WERBUNG
DigitalVDDigitalVDDigitalvd

DigitalVD.de – Kino, Filme und Fakten

In Zukunft möchten wir Euch über Kino und alles, was damit zu tun hat, informieren. Die Zelluloid-Palette reicht vom Blockbuster über das Mainstream-Movie bis hin zur Arthaus-Produktion, jene kleinen Programmkino-Perlen, die allzu oft im filmischen Haifischbecken baden gehen müssen. Aber nicht nur das; wir versuchen Euch Tipps über Trends, über Stars und Sternchen zu geben und weisen auch auf Festivals, Events und ähnliche Ereignisse hin.

Film ist in seiner kleinen "Definition" einsehbar, aber doch unendlich gross in seiner Wirkung und Vielfalt. Keine Frage, über Kritik und Anregungen sind wir Euch natürlich mehr als dankbar.



Autor Archiv - Patrick Fiekers

Zerrissene Umarmungen – Drama

Der blinde Regisseur Harry wird von einem Drehbuchautor aufgesucht, der mit ihm zusammenarbeiten möchte. Dabei kommen wieder Ereignisse ans Tageslicht, die Harry seit Jahren verdrängt hatte – seine Liebe zu seinem Star Lena und die Ursache für seine Erblindung. Elegisches Liebesdrama.

Gesamten Artikel “Zerrissene Umarmungen – Drama” lesen …

bearbeitet von PermalinkKommentare (0)Kommentar schreiben »

Tropa de Elite – Thriller

Nascimento arbeitet in Rio für die Elitetruppe der brasilianischen Militärpolizei. Seine Frau ist schwanger und er macht sich mehr und mehr Gedanken darüber, den brutalen und gefährlichen Job an den Nagel zu hängen. Er sucht nach einem potenziellen Nachfolger. Knallharter Sozialthriller.

2008 hat dieses Spielfilmdebüt des vormaligen Dokumentarfilmers José Padilha („Bus 174“) auf den Internationalen Filmfestspielen in Berlin unter Jurypräsident Costa-Gavras den Goldenen Bären als bester Wettbewerbsbeitrag gewonnen. Dass ausgerechnet unter Leitung dieses politischen Linksintellektuellen eine solche Auszeichnung möglich war, sollte alle Unkenrufe, „Tropa de Elite“ sei ein faschistoides Machwerk, eigentlich im Keim ersticken. Natürlich ist bei solch einem brisanten Thema auch diese Lesart möglich, aber da sollte man es sich auch nicht zu einfach machen und etwas genauer hinschauen. José Padilha schildert die haarsträubende Situation von „Recht und Ordnung“ in seinem Heimatland Brasilien an einer Geschichte, die im Rio de Janeiro des Jahres 1997 angesiedelt ist. Der damalige Papst Johannes Paul II. hat einen Besuch in der Stadt angekündigt und will in der Nähe einer der gefährlichsten Favelas von Rio übernachten. Zur Aufrechterhaltung der Sicherheit sorgt in solchen Fällen die „Tropa de Elite“, eine Spezialeinheit der Polizei in schwarzer Arbeitskluft. Auf die normalen Polizisten ist kein Verlass, da das gesamte System von Korruption durchzogen ist, viele ihr Leben angesichts der schwer bewaffneten Bandenbosse nicht für einen Hungerlohn in Gefahr bringen wollen. Anders die Männer der Spezialeinheit, die ein knochenhartes Training durchlaufen haben und zum Töten ausgebildet sind.

Gesamten Artikel “Tropa de Elite – Thriller” lesen …

bearbeitet von PermalinkKommentare (0)Kommentar schreiben »

Public Enemies – Krimi

john dillinger 150x84 Public Enemies   KrimiAnfang der 1930er Jahre versetzen John Dillinger und seine Gangsterkumpane ganz Amerika in Angst und Schrecken. Den Bankräubern, die in mehreren Bundesstaaten aktiv sind, soll das neu gegründete FBI unter Leitung von J. Edgar Hoover einen Riegel vorschieben. Bleihaltige Gangsterballade.

John Dillinger und seine Gangsterkumpane wie Babyface Nelson oder Homer Van Meter waren am aktivsten zur Zeit der großen Weltwirtschaftskrise zu Beginn der 1930er Jahre. Dass ihre tollkühnen Taten, mit denen es ihnen über Jahre spielend gelang, die Polizei an der Nase herumzuführen, nun gerade in der Zeit einer weiteren weltweiten Wirtschaftskrise für einen großen Hollywoodunterhaltungsfilm herangezogen wird, ist schon mehr als eine ironische Fußnote. Auch die waghalsigen Aktionen des französischen Staatsfeinds Nr. 1, Jacques Mesrine, wurden vor wenigen Wochen in den Kinos in einem aufwändigen Zweiteiler aufbereitet. Die Zeit scheint also wieder einmal reif zu sein, den bösen Helden auf romantisch-verklärte Weise vom Kinosessel aus zu huldigen. Wobei Michael Mann („Collateral“) in seiner Interpretation der Dillinger-Legende nur gelegentlich zu Romantisierungen neigt und ansonsten einen bleihaltigen und blutigen Großstadtwestern inszenierte.

Gesamten Artikel “Public Enemies – Krimi” lesen …

bearbeitet von PermalinkKommentare (0)Kommentar schreiben »

With Gilbert and George – Dokumentation

gilbert und george plakat 150x105 With Gilbert and George   DokumentationKunst ist eine sehr persönliche Angelegenheit, in deren unterschiedlicher Spielarten Kreative ihre ganz eigene Sicht auf die Dinge auszudrücken verstehen. Bei Kunstformen wie Malerei oder Fotografie kann man sich deswegen kaum vorstellen, dass das Ergebnis das Gemeinschaftsprodukt von mehr als einem Künstler sein kann. Seit mehr als 40 Jahren allerdings beweisen Gilbert und George, Italiener der eine, Brite der andere, das genaue Gegenteil. Die beiden Künstler sind seit dieser Zeit nicht nur privat ein Paar, sondern haben die Kunstwelt mit ihren ausnahmslos gemeinsam gestalteten Arbeiten revolutioniert. Alleine sieht man die beiden nicht auftreten, sie haben sich über die Jahre auch optisch immer mehr angeglichen und beantworten in Interviews Fragen schon mal gleichzeitig mit derselben Antwort!

Gesamten Artikel “With Gilbert and George – Dokumentation” lesen …

bearbeitet von PermalinkKommentare (0)Kommentar schreiben »

Selbst ist die Braut – Komödie

selbst ist die braut logo 150x86 Selbst ist die Braut   KomödieSie ist im Verlag das personifizierte Böse – Margaret Tate (Sandra Bullock) hält alle ihre Mitarbeiter an der kurzen Leine, insbesondere ihren persönlichen Assistenten Andrew Paxton (Ryan Reynolds), der sich so manche Unverschämtheit gefallen lassen muss. Doch durch ein Missgeschick droht der Kanadierin die Ausweisung aus den USA, was zwangsläufig auch in ihrer Entlassung gipfeln würde. Aus der Not heraus überredet Margaret Andrew deswegen, mit ihr eine Scheinehe einzugehen. Gemeinsam reist man für ein Wochenende zu Andrews Familie in Alaska, wo die Farce erst einmal mühsam aufrechterhalten werden muss. Zudem ist den beiden ein pfiffiger Beamter der Einwanderungsbehörde auf den Füßen.

Gesamten Artikel “Selbst ist die Braut – Komödie” lesen …

bearbeitet von PermalinkKommentare (0)Kommentar schreiben »

Mitte Ende August – Drama

Hanna und Thomas haben ein Häuschen erstanden und renovieren es. Ihre Zweisamkeit wird unterbrochen, als zunächst Thomas’ gescheiterter Bruder Friedrich und dann die Tochter von Hannas bester Freundin zu Besuch kommen. Schon bald ziehen Gewitterwolken auf. Intensives Beziehungsdrama.

Gesamten Artikel “Mitte Ende August – Drama” lesen …

bearbeitet von PermalinkKommentare (0)Kommentar schreiben »

Ich habe sie geliebt – Drama

Die Autorin Anna Gavalda ist auch hierzulande einem breiteren Publikum bekannt, spätestens seit die Verfilmung ihres Romans „Zusammen ist man weniger allein“ auch bei uns zu einem Arthouse-Hit wurde. Deswegen kann man bei „Ich habe sie geliebt“ getrost darauf verweisen, dass auch dieser Stoff auf einem von Gavaldas Büchern basiert. Das Besondere daran hält sich allerdings in Grenzen, denn die Liebesgeschichte zwischen einem gelangweilten Familienvater und einer jüngeren Frau, die sich bei einem Geschäftstermin in Hongkong zu entspinnen beginnt, ist herkömmlich und wenig originell. Daniel Auteuil, einer der Superstars unseres Nachbarlandes, ist in der Rolle des unentschlossenen Pierre zu sehen, der sich Hals über Kopf in die schöne Mathilde (Marie-Josée Croze) verliebt, seine Ehefrau Suzanne (Christiane Millet) aber nicht verlassen möchte. Den Aufhänger für diverse Rückblicke auf die sich über Jahre hinziehende Affäre liefert Pierre übrigens seine Schwiegertochter Chloé (Florence Loiret Caille), die von ihrem Mann verlassen wurde und nun zusammen mit ihm im Landhaus Zuflucht gesucht hat.

Gesamten Artikel “Ich habe sie geliebt – Drama” lesen …

bearbeitet von PermalinkKommentare (0)Kommentar schreiben »

The Good, the Bad, the Weird – Western

Ganz am Ende des Films sind die letzten Worte, als die drei Protagonisten ihr Ziel erreicht haben: „Was ist denn das?“ Offensichtlich wissen sie mit dem Schatz, dem sie geschlagene zwei Stunden hinterher gejagt waren und der so manche Leiche auf ihrem Weg zurückließ, nichts so recht anzufangen. Der Zuschauer könnte sich am Ende die gleiche Frage stellen: „Was ist denn das?“ Und die Schlusscredits werden es ihm beantworten. Denn da steht: „An oriental western by Kim Jee-woon“. Okay, ein orientalischer Western also, ein klassischer Gegensatz in sich. Und doch wieder nicht, denn der klassische amerikanische Western war ja stark vom Eastern beeinflusst, von den Samuraifilmen um Recht und Rache, in denen sich Männer Angesicht zu Angesicht gegenüberstanden und zu den Waffen griffen, um die Hierarchien zu klären. Nun sind es in „The Good, the Bad, the Weird“ eben nicht mehr die Schwerter, die die Fronten zu klären helfen, sondern die bewährten Schießeisen aus den Westernvorbildern.

Gesamten Artikel “The Good, the Bad, the Weird – Western” lesen …

bearbeitet von PermalinkKommentare (0)Kommentar schreiben »

Fanboys – Komödie

fanboys im kino 150x104 Fanboys   KomödieMachen wir einen Sprung zurück in der Zeit um rund zehn Jahre: 1998 nahmen die Gerüchte der letzten 15 Jahre endlich konkrete Formen an – George Lucas drehte den vierten „Star Wars“-Film, Episode 1. Unter den wahren Fans hätte zu diesem Zeitpunkt die Aufregung wohl kaum größer sein können. Und genau zu dieser Zeit und in genau diesem Milieu ist Kyle Newmans „Fan Boys“ angesiedelt: Vier mehr oder weniger enge Freunde sind in ihrer geistigen Entwicklung beim simplen Kampf Gut gegen Böse, bei Lichtschwertern und Jedi-Rittern stecken geblieben. Als Angestellte im Comicladen hausen sie in der umgebauten Garage ihrer Mutter, haben Cybersex, weil sie im wirklichen Leben noch Jungfrauen sind und sind so begeistert von der Idee des potenziellen neuen Geniestreiches aus der Welt des George Lucas, dass sie eine haarsträubende Idee fassen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach San Francisco, um in die Skywalker Ranch einzubrechen und die Rohfassung des Films als allererste zu sehen.

Gesamten Artikel “Fanboys – Komödie” lesen …

bearbeitet von PermalinkKommentare (0)Kommentar schreiben »

Buch: „Die rechte und die linke Hand der Parodie – Bud Spencer, Terence Hill und ihre Filme“ von Christian Heger

Wirft man einen ersten Blick in die Neuerscheinung über eines der populärsten Leinwandduos der 1970er Jahre, Bud Spencer & Terence Hill, ist man zunächst einmal irritiert: Unzählige Fußnoten, englische Zitate und akribische Screenshots, die zu visualisieren helfen, was im Text ebenso akribisch dargelegt ist. Ganz offensichtlich – dieses Werk ist höchstens unterschwellig ein Fanprodukt, in erster Linie aber eine seriöse wissenschaftliche Arbeit. Wenn man sich zunächst noch fragen mag, ob das denn bei einem Blockbusterpaar, das nicht gerade für seine Feinsinnigkeit, sondern vielmehr für seine ausgedehnten Prügelszenen berühmt und berüchtigt ist, gerechtfertigt ist, wird man auf den folgenden Seiten schnell eines Besseren belehrt. Christian Heger hatte seine Abhandlung zunächst als schriftliche Magisterarbeit an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz vorgelegt und nun für die kommerzielle Publikation stark erweitert und überarbeitet. Den wissenschaftlichen Impetus merkt man dieser monothematischen Studie natürlich noch an, aber wie sich schnell herausstellt, ist es nicht verkehrt, Spencer und Hill mal von dieser Warte aus zu begegnen. Der Kern des rund 220 Seiten starken Bandes liegt in den Westernparodien des bärtigen Dicken und blauäugigen Blonden begründet, mit denen sie letzten Endes auch zu jenen Ikonen der Populärkultur avanciert waren, als die sie heute noch gelten. Nach drei Auftritten in reinrassigen Italowestern unter der Regie Giuseppe Colizzis war es 1970 Enzo Barboni alias E.B. Clucher, der mit den beiden Trinità-Filmen („Die rechte und die linke Hand des Teufels“ und „Vier Fäuste für ein Halleluja“) das Genre endgültig zu Grabe trug und die Westernparodie schuf, zu deren erstem Aushängeschild Bud Spencer und Terence Hill werden sollten.

Gesamten Artikel “Buch: „Die rechte und die linke Hand der Parodie – Bud Spencer, Terence Hill und ihre Filme“ von Christian Heger” lesen …

bearbeitet von PermalinkKommentare (0)Kommentar schreiben »

Weitere Artikel zu Kino und Filmen im DigitalVD.de Entertainment Blog:

++ DVD-RUBRIKEN ++