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Kino, Filme und Fakten

In Zukunft möchten wir Euch über Kino und alles, was damit zu tun hat, informieren. Die Zelluloid-Palette reicht vom Blockbuster über das Mainstream-Movie bis hin zur Arthaus-Produktion, jene kleinen Programmkino-Perlen, die allzu oft im filmischen Haifischbecken baden gehen müssen. Aber nicht nur das; wir versuchen Euch Tipps über Trends, über Stars und Sternchen zu geben und weisen auch auf Festivals, Events und ähnliche Ereignisse hin.

Film ist in seiner kleinen "Definition" einsehbar, aber doch unendlich gross in seiner Wirkung und Vielfalt. Keine Frage, über Kritik und Anregungen sind wir Euch natürlich mehr als dankbar.



Autor Archiv - Patrick Fiekers

Berlinale 2018: NRW-Empfang des Ministerpräsidenten und der Film- und Medienstiftung NRW

Der 17. Berlinale-Empfang in der NRW-Landesvertretung in Berlin markierte im Jahr 2018 gleich eine Doppelpremiere: Sowohl Moderator Dominik Porschen als auch der neu gewählte nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet standen am Abend des 18. Februar 2018 zum ersten Mal bei diesem schon traditionsreichen Empfang während der Berlinale auf der Bühne. Für Petra Müller, Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW, gehört das Event, zu dem rund 1000 Gäste aus Film, Medien und Politik in der Hauptstadt zusammenkamen, schon seit geraumer Zeit zu den jährlich wiederkehrenden Highlights. Das liegt nicht zuletzt an der Tatsache, dass das Land NRW und die dort geförderten Filme auch der 68. Berlinale wieder einen deutlichen Stempel aufgedrückt haben.

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The Smell of Us – Drama

Larry Clark wurde 1943 in Tulsa, Oklahoma, geboren. Der Vietnam-Veteran war noch ein junger Mann, als er mit seinem ersten Fotobildband „Tulsa“ national für Aufsehen sorgte. Viele hochkarätige Regisseure haben später angegeben, diesen Fotoband als Inspiration für ihre Filme genutzt zu haben. Martin Scorsese bei „Taxi Driver“, Francis Ford Coppola bei „Rumble Fish“ oder Gus Van Sant bei „Drugstore Cowboy“. Denn die Art, wie Larry Clark junge Menschen in ihrer natürlichen Umgebung darzustellen vermag, hat schon etwas ganz Besonderes. Das machte er sich später dann selbst zunutze, als er 1995 mit „Kids“ seinen ersten eigenen Spielfilm inszenierte. Mit diesem und den meisten seiner weiteren Filme wie „Bully – Diese Kids schockten Amerika“, „Ken Park“ oder „Wassup Rockers“ festigte Clark seinen Ruf, den Alltag von Skaterboys, Surfern und anderen Teenagern authentisch und lebensecht einfangen zu können. In Clarks Filmen geht es oft um die Langeweile seiner Protagonisten, die häufig drogenabhängig sind oder wahllosen Sex haben, die aus zerrütteten Elternhäusern kommen und mit ihrem Leben nichts anzufangen wissen.

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Mediabook: Der 27. Tag

Man muss sich in die 1950er Jahre hineinversetzen können, um „Der 27. Tag“ in seiner Gänze zu verstehen und das, was einem hier präsentiert wird, im richtigen Kontext zu sehen. Nach dem Zweiten Weltkrieg dauerte es nicht mehr lange, bis sich die einstmals als Alliierte aus dem Kampf gegen die Achsenmächte hervorgegangenen Länder USA und UdSSR als erbitterte Feinde gegenüberstanden. Die beiden Großmächte lieferten sich einen erbitterten Rüstungswettlauf, der später noch durch das „Space Race“ und den Kampf um eine Vormachtstellung bei der Eroberung des Weltraums verschärft wurde. Die Welt stand am Rande eines Dritten Weltkriegs, der mit Atom- oder Wasserstoffbomben geführt worden wäre und wohl einen Großteil der Menschheit ausgerottet hätte. Vor diesem Hintergrund entstanden, vornehmlich in den USA, in den 1950er Jahre eine Reihe Science-Fiction- und Horrorfilme, die diese Konflikte verschlüsselt thematisierten und die aufgeheizte Stimmung indirekt weiter befeuerten. „Der 27. Tag“ nach einem Roman von John Mantley benötigt keine Symbolik und zeichnet ganz direkt ein russisches Feindbild, wie es im Buche steht.

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Haus des Grauens – Psychothriller

BluRay - Haus des GrauensMit Remakes von klassischen Gruselfilmen der Universal-Studios („Dracula“, „Frankensteins Fluch“, „Die Rache der Pharaonen“) waren die britischen Hammer-Studios Ende der 1950er Jahre zu einem Garanten stimmungsvollen Horrors geworden. Da sie ihre Neuverfilmungen in Farbe drehten, hatten sie ihrem Publikum auch diesbezüglich einen Mehrwert zu bieten. In den frühen 1960er Jahren erweiterten sie ihr Spektrum schließlich auch um das Genre des Psychothrillers, das nach Alfred Hitchcocks „Psycho“ beachtliche Erfolge an den Kinokassen erwarten ließ. Hier blieb man aus Gründen der Atmosphäre zunächst einmal der Schwarz-Weiß-Fotografie verbunden, was dem ersten Beitrag zum Genre, „Haus des Grauens“, sichtlich zu Gute kommt.

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Alexander zwo – TV-Serie

DVD Alexander ZwoFans der klassischen ZDF-Weihnachtsserien dürften Jean-Claude Bouillon (1941-2017) sicherlich noch aus „Patrik Pacard“ in bester Erinnerung haben. Darin spielte der Franzose den russischen Agenten Dimitri, der wie so viele andere Agenten aus den unterschiedlichsten Ländern ebenfalls hinter der geheimnisvollen Formel her war, in deren Besitz der jugendliche Hauptdarsteller unversehens geraten war. Aber Bouillon war schon ein Jahrzehnt zuvor Gast in einem deutschen Sechsteiler gewesen, der auch um die Welt der Geheimagenten und Spionage kreiste und seinerzeit europaweit zu einem Straßenfeger avancierte: „Alexander zwo“, den Franz Peter Wirth („Die rote Kapelle“) in sechs jeweils rund 75minütigen Episoden aufwändig in Szene gesetzt hatte.

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Tony Mono – Best of in Oberhausen – Der Musik-Comedian zu Gast im Ebertbad

Radio-Comedians gibt es in der ganzen Republik jede Menge, doch nur wenige haben auch solch ein vorzügliches musikalisches Talent wie „Tony Mono“ alias Peter Saurbier. Schon zu Beginn des jungen Radiosenders 1Live begeisterte Saurbier mit „Megahits nach Noten – Musikschule Lempinsky“ die Massen. Später wurde sein fiktiver Musikproduzent Tony Mono Kult, der jeden Freitag mit dem Wettervorhersong das Wochenende auf beschwingte und originelle Weise einläutete. Seit 2009 schon ist Tony Mono auch immer wieder auf Tournee im Sektor, also dem Empfangsgebiet des WDR, unterwegs. Nun machte er unter dem Motto „Lebensgefahr – Best of Tony Mono“ auch im Ebertbad in Oberhausen Station, einer beliebten Freizeitstätte in einer ehemaligen Schwimmhalle.

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Dream Boat – Dokumentation

Kreuzfahrten für ein ausschließlich schwules Publikum sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Auch einige deutschsprachige Veranstalter bieten mittlerweile diese exklusiven Trips an Bord eines Traumschiffes allein unter Männern an. Es gibt für die mitreisenden Gäste die unterschiedlichsten Beweggründe, warum sie sich für diese spezielle Art der Urlaubsgestaltung entscheiden, und Tristan Ferland Milewski hat in seiner Dokumentation „Dream Boat“ durch Gespräche mit einigen der Urlauber bei solch einer Kreuzfahrt zumindest einige davon für seine Kamera eingefangen.

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ComicCon 2017 in Dortmund – Nicht nur was für Sprechblasenfans

Unter den weltweiten Conventions ist die ComicCon sicherlich so etwas wie die Königin, ihre Bedeutung hat in den letzten Jahren trotz des inflationären Aufkommens solcher Fantreffen nur noch zugenommen. Die ursprüngliche Intention, Comicfans über Neuheiten zu informieren und in einem spielerischen Rahmen zur Zusammenkunft unter Gleichgesinnten zu animieren, ist dabei im Laufe der Zeit immer mehr in den Hintergrund gerückt. Stattdessen wurden die Highlights von einem zum anderen Mal aufgestockt, der Rahmen der Möglichkeiten erweitert und das Event dadurch für immer mehr Menschen interessant. Nach ihren Anfängen im amerikanischen San Diego gibt es mittlerweile auch etliche Ableger in Deutschland, darunter in Dortmund, wo die ComicCon am 9. und 10. Dezember 2017 nun bereits zum dritten Mal stattfindet.

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Mediabook: Schwarze Messe auf blutrotem Altar

Ende der 1960er Jahre vollzog sich im angloamerikanischen Gruselgenre ein grundlegender Wandel. Hatte man in den Jahren zuvor verstärkt auf den so genannten Gothic Horror gesetzt, in dem man sehr erfolgreich klassische amerikanische Universal-Grusler in Farbe in den britischen Hammer-Studios neu verfilmte („Dracula“, Frankensteins Fluch“, „Das Rätsel der unheimlichen Maske“), galten diese plötzlich als altbacken und ausgelutscht. Auch in der Gesellschaft hatte sich ein Wandel vollzogen, man lebte nach den Prinzipien der freien Liebe, konsumierte Drogen und machte das London der Swinging Sixties zu einem Hot Spot des Partylebens. Diese Entwicklung schlug sich auch im Gruselkino nieder und brachte solch skurrile Werke wie „Dracula jagt Mini-Mädchen“ hervor. Dabei waren keineswegs Lilliputanerinnen gemeint, sondern junge Dinger in knappen Miniröcken. Diese drogengeschwängerte, sexualisierte Atmosphäre war auch schon 1968 in „Schwarze Messe auf blutrotem Altar“ spürbar, der hierzulande bekannter ist unter seinem Alternativtitel „Die Hexe des Grafen Dracula“. Es handelt sich bei Vernon Sewells Film um die einzige auch hierzulande ausgewertete Gemeinschaftsarbeit zweier Horrorlegenden: Christopher Lee („Dracula“) und Boris Karloff („Frankenstein“).

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Tim Pröse: Hallervorden – Ein Komiker macht Ernst

Hallervorden - Komiker macht ernstBuch: „Hallervorden – Ein Komiker macht Ernst“ von Tim Pröse, Hoffmann und Campe Verlag Hamburg 2017, ISBN 978-3-455-00159-4

Er ist ohne Zweifel einer der bekanntesten und beliebtesten Komiker der Deutschen: Dieter Hallervorden, 1935 in Dessau geboren. Lange Jahre sah die Öffentlichkeit aber nicht viel mehr in ihm, als den tollpatschigen Zappelclown, den er im Straßenfeger „Nonstop Nonsens“ in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre so überzeugend verkörpert hatte. Der „Didi“ war für Hallervorden Fluch und Segen gleichermaßen, weil er daraufhin lange Jahre in einer Schublade festsaß und nicht zeigen konnte, was wirklich in ihm steckt. Das ist mittlerweile anders. Spätestens der Film „Sein letztes Rennen“ von Kilian Riedhof aus dem Jahr 2012 hat auch der breiten Masse die Augen darüber geöffnet, zu was Hallervorden im Stande sein kann, wenn man ihn nur lässt. „Honig im Kopf“ von Til Schweiger folgte, ein Film, in dem Hallervorden ein Millionenpublikum als demenzkranker Großvater begeisterte, zum Lachen und zum Weinen gleichermaßen brachte. Der Ernst-Lubitsch-Preis war die Folge. Aber auch der Deutsche Filmpreis in Gold, ein Bambi, die österreichische Romy und eine Goldene Henne wurden dem Kabarettisten und Komödianten in den letzten Jahren zugesprochen.

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