Mittwoch, 8 Oktober 2008 @ 7:27am • Dokumentation
Mit Die Geschichte vom weinenden Kamel hat Luigi Falorni 2003 einen der erfolgreichsten deutschen Dokumentarfilme aller Zeiten inszeniert, der es schließlich sogar bis zu einer Oscar-Nominierung brachte. Schon in diesem gemeinsam mit Byambasuren Davaa realisierten Film mischten sich fiktionale Elemente in die dokumentarische Erzählung. Deswegen ist es nahe liegend, dass Falorni auch in seinem Spielfilmdebüt Feuerherz auf dem Pfad zwischen Authentizität und Fiktionalität wandelt, indem er eine wahre Lebensgeschichte dramatisiert. Senait G. Mehari wurde in Eritrea geboren und verarbeitete in ihrem dem Film zu Grunde liegenden Bestseller persönliche Erfahrungen während der 80er Jahre.
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Dienstag, 7 Oktober 2008 @ 4:59pm • Drama
Mann mit Vergangenheit: Christof Wackernagel dürfte vielen noch als ehemaliges RAF-Mitglied ein Begriff sein. Seit einigen Jahren lebt der Schauspieler und Autor nun in Mali, wo er sich in vielfältigen Projekten für die Verbesserung der Lebenssituation der Menschen vor Ort einsetzt. Aufschlussreiche Dokumentation.
Als Schauspieler schaffte der 1951 geborene Wackernagel schon 1968 den großen Durchbruch, als er in Johannes Schaafs Tätowierung die Hauptrolle übernahm. In den Folgejahren sammelte er in erster Linie Drogenerfahrungen und schloss sich 1977 der Rote-Armee-Fraktion an. Schon kurze Zeit später kam es in den Niederlanden zu einem Schusswechsel mit der Polizei, der ihm wegen versuchten Mordes eine lebenslange Haftstrafe einbrachte.
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Dienstag, 7 Oktober 2008 @ 3:19pm • Komödie
Schon in seinem 2001 entstandenen Film Die Ahnungslosen hatte der türkisch-stämmige italienische Filmemacher Ferzan Özpetek ein opulentes Figurenensemble mit einer plötzlichen Veränderung konfrontiert. Nach dem Unfalltod ihres Mannes musste eine junge Witwe entdecken, dass dieser ein Doppelleben geführt und einen schwulen Geliebten gehabt hatte. Im „Parallelfreundschaftskreis“ lernte sie schließlich die andere Seite ihres Gatten kennen. In Saturno Contro – In Ewigkeit Liebe erleidet ein junger Mann eine Hirnblutung.
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Samstag, 13 September 2008 @ 10:59am • Dokumentation
Wenn ein Volk dieser Erde weiß, was man alles mit einem toten Schaf anfangen bzw. welchen Nutzen man aus noch lebenden Schafen ziehen kann, dann sind das wohl die Pamirkirghisen. Der Brite Ben Hopkins hat diese Tatsache zum Titel seines Dokumentarfilmes über die verfolgte Menschengruppe gemacht, über die man ansonsten sicherlich noch nicht viel gehört hat.
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Samstag, 13 September 2008 @ 9:14am • Komödie
Das Presseheft wirbt großspurig für einen Film, in dem Schauspieler aus 18 Ländern zu sehen sind. Wenn das allerdings alles sein soll, was Absurdistan auszeichnet, braucht es einen kaum verwundern, dass man sich schon schnell über Gebühr zu langweilen beginnt. Schlimmer noch: Man beginnt sich über die Unfähigkeit des Regisseurs regelrecht zu ärgern. Veit Helmer hatte mit seinem Regiedebüt Tuvalu nicht nur einen Festivalerfolg gelandet, sondern auch sein Faible für multikulturelle Geschichten und den weitgehenden Verzicht auf Dialoge begründet. Aber schon sein Nachfolgewerk Tor zum Himmel war furchtbar unentschlossen, teilweise Hollywoodkitsch übelster Sorte, teilweise unbeholfen trashig und ohne die geringste Fähigkeit der Schauspielerführung. Immerhin vermeidet Helmer nun in Absurdistan die Anbiederung an einen Massengeschmack, aber den ebenfalls fast wieder ohne Dialoge ausgefochtenen Geschlechterkampf in einem abgelegenen Dorf der ehemaligen Sowjetunion hat er auf platteste und albernste Weise in Szene gesetzt.
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Samstag, 13 September 2008 @ 8:02am • Abenteuer
Mit der 3-D-Technik rückt ein Filmteam wilden Elefanten und Löwen dichter auf den Pelz, als es Zoo-Sendungen wie „Tiger, Löwe & Co.“ jemals könnten.
Das Okavango-Delta im Süden Afrikas ist eine sich über 20.000 Quadratkilometer erstreckende Oase inmitten der Kalahari-Wüste. Die Artenvielfalt vor Ort sucht ihresgleichen und sollte mit allen Mitteln erhalten werden.
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Dienstag, 19 August 2008 @ 8:16am • Portraits
Wenn die Tage kürzer und die Abende zu Hause gemütlicher werden, ist die Zeit gekommen, um sich mal wieder bei Gesellschaftsspielen die Zeit zu vertreiben. Im Laufe der Jahre ist es zur Tradition geworden, dass insbesondere beim Kosmos-Verlag Spiele erscheinen, die die Handlung Erfolg versprechender Kinofilme für die gesellige Familienrunde adaptieren. Wir stellen Ihnen hier Neuerscheinungen vor, die insbesondere dem passionierten Kinogänger gefallen könnten.
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Montag, 18 August 2008 @ 4:45pm • Portraits
Seit rund fünfzehn Jahren zählt er in Hollywood zur Spitzengarde der Big-Budget-Regisseure und hat bei all seinen Projekten den begehrten Final-Cut-Status. Trotzdem bringt Wolfgang Petersen nun mit Troja – Director’s Cut seinen zweiten Film (nach Das Boot) in einer überarbeiteten Fassung in die Kinos.
Der Final-Cut-Status besagt, dass ein Regisseur in allen Belangen seiner Produktion, von der Auswahl der Darsteller über den Endschnitt bis hin zur Musikuntermalung, Mitspracherecht hat und sich im Zweifel gegen die Forderungen des produzierenden Studios behaupten kann. Wolfgang Petersen, der aus Emden stammende Filmemacher, hat diesen „Ritterschlag“, wie er selbst diese Hollywood-interne Auszeichnung tituliert, seit dem Film Air Force One intus. Das war seinerzeit nach In the Line of Fire und Outbreak der dritte Film des Regisseurs in Folge, der zu einem großen Publikumserfolg avancierte. Grund genug, Petersen in den elitären Kreis der zehn bis fünfzehn Regisseure aufzunehmen, die den Studios das Fürchten lehren.
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Montag, 18 August 2008 @ 3:23pm • Portraits
Der Name Jeffrey Katzenberg steht bei DreamWorks SKG für das „K“, die anderen beiden Chefs des Multimillionen-Dollar-Konzerns sind Steven Spielberg und David Geffen. Katzenberg leitet dort die Animationsabteilung und produzierte Publikumshits wie Hennen rennen, Große Haie – Kleine Fische oder Shrek, von dem der dritte Teil am 21. Juni in unseren Kinos anläuft.
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Montag, 18 August 2008 @ 2:12pm • Portraits
Nur wenigen Deutschen gelingt es, sich in Hollywood einen Namen zu machen und dort über Jahrzehnte hinweg zu den produktivsten Köpfen zu gehören. Der in Frankfurt am Main geborene Komponist Hans Zimmer hat es geschafft – seit über 20 Jahren sind seine Melodien aus internationalen Kinoproduktionen nicht mehr wegzudenken.
Der Oscar, den er sich für den Disney-Zeichentrickfilm König der Löwen ins Regal stellen konnte, war 1995 der Höhepunkt einer Karriere, die in Filmkomponistenkreisen ohnehin ihresgleichen sucht. Von 1989 bis 1998 gewann er zehn Jahre in Folge den BMI Film & TV Award, eine der renommiertesten Auszeichnungen der großen, weltweiten Musikverwertungsgesellschaft Broadcast Music Incorporated. Den Preis ihres amerikanischen Pendants, den ASCAP Film and Television Music Award, hat Zimmer in den letzten fünf Jahren für acht seiner Filmkompositionen entgegen nehmen dürfen, u.a. für die Blockbuster Gladiator, Last Samurai mit Tom Cruise oder den Zeichentrickspaß Grosse Haie – kleine Fische der DreamWorks Studios.
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