Mariele Millowitsch in WOCHE HEUTE: Es gab Zeiten, da war ich kein angenehmer Zeitgenosse
Mariele Millowitsch gehört zu den beliebtesten Schauspielerinnen im deutschen Fernsehen. Im exklusiven Interview mit WOCHE HEUTE plaudert die studierte Tierärztin über ihre Jugend und verrät, warum sie keine Kinder hat und ihr Freund nicht immer bei ihr ist.
Als Tochter des berühmten Kölner Theaterurgesteins Willy Millowitsch hat Mariele Millowitsch eine öffentliche Jugend gelebt. “Man nimmt sich selbst unheimlich wichtig”, beschreibt die heute 52-Jährige die Zeit. Mit neun sei sie zum ersten Mal im Fernsehen aufgetreten und wurde mit einem WDR-Auto von der Schule abgeholt. “Als Neunjährige halten Sie sich für die Größte, wenn so ein Auto vorfährt”, so Millowitsch in WOCHE HEUTE und fügt hinzu: “Es gab Zeiten, in denen ich sicher kein so angenehmer Zeitgenosse war.”
Während ihres Studiums der Tiermedizin habe sich das geändert. “Da ist es egal, ob Sie Meier, Müller oder Millowitsch heißen. Wenn Sie die Fakten nicht draufhaben, ist Feierabend.”
Ihr Vater Willy habe für das Theater gelebt: “Ihm war das Theater wichtiger als seine Familie.” Sie habe keine eigene Familie. “Ich kann mich da nur auf die Bande zwischen meinen Geschwistern beziehen.Die sind ganz wichtig, bedeuten mir viel.”
Eigene Kinder hätten sich einfach nicht ergeben, sagt Mariele Millowitsch in WOCHE HEUTE. “Weil ich auch so schrecklich gerne arbeite.” Aber: “Wenn ich Kinder gewollt hätte, hätte ich sie bekommen.”
Mit ihrem Freund Alexander Isadi lebt die Schauspielerin ein unkonventionelles Glück: im selben Haus, aber nicht in derselben Wohnung! “Wir sind zwei Menschen, die sehr viel arbeiten. Jeder hat da seinen eigenen Rhythmus, den er auch leben sollte. Zumindest unter der Woche. Am Wochenende sind wir dann immer zusammen”, erklärt Millowitsch in WOCHE HEUTE.
Das vollständige Interview mit Mariele Millowitsch erscheint in Ausgabe 36/2008 von WOCHE HEUTE (EVT: 27. August 2008).
Mariele Millowitsch in WOCHE HEUTE: Es gab Zeiten, da war ich kein angenehmer Zeitgenosse wurde bearbeitet von Patrick Fiekers • Permalink • Kommentar schreiben »




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