Grimme-Preise für drei ARTE-Koproduktionen
Das renommierte Adolf-Grimme-Institut zeichnet jährlich qualitativ herausragende Fernsehproduktionen aus. Seit heute Vormittag stehen die 46. Adolf-Grimme-Preise fest. ARTE darf sich über drei der begehrten Auszeichnungen freuen.
Die ARTE-Koproduktion “EISENFRESSER” (BR/ARTE/RBB) von Shaheen Dill-Riaz über Saisonarbeiter in Bangladesh, die die ausgemusterten Schiffe der Industrieländer abwracken, verdiente in der Kategorie “Information und Kultur” laut Jury einen Preis für die “Bilder, die im Kopf bleiben und die uns deutlich machen, dass das Wort Wohlstandsmüll eine ziemlich brutale Verharmlosung dessen ist, was wir da den Menschen in Bangladesh zumuten”.
Ein weiterer Preis in derselben Kategorie ging an die von der Jury als “Recherche-Wunder” gerühmte ARTE-Koproduktion “TIANANMEN – 20 JAHRE NACH DEM MASSAKER” (ARD/WDR/ARTE/NDR) von Thomas Weidenbach und Ming Shi.
“Man nehme etwas Bambus, alte Metallräder und einen Generator – fertig ist…nein, kein merkwürdiges Gericht. Aber hinter den Zutaten verbirgt sich sehr wohl ein Rezept. Nämlich eines zur Selbsthilfe, zum Überleben – und genau das steht hinter der Bamubsbahn à la Kambodscha.”: DIE “360° GEO-REPORTAGE: DIE BAMBUSBAHN VON KAMBODSCHA” von Carmen Butta (Kamera: René Dame), eine Koproduktion von ARTE und MedienKontor, erhielt den GRIMME-PUBLIKUMS-PREIS mit folgender Begründung:
“Die Bambusbahn von Carmen Butta und Kameramann René Dame ist eine Reportage auf höchstem Niveau, die den Betrachter informiert, fesselt und in den Bann zieht.”
Die Preisverleihung findet am 26. März in Marl statt.
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Grimme-Preise für drei ARTE-Koproduktionen wurde bearbeitet von Jean Lüdeke • Permalink • Kommentar schreiben »












