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DigitalVD.de – Kino, Filme und Fakten

In Zukunft möchten wir Euch über Kino und alles, was damit zu tun hat, informieren. Die Zelluloid-Palette reicht vom Blockbuster über das Mainstream-Movie bis hin zur Arthaus-Produktion, jene kleinen Programmkino-Perlen, die allzu oft im filmischen Haifischbecken baden gehen müssen. Aber nicht nur das; wir versuchen Euch Tipps über Trends, über Stars und Sternchen zu geben und weisen auch auf Festivals, Events und ähnliche Ereignisse hin.

Film ist in seiner kleinen "Definition" einsehbar, aber doch unendlich gross in seiner Wirkung und Vielfalt. Keine Frage, über Kritik und Anregungen sind wir Euch natürlich mehr als dankbar.



Autor Archiv - Patrick Fiekers

Unter dir die Stadt – Drama

Christoph Hochhäusler ist eines der Aushängeschilder des Kinos der Berliner Schule, der in seinen Filmen („Milchwald“, „Falscher Bekenner“) einem entschleunigten Rhythmus frönt, oftmals minutenlang Alltägliches abbildet und seine präzise formulierten Dialoge symbolisch auflädt. Auch in „Unter dir die Stadt“, seinem dritten Langfilm, bleibt er diesem etablierten Stil treu. Der Film geht eine Melange ein aus einer Bankerstory und einer „Amour fou“, die sich vor diesem Hintergrund entspinnt. Oliver Steve (Mark Waschke) ist mit seiner Frau Svenja (Nicolette Krebitz) gerade von Hamburg nach Frankfurt am Main gezogen.

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Clive Barker’s Underworld – Horror pur

Aufgrund seiner literarischen Anfänge, des sechsbändigen Zyklus „The Books of Blood“, der in den Jahren 1984 und 1985 erschien, dürfte der Name Clive Barker bei den meisten zunächst als Gruselautor assoziiert werden. In der Tat konnte der 1952 in Liverpool Geborene seine ersten Erfolge im Fantasy- und Horrorgenre für sich verbuchen. Mittlerweile ist er zwar ebenso erfolgreich als Kinderbuchautor, Filmregisseur und Schriftsteller der aufwändigen Familienchronik „Galilee“ in Erscheinung getreten, für die meisten Fans ist er jedoch nach wie vor der Garant für blutiges Grausen und übernatürliche Schreckgestalten.

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Orly – ein Drama

Orly – einer der beiden internationalen Flughäfen von Paris, einige Kilometer südlich der französischen Hauptstadt gelegen. Ein Flughafen wie viele andere auch überall in der Welt, über den tagtäglich zigtausende Menschen geschleust werden, ankommen, abfliegen – und warten. Angela Schanelec („Marseille“), die für ihre präzisen, unaufgeregten und sehr durchdacht komponierten Filme internationale Beachtung gefunden hat, ist ihrem minimalistischen Stil auch in „Orly“ treu geblieben, einem Film, der wie beiläufig inmitten des Trubels eines Großflughafens gedreht wurde.

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Saša – ein Drama auf DVD (Sascha, Salzgeber)

In Deutschland ist es mittlerweile für einen homosexuellen Jugendlichen ein Stückweit einfacher geworden, sich zu outen, als das noch vor zwanzig oder gar vierzig Jahren der Fall war. Zwar wird man nach wie vor insbesondere unter Gleichaltrigen damit zur Zielscheibe des Spotts, aber zumindest die Eltern sind wohl mittlerweile etwas toleranter geworden.

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Shit Year – Drama

Cam Archer („Wild Tigers I Have Known“) macht in seinem neuen Film auf Kunst. Das merkt man zunächst einmal daran, dass sein Film in Schwarz-Weiß gedreht wurde. Das merkt man aber auch an den assoziativen Bildern, die scheinbar willkürlich aneinander gereiht wurden und zwischen Vergangenheit, Gegenwart und einer futuristisch gestylten Traumlandschaft hin- und herspringen. Im Zentrum steht dabei die gealterte Film- und Theaterschauspielerin Colleen West (Ellen Barkin in einer maßgeschneiderten Paraderolle), die sich entschließt, ihre Karriere nach einem letzten Theaterengagement zu beenden.

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The Bubble – auf DVD

Zwei Themenkomplexe, die ihn auch privat immer wieder beschäftigen, finden wiederholt Einzug in die Filme des in den USA geborenen israelischen Regisseurs Eytan Fox: Homosexualität und der Israel-Palästina-Konflikt. In seinen bisherigen Werken hat er schwule Liebe in den Zeiten des Golfkrieges („Song of the Siren“), innerhalb der israelischen Armee („Yossi & Jagger“) oder vor dem Hintergrund der Nazi-Jagd eines Mossad-Auftragkillers („Walk on Water“) thematisiert.

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Vergissmichnicht auf DVD

Sophie Marceau ist in Frankreich einer der wenigen Superstars. Seit sie in den frühen 80er Jahren als kesser Teenager in den „La Boum“-Filmen begeisterte, ist ihre Karriere unaufhörlich bergauf gegangen. Sogar Bond-Girl war sie einmal („Die Welt ist nicht genug“), doch ihre wahre Erfüllung findet sie in französischen Filmen, die sie oftmals im Alleingang trägt und die zumeist zu großen Kassenerfolgen werden.

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9. Weekend of Horrors 2011

Weekend of Horrors 150x58 9. Weekend of Horrors 2011Vom 4. bis 6. November 2011 findet im Saalbau in Bottrop bereits zum 9. Mal das „Weekend of Horrors“ statt. In den vergangenen Jahren hat sich die Veranstaltung unter Fans der etwas abartigeren Filme zu einem Pflichttermin gemausert. Der Saalbau dient an den Wochenenden dann nicht nur als Fundgrube für seltene DVDs, Magazine und Filmmemorabilia, wenn sich die Aussteller dicht an dicht drängen und ihre seltenen Schätze zum Verkauf (oder Tausch) feilbieten.

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Jedem Kind ein Instrument – Ein Jahr mit vier Tönen

Die Initiative reicht zurück bis ins Jahr 2003, als in Bochum als Kooperation der städtischen Musikschule, der Zukunftsstiftung Bildung und der Grundschulen das Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ ins Leben gerufen wurde. Im Schuljahr 2007/08 wurde die Idee schließlich auf das ganze Ruhrgebiet ausgedehnt, wo es mittlerweile über 40 Kommunen, mehr als 500 Grundschulen und 56 Musikschulen umfasst.

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House of Boys – AIDS als mediales Thema

House of Boys 150x208 House of Boys   AIDS als mediales ThemaEs dauerte ein paar Jahre, bevor man sich Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre im Kino mit einer Epidemie auseinanderzusetzen begann, die in den frühen 80er Jahren ihren Ursprung hatte. AIDS wurde zum medialen Thema, dessen man sich auch in fiktiver Form annahm, teils autobiografisch geprägt („Wilde Nächte“ von Cyril Collard), teils auf hollywoodtypische Weise für ein Massenpublikum aufbereitet („Longtime Companion“ von Norman René), teils mit hohem künstlerischen Anspruch neue Wege beschreitend („Blue“ von Derek Jarman). In den letzten Jahren ist die nach wie vor tödlich verlaufende Krankheit größtenteils aus dem Alltag verdrängt.

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