Gold und Silber für ARTE in Venedig
GOLDENER LÖWE für “Lebanon” von Samuel Maoz
SILBERNER LÖWE für “Women without men” von Shirin Neshat
4 PREISE für “Lourdes” von Jessica Hausner
Die ARTE-Koproduktion LEBANON (ARTE France Cinéma) von Samuel Maoz wurde im Internationalen Wettbewerb mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. Der 47-jährige Regisseur zeigt das Geschehen des Libanon-Krieges im Juni 1982 aus der Sicht junger und überforderter Soldaten aus einem Panzer, die höllische Angst um ihr Leben haben.
Lebanon wurde außerdem mit zwei weiteren Auszeichnungen belohnt:
- SIGNIS-Preis (Lobende Erwähnung)
- Nazareno-Taddei-Preis
WOMEN WITHOUT MEN (Zanan bedoone marden) von Shirin Neshat (ZDF/ARTE) wurde mit dem Silbernen Löwen für die beste Regie belohnt. Des Weiteren erhielt das Erstlingswerk der iranisch-amerikanischen Videokünstlerin und Fotografin den Unicef-Preis. Neshat beschreibt das Los von vier jungen Frauen aus Teheran vor dem Hintergrund des Staatsstreichs in Iran im Jahr 1953.
LOURDES von Jessica Hausner (ZDF/ARTE France Cinéma) wurde gleich viermal prämiert:
- FIPRESCI-Preis für den besten Film der Sektion Venezia 66
- SIGNIS-Preis
- La Navicella – Venezia Cinema Preis
- Brian-Preis
Lourdes erzählt von der Wallfahrt einer im Rollstuhl sitzenden jungen Frau, gespielt von Sylvie Testud.
ARTE war in diesem Jahr mit insgesamt 7 Koproduktionen in Venedig vertreten. 5 Koproduktionen waren im Internationalen Wettbewerb nominiert. 3 ARTE-Koproduktionen wurden mit 9 Preisen ausgezeichnet.
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