DER MANN MIT DEM FAGOTT gewinnt Publikums-Bambi für den “TV-Mehrteiler 2011″
Bei der Preis-Verleihung von Hubert Burda Media in Wiesbaden gewann DER MANN MIT DEM FAGOTT den begehrten Publikums-Bambi für den „TV-Mehrteiler 2011“ und setzte sich gegen eine große Konkurrenz, u.a. „Die Säulen der Erde“ und „Hindenburg“, durch.
Die Trophäe wurde von Sky DuMont überreicht und David Rott, der den jungen Udo Jürgens spielt, war sichtlich gerührt als er seine Dankesrede hielt. Mit ihm auf der Bühne waren Christian Berkel
und Ulrich Noethen, die im Film Udo Jürgens Großvater und Vater spielen. Die Darsteller dankten u.a. der Produzentin Regina Ziegler und dem Regisseur Miguel Alexandre.
Der Mann mit dem Fagott
Udo Jürgens zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Unterhaltungskünstlern und ist auch international ein gefeierter Star – am 30. September feierte er seinen 77. Geburtstag. Wie sehr das 20. Jahrhundert das Leben des Musikers und die Geschichte seiner Familie geprägt hat, erzählt DER MANN MIT DEM FAGOTT nach dem gleichnamigen Bestseller-Roman von Udo Jürgens und seiner Co-Autorin Michaela Moritz. Die Regie führte Miguel Alexandre („Die Frau vom Checkpoint Charlie“) und mit David Rott als junger Udo Jürgens, Christian Berkel, Ulrich Noethen, Valerie Niehaus und Herbert Knaup verfügt der Spielfilm über ein hervorragendes Schauspieler-Ensemble, das die Zuschauer in seinen Bann ziehen wird.
Die Ausstrahlung des Zweiteilers erfolgte am 29. und 30. September bei ARD und ORF. Ariola brachte eine Doppel-CD mit dem von Udo Jürgens komponierten Filmsoundtrack und einer persönlichen Selektion seiner Songs auf den Markt. Der Limes Verlag veröffentlichte eine Filmsonderausgabe des Romans mit einem Vorwort und Exklusiv-Interview von Udo Jürgens, zahlreichen Fotos und ausführlichen Informationen zu den Dreharbeiten.
In DER MANN MIT DEM FAGOTT wird die bewegende Familiensaga von Udo Jürgens erzählt. Die Geschichte beginnt Ende des 19. Jahrhunderts in Bremen, wo der junge Heinrich Bockelmann, der Großvater von Udo Jürgens, einem Straßenmusiker begegnet. Die Musik des Unbekannten weist ihm den Weg nach Moskau. Hier steigt Heinrich zu einem der einflussreichsten Bankiers Russlands auf, doch mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges muss die Familie fliehen. 20 Jahre später, sein Sohn Rudi lebt mit seiner Familie in der Zwischenzeit in Österreich, bekommen die Bockelmanns den Terror der Nazis zu spüren. Insbesondere für Rudis Sohn Udo ist es eine schwere Zeit. Der sensible Junge spielt lieber Klavier, als sich bei der Hitlerjugend hervorzutun. In der Nachkriegszeit möchte Udo seinen Traum, Musiker zu werden, verwirklichen. Doch seine Karriere beginnt schleppend: Mitte der 50er Jahre verdient er in Salzburg sein Geld als Barpianist. 1966 gewinnt er mit dem Lied „Merci Chéri“ den Grand Prix d’Eurovision de la Chanson in Luxemburg – der Beginn einer der eindrucksvollsten Karrieren der deutschen Musikgeschichte.
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