Zwei Auszeichnungen für ARTE – Koproduktionen beim Filmfest München 2009
Beim diesjährigen Münchener Filmfest erhielt der Regisseur Hans-Christian Schmid für seinen bereits auf der Berlinale (mit dem Amnesty International Filmpreis und dem Preis der Gilde deutscher Filmkunsttheater) prämierten Film STURM (SWR/WDR/ARTE) den mit 10.000 Euro dotierten “Bernhard Wicki Filmpreis – Die Brücke – Der Friedenspreis des Deutschen Films 2009″. Der Bernhard-Wicki-Preis würdigt künstlerische Arbeiten oder Filmemacher, die sich für Humanität, Toleranz und Aufklärung einsetzen.
STURM ist außerdem vorausgewählt für den Prix Lux des Europäischen Parlamentes. STURM startet am 10. September in den deutschen Kinos.
Zum Film:
Hannah Maynard, Anklägerin am Kriegsverbrechertribunal in Den Haag, schafft es, eine in Berlin lebende Bosnierin zu überzeugen, im Prozess gegen einen mutmaßlichen Kriegsverbrecher auszusagen. Im Spannungsfeld zwischen denInteressen internationaler Politik und den Drohungen bosnisch-serbischer Nationalisten beginnt Hannah zu begreifen, dass ihre Gegner nicht nur auf der Anklagebank, sondern auch in den eigenen Reihen zu finden sind.
Darüber hinaus erhielt Max Kidd für seine darstellerische Leistung in der ARTE-Koproduktion HANGTIME – KEIN LEICHTES SPIEL (WDR/ARTE) den Förderpreis Deutscher Film.
Zum Film:
Vinz steht mit dem Abitur in der Tasche am Beginn einer neuen Lebensphase. Als Topscorer bei Phoenix Hagen hat er das Zeug zum Profi-Basketballer. Sein großer Bruder Georg kann sich für Vinz’ Leben nichts Besseres vorstellen, scheiterte doch vor zehn Jahren nach dem tragischen Tod seiner Eltern seine eigene Basketballkarriere an den privaten Belastungen. Jetzt soll Vinz nachholen, was Georg damals verwehrt bleib. Aber will Vinz das überhaupt?
Quelle: Arte
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