den Tango

der letzte applaus 150x211 Der letzte Applaus – Ein Leben für den TangoSeit dem „Buena Vista Social Club“ setzen Arthouse-Filme immer wieder auf die Kraft von Musikern, die ein Leben lang für ihre Leidenschaft gelebt haben und deren Vitalität ein kulturbegeistertes Publikum verzaubern wird. Nicht immer entstehen bei solchen dokumentarischen Betrachtungen Meisterwerke wie „Young@Heart“, aber wenn man die richtigen Protagonisten vor die Kamera lockt und sie aus ihren erfüllten Lebensgeschichten erzählen lässt, kann eigentlich nicht mehr viel schief gehen.

German Kral wurde in Buenos Aires geboren und erhielt seine Ausbildung zum Filmregisseur ab 1991 in Deutschland. Trotzdem zog es ihn wieder zurück in seine argentinische Heimat, um dort auf Anregung seiner Lehrerin Doris Dörrie einen Dokumentarfilm über eine ungewöhnliche Tangobar zu drehen. 1999 nahm er das Projekt in Angriff, das sich als Langzeitstudie nun über fast zehn Jahre seines Lebens erstreckte. Jene Bar „El Chino“, die viel vom Temperament ihres namengebenden Besitzers lebte, durchlief nach dessen Tod 2001 einen Wandel, den viele der einstigen Weggefährten nicht mitvollziehen wollten. Getreu dem Motto „Tango ist keine Oper“ waren dort in Begleitung eines Gitarristen ohne Bühne und ohne Mikrofon betagte Sängerinnen und Sänger aufgetreten, die bekannte Tangos von lateinamerikanischen Stars wie Carlos Gardel ohne viel Schnickschnack zum besten gaben.

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