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„Die Kanarischen Inseln“ auf Blu-ray bei Lighthouse – Faszinierende Naturdokumentation von ORF Universum

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„Die Kanarischen Inseln“ auf Blu-ray bei Lighthouse – Faszinierende Naturdokumentation von ORF Universum

Die Kanarischen InselnMillionen von Touristen sind Jahr für Jahr auf den Kanarischen Inseln. Viele von ihnen lernen im zweiwöchigen Last-Minute-All-Inclusive-Urlaub oft nur die Strände und Bars kennen. Welche wahren Schönheiten dieser zu Spanien gehörenden Inselgruppe ihnen dabei verborgen bleiben zeigt eine 100-minütige Dokumentation. Der international angesehene österreichische Naturfilmer Michael Schlamberger beeindruckt mit Bildern von der vielen unbekannten Seite des Archipels abseits abgetretener Touristenpfade. Der Zweiteiler, der jetzt bei Lighthouse auf Blu-ray Disc erscheint, ist eine Produktion von ScienceVision, hergestellt im Auftrag von ORF und NDR Naturfilm/doclights, in Zusammenarbeit mit ORF-Enterprise, SVT und DR. Mit einer ungewöhnlichen Detailschärfe und satten Farben sind diese Filme auch eine Werbung für die klassische Blu-ray Disc. Die international renommierte Reihe ORF Universum steht für höchste Qualität im Natur- und Dokumentarfilm. Seit über 25 Jahren begeistert die Dokumentationsreihe ein breites und treues Publikum. Mit neusten Kameratechniken gedreht, zeigen die oft preisgekrönten Filme verblüffende Aufnahmen aus der Tierwelt, spektakuläre Naturaufnahmen sowie faszinierende Berichte aus der Welt der Wissenschaft, Geschichte und Technik. Seit 1987 wurden über 1.600 Dokumentationen mit etwa 75.000 Filmminuten im Rahmen der Sendereihe im Fernsehen ausgestrahlt.

Wenige Plätze der Erde wurden vom Menschen so stark verändert wie die Kanaren und haben dennoch ihre Wildheit bewahrt. In Spielfilmlänge führen die opulenten Bilder und die Erzählstimme des österreichischen Charakterdarstellers Peter Simonischek („Toni Erdmann“) in ein vielfältiges Naturparadies. Während der zweijährigen Dreharbeiten entstanden mehr als 100 Stunden Bildmaterial. Unvergessen für das Filmteam bleibt der Wintereinbruch am Vulkan Pico de Teide, dem mit 3718 Metern höchsten Berg auf spanischem Staatsgebiet, als im März eine atlantische Schlechtwetterfront Teneriffa erreichte. Einen derartigen Schneefall hat es hier seit Menschengedenken nicht mehr gegeben. Das Geländefahrzeug versank im bis zu zwei Meter tiefen Schnee.

Die Kanaren vor der Nordwestküste Afrikas bestehen aus sieben größeren und sechs kleineren Inseln. Sie bilden eine eigene Region, wobei die Hauptstadt zwischen Las Palmas auf Gran Canaria und Santa Cruz auf Teneriffa turnusmäßig wechselt. Bewohnt sind Teneriffa, Gran Canaria, La Gomera, La Palma, El Hierro, Fuerteventura, Lanzarote und Graziosa. Ein gleichmäßiges Klima mit milden Wintern und gemäßigten Sommern zeichnet diese Inseln aus. Sie sind eine kleine begrenzte Welt für sich mit einer erstaunlichen Vielfalt an Klimazonen, Landschaften und Arten mit vielen Abhängigkeiten untereinander. Dadurch ist das ganze System sehr labil und kann leicht zusammenbrechen. Blieben die Passatwinde aus oder veränderte sich die Temperatur um wenige Grade, würden die Wälder austrocknen und verschwinden, und es bliebe eine kahle Vulkanwüste übrig.

Einst nannte man sie „Inseln am Rand der Welt“, denn als der antike Geograf Ptolemäus um 150 nach Christus die erste Landkarte der Welt erstellte, waren sie wirklich noch das Ende der alten Welt. Die Römer nannten sie „Glückliche Inseln“. Seither hat die wechselvolle Geschichte menschlicher Kolonisation Spuren hinterlassen, und die Kanarischen Inseln wurden zum exotischen Paradies für jährlich zwölf Millionen Touristen. Wenige Plätze der Erde wurden vom Menschen so stark verändert und haben dennoch ihre Wildheit bewahrt. Wenn subtropische Nebelwälder auf karge Vulkanlandschaften treffen und schneebedeckte Gipfel bei Sonnenuntergang ihre kegelförmigen Schatten auf das tiefblaue Meer drücken, lassen sich auf kleinstem Raum alle Klimazonen der Erde erleben. Marine Schutzräume sind den Küsten vorgelagert. Dort können sich die Bestände großer Meeressäuger wie der Grindwale langsam wieder erholen. Sie werden bis zu acht Meter lang und drei Tonnen schwer und werden auch Pilotwale genannt.

Etwas östlich der Kanarischen Inseln, auf gleicher geografischer Breite und kaum mehr als hundert Kilometer entfernt, liegt die trocken-heiße Sahara. Der Passatwind „Alisio“ sorgt dafür, dass auf der Inselgruppe im Einflussbereich dieser Wüstenzone das ganze Jahr Frühling ist, mit dichten subtropischen Urwäldern und schneebedeckten Gipfeln. Er weht ständig von Nordost und ist die Grundlage des vielfältigen Lebens auf den Kanaren, denn er bringt sogar im Sommer Wasser. Auf seiner langen Reise über den Atlantik nimmt „Alisio“ große Mengen an Feuchtigkeit auf. Trifft er auf die Inseln, stauen sich mächtige Wolkenbänke an den steilen Flanken. Die Feuchtigkeit kondensiert und nährt subtropische Lorbeerwälder. Das Wasser fällt hier nicht als Regen auf die Erde. Vielmehr „melken“ die mächtigen Lorbeerbäume die Wolken und sorgen dafür, dass dicke Wassertropfen von ihren Blättern auf den Boden fallen. Diese urtümlichen, mystischen Wälder gibt es nur auf den Kanaren. Der spektakulärste von ihnen befindet sich im Nationalpark Garajonay auf La Gomera.

Die Kanarischen Inseln tauchten vor Millionen von Jahren nacheinander aus dem Meer auf, als Vulkane am Meeresboden ausbrachen. Lanzarote und Fuerteventura sind die ältesten, vor zwölf Millionen Jahren entstanden Gran Canaria, La Gomera und Teneriffa, La Palma und El Hierro sind die jüngsten Kanareninseln mit einem Alter von ein bis zwei Millionen Jahren. Die Kanaren wurden aus Feuer geboren, und bis heute ist der Archipel nicht zur Ruhe gekommen. „Insel aus Feuer und Wasser“ nennen die Einheimischen Lanzarote. Ab 1730 war die Insel für einige Jahre das Epizentrum eines apokalyptisch anmutenden Naturphänomens, das eine der dramatischsten Vulkanlandschaften der Erde hinterlassen hat, die Feuerberge von Timanfaya, die heute ein Nationalpark sind.

Fast 4.000 Meter ragt die beeindruckende Silhouette des Pico de Teide auf Teneriffa über den Meeresspiegel. Der dritthöchste Inselvulkan der Welt ist ein schlafender Riese. Rund um seine Caldera hat er eine riesige, außerirdisch wirkende Landschaft mit Kratern, Vulkanen und Lavaströmen geschaffen. Ihr vulkanischer Ursprung macht die Kanarischen Inseln auch unter Wasser zu einem spektakulären Naturparadies. Seltsam aussehende Kreaturen wie Schmetterlingsrochen gleiten durch unterseeische Lavahöhlen, seltene Engelhaie lauern im schwarzen Vulkansand auf Beute.

Meeresströmungen und Winde haben Tiere und Pflanzen aus allen Himmelsrichtungen auf die abgeschiedenen Inseln gebracht. Viele sind geblieben und haben sich dabei im Lauf der Evolution spezialisiert und an ein abgeschiedenes Inselleben angepasst. Neue Arten sind dadurch entstanden, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Andere Tiere kommen von weit her, um nur einen Teil des Jahres auf den Inseln zu verbringen, wie die Gelbschnabelsturmtaucher aus Südamerika. Die Eleonoren-Falken kommen aus Madagaskar und queren den afrikanischen Kontinent. Sie unternehmen jedes Jahr diese gefährliche, lange Reise, um dann gut geschützt in den schroffen Vulkanklippen zu brüten und ihre Jungen aufzuziehen.

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