Senator gibt seine X-Anteile an X Filme zurück
Die Berliner Unternehmen Senator Entertainment AG und die X Filme Creative Pool GmbH haben sich darauf geeinigt, zukünftig auf Produktionsebene wieder getrennte Wege zu gehen. Da beide Firmen im Bereich Produktion auf demselben Gebiet tätig sind und Senator – wie traditionell X Filme auch – wieder verstärkt deutsche Filme herstellen will, wird jede der beiden Firmen künftig für sich agieren.
Im Jahr 2000 hatte Senator 51% an X Filme übernommen, 2002 erfolgte die Erhöhung der Beteiligung auf 56,52%. Die jetzige, einvernehmliche Trennung wurde von X Filme GF Manuela Stehr und Senator Entertainment AG Vorstand Christopher Borgmann erfolgreich verhandelt.
Die Anteile an der X Filme Creative Pool GmbH gehen nun von Senator an die Mitgesellschafter der X Filme zurück. Aufgrund der sehr guten Zusammenarbeit in der Vergangenheit bleiben X Filme und Senator bei der X Verleih AG auch weiter miteinander verbunden und werden über die X Verleih AG die X Filme Produktionen auch weiter gemeinsam auswerten.
Helge Sasse, Vorstand Senator Entertainment AG: „Es ist natürlich auch schmerzhaft, dass wir X Filme verlassen, denn die Zusammenarbeit während der letzten zwei Jahre war nach den konfliktgeladenen Insolvenzjahren sehr konstruktiv und freundschaftlich. Ich denke aber, es ist für beide Unternehmen Zeit, in der Produktion wieder wie früher eigene Wege zu gehen, weil Senator sich seit einem Jahr verstärkt um die Produktion deutscher Filme bemüht und diese Aktivitäten weiter intensivieren will. Ich wünsche unseren beiden Firmen, dass wir in der Zukunft mehr und mehr erfolgreiche deutsche Filme in unsere Kinos bringen.“
Stefan Arndt, geschäftsführender Gesellschafter und Produzent X Filme Creative Pool: „Die langwierige Insolvenz der „alten“ Senator AG und die erheblichen Veränderung in der deutschen Filmlandschaft haben für beide Firmen nur eine sinnvolle und kraftvolle Erkenntnis zugelassen: besser freundliche Konkurrenz als innere und äußere Unklarheit. Der neue Senator Vorstand legt eine kraftvolle Entwicklung vor, zu der X Filme ausdrücklich gratuliert. Diese Entscheidung zur Trennung war auf beiden Seiten allein von der Frage geprägt, was nützt den Filmen und den Firmen. Da beide Seiten noch Energie für Großes verspüren, wird man aus Berlin in Zukunft noch manches vermelden können.“
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Senator gibt seine X-Anteile an X Filme zurück wurde bearbeitet von Patrick Fiekers • Permalink • Kommentar schreiben »












