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TV-Serie „Australiens Nationalparks“ auf Blu-ray Disc – Koproduktion von NDR, arte und ZDF

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TV-Serie „Australiens Nationalparks“ auf Blu-ray Disc – Koproduktion von NDR, arte und ZDF

Australiens NationalparksDie Bilder und Szenen von „Australiens Nationalparks“ sind teilweise so spektakulär, dass man sie gerne mehrmals anschaut. So freuen sich nicht nur alle Naturliebhaber, dass die fünfteilige TV-Serie mit einer Gesamtlaufzeit von 220 Minuten nach der Ausstrahlung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen bei Studio Hamburg als Blu-ray Disc erscheint. Vielen von uns ist es nicht vergönnt, diesen ältesten Kontinent der Erde mit nur einem Viertel der Einwohner Deutschlands selbst zu erkunden. Der Vergleich 2,7 Einwohnern pro Quadratkilometer in Australien zu 231 in Deutschland lässt leicht erahnen, dass der Natur in diesem weiten Land eine besondere Stellung zukommt. Aufgrund der Insellage gibt es dort auch viele Tiere und Pflanzen, die es nirgendwo sonst gibt. Die Serie will dazu einladen, das Land selbst einmal zu erleben und zeigen, dass Australien weit mehr zu bieten hat als Kängurus, Koalas, den Ayers Rock, das Great Barrier Reef oder das Opernhaus von Sydney. Es gibt noch viele weitere Stätten des UNESCO-Welterbes zu erkunden. Die Olympischen Sommerspiele zum Millennium 2000 waren mit die schönsten in der Geschichte und haben gezeigt, dass die Einwohner Australiens, sowohl die wenigen verbliebenen Ureinwohner als auch die Einwanderer es verstehen, ein derartiges Weltereignis menschlich und ohne allzu viel Kommerz zu veranstalten.

Die fünfteilige Reise zeigt die spektakulärsten Nationalparks mit ihrer atemberaubenden Wildnis, teilweise mit spektakulären Luftaufnahmen von speziellen Hubschrauberkameras. Seit Jahrmillionen vom Rest der Welt isoliert, sind Pflanzen und Tierwelt in „Down Under“ einzigartig geworden. Es sind auch Menschen zu sehen, die sich der Einsamkeit und Wildheit des Landes stellen und sengender Dürre, Buschfeuer und anderen Widrigkeiten ausgesetzt sind. Sie betrachten das Outback nicht als lebensfeindlich, sondern als Nahrungsquelle und fürchten aus Sorge um die gefährdete Tierwelt auch schlimme Überflutungen nicht. Gleich, ob man Australien schon aus eigener Erfahrung oder aus der Literatur kennt, so interessant wurde die dortige Wildnis noch selten gezeigt.

Die erste Folge „Die rote Wüste“ präsentiert den Gebirgszug der MacDonnells, der sich einige Hundert Kilometer in West-Ost-Richtung durch das sonst flache Zentrum Australiens erstreckt. Aus der wüstenartigen Ebene des West-MacDonnell-Ranges National Park südwestlich von Alice Springs ragen die berühmten abgeschliffenen Sandsteinkuppen von Kata Tjuta und Uluru, früher „The Olgas“ und „Ayers Rock“ genannt, heraus. Letzterer ist das berühmteste und am meisten fotografierte Naturdenkmal Australiens. Immer wieder wird das vor 350 Millionen Jahren entstandene Gebirge von Flussläufen durchschnitten. Der bekannteste von ihnen ist der Finke River, eines der ältesten Flusssysteme der Welt. Die Aranda-Aborigenes schätzen Honigameisen als eine vitaminhaltige, süße Nahrung und Medizin aus der Natur und nennen sie „Bush Tucker“.

Die zweite Folge befasst sich mit den Nationalparks und Naturschutzgebiete in den Australischen Alpen, die sich über drei Bundesstaaten erstrecken und von einem durch Erosionen rundgeschliffenen Gebirge im Südosten des Kontinents geschützt werden. Durch dessen tiefe Täler fließt der Snowy River, der den Hängen des Mount Kosciuszko entspringt. Hier lebt der hamstergroße Bergbilchbeutler, Australiens einziges Beuteltier, das Winterschlaf hält und Vorräte anlegt. Nach der Schneeschmelze besteht seine Nahrung vor allem aus Bogong-Faltern. Leider wirken sich die Klimaveränderungen durch Treibhausgase auch auf die australische Natur aus. Wenn dem Bergbilchbeutler das nahrhafte Futter nicht zum rechten Zeitpunkt zur Verfügung steht und der Schnee bereits vor der Ankunft der Bogong-Falter geschmolzen ist, müssen die Bergbilchbeutler verhungern. Am Snowy River leben auch viele Wildpferde, die Brumbys. Einst waren sie die Reitpferde der australischen Cowboys. Inzwischen sind sie zu einer Plage für die Nationalparks geworden, weil sie mit ihren harten Hufen den Boden zerstören. Als sie von der Parkleitung vorübergehend zum Abschuss freigegeben wurden, war die öffentliche Empörung groß. Nun werden sie mit viel Aufwand eingefangen und verkauft, doch das reduziert den Bestand kaum. Im Frühjahr kann man dem lautstarken Ritual des Leierschwanzvogels lauschen, der alle möglichen Vogelstimmen imitieren kann, oder graue Riesenkängurus finden, die auf den hochalpinen Almen Gras fressen.

Die dritte Folge „Die Insel der Teufel“ zeigt die weite Seenlandschaft und hohen Felswände des Cradle-Mountain-Massivs, die zu wilden Tälern des gemäßigten Regenwaldes hinabführen. Der Nationalpark Cradle Mountain-Lake St Clair ist Teil der Wildnis, die fast den gesamten Westen Tasmaniens bedeckt, der größten australischen Insel, gelegen einige hundert Kilometer vor Melbourne. Wegen der isolierten Lage konnten auf Tasmanien zahlreiche Arten überleben, so die letzten eierlegenden Säugetiere der Welt, der Ameisenigel und das Schnabeltier. Das ganze Jahr über hausen in den Wäldern die Tasmanischen Teufel, die größten fleischfressenden Beuteltiere. Doch seit 1996 grassiert auf Tasmanien eine mysteriöse Krankheit unter den Tieren, die den Bestand gefährdet. Naturschützer und Biologen sorgen sich um das Gleichgewicht des gesamten Ökosystems der Insel, sollten die Tasmanischen Teufel aussterben. Vor allem eingeschleppte europäische Rotfüchse können sich ausbreiten und eine einheimische Art nach der anderen ausrotten. Aus der Vogelperspektive lässt sich die Schönheit der eindrucksvollen Landschaft besonders genießen. Einzigartige Luftaufnahmen zeigen die unwegsamen Weiten, dichte Wälder, zerklüftete Basaltgipfel und endlose Heidelandschaften.

Die vierte Folge zeigt den großen Regenwald, der sich von der Küste von Queensland zu den Berghängen hinaufzieht. Der Daintree-Nationalpark ist der verbliebene tropische Lebensraum, der sich früher über den gesamten Norden Australiens erstreckte. Klimaveränderungen ließen den Regenwald über Jahrtausende stark schrumpfen, Rodungen durch Menschen dezimierten ihn zusätzlich. Doch durch die Einrichtung des Nationalparks haben zahlreiche Pflanzen- und Tierarten aus der Frühzeit des Kontinents überlebt. Im Regenwald leben die Kasuare, flugunfähige Riesenvögel. Wegen ihrer bunten Hals- und Kopffarben werden sie als die Juwelen des Dschungels bezeichnet. Auch das Lumholtz-Baumkänguru lebt hier. Trotz seiner gewaltigen Krallen ist es aber kein wirklicher Kletterkünstler.

Die letzte Folge stellt „Die Küste der Walhaie“ vor. Das UNESCO-Weltnaturerbe Shark Bay liegt in der Nähe des Ningaloo Riffs an der Westküste Australiens. Jedes Jahr zwischen März und Juni wird die Bucht zum Futterplatz für Walhaie. Die größten Fische der Erde ernähren sich von Plankton und vom eiweißreichen Laich der Korallen. Auf einer Landzunge aus tiefrotem Sand schiebt sich der François-Péron-Nationalpark weit in die flachen Gewässer der Shark Bay mit seiner Attraktion, dem Strand von Monkey Mia. Hier gibt es Delfine, die nahe am Strand schwimmen und eine einzigartige Jagdtechnik mit Werkzeugen entwickelt haben.

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